Rezension/Kritik - Online seit 29.11.2006. Dieser Artikel wurde 5532 mal aufgerufen.

Pusher

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Autor: Werner Falkhof
Verlag: Perner Publishing Group AG
Rezension: Arne Hoffmann
Spieler: 2 - 3
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 1993
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
5,0 5,0 Leser
Ranking: Platz 1972
Pusher
Auszeichnungen:1993, Spiel des Jahres Empfehlungsliste

Spielziel

To push (engl.) drücken. Name ist bei Pusher Programm. Neben dem Ablegen eigener Kugeln besteht der Hauptreiz bei Pusher darin, durch das Auseinanderdrücken liegender Dreiecke als Erster alle eigenen Kugeln auf dem Spielplan unterbringen zu können.

Ablauf

Das sechseckige Spielbrett von Pusher ist unterteilt in unzählige Vertiefungen in den drei Spielerfarben. Pro Spielzug nimmt einer der 2 bis 3 Spieler eine seiner 17 Kugeln und bringt diese ins Spiel, indem er sie in eine andersfarbige Vertiefung legt. Liegen zu Beginn des eigenen Zuges zwei beliebige Kugeln benachbart zueinander, so dass mit der eigenen Kugel ein Dreieck gelegt werden kann, muss man dieses Dreieck bilden.

Wenn sogar schon ein Dreieck auf dem Plan liegt, so legt man die eigene Kugel nicht mehr in eine Vertiefung sondern in die Mitte auf dieses Dreieck. Danach drückt man die eigene Kugel nach unten, so dass das Dreieck auseinander bricht und die Kugeln in andere Vertiefungen rollen. Alle Kugeln, die in Vertiefungen derselben Farbe zu liegen kommen, werden von dem entsprechenden Spieler zurück in den eigenen Vorrat genommen. Hat der „Pusher“ keine Kugel entfernen müssen und liegt mindestens ein weiteres Dreieck auf dem Plan, darf er mit einem weiteren Spielzug fortfahren und so eventuell mehrere Kugeln hintereinander auf den Plan bringen.

Der Spieler, der zuerst alle eigenen Kugeln auf dem Plan unterbringen kann, gewinnt.

Fazit

Mit einfachen Regeln erreicht Pusher einen hohen Spielspaß. Die Spielregel kommt sogar mit weniger Worten aus als der hier beschriebene Ablauf. Nach einer Minute hat man das Prinzip verstanden, aber erst mit etwas Übung den Dreh, oder besser: den „Push“ heraus. So erkennt man nach und nach, welche Vertiefungen für das Platzieren der eigenen Kugeln besser geeignet sind. Das „Pushen“ folgt nach etwas Übung schon besser den eigenen Vorstellungen, so dass über die Partien hinweg eine Lernkurve zu erkennen ist und das Spiel beileibe kein banales Legen und Drücken von Kugeln ist.

In der vorliegenden Holzausführung besitzt Pusher zudem einen hohen Aufforderungscharakter – auch wenn die drei Spielerfarben weiß, grau und schwarz ansprechender hätten gewählt werden können. Aber der unübliche Spielmechanismus zieht neugierige Blicke auf sich.

Am schönsten spielt sich Pusher in der vollen Besetzung zu dritt, wenn auch der Mechanismus des Dreieckbildens in der 2er-Besetzung taktischer wird. Jedoch wird der Platz zu dritt schneller eng und immer wieder laufen Kugeln mal nicht so, wie geplant, was einen zusätzlichen Reiz mit sich bringt. Mit ca. 20 Minuten ist eine Partie schnell gespielt, so dass auch immer Zeit für eine Revanche bleibt. Schade eigentlich nur, dass das Spiel zum Zeitpunkt dieser Rezension bereits so gut wie vergriffen ist.

Rezension Arne Hoffmann

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Pusher: 4,0 4,0, 3 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.11.06 von Arne Hoffmann - Von Pusher existiert auch eine Kunststoffversion. Da die Kugeln in dieser Version leichter sind, spielt sie sich jedoch deutlich schlechter als die rezensierte Holzversion.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.11.06 von Stephan Gehres - Die Wertung bezieht sich auf die Kunststoff-Version
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.04.09 von Randolph Betten - Tolles Material. Perfekte Gestaltung.

Leserbewertungen

Leserwertung Pusher: 5,0 5.0, 2 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.12.06 von Michael Maro Walter - In der Holz-Version ein gutes Spielgefühl. Es gibt wenig Spiele, die so schnell erklärt sind, und immer wieder viel Spass machen. Allerdings haben Anfänger gegen Viel-Pusher kaum eine Chance.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.01.07 von Matty - Die Verpflichtung zur Dreiecksbildung spielen wir nur, wenn`s genau zwei Kugeln nebeneinander sind, nicht bei einer Reihe (geht für mich aus Regeln nicht klar hervor), dann wird`s interessanter. Und "pushen"? Die daraufgelegte Kugel erledigt das i. d. R. alleine durch ihr Gewicht. Ungeachtet dessen: Ungewöhnliches und schönes Spiel mit hohem Aufforderungs-Charakter, optimal zu dritt. Bewertung bezieht sich auf die Holz-Version.

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