Vote-Zone - Bewerte mich Vorschlag am 17.04.2017. Dieser Artikel wurde 4554 mal aufgerufen.

Aeon´s End

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Autor: Kevin Riley
Illustration: Gong Studios
Scott Hartman
Verlag: Pegasus Spiele
Indie Boards & Cards
Frosted Games
Spieler: 1 - 4
Dauer: 60 Minuten
Alter: ab 14 Jahren
Jahr: 2016, 2020
Bewertung: 5,0 5,0 H@LL9000
5,8 5,8 Leser
Ranking: Platz 307
Aeon´s End
Auszeichnungen:2016, Golden Geek Bestes kooperatives Spiel Nominierung2016, Golden Geek Bestes Solo-Spiel Nominierung

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Aeon´s End: 5,0 5,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.03.19 von Henning Knoff - Kooperativer Fantasy-Deckbuilder, der vor allem durch die Variation der Gegner besucht. Dass nicht gemischt wird und Geld noch für etwas anderes als das Kaufen von Karten gut ist, hebt das Spiel angenehm aus der Masse heraus.

Leserbewertungen

Leserwertung Aeon´s End: 5,8 5.8, 5 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.03.17 von Daniel Noé - Ein kooperativer Deckbuilder, wo der/die Helden versuchen dem Nemesis samt Schergen den Gar auszumachen. Och nö schon wieder Deckbuilder und dann auch noch einer mit einer Auslage wie bei Dominion - dachte ich und lag damit doch ziemlich daneben, denn 2-3 Kniffe heben Aeons End doch tatsächlich vom Rest der 1,3 Millionen Deckbuilder deutlich hervor. Der Ablagestapel wird nämlich nicht gemischt, sondern einfach umgedreht, dass heisst ein riesengroßes taktisches Potential, und auch mnachmal ein Hirnknoten, wie ich was am besten wann spiele. Desweiteren handeln die Helden mit Sprüchen, die sie eine Runde vorher erst prepariren müssen. Diese Sprüche können zu Beginn einer Runde dann benutzt werden oder aber meine Mitspieler haben Zauber die meine Sprüche aktivieren. Was so zuerst als harmlos und austauschbar daherkommt, entpuppt sich in der Tat als ein spielerischer Leckerbissen. Noch weitere kleine Details, wie Zugreihenfolge und begrenzte Spruchanzahl sind zu erwähnen - Das passt alles super zusammen und das Spielgefühl ist wirklich einmalig - Einziges Minus ist tatsächlich der Preis, wer Aeons End nicht gekickstartert hat zahlt für recht wenig Karten und ein paar Marker doch ordentlich - 5 Punkte von mir
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.03.19 von felixs - Das beste kooperative Deckbauspiel, das ich kenne. Und tatsächlich auch das beste kooperative Spiel, das ich kenne. Und eines der besten Spiele, die ich kenne. Recht einfache, klare Mechanismen, die äußerst gekonnt zu immer neuen Herausforderungen kombiniert werden. Und die Spieldauer ist mit ca. 60 Minuten genau im guten Bereich. Gern zwei oder drei Mal an einem Abend spielbar. Genial. Einzig die Aufmachung ist nicht so mein Stil, weniger anime-haftigkeit wäre schön gewesen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.03.19 von absolute - Für meine Frau und ich gemeinsam mit Pandemic Legacy das Spiel, das quasi jeden Abend auf den Tisch kommt. Wenn man erstmal drin ist, dann spielt sich das Spiel total flüssig weg. Was man hier für Emotionen durchmacht, wenn man das erste Mal einen Boss finished und dann später das ganze auf schwierig nochmal macht... Triumphgefühle pur. Wir werden das Spiel noch oft auf den Tisch bringen und immer neue Kombinationen aus Mages, Spells und Nemesis probieren. Ach ja... Das Ganze ist ein bisschen vergleichbar mit einem Online-Rolenspiel, bei dem man die Kombination aus richtigen Fähigkeiten und Setup bei den Bossen erstmal ersuchen muss, um auf schwer eine Chance zu haben. Wer auf so etwas steht... auf gehts!!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.08.20 von Kivi - "Was haben wir uns nur gedacht, als wir mit zwei unerfahrenen Riss-Magiern in das Reich der Hassgeburt hinabstiegen, um dieser Ausgeburt der Hölle den Gar aus zu machen? Wasser tropft von der Decke eines riesigen Höhlengewölbes, als uns dunkles Grollen und bedrphliche Erschütterungen die Ankunft des Erzfeindes verkünden. Dann bricht sie durch eine kleine Kluft! Steinbrocken fliegen uns um die Ohren, Gebrüll gepaart mit stinkendem Odem schwallt uns entgegen und der Kampf beginnt!" Liest sich aufregend, spielt sich auch so! Jeder Spieler spielt einen Riss-Mager mit unterschiedlichen Fähigkeiten, einem unterschiedlichen Startdeck und einer unterschiedlichen Aufteilung von Rissen. Diese sind wichtig, da wir auf ihnen Zauber binden, um diese dann in der nächsten Runde den heranpreschenden Feinden oder gar dem Erzfeind entgegen zu feuern. Wir kaufen mit Kristallen, die uns Spielwährung generieren, weitere Kristalle, Artefakte oder Zauber aus einer Auslage aus 9 Karten, die, ähnlich wie bei "Dominion", beliebig zusammengestellt werden kann. Das macht jeden Kampf zu einem Unikat. So kann es sein, dass wir einen Erzfeind (in der Grundbox sind 4 enthalten) mit der einen Auswahl an 9 Karten besiegen, aber bei der anderen richtig in`s Schwitzen kommen. Auch lässt die Anleitung diverse Anpassungen des Schwierigkeitsgrades zu. Entweder man nimmt sich z.B. weniger Lebenspunkte oder nutzt die schwierigere Stufe des jeweiligen Erzfeindes. Es sind also für viele Partien Spaß vorgesorgt. Und Spaß macht es auch. Unheimlich fesselnd kämpfen wir uns Runde für Runde an ein mögliches Ende heran. Dadurch, dass bei diesem Deckbuilder das Deck niemals gemischt wird, sondern der Ablagestapel einfach herumgedreht als neuer Nachziehstapel bereitgelegt wird, ist der nächste Kniff, der schon mal zum Gedankenspiel werden kann (wenn ich die Karte jetzt Kaufe, dann liegt die in der nächsten Runde auf der...nein, das wäre blöd, also später kaufen, oder ich lege die Karten in der Reihenfolge ab, dann...), auch wenn es das Spiel nicht unnötig in die Länge zieht. Der nächste Clou des Spieles ist das Reihenfolgedeck. Daran muss man sich erstmal gewöhnen, dass man nicht immer brav der Reihe nach dran ist, sondern so, wie die Karten es vorgeben (zumindest werden diese Karten während der Partie mal regelmäßig gemischt, dass wäre ja auch was, ein Deckbuilder ganz ohne Mischen ;-)), so kann es geschehn, dass uns der Erzfeind einen Strich durch die Rechnung macht, da nicht ich an die Reihe komme, sonder erstmal er. Und was er macht, wird von Karten und seinem Tableau gesteuert. Jeder Erzfeind nutzt dazu einige allgemein Karten und seine eigenen, die Als Erzfeindedeck bereitliegen und von denen immer wenn an der Reihe ist eine neue Karte aufgedeckt wird. Entweder schmetter er uns direkt etwas entgegen oder aber es wird etwas in die Reihe gelegt, ein finsterer Plan, den es gilt zu durchkreuzen (oder auf den wir uns nur vorbereiten können), oder Schergen, die sich mit in das Kampfgetümmel werfen. Diese Reihe wird immer zu Beginn des Erzfeindezuges komplett durchgeführt, bis dann, wie eben schon geschrieben, noch eine weitere Karte eventuell dazu kommt. Hervorheben möchte ich hier die hervorragende Anleitung! Sie erklärt spitzenmäßig die (doch recht einfachen und klaren) Abläufe und Aktionen. Immer zur richtigen Zeit mit den weiterführenden Hinweisen, danke dafür, bitte mehr davon! Aber Kritik möchte ich auch etwas äußern: Das Pappinlay hätte gerne etwas dicker sein können. Da ich das Spiel auf dem Postwege bekam (aus Ermangelung eines vernünftigen Händlers in der Nähe) ist diese schon leicht gerissen und auch verbeult. Aber so dünn wie die Pappe ist, kann dies auch geschehn, wenn man Tableaus oder Spielmaterial aus dem Karton nimmt (und das wird man oft tun, da man sich immerwieder gegen die Erzfeinde beweisen will). Und dann sind da noch die Marker. Klar, sie liegen nur auf den Karten oder dem Spielertableau und sollen dies nicht komplett verdecken, aber die 1er Lebenspunkte sind so fitzelig, das ist leider nicht sehr schön. Aber: Diese beiden Punkte trüben den Spielspaß keineswegs! Hier habt Ihr einen großartigen, kooperativen Deckbuilder, der euch über viele Partien unterhalten wird. Die beiden im Herbst kommenden Erweiterungen sind schon vorbestellt!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.11.20 von Thomas Z. - Ich hätte nie gedacht, dass mich ein kooperatives Spiel so anfixt wie dieser Deckbuilder. Trotz einfacher und überschaubarer Regeln ist der Kampf gegen den Erzfeind extrem spannend und herausfordernd. Jeder Erzfeind spielt sich anders, ebenso jeder Rissmagier. Zusammen mit der Auswahl an Zauber-, Artefakt- und Kristall-Karten ergibt sich eine große Variabilität und ein hoher Wiederspielreiz. Funktioniert allein, zu zweit oder zu viert gleich gut! Ich fiebre den Erweiterungen schon entgegen.

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