Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Aeon´s End

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.08.20 von Kivi - "Was haben wir uns nur gedacht, als wir mit zwei unerfahrenen Riss-Magiern in das Reich der Hassgeburt hinabstiegen, um dieser Ausgeburt der Hölle den Gar aus zu machen? Wasser tropft von der Decke eines riesigen Höhlengewölbes, als uns dunkles Grollen und bedrphliche Erschütterungen die Ankunft des Erzfeindes verkünden. Dann bricht sie durch eine kleine Kluft! Steinbrocken fliegen uns um die Ohren, Gebrüll gepaart mit stinkendem Odem schwallt uns entgegen und der Kampf beginnt!" Liest sich aufregend, spielt sich auch so! Jeder Spieler spielt einen Riss-Mager mit unterschiedlichen Fähigkeiten, einem unterschiedlichen Startdeck und einer unterschiedlichen Aufteilung von Rissen. Diese sind wichtig, da wir auf ihnen Zauber binden, um diese dann in der nächsten Runde den heranpreschenden Feinden oder gar dem Erzfeind entgegen zu feuern. Wir kaufen mit Kristallen, die uns Spielwährung generieren, weitere Kristalle, Artefakte oder Zauber aus einer Auslage aus 9 Karten, die, ähnlich wie bei "Dominion", beliebig zusammengestellt werden kann. Das macht jeden Kampf zu einem Unikat. So kann es sein, dass wir einen Erzfeind (in der Grundbox sind 4 enthalten) mit der einen Auswahl an 9 Karten besiegen, aber bei der anderen richtig in`s Schwitzen kommen. Auch lässt die Anleitung diverse Anpassungen des Schwierigkeitsgrades zu. Entweder man nimmt sich z.B. weniger Lebenspunkte oder nutzt die schwierigere Stufe des jeweiligen Erzfeindes. Es sind also für viele Partien Spaß vorgesorgt. Und Spaß macht es auch. Unheimlich fesselnd kämpfen wir uns Runde für Runde an ein mögliches Ende heran. Dadurch, dass bei diesem Deckbuilder das Deck niemals gemischt wird, sondern der Ablagestapel einfach herumgedreht als neuer Nachziehstapel bereitgelegt wird, ist der nächste Kniff, der schon mal zum Gedankenspiel werden kann (wenn ich die Karte jetzt Kaufe, dann liegt die in der nächsten Runde auf der...nein, das wäre blöd, also später kaufen, oder ich lege die Karten in der Reihenfolge ab, dann...), auch wenn es das Spiel nicht unnötig in die Länge zieht. Der nächste Clou des Spieles ist das Reihenfolgedeck. Daran muss man sich erstmal gewöhnen, dass man nicht immer brav der Reihe nach dran ist, sondern so, wie die Karten es vorgeben (zumindest werden diese Karten während der Partie mal regelmäßig gemischt, dass wäre ja auch was, ein Deckbuilder ganz ohne Mischen ;-)), so kann es geschehn, dass uns der Erzfeind einen Strich durch die Rechnung macht, da nicht ich an die Reihe komme, sonder erstmal er. Und was er macht, wird von Karten und seinem Tableau gesteuert. Jeder Erzfeind nutzt dazu einige allgemein Karten und seine eigenen, die Als Erzfeindedeck bereitliegen und von denen immer wenn an der Reihe ist eine neue Karte aufgedeckt wird. Entweder schmetter er uns direkt etwas entgegen oder aber es wird etwas in die Reihe gelegt, ein finsterer Plan, den es gilt zu durchkreuzen (oder auf den wir uns nur vorbereiten können), oder Schergen, die sich mit in das Kampfgetümmel werfen. Diese Reihe wird immer zu Beginn des Erzfeindezuges komplett durchgeführt, bis dann, wie eben schon geschrieben, noch eine weitere Karte eventuell dazu kommt. Hervorheben möchte ich hier die hervorragende Anleitung! Sie erklärt spitzenmäßig die (doch recht einfachen und klaren) Abläufe und Aktionen. Immer zur richtigen Zeit mit den weiterführenden Hinweisen, danke dafür, bitte mehr davon! Aber Kritik möchte ich auch etwas äußern: Das Pappinlay hätte gerne etwas dicker sein können. Da ich das Spiel auf dem Postwege bekam (aus Ermangelung eines vernünftigen Händlers in der Nähe) ist diese schon leicht gerissen und auch verbeult. Aber so dünn wie die Pappe ist, kann dies auch geschehn, wenn man Tableaus oder Spielmaterial aus dem Karton nimmt (und das wird man oft tun, da man sich immerwieder gegen die Erzfeinde beweisen will). Und dann sind da noch die Marker. Klar, sie liegen nur auf den Karten oder dem Spielertableau und sollen dies nicht komplett verdecken, aber die 1er Lebenspunkte sind so fitzelig, das ist leider nicht sehr schön. Aber: Diese beiden Punkte trüben den Spielspaß keineswegs! Hier habt Ihr einen großartigen, kooperativen Deckbuilder, der euch über viele Partien unterhalten wird. Die beiden im Herbst kommenden Erweiterungen sind schon vorbestellt!

* Fantastische Reiche / Fantasy Realms

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.11.20 von Kivi - Die Bewertung bezieht sich auf die deutsche Ausgabe von Strohmann Games: Ich hatte schon Sorge, der Hype wäre nicht gerechtfertigt, aber so banal das Spiel erscheint, es packt einen in jeder Partie. Verrückt. Bei uns kommt es regelmäßig auf den Tisch. Dabei tut man nicht viel. Jeder Spieler (ab 3 Spielern) bekommt 7 Handkarten. Kommt man nun an die Reihe, darf man eine Karte vom Stapel ziehen oder eine Karte aus dem offenen Ablagebereich nehmen. Anschließend legt man eine Karte in den offenen Ablagebereich. Das geschieht so lange, bis im Ablagebereich 10 Karten liegen, dann wird gewertet. Die Aufgabe des Spieler ist dabei, seine 7 Handkarten gut zusammen zu stellen. Jede der Karten ist einmalig und bietet meist Bonuspunkte in Verbindung mit anderen Karten oder Kartentypen. Manchmal aber auch negative Dinge. Man muss also kluge Entscheidungen treffen. Ich möchte ein paar Worte zum 2-Spieler-Spiel loswerden: Da ist es etwas anders als beim Spiel ab 3 Personen. Zu Beginn hat man keine Handkarten, sondern kann (solange man keine sieben Handkarten hat), wenn man an der Reihe ist, eine Karte aus dem offenen Ablagebereich nehmen, oder man zieht zwei verdeckte Karten vom Stapel. Hat man die letzte Möglichkeit gewählt, muss man eine der zwei Karten auf die Hand nehmen und eine in den Ablagebereich legen. Hat man sieben Karten auf der Hand, läuft es wie beim normalen Spiel: eine Karte aus dem Ablagebereich ziehen oder eine Karte vom Stapel, danach eine Karte in den Ablagebereich. Bei 2 Spielern endet das Spiel dann, sobald alle Spieler sieben Karten auf der Hand haben und 12 Karten im Ablagebereich liegen. Und ich mag die 2-Spieler-Variante. In meinen Augen funktioniert diese super, ich vermisse dabei nichts. Also auch eine Empfehlung für häufige 2 Personen - Spieler wie uns. Ich empfehle die Wizk!ds Companion App zur Schlusswertung (bei Android oder IOS kostenlos). Deutsch ist als Sprache enstellbar und die Promokarte ist ebenfalls enthalten. So macht selbst die Schlusswertung noch Spaß ;-) Ich hatte schon bei einer alten Bewertung geschrieben, dass ich es mag, wenn es ein Spiel schafft, aus wenig viel zu zaubern. Hier schaffen die 53 (oder 54 mit Promo) Karten eine so tolle Spielerfahrung zu zaubern, dass nach Abschluß einer Runde (auch wenn man es als Start in den Spielabend spielt) meist noch einige weitere Runden folgen. Wer ein kleines aber feines Set-Collection Spiel sucht, oder diese Art Spiele mag, darf unbedingt zugreifen.

* Jaipur

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.16 von Kivi - Jaipur besticht durch seine klaren Regeln, die in 2 Sätzen erklärt sind, aber mehr Spieltiefe zulassen, als manch "dickes" Brettspiel! Dazu kommen noch das hochwertige Spielmaterial und der flüssige Spielablauf. Mit seinen ca. 20 Minuten Spieldauer ist auch immer noch Zeit für eine 2te Runde, vor allen Dingen, da meine Frau meist die Nase vorn hat ;-) Kurz zusammengefasst: Locker gespielt, trotzdem nicht seicht! Für mich eines der besten 2 Spieler-Spiele und eine unbedingte Empfehlung.

* Obstgarten

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.09.16 von Kivi - Hat noch keiner was dazu geschrieben....vielleicht weils einfach ein Klassiker ist! Wer Kinder im Kindergartenalter hat, sollte auch Obstgarten im Regal haben. Hier werden die kleinen phantastisch an's Brettspiel herangeführt, an das erste Regelverständnis und direkt ohne Konkurrenzdruck. Man spielt gemeinsam gegen den Raben, also haben entweder alle gewonnen oder alle verloren. Geübt werden Farben, Feinmotorik aber auch sprachlich kann man während des Spieles einiges fördern, perfekt und mach Spaß! Das Spielmaterial ist top, tolle Holzfrüchte, lustige Obstkörbe ein solides Rabenpuzzle (hätten etwas dicker sein können die Teile). Einzig die Pflaumen stören mich etwas, sind doch sehr fisselig und die begradigte Auflageseite ist etwas mau, sodaß uns die Pflaumen oft vom Tisch purzeln, ist für Erwachsene schon fisselig, sie aufzubauen, ohne eine runterzuwerfen. Ansonsten ein tolles, kooperatives Spiel, das in einem Haushalt mit Kindergartenkindern (mit 1-2 Einführungsrunden problemlos ab 3 spielbar) fehlen sollte.

* Stone Age

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.16 von Kivi - Für mich eines der besten Spiele, für mich einfach eine runde Sache, die mir in der ersten Partie viel Spaß gemacht hat und es bis heute (nach vielen, vielen weiteren Partien) immer noch tut.

* Draftosaurus

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.12.20 von Kivi - In die 15 Minuten Spielzeit wurde ein weder banales noch langweiliges Spielchen gepackt, dass sehr häufig nach einer sofortigen Wiederholung schreit. Zum Start in den Spielabend, oder als Absacker aber auch prima mal für Zwischendurch, eignet sich dieses Spiel für jede der angegebenen Spielerzahlen. Ja, auch zu zweit spielt es sich gut, da durch Regelanpassungen immer zwei Dinos aus der aktuellen Hand ausgewählt werden, einer für den Zoo, einer der aus dem Spiel genommen wird. Varianz ist durch den doppelseitigen Spielplan in kleinem Maße auch gegeben, aber selbst mehrmals die gleiche Planseite macht durchaus Spaß. Für jede Abend würde ich es jetzt nicht vorschlagen, aber die Häufigkeit, in der es bisher schon auf den Tisch kam, spricht für sich. In der aktuell erhältlichen Fassung wurde zum Glück auch das viel zu kleine Säckchen durch ein doppelt so großes Beutelchen ersetzt. Der zieht zwar auch Fäden, aber man kann bequem daraus herausziehen. Die Dinomeeple sind einfach klasse anzusehen, haptisch ein Genuss. Es lädt zum Spielen ein und kann bedenkenlos empfohlen werden.

* Hit Z Road

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.01.17 von Kivi - Was ein Augenschmaus! Und das Schönste daran, auch spielerisch ist es ein wirklich erfrischendes, spaßiges Spielchen....wennn....ja....wenn nicht in voller Besetzung gespielt wird. Wir haben mehrere Male zu zweit gespielt und ein paar mal in voller Besetzung und mit 4 Leuten am Tisch hat mir das Spiel, das ich mit 2 Leuten überaus gerne spiele, überhaupt nicht mehr gefallen. Die Downtime ist einfach zu lang, und wie Michael Andersch schon schrieb, wer wenig Resourcen hat, hat nachher keine Schnitte mehr. Das ist bei weniger Spielern nicht so drastisch. Dadurch das man immer noch eine Strecke mehr zur Auswahl hat, kann man auch gerne mal auf das Bieten verzichten und so einige wichtige Resourcen sparen. Das Spiel ist mal was anderes, macht mir wahnsinnig Spaß und bei 2 Leuten spielt man es in 40 Minuten, die überaus vergnüglich sind und auch Würfelpech verzeihen lassen. Mit mehr Spielern würde ich nur noch 4, wenn nicht sogar 3 Punkte geben.

* Justice League: Hero Dice – Batman

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.04.16 von Kivi - Da hat Heidelberger eine Punktlandung geschafft. Ein tolles, flottes Spiel, mit phantastischer Aufmachung und Optik, das sich locker flockig spielen lässt und zudem noch eine Menge Spaß macht. Egal ob allein oder im Team mit mehreren Boxen. Jeder Charakter hat eigene Würfelregeln und spielt sich somit komplett anders. Die Box ist absolut hochwertig, ebenso die Würfel, die Pappmarker (sehr dick), die Karten und das Artwork! Dickes Lob dafür! Einziger Wehrmutstropfen ist die etwas verunglückte Anleitung. In meinen Augen wirkt sie etwas wirr, auch wenn es zum Ende hin strukturierter wird. Beim Regelstudium empfiehlt es sich die Heldenübersicht und die Rückseite das Anleitung zu beachten. Für Vielspieler vielleicht nicht so schlimm, aber für Leute die selten Spielregeln lesen könnte das ein K.O.-Grund für das Spiel sein...naja. Viel schlimmer ist: die Anleitung lässt wichtige Dinge aus bzw. deutet sie nur grob an. So ist es (wir hatten es uns zwar auch direkt so gedacht, aber es wäre schön, hätte es auch genau in der Anleitung gestanden), das Heldenspezifische "negative Symbole" (bei Batman die Wunde und bei Superman das Kryptonit) auch wirklich nur diesen Helden betreffen (im Spiel zu Mehreren), sprich, kämpft Superman gegen einen Batman-Schurken, der auf der karte aufgedruckt bereits 2 Wunden vergibt, juckt das den Mann aus Stahl recht wenig. Genauso stört Batman das ganze rumliegende Kryptonit überhaupt nicht. Wir freuen uns schon auf Green Lantern und Flash die für das 2te Quartal 2016 angekündigt wurden.

* Justice League: Hero Dice – Superman

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.04.16 von Kivi - Da hat Heidelberger eine Punktlandung geschafft. Ein tolles, flottes Spiel, mit phantastischer Aufmachung und Optik, das sich locker flockig spielen lässt und zudem noch eine Menge Spaß macht. Egal ob allein oder im Team mit mehreren Boxen. Jeder Charakter hat eigene Würfelregeln und spielt sich somit komplett anders. Die Box ist absolut hochwertig, ebenso die Würfel, die Pappmarker (sehr dick), die Karten und das Artwork! Dickes Lob dafür! Einziger Wehrmutstropfen ist die etwas verunglückte Anleitung. In meinen Augen wirkt sie etwas wirr, auch wenn es zum Ende hin strukturierter wird. Beim Regelstudium empfiehlt es sich die Heldenübersicht und die Rückseite das Anleitung zu beachten. Für Vielspieler vielleicht nicht so schlimm, aber für Leute die selten Spielregeln lesen könnte das ein K.O.-Grund für das Spiel sein...naja. Viel schlimmer ist: die Anleitung lässt wichtige Dinge aus bzw. deutet sie nur grob an. So ist es (wir hatten es uns zwar auch direkt so gedacht, aber es wäre schön, hätte es auch genau in der Anleitung gestanden), das Heldenspezifische "negative Symbole" (bei Batman die Wunde und bei Superman das Kryptonit) auch wirklich nur diesen Helden betreffen (im Spiel zu Mehreren), sprich, kämpft Superman gegen einen Batman-Schurken, der auf der karte aufgedruckt bereits 2 Wunden vergibt, juckt das den Mann aus Stahl recht wenig. Genauso stört Batman das ganze rumliegende Kryptonit überhaupt nicht. Wir freuen uns schon auf Green Lantern und Flash die für das 2te Quartal 2016 angekündigt wurden.

* Kingdom Builder

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.16 von Kivi - Ich will auch mal ne Lanze brechen. Mir ging es zuerst auch so....komisches Spiel, ist mir zu abstrakt....dann habe ich mich einfach drauf eingelassen und bin bei jeder neuen Runde überrascht, wie taktisch das Spiel doch ist. Natürlich gehört Glück dazu, aber bei der kurzen Spielzeit (z.B. bei 2 Spielern) spielt man dann einfach noch ne Runde hinten dran. Mir gefällt es gut und es kommt immer mal wieder auf den Tisch, wenn wir mal keinen Kopf für nen Strategieklopper haben, aber trotzdem etwas mehr wollen als Kniffeln!

* Monster Expedition

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.12.20 von Kivi - Wo Alexander Pfister draufsteht muss nicht gleich ein Great Western Trail oder Mombasa drin sein, auch wenn die Altersangabe und die Angabe auf der Rückseite dies vermuten lassen. Ein Expertenspiel ist es sicherlich nicht, aber ein grundsolides, unterhaltsames Würfelspiel. Der Würfelmechanismus hat Ähnlichkeiten zu Heckmeck am Bratwurmeck, durch den Kniff, dass man bei einem Fehlwurf "nur" den höchsten Würfel verliert, ist es nicht ganz so destruktiv, wenn man mal Pech hat beim Würfeln. Von den tollen Kartengrafiken von Menzel und Co. brauchen wir nicht reden, die waren bei Carnival of Monsters schon großartig. Hier bekommt man ein mehr als solides Würfelspiel, das als Start oder Absacker in den Spieleabend gespiet werden kann, aber auch genauso, wenn man mal nicht viel Zeit hat, aber dennoch Bock auf ein Spielchen hat. Da es ein Würfelspiel ist, kann es natürlich kein taktisches Schwergewicht sein. Durch die Aufwertung der Lager und der Möglichkeit, durch die Sondereffekte der gefangenen Monster (und so viele Sondereffete gibt es nicht, als dass man diese nicht nach eine Runde verinnerlicht hat) kann man seine Ausganglage vor einer Jagd jedoch beeinflussen und mehr Würfel auf die Hand bekommen. Hat man Pech, würfelt mal blöd, dann hat man auch nicht gleich verloren. Taktieren in Art von der Entscheidung, ob ein erneutes Würfel Sinn macht oder man besser aufhört, ist auch dabei. Interaktion besteht darin, dem Gegner gesammelte Käfige abzunehmen, oder vielleicht genau das Monster aus der Auslage zu fangen, dass dieser benötigt, um ein Set zusammen zu stellen, oder was die dicken Punkte bringt. Aber der Zug des Gegners ist schnell genug vorbei, so dass man nicht wahnsinnig lange rumsitzt, wobei wir es noch nicht in Vollbesetzung gespielt haben. Mit 2 oder 3 Spielern passt es aber. Ach, eine Solovariante gibt es auch, die habe ich noch nicht versucht, kann also dazu nichts sagen. Mir macht es Spaß und ist für Zwischendurch oder als Starter/Absacker wirklich prima.

* Mystery Rummy Fall 3: Dr. Jekyll & Mr. Hyde

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.16 von Kivi - Ich mag Kartenspiele. Ich mag vor allen Dingen Kartenspiele, die es schaffen auf einfachste Weise ein tolles Spielgefühl zu bescheren. Und dieses Spiel schafft das auf ganz hervorragende Art und Weise. Auf der einen Seite sammelt man farbige Karten und hofft auf das Kartenglück, auf der anderen Seite hat man jedoch das Problem, das man nicht immer alle Karten ausspielen kann oder der Gegner einen durch einen Ausschluss die sauer erarbeiteten Punkte streitig machen will. Die tolle Aufmachung tut Ihr Übriges. Eine interessante Spielschachtel in Buchoptik mit dicken Spielkarten (jetzt nicht sonderlich wunderschön, aber dennoch stimmig gestaltet) und einem gut durchdachten Spielprinzip machen das Spiel in meinen Augen zu einem wirklich tollen Kartenspiel.

* Risiko Europa

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.01.17 von Kivi - Ich kann mich dem Vorschreiber überhaupt nicht anschließen. Risiko Europa ist in meinen Augen ein phantastisches Risiko, durch das ich überhaupt mal wieder daran gedacht habe, es zu spielen. Mir gefällt die Aufmachung und das Spielmaterial. Die neuen Regeln mit Kartenmechanismus und Kroneneroberung gefallen mir auch. Und, ganz entgegen der Meinung des Vorredners, funktioniert die 2 Personenversion in meinen Augen ganz prima. Die beiden Söldnerarmeen können von beiden Spielern für Geld gemietet werden und so für seine eigenen Pläne einspannen. So kann man den Gegner z.B. an einer Stelle des Spielplanes stören, an dem man gerade selber nicht dran kommt, oder man nutzt sie zum Kampf, um selber ein wenig neue Rekruten für die eigene Armee anzuheuern und deswegen dafür seine Aktion zu verwenden, als für den Kampf. Und es kann auch bei 2 Personen ein Spiel über viele Stunden werden, und jede davon war spannend. Also, in meinen Augen das klassische Risikofeeling komplett eingefangen, mit tollen Regeln, die nicht so stupide Glücksabhängig sind wie beim original. Ich spiele es gerne, wenn auch nicht oft, wobei das an der enormen Spielzeit liegt.

* Siberia - Das Kartenspiel

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.16 von Kivi - Das Kartenspiel gefällt uns sehr gut. Es unterhält und hat einen leichten und schnellen Einstieg, was es für Neulinge einfach macht, direkt mitzuspielen. Interaktion ist soweit gegeben, als das man den Gegenspielern lukrative Karten wegschnappt, oder den zu den Karten des Gegners passende Verkäufer oder oder. Es bleibt bis zum Schluß spannend, ausser man hat ein wahnsinns Gedächtnis und merkt sich alle gesammelten Karten der Gegner mit Wert (und eventueller Boni) und nicht selten geht es wirklich knapp aus. Ich empfehle es jedem, der ein schnelles, feines Kartenspiel sucht, das mit leichten Regeln gut zu unterhalten weiß und trotzdem nicht platt daher kommt. Ich bin erstaunt, wie oft es bei uns (auch zu zweit) schon auf den Tisch gekommen ist, es bietet sich für Zwischendurch einfach an. Viel Spaß dabei!

* UGO

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.16 von Kivi - Das Material (vom Karton bis zu den Marken) ist ordentlich und die Sortiereinlage nimmt das Spielmaterial sehr gut auf. Die Gestaltung der Karten ist zweckmäßig, jede Farbe stellt eine andere Länderei dar und je nach Wertigkeit sind sie üppig bewachsen, oder auch nicht. Gestaltet wurde von Franz Vohwinkel. Und mir gefällt die Wahl des Themas. Natürlich ginge es auch als abstraktes Spiel, halt nur mit farbigen Karten. Aber es macht mehr Spaß um Bauern zu buhlen und Ländereien zum Erblühen zu bringen. Es gilt, seine Karten gut zu planen, um Bauern zu erlangen und schlußendlich die dicken Punkte oben auf den einzelnen Stapeln zu haben. Genauso kann man aber seinem Gegner bei einem Stich eine schlechte Karte unterjubeln, die er oben auf einem Stapel auflegen muss, oder man schenkt ihm noch eine Farbe mehr...wo ihm doch die Bauern fehlen... In meinen Augen ein Familienspiel, das sicherlich seinen Glücksfaktor hat, dadurch aber herrlich unkompliziert ist und sich schön spielt, sogar mit 2. Und mehr will UGO! auch nicht sein und das tut ihm gut. Schönes Spiel für Zwischendurch, zum Anfang, am Ende oder mal mittendrin.

* Broom Service

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.11.15 von Kivi - Broom Service ist ein ordentliches Spiel, das den Spagat zwischen Gelegenheitsspieler/Gernespieler und Vielspieler schlägt, aber auch in einer reinen Vielspielerrunde gefallen kann und mit allen Modulen gespielt, diesen auch Genügend zum Grübeln gibt. Das Material ist ordentlich, der Karton jedoch zu groß, da hätte ich eine kleinere Variante besser gefunden. Das Spiel gefällt mir in allen Besetzungen gut und (für viele, wie auch mich, wichtig zu wissen) lässt sich mit 2 Personen hervorragend spielen. Ich weiß nicht, ob ich es mir zum Vollpreis kaufen würde, aber für 20-25 Euro gefällt es mir dann doch genug und hat definitiv einen Platz im Spieleregal verdient. Das Wegschnappen von Rollen und somit eventuell komplette Zerstören einer Rundenplanung des Mitspielers kann bei einigen Personen bitter aufstoßen und ist nicht jedermanns Geschmack, ich jedoch mag den Interaktionsanteil in dem Spiel und ich kann mich tierisch aufregen und verlieren kann ich sowieso nicht. Das Thema finde ich passend und es macht Spaß mit seinen Hexen über den Plan zu flitzen und Tränke an bedürftige Türme zu liefern. Es ist sicherlich nicht mein neues Lieblingsspiel, ich werde es aber jederzeit mitspielen wenn es vorgeschlagen wird und gelegentlich auch mal selber rauskramen. Von mir gibt es 4 von 6 Punkten

* Die Wikinger Saga

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.05.20 von Kivi - Wow, denkt man sich, wenn man die Spielschachtel betrachtet. Das Inlay ist hervorragend! Alles hat seinen Platz, alle Karten können (ähnlich wie bei Dominion) in eigenen Kartenslots sortiert verstaut werden. Die Marker finden Ihren Platz und (bis auf die Wegmarker) wirklich sehr schön anzusehen. Es macht was her, das Langschiff auf dem Spielplan zu sehen. Menzel hat grafisch sehr gut gearbeitet. Dann folgt jedoch erste Ernüchterung. Eine schlimm strukturierte....nein, eher in Dauer-Fließtext herkommende Anleitung, erklärt das eigentlich sehr einfach spiel nicht wirklich gut. Und wer nicht erfahren im Lesen und Verstehen von Anleitungen und dem Erfassen von Spielabläufen ist, könnte hier schon die Lust verlieren. Das macht es diesem "Familien-Kennerspiel" leider schwer Fans zu finden (dazu gleich mehr), auch wenn es super für solche Spieleabende ist, wo Vielspieler auf Wenigspieler trifft, oder mal kein Strategieungehauer gespielt werden soll. Nun geht es los, wir erstellen nach Vorlage aus dem Regelheft (und auch da wieder alles in einem Fließtext, was die Übersichtlichkeit echt stört) oder mithilfe der Angaben ein gänzlich eigen zusammengestelltes Abenteuer, mit 8 Schauplätzen, wobei unsere Reise immer zum Bifröst nach Asgard geht. Jeder schnappt sich einen wackeren Haufen aus seinem Dorf und schon reisen wir zu den Schauplätzen. Dabei ist unser Ziel, unsere Manschafft, dargestellt doch eine Figur, auf dem beweglichen Weg auf einem lukrativen Feld in der Zielzone (dargestellt durch eine Karte) wandern zu lassen. Vorab gibt uns eine zufällige Karte vor, wieviele Schritte man gehen muss, den Rest laufen wir dann mit unseren Mannen, die uns Schritte und manchmal auch Sonderfähigkeiten geben. Vor solch einem Abenteuer, kann man auch immer wieder neue Leute anwerben, die die Truppe verstärken. Hat man ein Reiseziel erreicht, so wird einer der Leute nach Walhalla geschickt, denn nur diese wackeren Recken können später das letzte Abenteuer bestreiten und geben uns Siegpunkte. Man baut sich also 2 Decks auf. Was thematisch dicht klingt und auch durch tolle Texte auf den Karten untermalt wird, spielt sich jedoch recht meschanich. Nicht ohne Spannung, die gerade auch durch den Glücksanteil entsteht, nur da ich ja mit meinen Leuten immer auf diesen Glücksanteil reagieren kann, nehme ich genügend Einfluss auf die Jagd nach Siegpunkten und Gold. So durchlebt man 8 Spielrunden, die allesamt gleich ablaufen. Das stößt einigen schon etwas auf, finden es eventuell etwas dröge. Mir macht es Spaß. Wobei ich es auch nicht ständig spielen wollen würde, aber wenn genügend Zeit zwischen den Partien liegt, macht es Spaß, sich auf ein neues Abenteuer zu bewegen. Der Mechanismuss ist pfiffig, doch irgendwie fehlt einem trotzdem noch irgendwas. Und das ist es, was es dem Spiel schwer machen wird. Vielen Kennerspielern wird es zu wenig sein, denn Wenigspieler könnte die Anleitung abschrecken und der Dauerreitz hinkt auch, je nach Spielrunde. Insgesamt ein ordentliches, grandios aussehendes Spiel, bei dem man irgendwie das Gefühlt hat, dass noch irgendwas fehlt. Die Spannung die aufgebaut wird, verläuft sich in gleich ablaufenden Runden, auch wenn diese durchaus Spaß machen und einem auch Entscheidungen abfordern, wie das aktive Deck zusammengestellt wird, und welche Helden man nach Walhalle schickt, um sich auch deren Siegpunkte zu sichern und mit Ihnen das letzte Abenteuer zu bestreiten. Ich mag es, spiele es gerne mit, wie gesagt, hervorragend für ne gemischte Truppe. Übrigens: Auch wenn es auf der Spielschachtel prangt, trugen Wikinger gar keine Hörner am Helm. ;-)

* Im Jahr des Drachen

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.12.18 von Kivi - Ich habe nichts dagegen, das man gegen negative Dinge ankämpfen muss, aber da das Spiel keine Fehler verzeiht, ist oft schon früh klar, wenn man keine Chance mehr hat, noch aufzuholen. Die Personenleiste und die Erfahrung im Spiel entscheiden in den meisten Fällen über den Sieg. Diejenigen die hinten liegen, haben es oft schwer dem Führenden auf der Personenleiste noch ungemütlich zu werden. Da das Geld nicht locker sitzt, muss man oft unnütze Aktionen wählen und verpasst damit die Möglichkeit, sich eventuell um ein Ereignis zu kümmern oder die Position auf der Personenleiste zu verbessern. Schade, Mechanik und gute Ideen müssten mir eigentlich gefallen, aber das Spiel wird es bei uns nicht mehr oft auf den Tisch schaffen. Nicht, weil ich zwar nicht sehr frusttolerant bin, sondern einfach nur, weil es für mich die Schere zwischen Führendem und Nachfolgenden zu sehr auseinanderzieht. Bei kurzen Spielen stört mich das nicht so sehr, aber wenn man eine Stunde (muss ja nicht ich sein, kann auch ein weniger erfahrender Mitspieler sein) lang einfach nur mitspielt, ohne Chance irgendwas noch umreißen zu können, ist das für mich ein Grund zur Abwertung.

* Reworld

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.12.18 von Kivi - Ein wirklich gut gemachtes Spiel, die Spielelemente greifen gut zusammen und es spielt sich flüssig. Hat man einmal den Zusammenhang zwischen Phase 1 und 2 verstanden, könnte man optimiert nochmal spielen. Warum ich könnte schreibe? Aus dem gleichen Grund, warum ich nur 3 Punkte gebe. Reworld ist einf wirklich gut konzipiertes Spiel, das leider für mich "null" Wiederspielreiz entwickelt. Es gibt so Spiele, die spielt man, sagt danach, oh das war prima, kann man nochmal spielen und dann liegt es im Schrank, weil man doch immer noch andere Spiele lieber Spielen möchte. Für mich also ein Spiel, das ich gerne mitgespielt habe, aber das keinen kostbaren Platz in meinem Regal blockieren darf. Schade!

* Zombiaki

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.16 von Kivi - Zombies sind mir doch immernoch die liebsten Bösewichte in Horrorstreifen. Also kann ich mich mit der Thematik des Spiel natürlich schnell anfreunden und den ständigen Kampf zwischen Mensch und verfaulendem Zombie mit Spaß beginnen. Dieser Spaß endet jedoch sofort nach erstem Lesen der Anleitung! Wer hat denn bitte diesen Mist verbrochen? Wenn ich schon versuche jemandem ein Spiel beizubringen, dann sorge ich dafür, das ich nicht selber in der Anleitung schon Symbole und rote und gelbe Punkte vertausche und es somit gleich falsch erkläre. Und erklären sollte ich auch so, das nach dem Lesen des Karteneffekts nicht noch 4 Fragezeichen über den Spielern hängen bleiben. Nunja, ich hatte vorher schon in anderen Berichten gelesen, das man die ersten 2-4 Runden zum Eingewöhnen verplanen soll. Und somit haben wir uns nach Ende der ersten Runde und einem unzufriedenen Spielgefühl nicht abschrecken lassen. Bei eventuell nicht ganz klar erklärten Karteneffekten haben wir uns geeinigt und schwupps, schon lief der ganze Kram viel angenehmer. Also, plant 2/3 Runden zum Eingewöhnen und Kartenlernen ein und spielt diese ruhig mit offenen Karten, dann geht das ganz fix. Muss man dann nicht mehr jedesmal nachlesen und kann das Spiel ungestört durchspielen, erlebt man einen witzigen, kurzweiligen Spaß, der meist sofort mit Revanche erneut begonnen wird, bietet sich mit Rollentausch natürlich an. Alles in allem erhält man ein nettes Spiel für 2 Spieler, die sich nicht vor anfänglichen Startschwierigkeiten scheuen sollten. Die miserable Anleitung und die total verpixelten Marker, welche vorher ausgeschnitten werden müssen, lassen für mich aber schlussendlich nichts anderes als eine 3 als Wertung zu.