Rezension/Kritik - Online seit 27.02.2026. Dieser Artikel wurde 734 mal aufgerufen.
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Anfang des 21. Jahrhunderts rühmt sich die Menschheit ja, den ganzen Planeten erforscht, jeden Winkel der Erde untersucht zu haben. Ich bin zwar fest der Überzeugung, dass uns schwer erreichbare Regionen, etwa die Tiefen der Ozeane, noch so manche Überraschung liefern können, aber an der Erdoberfläche dürfte es tatsächlich nicht allzu viel Unerforschtes geben. So gesehen ist eine bislang unbekannte Insel voller fantastischer Lebewesen mit Sicherheit im Reich der Fiktion anzusiedeln, auf einer Stufe mit Jules Vernes "Die geheimnisvolle Insel".
Aber seien wir nicht allzu kritisch. Lassen wir uns doch einfach hineinziehen in diese abenteuerliche Geschichte, in der wir uns als Forscher, angetrieben von unserer Liebe zu Tieren und dem Nervenkitzel der Erkundung, auf den Weg zu diesem rätselhaften Eiland machen, um die wundersamen Wesen mit eigenen Augen zu entdecken. Und selbstverständlich gebietet es unsere Forscherehre, beim Errichten eines harmonischen Reservats erfolgreicher zu sein als unsere Konkurrenz.
Sämtliche Wundersamen Wesen kommen auf Spielkarten vor. Insgesamt sind es 126 "Wesenskarten", die allesamt unterschiedlich sind. Auf jeder Karte ist links oben angegeben, zu welcher Spezies sie zählt: Krebstier, Säugetier, Vogel, Reptil, Fisch, Insekt oder Drache. Manche Wesen gehören zwei Spezies an. Ein Symbol rechts oben gibt an, in welchem Lebensraum wir dieses Wesen finden: Lebensraum für Früchte, Lebensraum für Korallen, Lebensraum für Blumen und Lebensraum für Pilze. Am linken Rand sind die Kosten angeführt, also jene Ressourcen, die wir benötigen, um eine Wesenskarte ausspielen zu können. Am rechten Rand wiederum stehen die Siegpunkte, die wir für dieses Wesen am Ende erhalten.
Spielmechanisch relevant ist jedoch die Kartenart. Der Großteil der Wesenskarten sind sogenannte "Sofortkarten" mit einem einmaligen Soforteffekt. "Dauerkarten" sorgen dann für einen Vorteil, wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt wird. "Abschlusskarten" bringen uns bei der Schlusswertung Siegpunkte unter gewissen Voraussetzungen. Auf die Fähigkeiten von "Regenerationskarten" und "Energiekarten" komme ich später zurück.

Die fantastische Insel selbst ist zentral auf dem Spielplan abgebildet und besteht aus sechseckigen Feldern: Ebenen, Bergen, Seen, sowie die vier unterschiedlichen Lebensräumen. Bevor unsere Suche nach den mysteriösen Kreaturen losgehen kann, ist allerdings ein allgemeiner Spielaufbau vorzunehmen. So müssen vorab ein paar Eier aus einem Beutel gezogen und auf der Insel platziert, je nach Spielerzahl ein paar Pokale bereitgelegt und zufällige Errungenschaftskarten ausgelegt werden.
Unsere individuelle Vorbereitung besteht darin, unser Spieltableau mit Errungenschaftsmarkern zu bestücken, jeden Marker in den vier Ressourcen auf das Feld 1 zu stellen, unsere 3 Figuren "Besatzungsmitglieder" vor uns zu stellen und 1 Plättchen "Kescher" zu nehmen. Nachdem wir eine Kapitänstafel gewählt haben, setzen wir die passende Kapitänsfigur auf den Rücken eines Besatzungsmitglieds. Schließlich ziehen wir noch 8 Wesenskarten vom Stapel, von denen wir 4 auf der Hand behalten und die anderen auf den Ablagestapel werfen.
Sind wir an der Reihe, stehen uns vier Aktionsmöglichkeiten zur Auswahl:
A) Besatzungsmitglied platzieren
B) Karte(n) ausspielen
C) Errungenschaft abschließen
D) Regenerieren
A) Besatzungsmitglied platzieren
Diese Aktion können wir nur dann ausführen, wenn wir noch mindestens ein Besatzungsmitglied vor uns stehen haben, das sich also noch nicht auf der Insel befindet. Wir platzieren die Spielfigur auf der Insel, indem wir sie auf zwei freie, benachbarte Ebenen- und/oder Bergfelder der Insel stellen. Benutzen wir mindestens 1 Bergfeld, müssen wir dafür eine beliebige Ressource abgeben. Befindet sich auf einem der beiden Felder ein Ei, erhalten wir dieses und legen es in das Eierlager unseres Spieltableaus.
Anschließend "interagieren" wir mit den an diese beiden Felder angrenzenden Lebensräumen. Für jeden Lebensraum entscheiden wir uns, ob wir die entsprechende Ressource nehmen oder stattdessen eine Wesenskarte aus der offenen Auslage (= "Wildnis"), die diesem Lebensraum zugeordnet ist, auf die Hand nehmen.

B) Karte(n) ausspielen
Verfügen wir über ausreichend Ressourcen, können wir eine oder zwei Karten aus unserer Hand ausspielen. Wir geben die geforderten Rohstoffe ab und legen die Wesenskarte(n) vor uns (= "Reservat") aus. Die Fähigkeiten von "Sofortkarten" werden dabei unverzüglich abgewickelt, und die Karten anschließend der Reihe nach gestapelt, während wir die anderen Kartenarten zur vollständigen Ansicht verteilt vor uns auslegen.
C) Errungenschaften abschließen
Erfüllen wir die Bedingung für eine der ausliegenden Errungenschaftskarten, können wir diese abschließen. Wir wählen einen unserer Errungenschaftsmarker, erhalten die damit verbundene Belohnung und platzieren ihn auf ein freies Feld der Karte. Anschließend erhalten wir einen Pokal. Ist dies unsere erste abgeschlossene Errungenschaft, schalten wir gleichzeitig auch unsere Kapitänsfähigkeit frei.
D) Regenerieren
Diese Aktion dürfen wir nur dann machen, falls sich unsere drei Besatzungsmitglieder alle auf der Insel befinden. Damit holen wir unsere Besatzung für einen späteren Einsatz wieder zurück. Daraufhin rückt der Zeitmarker auf der Zeitleiste ein Feld nach rechts. Nach der Überprüfung des Handlimits von maximal 6 Karten dürfen wir noch alle Regenerationskarten in unserem Reservat aktivieren.
Zusätzlich zu unserer gewählten Aktion können wir jederzeit in unserem Zug freie Aktionen durchführen. Mit einem Kescher können wir ein an eines unserer Besatzungsmitglieder angrenzendes Ei bekommen oder den Spezialeffekt eines angrenzenden Lebensraumfeldes aktivieren. Auf Energiekarten liegende Energie-Plättchen können wir ausgeben, um den auf der Karte angeführten Effekt zu nutzen.
Das Spielende tritt ein, sobald der letzte zur Verfügung stehende Pokal vergeben wurde. Alle anderen Spieler sind dann noch genau einmal an der Reihe. Abschließend erfolgt die Schlusswertung, bei der wir noch Siegpunkte nach folgenden Kriterien erhalten: Punkte für Abschlusskarten (abhängig von ihren Bedingungen), für unsere anderen Wesenskarten in unserem Reservat, für abgeschlossene Errungenschaften, für erhaltene Pokale (je 3 Punkte) und verbliebene Ressourcen und/oder Kescher (1 Punkte für je 4). Haben wir insgesamt die meisten Siegpunkte erzielt, haben wir uns bei der Erforschung und Erhaltung der Fauna dieser wundersamen Insel am meisten bewährt.
Nachdem eine der wichtigsten Aktionen in Wundersame Wesen das Platzieren eines Besatzungsmitglieds ist, können wir sicher von einem Arbeitereinsatzspiel sprechen. Die Einsetzfelder sind in diesem Fall Inselfelder, deren angrenzende Lebensraumfelder uns entsprechende Ressourcen und/oder Wesenskarten liefern. Jedes Besatzungsmitglied besetzt gleich 2 benachbarte Felder, sodass es bald zu einer Verknappung attraktiver Einsatzmöglichkeiten kommt. Dem richtigen Timing kommt somit eine große Bedeutung zu. Vor allem das "Regenerieren" will gut geplant sein, schließlich schaffen wir damit wieder neue Einsetzfelder, von denen auch unsere Mitspieler profitieren könnten.
Da wir Ressourcen benötigen, um Wesenskarten ausspielen zu können, finden wir ein weiteres, beliebtes Spielelement vor: Ressourcenmanagement. Neben den Rohstoffen Früchte, Korallen, Blumen und Pilze stellen aber auch die Karten selbst eine wichtige Ressource dar, die wir ebenfalls mithilfe des "worker placement" erlangen können. Jedenfalls müssen wir mit den knappen Mitteln gut haushalten, um Wesenskarten effektiv ausspielen zu können.
Hätten wir ausreichend Zeit, könnten wir verschwenderischer mit unseren Ressourcen umgehen. Dem ist aber nicht so. Besonders die Jagd nach Pokalen treibt den Fortschritt einer Partie voran. Bei den drei Haupterrungenschaften geht es darum, ihre Bedingungen vor den anderen zu erfüllen, um eine höhere Punkteausbeute zu erzielen. Bei den vier anderen ausliegenden Errungenschaften sind die zur Verfügung stehenden Plätze sehr beschränkt, sodass wir bemüht sind, ihre Bedingungen zu erfüllen, bevor sie uns von einem Mitspieler vor der Nase weggeschnappt werden.
Der wichtigste Aspekt des Spiels ist aber immer noch das Sammeln von Karten, denn Siegpunkte erzielen wir fast ausschließlich durch diese. Wesenskarten bringen uns nicht nur direkte Punkte (die auf der Karte angegebenen Abschlusspunkte), wir benötigen sie auch für die Erfüllung von Errungenschaftsbedingungen. Und sie liefern uns jede Menge Fähigkeiten und Effekte, die wir geschickt nutzen sollten. Es ist daher sinnvoll, etwas näher auf die Karten einzugehen, als wir es bisher getan haben.
Wie bereits erwähnt, sind alle Wesenskarten verschieden. Zwar gibt es von einigen Karten zwei mit identischem Text (Kosten, Lebensraum, Fähigkeiten, etc.), doch selbst für diese wurden unterschiedliche Namen und Illustrationen gewählt.
Für uns Spieler von größerer Bedeutung sind die Fähigkeiten der einzelnen Wesen, die sich in fünf Kartenarten gliedern lassen. Der überwiegende Teil der Karten sind Sofortkarten, das heißt ihre Fähigkeit wird mit dem Ausspielen der Karte sofort aktiviert. Die Soforteffekte sind so mannigfaltig, dass es unmöglich ist, im Rahmen dieser Rezension genauer darauf einzugehen. Wir können Kescher erhalten, Karten ziehen, Effekte durch das Abwerfen von Karten erzielen, die Kosten zum Ausspielen der nächsten Karte reduzieren, Eier umdrehen, Ressourcen sammeln, und, und, und. Glücklicherweise ist die verwendete Symbolik recht gut verständlich. Für etwaige Unklarheiten kann die detaillierte Beschreibung im Anhang zu Rate gezogen werden.
Abschlusskarten bringen uns erst am Spielende Punkte, je nachdem wie gut wir die darauf angegebenen Voraussetzungen erfüllen. Für die meisten zählen Eier und/oder Wesenskarten in unserem Reservat, beispielsweise Punkte je Krebstier-Symbol. Regenerationskarten sorgen für zusätzliche Einnahmen, meist Ressourcen, wenn wir die Aktion "Regenerieren" wählen. Dauerkarten werden jedes Mal dann aktiviert, wenn die darauf vermerkte Bedingung erfüllt wird, etwa wenn wir einen Pokal erhalten, eine Karte abwerfen, etc. Und dann sind da noch die Energiekarten. Beim Ausspielen einer solchen Karte legen wir 1 oder 2 Energieplättchen darauf. Pro Zug dürfen wir eines davon ausgeben (freie Aktion), um die Fähigkeit der Karte zu aktivieren.
Die ganzen Effekte, Fähigkeiten und Kartenarten sind aber nicht einfach zufällig auf alle Wesenskarten verteilt. Vielmehr hat jede Spezies einen gewissen Schwerpunkt, eine Fokussierung auf bestimmte Elemente. So bringen Krebstiere oft direkte Siegpunkte und beziehen sich gerne auf Lebensräume bzw. Lebensraumkarten. Insekten wiederum liefern uns immer wieder neue Eier oder lassen uns Eier auf ihre Rückseite drehen (zu diesem Thema später mehr). Vögel ermöglichen uns häufig das Nehmen oder direkte Ausspielen von Karten aus der Wildnis.
Die meisten Drachen bringen uns einen positiven Effekt für das Abwerfen von Handkarten, wie beispielsweise Rohstoffe, Siegpunkte oder die Reduzierung der Kosten beim Ausspielen. Während insgesamt die meisten Karten Sofortkarten sind, gibt es bei den Säugetieren einen hohen Anteil an Regenerations-, Dauer- und Energiekarten. Fische liefern uns des öfteren Kescher oder erlauben uns, Karten vom Nachziehstapel zu ziehen. Und schließlich beziehen sich Reptilien gerne auf bereits gespielte Sofortkarten oder lassen uns kostenlos bzw. zu reduzierten Kosten Karten ausspielen.
Der Begriff "Eier" ist nun schon mehrere Male gefallen. Wir erhalten solche beim Platzieren von Besatzungsmitgliedern, durch den Einsatz von Keschern oder durch Karteneffekte. Erhaltene Eier legen wir mit ihrer Vorderseite in unser Eierlager. Solange die Vorderseite mit dem Spezies-Symbol sichtbar ist, zählt ein Ei für die Bedingung einer Errungenschaftskarte. Manche Effekte lassen uns ein Ei "ausbrüten", wodurch es umgedreht wird. Das Spiel bietet uns einige Möglichkeiten, Eier wieder zurückzudrehen, und so mancher Mitspieler nützt diese Taktik und die sich daraus bietenden Chancen. Ich persönlich finde dies jedoch zu kleinteilig, weil ihre Wirkung nicht in Relation zum damit verbundenen Aufwand steht.
Alleine die 126 unterschiedlichen Wesenskarten mit ihren Spezifikationen, sowie die für jede Partie anders ausliegenden Errungenschaften, bieten schon viel Abwechslung und lange anhaltenden Spielreiz. Für ein bisschen Asymmetrie sorgen noch die Kapitänstafeln. Auf eines unserer 3 Besatzungsmitglieder setzen wir ja eine eigene Kapitänsfigur. Die Fähigkeit dieser Figur schalten wir frei, sobald wir den ersten Pokal erringen konnten.
Diese Kapitänsfähigkeit können wir in einer ganzen Partie höchstens zwei bis drei Mal nutzen. Insgesamt ergibt dies - wie schon beim Umdrehen der Eier - etwas zu viel Klein-Klein. Es wurden meiner Meinung nach eine Spur zu viele Details hinein gepackt in ein ansonsten recht gefälliges, ordentlich aufgebautes Spielsystem, das auf gelungene Weise Arbeitereinsatz, Ressourcenmanagement und den Aspekt des Kartensammelns miteinander verbindet.
Das Spielgefühl ist dementsprechend leicht solitär. Wir sind nämlich stark damit beschäftigt, unsere Aktionen zu optimieren, das Maximum aus den Karten und den sich uns bietenden Optionen herauszuholen, und, so gut es geht, Synergieeffekte zu nutzen. Man könnte es sogar als grübellastig bezeichnen. Im Gegenzug eignet sich Wundersame Wesen - dank einer beinhalteten Solo-Variante - recht gut für ein Solo-Spiel. Dass die Interaktion beim Mehrpersonenspiel trotzdem nicht zu kurz kommt, liegt sowohl an den beschränkten Einsetzfeldern auf der Insel als auch am Wettlaufcharakter um die Errungenschaften und Pokale.

Nun noch ein paar Bemerkungen zum Spielmaterial. Dies ist reichhaltig und hochwertig (siehe double-layer-Tableaus), ja in einigen Punkten sogar überproduziert. So sind die hölzernen Besatzungsfiguren der vier Spielerfarben, sowie die Kapitänsfiguren individuell geformt und bemalt. Letztere und je 1 Figur jeder Farbe sind zudem mit Magneten ausgestattet, sodass die Kapitänsfigur nicht runterfallen kann. Die Illustrationen der Wesenskarten sind sehr fantasievoll. Zusammen mit einer gut gegliederten und mit vielen Bildern versehenen Spielanleitung können wir materialseitig ein großes Lob aussprechen.
Mittlerweile sind bereits zwei Erweiterungen erschienen: Das "Besatzungs-Set" bringt neue Kapitäne und Besatzungskarten, die beliebig miteinander kombiniert werden können. In "Gigantische Bestien" finden sich größere Wesen, die völlig neue Taktiken ermöglichen.
Ich werde mir diese Erweiterungen sicherlich zulegen, denn mich hat das Grundspiel mit seiner Varianz, seiner trotz mittlerer Komplexität nicht ausufernden Spieldauer und seiner liebevollen Gestaltung überzeugt.
Rezension Franky Bayer
Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir häufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, männliche und andere Geschlechteridentitäten bezieht.
H@LL9000 Wertung Wundersame Wesen:
5,0, 2 Bewertung(en)
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
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23.01.26 von Franky Bayer - Wunderschön gestaltetes Spiel, das Arbeitereinsatz, Ressourcenmanagement und Kartenspiel geschickt miteinander verbindet. Gefällt mit momentan sehr gut, an der Grenze zur Höchstnote. |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
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25.01.26 von Mahmut Dural - Haarscharf an 6 Punkten vorbei! Wundersame Wesen ist ein schönes Spiel. Die Grafiken der Karten sind wirklich wunderschön, wenn man sie vor sich liegen hat. Als ich nämlich das Spiel vor Monaten bei BGG sah, hatte mich die Aufmachung eher abgeschreckt, aber live, wie gesagt sehr sehr schön. Die Qualität der Spielmaterialien ist auch ganz gut. Das Einzige was mir nicht gefällt ist, dass die Meeple der Kapitäne sehr häßlich bedruckt sind (Geschmacksache). Spielerisch ist es eigentlich meine Kragenweite/Geschmack, nämlich Workerplacement gepaart mit Enginebuilding/Tableaubilding - Elementen. Wir besorgen uns, durch das Einsetzen unserer Worker auf dem Spielbrett, Ressourcen (Nahrung) und geben Diese aus, um Pokemon, ähm wundersame Wesen (Karten) auszuspielen. Mit diesen Karten versuchen wir in bester Engine- oder Tableau-Building-Manier Synergien zu erschaffen, um die Erungenschaften (Pokale) zu erringen. Die, wenn alle weg sind, auch das Ende des Spiels einläuten. Schön und gut, das macht Spaß - das Spiel ist mir 8,5 von 10 Punkten wert. Wird bestimmt nicht weniger werden, aber ne 9 wirds bestimmt auch nicht werden, weil ich das Spiel nie zu viert spielen würde. Selbst zu zweit hatte ich Momente im Spiel, wo es sich langatmig anfühlte. Nein, meine Frau ist nicht AP-anfällig. Wir sind beide Bauchspieler und spielen relativ zügig. Jedoch hatte ich wirklich manchmal das Gefühl, wenn ich mir die Errungenschaften anguckte, dass ich mir innerlich sagte.´ Boah, 8 Dracheneier, das ist viel...´. Das Spiel endet nämlich erst, wenn alle Pokale genommen wurden. Um diese Pokale zu sich nehmen zu können, muß man Bedingungen erfüllen, wie z.B.: 8 Drachen- und/oder Primateneier besitzen. Da fragt man sich während des Spiels hmm, das dauert bis ich das schaffe und das bringt mich dazu, das ich es nur zu zweit spielen würde. Daher keine volle Punktzahl. (5 von 6 oder 8,5 von 10 Punkten). Zu zweit aber, wenn man denn Zeit hat, immerwieder gerne. |
Leserwertung Wundersame Wesen:
5.5, 2 Bewertung(en)
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
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25.01.26 von Gülsüm Dural - Mein Mann hat abgerundet, ich runde auf. Ja, die Spieldauer könnte nen Stückchen ruhig kürzer sein (vielleicht ne Variante mit weniger Pokalen), aber das Spiel macht mir so einen Heidenspaß, so dass es schon einen Suchtcharakter entwickelt. Zuletzt hatte ich das bei Flügelschlag. Die Grafiken der Wesen sind einfach wunderschön. Freue mich schon auf die Erweiterung Winterfall. |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
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25.01.26 von Dieter Schmitz |