Rezension/Kritik - Online seit 10.11.2002. Dieser Artikel wurde 6643 mal aufgerufen.

Quibble

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Autor: keine Angabe
Verlag: Hasbro
Rezension: Hans-Peter Stoll
Spieler: 3 - 8
Dauer: 45 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2002
Bewertung: 4,2 4,2 H@LL9000
3,0 3,0 Leser
Ranking: Platz 3355
Quibble
Auszeichnungen:2002, Spiel der Spiele Hit für Viele Empfehlungsliste

Spielziel

Hier ist es nicht entscheidend, was man sagt, sondern viel mehr, wie man es sagt. Die Stimmung muss von den Mitspielern erraten werden. Für die ratenden Spieler gibt es Punkte, wenn Sie richtig liegen. Den darstellenden Spieler erhält Punkte für jeden, der es richtig erkannt hat. Wer als erster auf der Punktleiste das Zielfeld erreicht, ist Sieger.

Ablauf

Ressourcen

Der Spielplan zeigt kreisförmig angeordnete Felder, auf denen für jeden Spieler ein Glasstein aufgestellt wird. Das ist die Punkteleiste, dessen Zielfeld es als Erster zu erreichen gilt.

In der Mitte befinden sich 10 Felder für die Stimmungskarten. Diese werden mit offenen Karten versehen. Die restlichen Stimmungs- und Satzkarten werden verdeckt bereit gelegt.

Jeder Spieler erhält vier Chips mit den Zahlen 1-4. Den Würfelbecher samt 10-seitigem Würfel erhält der Spieler, der an der Reihe ist.

Spielablauf

Der Spieler würfelt und schaut sich das Ergebnis an, so dass es kein anderer Spieler einsehen kann. Die gewürfelte Zahl bestimmt, in welcher der offen ausliegenden "Stimmung" der Spieler nun einen Satz sagen muss. Der Satz ergibt sich aus der obersten Satzkarte des Stapels, die er aufnimmt.

Während nun der Spieler den Satz spricht und mimt (dabei sollte er möglichst nur das Gesicht verwenden und auf unterstützende Aktionen verzichten), müssen nun die übrigen Spieler abschätzen, welche Stimmung er wohl gerade rüberbringen zu versucht.

Einmal dürfen Sie Wiederholung verlangen, aber dann müssen sie sich entscheiden. Dazu wählen sie einen ihrer Chips und gleichzeitig legen alle die Chips auf die entsprechende Stimmungskarte.

Nun folgt die Auflösung. Alle, die ihren Chip auf die richtige Stimmungskarte gesetzt haben, dürfen nun entsprechend der Zahl auf ihren Chips Felder vorwärts laufen. Wer falsch gelegen hat, muss die Zahl auf seinem Chip rückwärts ziehen (glücklicherweise aber nicht hinter das Startfeld). Der mimende Spieler darf so viele Felder vorwärts, wie Spieler Chips auf die richtige Stimmung gesetzt haben. An dieser nicht die Summe der Zahlen, sondern die Anzahl der Spieler, die richtig geraten haben.

Alle Stimmungskarten, auf die Chips gelegt wurden, kommen aus dem Spiel und werden durch neue ersetzt. Nun kommt der nächste Spieler an die Reihe.

Das Spiel endet, sobald der erste Spieler seinen Spielstein auf der Punkteleiste auf das Zielfeld gebracht hat.

Fazit

Das Spielmaterial:

Die Zählleiste ist zu klein, auf dem Spielplan wäre noch ausreichend Platz gewesen, um die Zählleiste zu vergrößern. Das restliches Material ist vertretbar. Lediglich die Glassteine sind gerade bei rot und orange schwer zu unterscheiden, Verwechslungen sind da leicht möglich.

Die Regeln:

Das Spiel ist so leicht verständlich, dass es der Anleitung problemlos gelingt, alles notwendige zu vermitteln, um mit Quibble viel Freude zu haben.

Das Spiel:

Bei Quibble muss man aus sich heraus gehen, so heißt es für einige Spieler eine recht hohe Hemmschwelle zu überwinden. Vielfach während der Spielrunden ist ein "Das kann ich nicht" zu hören.

Ideal läuft das Spiel mit mehreren Mitspielern, denn irgend jemand liegt meistens richtig, was das Mimen motiviert, zusätzlich den Punktestand und somit das Spiel vorantreibt. Bei drei Spielern ist das wesentlich schwieriger. Dadurch leidet die Spielfreude etwas, weshalb ich es in dieser Spielerzahl nicht empfehlen würde. Mit mehreren macht es sowieso mehr Spaß.

Die Spieldauer ist angenehm und lässt kein Gefühl von Längen oder Trägheit aufkommen. Es hat jedoch auch Spielrunden gegeben, für die das Spiel zu schnell zu Ende gegangen ist, aber da kann man ja einfach noch eine Partie dran hängen.

Etwas aufpassen sollte man beim Einsatz seiner Chips. Da ja erst alle einmal eingesetzt haben müssen, bevor man sie alle wieder bekommt, sollte man schon etwas darauf achten, in welcher Spielsituation mir noch welche Chips zur Verfügung stehen. Da sind wir doch direkt beim Einfluss auf das Spiel.

Hat nun das Mimen oder das Raten mehr Einfluss auf den Spielsieg? Bei mehreren Spielern ist es natürlich möglich, mehr Punkte zu machen, als beim Raten, andererseits muss man nach dem Mimen auch öfter (nämlich für jeden Mitspieler) raten. Bei vielen Mitspielen empfinde ich das richtige Raten und Einsetzen der Chips als wichtiger.

Schließlich gleichen sich meiner Meinung nach die beiden Seiten von Quibble sehr gut aus.

Viele ähnliche Begriffe machen Unterscheidung sehr schwer (z.B. schüchtern, verlegen), das führt das eine oder andere Mal zum Raten, es sei denn es gelingt dem Mimen ein Unterscheidungsmerkmal rüber zu bringen, welches auch immer. Würde es diese ähnlichen Begriffe nicht geben, so denke ich, wäre das Spiel im vielen Runden zu leicht. Einzig der Spielspaß und nicht das Material können als Rechtfertigung für den hohen Preis des Spiels herangezogen werden.

Auch wenn nicht wichtig ist, welchen Satz man sagt, denn die Stimmung muss ja erraten werden, so bereitet doch gerade ein Satz in einer nicht dazu passenden Stimmungslage für den Mimen eine Herausforderung und für die Ratenden einen riesigen Spaß. In jeder lockeren Runde kann man also Quibble unbesorgt empfehlen.

Rezension Hans-Peter Stoll

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Quibble: 4,2 4,2, 13 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Hans-Peter Stoll
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Ramona Berner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Doris Hahn
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Stefan Hirsch
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Frank Gartner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Clemens Schollenberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Susanne Schlappner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Thomas Burger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Klaus Geis
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Orell Mielkle
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Helga Wilde
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.02.07 von Uta Weinkauf
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.11.07 von Sandra Lemberger

Leserbewertungen

Leserwertung Quibble: 3,0 3.0, 1 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.07.13 von Rüdiger - Funktionierte in meiner Runde leider nur mäßig.

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