Rezension/Kritik - Online seit 05.05.2002. Dieser Artikel wurde 4670 mal aufgerufen.

Kreuzweise

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Autor: Uwe Himmelreich
Verlag: Good Ideas
Rezension: Doris Hahn
Spieler: 1 - 4
Dauer: 15 - 60 Minuten
Alter: ab 5 Jahren
Jahr: 2001
Bewertung: 3,3 3,3 H@LL9000
Ranking: Platz 5020
Kreuzweise

Spielziel

1-4 Spieler versuchen Kreuze mit verschiedenfarbigen Kanten so aneinander zu legen, dass die angrenzende Kanten immer die gleiche Farbe vorweisen. Beim Solospiel gilt es alle Puzzle-Teile zu verbauen, beim Spiel mit mehreren Spielern versucht man möglichst punkteträchtig seine Kreuze zu verbauen.

Ablauf

Das Spiel besteht aus 50 Papp-Kärtchen in den Formen Kreuz (36 Stück), Kantenteil (10 Stück) und Ecke (4 Stück). An den Stosskanten befinden sich farbige Markierungen in den Farben blau, rot, grün und gelb. Je nach Variante und Schwierigkeitsgrad werden unterschiedlich viele der Kärtchen benötigt, die Zugehörigkeit zu einer Schwierigkeitsstufe ist auf der Rückseite der Kärtchen durch einen unterschiedlich gefüllten Kreis markiert.

Kreuzweise kann als Puzzle in 4 Schwierigkeitsstufen mit jeweils 1 möglichen Lösung oder als Anlegespiel mit 2 – 4 Spielern gespielt werden.

Als Puzzle spielt man es wohl am besten allein. Hierzu werden alle bis zu der gewünschten Schwierigkeitsstufe gekennzeichneten Kreuze, Ecken und Kanten benötigt. Man startet am besten mit einem Kantenteil und arbeitet sich dann mit den Kreuzen zu weiteren Ecken und Kantenteilen vor. Da an den Kreuzen gleiche Farbkombinationen mehrfach vorkommen können, muss man auch häufiger umbauen damit alle Teile passen. Da für alle Schwierigkeitsstufen immer 4 Eckteile vorhanden und zudem nur rechte Winkel vorhanden sind, muss das Ergebnis zwangsläufig ein rechtwinkliges Viereck sein.

Als Anlegespiel für 2 – 4 Spieler bietet es mehr Möglichkeiten, da es da nicht darauf ankommt alle Kärtchen zu ihrer einzigen Lösung zusammen zu legen. Die Level spielen dabei keine Rolle. Es werden nur die Kreuze benutzt. Dies alles steht jedoch nicht explizit in der Anleitung, sondern es ergibt sich beim Spielen, dass die Ecken und Kanten nicht dabei sind, was am Anfang schon ein bisschen verwirren kann. Die Kreuze muss man natürlich, wie beim Puzzle, farblich passend so an die schon liegenden Kärtchen anlegen, dass sich wenigstens 3 Kanten berühren.

Jeder Mitspieler erhält 6 Kreuze, ein Kreuz kommt als Ausgangspunkt in die Tischmitte, der Rest kommt auf einen Stapel. Kann man ein Kreuz so anlegen, dass sich 3 Kanten berühren, gibt es dafür 5 Punkte. Kann man ein Kärtchen so einpassen, dass sich 6, 9 oder 12 Kanten berühren, erhält man entsprechend mehr Punkte (10, 20 oder 50). Das Spielziel ist, seine eigenen Kärtchen möglichst schnell durch Anlegen loszuwerden. Kann einer einmal kein eigenes Kärtchen anlegen, muss er eines vom Stapel ziehen und es zu seinen anderen hinzunehmen. Danach ist der nächste Spieler an der Reihe. Gewonnen hat der Mitspieler mit den meisten Punkten. Dabei werden von den erzielten Pluspunkten noch Punkte abgezogen für die noch übrigen Karten.

Es gibt auch noch eine verschärfte Regelvariante in der die Zeit auf 1 Minute pro Zug begrenzt ist und man durch Stehlen eines gegnerischen Kreuzes ein weiteres eigenes anlegen darf.

Fazit

Das Material

Vielen Dank für den Hinweis auf das hervorragende Spielmaterial. Dies war sicher ein Erklärungsversuch, weshalb man auf so dünnes Material zurück gegriffen hat, kann beim Leser aber auch selbst beweihräuchernd ankommen. Sonderlich originell bzw. hochwertig erscheint das Spiel jedenfalls nicht. Das dünne Material lässt sich nur schwer greifen und neu Platzieren.

Die Regeln

Eigentlich steht im Regelwerk alles drin. Aber dennoch sind die Regeln sehr verwirrend geschrieben. So wird im Spiel bis zu 4 Spielern zwar darauf hingewiesen, dass man mit den 36 Kreuzen spielt, fragt sich aber immer wieder, ob die Kanten nicht nur vergessen wurden zu erwähnen. Hier wäre eine noch klarere Strukturierung empfehlenswert.

Das Puzzle (Solospiel)

Um sich selbst zu unterhalten, ist Kreuzweise wohl eine Weile im Stande. Je nach eigenem Talent und Geduld kann dies eine ganze Weile dauern, bis man alle Level durchgespielt hat. Hat man aber einmal alle 4 Varianten durch, bietet es eigentlich nichts neues mehr.

Das Anlegespiel

Die Anlegevariante von Kreuzweise bietet dadurch, dass man die gegnerischen Karten sieht, manchmal die Möglichkeit Anlegestellen zu verbauen, sofern man mehrere Möglichkeiten hat eigene Karten anzulegen, was jedoch nicht so häufig der Fall ist. Je nach dem wie gut das visuelle Erkennungs- und Kombinationsvermögen der Spieler ist, kann es während des Spiels zu längeren Wartezeiten für die Mitspieler kommen.

In unseren Spielen kam es selten vor, dass jemand mehr als 3 Kanten anlegen konnte, so dass der startende Spieler häufig auch der Sieger war. Der Joker wird ebenfalls nur selten verwendet.

Rezension Doris Hahn

Reportage

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Kreuzweise: 3,3 3,3, 8 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Doris Hahn
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Conny Eisenstein
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Bernd Eisenstein
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Sandra Lemberger
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Bernhard Kreitner
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Frank Gartner
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Claudia Schollenberger
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Clemens Schollenberger

Leserbewertungen

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