Rezension/Kritik - Online seit 29.06.2005. Dieser Artikel wurde 3339 mal aufgerufen.

Hatz Fatz

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Autor: Anselm Ostertag
Malte Ostertag
Illustration: Anselm Ostertag
Verlag: pfifficus spiele
Rezension: Hans-Peter Stoll
Spieler: 3 - 7
Dauer: 20 Minuten
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 2004
Bewertung: 3,3 3,3 H@LL9000
Ranking: Platz 4379
Hatz Fatz

Spielziel

Im Urwald tummeln sich einige Tiere. Die Spieler gehen auf die Jagd und versuchen durch Schnelligkeit die Tiere einzufangen. Wenn mehrere Spieler ein Tier haben möchte, kommt es darauf an, Laute des Tieres am schnellsten nachzuahmen.

Ablauf

Die Karten werden verdeckt auf dem Tisch ausgebreitet, so dass die Bäume auf den Rückseiten der Karten einen Urwald entstehen lassen. In die Mitte des Tischs wird die offene Spielschachtel platziert.

Je nach Spieleranzahl nimmt sich jeder Spieler Karten vom Tisch auf die Hand. Wer ein Tier doppelt zieht, legt es zurück und holt sich dafür eine andere Karte. Die Handkarten werden Jagdkarten genannt. Jeder deckt nun drei Karten auf, damit zu Spielbeginn bereits einige Tiere zu sehen sind.

Der langsamste Spieler beginnt und kann sich entscheiden, ob er pirschen oder jagen möchte.

Pirschen

Eine Karte auf dem Tisch umgedreht, so dass ein weiteres Tier zu sehen ist.

Jagen

Damit es zu einer Jagd kommt, wirft der Spieler eine seiner Jagdkarten in die Spielschachtel in der Mitte des Tisches. Das auf der Jagdkarte abgebildete Tier darf nun von allen Spielern gejagt werden. Gejagt wird mit einer Hand nach den im Urwald offen liegenden Tierkarten, die der aktuellen Jagdkarte entsprechen. Die Beute legt jeder Spieler neben Urwald auf einen eigenen Stapel. Streiten sich zwei Spieler um eine Karte, bekommt diese nicht, wer am stärksten ist, sondern wer zuerst das Geräusch des Tieres nachmacht.

Reihum kommt jeder Spieler zum Zug, bis alle Jagdkarten ausgespielt oder alle Urwaldkarten aufgedeckt wurden.

Am Ende werden alle Karten in der Spielschachtel nach Tieren sortiert und die Spieler zählen ihre erbeuteten Karten. Für jede Jagdkarte einer Tierart bekommen die Spieler einen Punkt pro Beute. Wer die meisten Punkte erreicht, gewinnt das Spiel.

Fazit

Die Qualität der Karten ist gut, das Design stammt von den Autoren selbst. Die Grafik kann zwar nicht mit professionellen Designern mithalten, erweist sich jedoch als liebevoll und sorgt somit für seinen eigenen Charme.

Die Spielregeln sind verständlich, alles Notwendige wird erklärt und anschaulich verdeutlicht.

Das Spiel bietet den Spielern die einfache Entscheidung, eine weitere Karte aufzudecken oder eine Jagd zu starten. Bei der Jagd geht es im wesentlichen um Schnelligkeit. Wer die Jagd auslöst hat natürlich den Informationsvorteil der zu jagenden Tierart. Erst wenn es bei der Jagd passiert, dass zwei Spieler die gleiche Karte greifen wollen, kommt das besondere von Hatz Fatz zu tragen: Nicht wer zu erst zugreift, sondern wer zuerst das Geräusch des Tieres nach macht, erhält die Karte. Schwierig wird dies besonders bei einer Schildkröte. Doch letztlich wird das Geräusch nicht so streng betrachtet. Das führt natürlich dazu, dass die Spieler einfach provisorisch Geräusche machen. Es entsteht zwar eine lustige Stimmung, doch diese überdauert nicht die erste oder zweite Partie.

So bleibt Hatz Fatz eine durchaus lustige und schöne Idee, bei welcher der Spielreiz leider schnell auf der Strecke bleiben kann.

Rezension Hans-Peter Stoll

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Hatz Fatz: 3,3 3,3, 4 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.02.05 von Hans-Peter Stoll - kann lustig sein
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.11.04 von Michael Andersch - Witziges Reaktionsspiel!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.12.04 von Nicole Biedinger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.06.05 von Frank Gartner - Ein kleines lustiges Spielchen für zwischendurch...

Leserbewertungen

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