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Adventure Games: Die Monochrome AG

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Autor: Matthew Dunstan
Phil Walker-Harding
Illustration: Maximilian Schiller
Verlag: KOSMOS
Spieler: 1 - 4
Dauer: 75 Minuten
Alter: ab 16 Jahren
Jahr: 2019
2,7 2,7 Leser
Ranking: Platz 4809
Adventure Games: Die Monochrome AG

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Leserwertung Adventure Games: Die Monochrome AG: 2,7 2.7, 3 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.07.19 von Rodriguez - Wir haben schon diverse Escape-Room-Derivate gespielt und wollten daher mal dieses neue Konzept ausprobieren. Bei dieser Reihe soll der Schwerpunkt mehr auf Story als auf Rätseln liegen, und es gibt für viele Dinge verschiedene Lösungen. Wir haben insgesamt 4 Sessions gespielt und zwischendurch alles so auf dem Tisch liegen lassen. Die "Speichermöglichkeit" laut Anleitung bestand übrigens in einem Foto des ausgebreiteten Spiels... Spätestens bei der zweiten Session konnten wir den Details der Story aber nicht mehr folgen und hatten überhaupt keinen Plan mehr was wir tun sollten. Oft war auch nicht klar, was man tun wird, wenn man sich für eine Möglichkeiten entschieden hat, z.B. einen Ort anzusehen. Ansehen? Nein, denn man weiß vorher nie, ob die Figur nicht einfach mit Pauken und Trompeten einmarschiert oder sich auf den elektrischen Stuhl einfach direkt drauf setzt. Die spielerischen Elemente sind eigenartig (Bewegungsregel) und die furchtbare Anleitung liest sich stellenweise wie der böse Bruder der StVO. Die praktische Umsetzung mit dem Abenteuerbuch finde ich unglücklich (viel Vorleserei, Blätterei und versehentliche Spoilergefahr), dafür gibt es aber eine hervorragende Umsetzung in der Kosmos-Erklär-App mit einer großartigen Sprecherin. Unser Fazit: Adventures lieber weiterhin auf dem PC.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.07.19 von Peter Steinert - Es ist so schade! Rein konzeptionell überzeugt Die Monochrome AG zusammen mit der tollen App als Mischung aus Abenteuer-Hörbuch und Retro-Adventure-Game nämlich sofort, und auch die Grafik gefällt. Doch dann wird es ärgerlich: Unnötig restriktive Bewegungs- und Fahrstuhlregeln zwingen zu wiederholtem Nachlesen in einer ziemlich inkohärent aufgebauten und schwach formulierten Spielregel. Was man nun kann oder soll und was dann doch wieder nicht, ob man sich nun bewegen muss oder ob man stehenbleiben darf (weil Stehenbleiben faktisch eine Form der Bewegung darstellt), wann man Gegenstände zu tauschen hat und wo wiederum nicht und was ein Tausch überhaupt genau ist, wozu so viele Differenzierungen überhaupt dienen, wie man die Untergeschosse samt zugehörigem Fahrstuhl topografisch sinnvoll auslegt, usw. usw. ...das alles wird auf mehreren Textseiten einfach nicht treffend vermittelt, ist für das Spiel auch größtenteils wurscht und verlängert und verkompliziert es nur künstlich. Das Problem setzt sich fort mit einer aufgesetzt wirkenden Handycap-Regelung, die sich als ebenfalls überflüssig entpuppt und nur dazu führt, dass die Spieler etwas nicht tun, was sie eigentlich gerne tun würden - ganz ohne weitere Relevanz. Mechnik verpufft! Man trifft sogar auf Kartentexte, die dem Spielregeltext eindeutig widersprechen, weil die Aktionen "Untersuchen" und "Kombinieren" didaktisch nicht sauber getrennt (oder doch gleichgesetzt?) werden. Frust wurde durch die Tatsache erzeugt, dass das Spiel unvorhersehbare "Fallen" bereithält, und zwar auch dann, wenn man eigentlich nur etwas untersuchen möchte. Ich weiß nicht, wie viele Spielrunden bisher erlebt haben, was während einer Partie zu zweit passiert, wenn sich einer im wahrsten Wortsinn zufällig auf einen gewissen Stuhl legt. An diesem Punkt fühlt sich das Spiel dann regelrecht "broken" an, wenn der Partner einen Ort nach dem anderen hilflos abklappert und dabei zusammen mit dem "Aussetzenden" wahre Lawinen von Alarm-Punkten produziert... Bereits in Kapitel 1 haben wir die Bewegungsregeln immer wieder absichtlich missachtet (und ich kenne niemanden, der dies nicht getan hat), in Kapitel 2 haben wir das Spiel dann schließlich entnervt abgebrochen. Wir wünschen uns nicht nur für die folgenden Adventure-Games, sondern auch für die Monochrome-AG eine Überarbeitung, weil wir selten vorher ein Spiel so sehr mögen wollten - ein Spiel, das seine Möglichkeiten am Ende einfach nur leichtfertig verschenkt! Potential vorhanden, Umsetzung übel. :-(
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.01.20 von Karl Rolf - Wir waren zu dritt in der Monochrome AG unterwegs und mir hat das Spiel wirklich recht gut gefallen. Allerdings sollte einem vorher klar sein, dass es sich hierbei um kein Exit/Escape-Spiel, sondern ein Adventure Game handelt. Wer an der EXIT-Reihe, die aneinander gereihten, teilweise kniffligen Rätsel schätzt, ist hier sicherlich nicht richtig. Wen aber an der EXIT-Reihe die dünne bis fehlende Handlung gestört hat, der sollte sich die Adventure Games-Reihe mal genauer ansehen. Wir wurden jedenfalls für etwa 5 Stunden von der Story gut unterhalten. Die App ist sehr gelungen, ich würde nicht ohne sie spielen wollen. Speichermöglichkeit hin oder her - grundsätzlich ist es sicher besser, das Spiel an einem Abend durchzuspielen, was aber auch möglich ist. Auch wenn das Spiel in der Umsetzung ein paar kleinere Schwächen aufweist, wollen wir gerne weitere Spiele der Reihe ausprobieren. Ich vergebe insgesamt daher gute vier Punkte. Spielmaterial wird hier übrigens erfreulicherweise nicht zerstört.