Hier wird, soweit uns Informationen über die Spieleszene vorliegen, darüber berichtet. Alle Spieleverlage, die sich auf diese Seite verirren und Interesse daran haben, dass wir über Neuheiten etc. berichten, schicken bitte ihre Informationen an Monika Harke.
Natürlich freuen wir uns auch über Hinweise von Spieleinteressierten.
In den Niederlanden kann bereits seit einiger Zeit auf jijbent.nl online gespielt. Frank Nestel hat nun mitgeholfen, die Seite ins Deutsche zu übersetzen.
Wie funktioniert Brettspielnetz?
Brettspielnetz.de bietet die Möglichkeit, übers Internet Brett- und Kartenspiele miteinander spielen. Dabei ist es nicht erforderlich, gleichzeitig mit dem Gegner online zu sein. Man bestimmt selbst das Tempo und spielt, wann es die eigene Zeitplanung zulässt. Die Spiele sind in der Regel so aufgesetzt, dass man mehr als einen Tag Zeit hat, seinen Zug zu machen. Damit dies funktioniert, werden Spiele und Spielzüge gespeichert, was eine Registrierung voraussetzt.
Was ist das Besondere an Brettspielnetz?
Man kann sowohl normale Spiele spielen als auch an Turnieren teilnehmen und bald auch in Teams spielen oder sich an Meisterschaften beteiligen.
Welche Spiele kann man dort spielen?
Zurzeit stehen folgende Spiele zur Verfügung: Backgammon, Dame, Dipole, Go (9x9), Halali, Holomino, Igel Ärgern, Käsekästchen, Kahuna, Kodeknacker, Lost Cities, Pick and Pack, Reversi, Rummy, Schach, Vier gewinnt, Würfelspiel.
Auf der niederländischen Originalseite gibt es noch einige Spiele mehr, die übersetzt werden sollen. Auch neue Spiele sind geplant.
Was kostet der Spaß?
Brettspielnetz ist grundsätzlich ein kostenloses Angebot. Einmal registriert, hat man pro Tag 50 Spielzüge frei und kann bis zu 10 Spiele parallel spielen.
Weitere Informationen gibt es unter: http://www.brettspielnetz.de/
Klaus Teuber und die Redaktion des Kosmos Verlags haben gemeinsam einige Regeln der Seefahrer-Erweiterung geändert. Grund hierfür waren Kritiken und Verbesserungsvorschläge, die den Autor und den Verlag in den vergangenen Jahren erreichten. Kritisiert wurde beispielsweise, dass man bei manchen Szenarien nicht unbedingt zur See fahren musste, um zu gewinnen. Auch waren die Inselgrößen auf das Spiel zu viert und zu dritt nicht gut abgestimmt. So wurden für die Szenarien „Zu neuen Ufern“, „Die 4 Inseln“, „Die Nebelinsel“ und „Durch die Wüste“ je ein Aufbau für drei Spieler und für vier Spieler geschaffen. Zudem wurde das Szenario „Die Nebelinsel“ durch das beliebtere Szenario „Ozeanien“ ersetzt.
Das neue Regelheft wird schon der nächsten Auflage der Seefahrer-Erweiterung beiliegen. Alle, die schon die Seefahrer-Erweiterung besitzen, können sich die neuen offiziellen Regeln kostenlos auf http://www.catan.com/ herunterladen.
Auf der Messe in Essen stellte der BeWitched-Verlag mit "Die 3 Gebote" ein neues intuitives Kommunikationsspiel von Friedemann Friese, Fraser Lamont und Gordon Lamont vor, bei dem 3 bis 7 Spieler reihum versuchen, als Hohepriesterin ihre Religion erfolgreich zu vermitteln.
Auf der Homepage des Verlages gibt es eine ca. 5-minütige Videopräsentation von "Die 3 Gebote", bei der Friedemann Friese das Spiel erklärt.
Die Gewinner des Golden Geek Award 2008 stehen fest. Erneut konnte sich Agricola (Lookout Games) von Uwe Rosenberg vor der Konkurrenz behaupten.
Alle prämierten Spiele auf einen Blick:
Game of the Year
1. Agricola
3. Through the Ages: A Story of Civilization
Gamer's Game: Agricola
2-Player Game Hannibal: Rome vs. Carthage
Card Game Race for the Galaxy
Family Game Thebes
Children's Game Chateau Roquefort
Party Game Say Anything
Wargame Hannibal: Rome vs. Carthage
Artwork/Presentation Jamaica
Weiter Informationen gibt es unter: http://www.boardgamegeek.com/thread/358550
Im Formula D-Blog steht mit "Formula D - Die Abkürzung" eine kleine Erweiterung zum Download zur Verfügung. Die Abkürzung muss nur ausgedruckt und auf den Formula D-Plan gelegt werden.
Zum Download: http://www.formula-d.info/de/?p=150#more-150
IDEAG (Treffen der Spieleautoren) ist die zentrale Veranstaltung für Spieleautoren in Italien (genauer: in Piossasco bei Turin), die vom 17.1.-18.1.2009 stattfinden wird. Während dieses Wochenendes werden die Teilnehmer ihre Spielideen anderen Autoren vorstellen, um so u.a. wertvolle Hinweise für ihre Prototypen zu erhalten. Spieleprofis und Gelegenheits- spieler werden sich ebenfalls an den Tests beteiligen, während zahlreiche italienische Verlage die vorgestellten Spiele evaluieren. All dies übrigens in einer sehr angenehmen, freundschaftlichen und kollegialen Atmosphäre!
Auf www.inventoridigiochi.it/ideag sind weitere Infos zu finden. Dort gibt es u.a. auch eine Galerie mit den veröffentlichten Spielen aus den bisherigen Jahren, welche eindrucksvoll den Erfolg dieser Veranstaltung dokumentieren.
Für Menschen, die gerne um die Ecke denken, ist „Professor Pünschge“ auf wissen.de online gegangen. Das Online-Portal ist das führende Wissensmagazin im deutschsprachigen Raum und daher der geeignete Partner für eine Onlineversion des neuen Spiels von Zoch. Ein knackiger Film führt in den Spielverlauf ein. Die Spielvariante mit Highscore ermöglicht es, die Schwierigkeitsstufe frei zu wählen. Spaß macht es sowohl alleine als auch zu zweit.
„Professor Pünschge“ ist kein Spiel, bei dem Wissen abgefragt wird. Vielmehr ist unkonventionelles Denken und kreatives Kombinieren gefragt. Wer ahnt schon, dass bei der Aufgabe „Rotes Tuch“ alle Felder mit Stieren oder beim „Platz an der Sonne“ alle Felder mit einer Bank und Sonne besucht werden müssen, um den Professor jeden Abend nach Hause zu bringen? Die Aufgabe kennt nur der gewitzte Eigenbrödler selbst. Für den oder die Spieler ist der Weg das Ziel, um die Logik des Professors zu knacken. 26 Felder auf Wiesen und Bergen, in Wäldern und Flüssen mit verschiedenen Gegenständen und Tieren erlauben dem Professor 702 verschiedene Wege zu gehen.
Wer online spielt, bekommt die richtigen Felder weiß und die falschen rot markiert. Einen Tipp gibt’s zu jeder Aufgabe, der kostet aber wertvolle Punkte. Bis 31. Dezember zeigt die Highscoreliste die zehn besten Spieler. Hauptpreis ist die Brettspielausgabe von Professor Pünschge. Das kooperative Intelligenzspiel ist für zwei bis acht Spieler ab zwölf Jahren, mit Aufgaben in fünf Schwierigkeitsstufen.
Zum Onlinespiel: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/unterhaltung/spiele/professorpuenschge/index.html
Zu ihrem 30. Geburtstag hat die Jury Spiel des Jahres auf ihrer Mitgliederversammlung in Essen für die Zukunft einen Neustart beschlossen. Bei diesem sollen, unter anderem in einer Klausurtagung, Arbeitsabläufe und die Ausrichtung des Vereines besprochen werden.
Die Jury freut sich, bei diesem Neustart gleich durch drei neue Mitglieder unterstützt zu werden. Neu in der Jury sind ab sofort
Nach dem Ausscheiden zweier Mitglieder in diesem Jahr erhöht sich die aktuelle Zahl der Jurymitglieder damit wieder auf elf.
Jury-Sprecher Stefan Ducksch (Bielefeld) trat in Essen wegen akuter Arbeitsüberlastung von seinem Amt als erster Vorsitzender zurück, bleibt der Jury aber als stimmberechtigtes Mitglied erhalten. „Nach zweieinhalb arbeitsintensiven Jahren im Vorstand kann ich den nötigen Aufwand für die Sprecher-Aufgabe aktuell nicht mehr leisten", sagte Ducksch. Seine Aufgabe als Vorsitzender und Jury-Sprecher übernimmt kommissarisch bis Anfang Februar Bernhard Löhlein (Ingolstadt). Während der Mitgliederversammlung während der Spielwarenmesse in Nürnberg wird die Jury einen neuen Vorstand wählen und hofft, dort bereits erste Ergebnisse der neuen Ausrichtung vorstellen zu können.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage Spiel des Jahres.
Bereits zum sechsten Mal haben die Familienzeitschrift spielen und lernen und das Nachhilfeinstitut Studienkreis in Stuttgart den Deutschen Lernspielpreis verliehen. Drei Neuerscheinungen und ein noch unveröffentlichtes Spiel wurden mit dem begehrten Preis für pädagogisch hochwertige Spiele ausgezeichnet.
Viele der eingereichten Spiele befassten sich im „Jahr der Mathematik“ mit diesem nicht bei allen Schülern beliebten Fach. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Spielen, bei denen sich alles um einheimische und exotische Tiere dreht. Nachdem die Redaktion spielen und lernen eine Vorauswahl aus den zahlreichen Einsendungen getroffen hatte, kürte eine Jury aus Nachhilfeschülern und -lehrern des Studienkreises die vier Gewinner.
Informationen über die Gewinner, die Nominierten und viele weitere aktuelle Lernspiele stellt die Familienzeitschrift "spielen und lernen" jetzt in ihrem Sonderheft "Lernen mit Spielen" vor, das ab sofort am Kiosk und im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.
Mit der Preisverleihung startet gleichzeitig die Bewerbungsrunde für den Deutschen Lernspielpreis 2009. Spielverlage, die ein interessantes Lernspiel veröffentlicht, das in diesem Jahr erschienen ist oder bis spätestens Mitte März 2009 erschienen wird oder Autoren, die zu einem Lernspiel einen spielbaren Prototyp entwickelt haben, können sich noch bis zum Einsendeschluss am 13. März 2009 bewerben.
Informationen zum Deutschen Lernspielpreis 2009 gibt es im Internet unter www.deutscherlernspielpreis.de
Im Herbst 2007 musste die Herbstumfrage zu den Spieleneuheiten leider ausfallen. Auf vielfachen Wunsch der Mitmachenden soll diese nun kurz und bündig nachgeholt werden. Daher startet am 14. November die auf fünf Tage ausgelegte Befragung zu den letztjährigen Neuheiten auf http://www.spieleumfrage.de . Die Spiele können dort auf einer Skala von "Spitzenspiel" bis "Ab in die Tonne" bewertet werden.
Vom 1. Dezember bis zum 8. Dezember 2008 folgt dann die Umfrage zu den diesjährigen Neuheiten, so dass aus den Ergebnissen für alle Interessierten noch rechtzeitig die Weihnachtseinkäufe zusammengestellt werden können.