Vote-Zone - Bewerte mich Vorschlag am 13.05.2020. Dieser Artikel wurde 429 mal aufgerufen.

Die Wikinger Saga

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Autor: Christian Fiore
Knut Happel
Verlag: Schmidt Spiele
Spieler: 2 - 4
Dauer: 60 - 90 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2020
4,0 4,0 Leser
Ranking: Platz 2945
Die Wikinger Saga

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Leserwertung Die Wikinger Saga: 4,0 4.0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.05.20 von Kivi - Wow, denkt man sich, wenn man die Spielschachtel betrachtet. Das Inlay ist hervorragend! Alles hat seinen Platz, alle Karten können (ähnlich wie bei Dominion) in eigenen Kartenslots sortiert verstaut werden. Die Marker finden Ihren Platz und (bis auf die Wegmarker) wirklich sehr schön anzusehen. Es macht was her, das Langschiff auf dem Spielplan zu sehen. Menzel hat grafisch sehr gut gearbeitet. Dann folgt jedoch erste Ernüchterung. Eine schlimm strukturierte....nein, eher in Dauer-Fließtext herkommende Anleitung, erklärt das eigentlich sehr einfach spiel nicht wirklich gut. Und wer nicht erfahren im Lesen und Verstehen von Anleitungen und dem Erfassen von Spielabläufen ist, könnte hier schon die Lust verlieren. Das macht es diesem "Familien-Kennerspiel" leider schwer Fans zu finden (dazu gleich mehr), auch wenn es super für solche Spieleabende ist, wo Vielspieler auf Wenigspieler trifft, oder mal kein Strategieungehauer gespielt werden soll. Nun geht es los, wir erstellen nach Vorlage aus dem Regelheft (und auch da wieder alles in einem Fließtext, was die Übersichtlichkeit echt stört) oder mithilfe der Angaben ein gänzlich eigen zusammengestelltes Abenteuer, mit 8 Schauplätzen, wobei unsere Reise immer zum Bifröst nach Asgard geht. Jeder schnappt sich einen wackeren Haufen aus seinem Dorf und schon reisen wir zu den Schauplätzen. Dabei ist unser Ziel, unsere Manschafft, dargestellt doch eine Figur, auf dem beweglichen Weg auf einem lukrativen Feld in der Zielzone (dargestellt durch eine Karte) wandern zu lassen. Vorab gibt uns eine zufällige Karte vor, wieviele Schritte man gehen muss, den Rest laufen wir dann mit unseren Mannen, die uns Schritte und manchmal auch Sonderfähigkeiten geben. Vor solch einem Abenteuer, kann man auch immer wieder neue Leute anwerben, die die Truppe verstärken. Hat man ein Reiseziel erreicht, so wird einer der Leute nach Walhalla geschickt, denn nur diese wackeren Recken können später das letzte Abenteuer bestreiten und geben uns Siegpunkte. Man baut sich also 2 Decks auf. Was thematisch dicht klingt und auch durch tolle Texte auf den Karten untermalt wird, spielt sich jedoch recht meschanich. Nicht ohne Spannung, die gerade auch durch den Glücksanteil entsteht, nur da ich ja mit meinen Leuten immer auf diesen Glücksanteil reagieren kann, nehme ich genügend Einfluss auf die Jagd nach Siegpunkten und Gold. So durchlebt man 8 Spielrunden, die allesamt gleich ablaufen. Das stößt einigen schon etwas auf, finden es eventuell etwas dröge. Mir macht es Spaß. Wobei ich es auch nicht ständig spielen wollen würde, aber wenn genügend Zeit zwischen den Partien liegt, macht es Spaß, sich auf ein neues Abenteuer zu bewegen. Der Mechanismuss ist pfiffig, doch irgendwie fehlt einem trotzdem noch irgendwas. Und das ist es, was es dem Spiel schwer machen wird. Vielen Kennerspielern wird es zu wenig sein, denn Wenigspieler könnte die Anleitung abschrecken und der Dauerreitz hinkt auch, je nach Spielrunde. Insgesamt ein ordentliches, grandios aussehendes Spiel, bei dem man irgendwie das Gefühlt hat, dass noch irgendwas fehlt. Die Spannung die aufgebaut wird, verläuft sich in gleich ablaufenden Runden, auch wenn diese durchaus Spaß machen und einem auch Entscheidungen abfordern, wie das aktive Deck zusammengestellt wird, und welche Helden man nach Walhalle schickt, um sich auch deren Siegpunkte zu sichern und mit Ihnen das letzte Abenteuer zu bestreiten. Ich mag es, spiele es gerne mit, wie gesagt, hervorragend für ne gemischte Truppe. Übrigens: Auch wenn es auf der Spielschachtel prangt, trugen Wikinger gar keine Hörner am Helm. ;-)