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Martians: A Story of Civilization

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Autor: Krzysztof Wolicki
Grzegorz Okliński
Verlag: REDIMP GAMES
Spieler: 1 - 4
Dauer: 90 - 150 Minuten
Alter: ab 14 Jahren
Jahr: 2016
Bewertung: 2,0 2,0 H@LL9000
6,0 6,0 Leser
Ranking: Platz 3140
Martians: A Story of Civilization

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Martians: A Story of Civilization: 2,0 2,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.11.16 von Henning Knoff - Ein starker Herausforderer für den Titel "schlechtestes Regelbuch". Wer mit Errata-Liste und Internet-FAQ herausgekriegt hat, wie das ganze abläuft, bekommt dann ein sehr generisches Worker Placement ohne Besonderheiten oder Spannungsbogen. Leider sind die Coop-Szenarien auch nicht besonders aufregend, da sie sich oft auf "Führt Aktion X im Lauf des Spiels y-mal durch" beschränken. Großes Gähnen.

Leserbewertungen

Leserwertung Martians: A Story of Civilization: 6,0 6.0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.03.18 von Ernst-Jürgen Ridder - Wenn ich die erste Hall-Bewertung sehe (2 Punkte) kann man offenbar dieses Spiel sehr, sehr unterschiedlich sehen. Man kann solo, kooperativ, semi-kooperativ oder kompetitiv spielen. Grundaufgabe ist -neben dem nackten Überleben- der Ausbau der kleinen Mars-Kolonie zur Vorbereitung der Aufnahme neuer Kolonisten. Man kann es mit zusätzlichen Missionen oder Aufträgen spielen. Es ist ein Workerplacement-Spiel. In jedem Zyklus muss man, sozusagen als Grundlage für alles andere, bestimmte Grundbedürfnisse befriedigen, will man keine gravierenden Nachteile erleiden. So muss man für Sauerstoff, Nahrung und Medikamente sorgen. Die Spielregel leitet einen da nicht, sie ist eher suboptimal. Nachdem man aufgebaut und die Regel gelesen hat, liest man am besten erst einmal den Spielplan. Ein Beispiel: Für nahezu alles brauche ich Energie. Energie ist knapp, man hat nur wenig und kann nur sehr wenig hinzukaufen. Also muss man Energie produzieren. Dazu muss man Energiegewinnungsanlagen bauen (Wind/Sonne). Zum Bauen brauche ich u.a. Regolith, habe ich aber nicht, muss ich erst ausgraben. Noch schlimmer bei der Nahrung: Um Nahrung zu erzeugen, brauche ich Wasser, habe ich aber nicht. Um Wasser zu erzeugen, brauche ich "verschmutztes Eis", habe ich aber nicht, muss ich ausgraben. Habe ich es, kann ich immer noch kein Wasser erzeugen, denn dafür brauche ich z.B. eine Kläranlage, die es nicht gibt, muss man erst bauen, wozu man u.a. wieder Regolith braucht. Man kann auch Wasser ohne Kläranlage mit einem Spezialisten aus verschmutztem Eis herstellen. Feine Sache, nur muss ich den erst einmal ausbilden, wozu ich eine Schule brauche, die es nicht gibt, muss ich bauen. Ist sie gebaut, kann ich eine solchen Spezialisten einstellen, was Geld kostet. Geld ist knapp, muss ich beschaffen. usw.usf. Fast alles, was gebaut ist, kann übrigens jeder nutzen, weshalb man für das Bauen (außer für Energiegewinnungsanlagen) auch Ansehenspunkte bekommt. Solo und kooperativ muss man eine Mission erfüllen. Semi-kooperativ spielt man auch mit einer Mission, die aber nur vollständig erfüllt werden muss, wenn man das als Variante vereinbart, es gewinnt nur einer. Kompetitiv spielt man ohne Mission, aber mit zusätzlichen kleinen Aufträgen, für die man Punkte bekommt. Sehr vielfältig, auch kooperativ spannend, die Gruppe muss schon sehr gut zusammenarbeiten. Die Aufmachung ist herausragend, vor allem mit den handbemalten Gebäudeminiaturen. Ergänzung 13.08.2017: Es gibt inzwischen eine Neubearbeitung der Spielregel, bislang nur in Englisch. Die ist auch nicht optimal, aber schon viel besser. Damit sollte wirklich jeder, der Englisch lesen kann, spielen können. Erst gestern wieder zu dritt kooperativ gespielt. Herausfordernd für die ganze Gruppe und spannend. Nach wie vor ein echtes Highlight aus meiner Sicht. Ergänzung 03.03.2018: Mittlerweile gibt es auch die deutschsprachige Neufassung der Spielregel. Und immer noch: Ich bin/war selten so fasziniert von einem Spiel.