Rezension/Kritik - Online seit 08.08.2005. Dieser Artikel wurde 7954 mal aufgerufen.

Snorta

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Autor: Chris Childs
Tony Richardson
Illustration: Michael Menzel
Steve Gray
Per Leveaux
Verlag: AMIGO
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 3 - 6
Dauer: 20 Minuten
Alter: ab 6 Jahren
Jahr: 2005
Bewertung: 3,5 3,5 H@LL9000
5,5 5,5 Leser
Ranking: Platz 4417
Snorta
Auszeichnungen:2005, Deutscher Lernspielpreis "ab 6 Jahren" Gewinner2005, Deutscher Lernspielpreis "ab 6 Jahren" Nominierung2005, Spiel des Jahres Kinderspiel des Jahres Empfehlungsliste

Spielziel

Man muss versuchen, seine Karten mglichst schnell loszuwerden. Dazu deckt reihum jeder Spieler eine Karte auf. Sobald zwei gleiche Tiere vor zwei Spielern liegen, mssen diese mit dem Gerusch des jeweiligen Gegners reagieren. Der Schnellere darf dem Langsameren seinen Kartenstapel bergeben und rckt somit dem Ziel, alle Karten loszuwerden, einen Schritt nher.

Ablauf

Jeder Spieler erhlt eine der 12 Geruschekarten, die er seinen Mitspielern zeigt und sein persnliches Tiergerusch dazu bekannt gibt. So kann ein Hund z. B. knurren, wuff-wuff oder wau-wau von sich geben die Mitspieler mssen sich das gewhlte Gerusch genau merken. Danach dreht jeder seine Geruschkarte um. Die restlichen 85 Karten werden reihum an alle Spieler verteilt und von jedem Spieler als verdeckter Stapel vor sich abgelegt.

Abwechselnd deckt jeder Spieler die oberste Karte seines Stapels auf. Liegt schon eine aufgedeckte Karte vor ihm, legt er die neue offene Karte auf die alte. Sobald nun zwei Spieler das gleiche Tier vor sich liegen haben, mssen die beiden Beteiligten so schnell wie mglich das Gerusch des anderen Betroffenen nachahmen. Hat der schnellere Spieler das richtige Gerusch des Gegners nachgemacht, so darf er alle seine bisher aufgedeckten Karten an den Verlierer geben. Dieser schiebt die Karten zusammen mit seinen eigenen aufgedeckten Karten unter seinen verdeckten Stapel und das Spiel wird fortsetzt.

Unter all den 12 Tierkarten gibt es auch eine Sonderkarte: Wird diese aufgedeckt, unterbricht man das Spiel kurz. Der Spieler, der am Zug ist, muss nun seine Geruschkarte gegen eine neue austauschen. Er gibt sein neues persnliches Gerusch bekannt und das Spiel wird fortgesetzt.

Wer zuerst alle seine Karten loswerden konnte, gewinnt die Runde. Er erhlt keinen Minuspunkt. Die Mitspieler bekommen fr jede Tierkarte in ihren verdeckten Stapeln je 1, fr jedes Schwein 2 und fr die Sonderkarte 4 Minuspunkte. Danach geht das Spiel in die nchste Runde. Gewinner ist, wer nach einer vorher vereinbarten Rundenzahl die wenigsten Minuspunkte hat.

Fazit

Eine kurze, leicht verstndliche Spielregel fhrt schnell in das Spiel ein.

Auf den Karten sind die Tierkpfe sehr gro abgebildet, was ein schnelles Erkennen leicht mglich macht. Die Karten prsentieren sich in einer ansprechenden Grafik.

Das Spiel selbst ist in wenigen Stzen erklrt. Anfangs denkt man, dass es sehr schwierig sei, sich die Tiergerusche der Mitspieler zu merken, vor allem, wenn man zu sechst spielt. Aber nach einigen Runden stellten in unseren Spielrunden alle erwachsenen Mitspieler fest, dass es viel einfacher ist, sich das Gerusch des anderen schon gedanklich vorzusagen, bevor dieser seine Karte aufdeckt. Wenn dieser Spieler dann die gleiche Tierkarte aufdeckt, wie man selbst vor sich liegen hat, kann man ganz schnell mit dem entsprechenden Gerusch reagieren.

Dies fhrt dazu, dass der Spieler, der gerade am Zug ist, kaum eine Chance hat, rasch genug zu reagieren, denn er muss ja erst einmal einen Blick in die Runde, werfen, wer welches Tier vor sich liegen hat. Somit ist es immer sehr glcksabhngig, welche Karte man aufdeckt, wenn man an der Reihe ist. Hat dieses Tier nmlich gerade keiner vor sich liegen, kommt man billig davon, andernfalls muss man ziemlich sicher Karten aufnehmen.

Die Wertung scheint ziemlich an den Haaren herbeigezogen zu sein. Warum bekommt man ausgerechnet fr Schweine 2 Minuspunkte? Vielleicht, um dem Titelbild der Kartenschachtel irgendwie gerecht zu werden? Viel einfacher wre es doch gewesen, einfach einen Minuspunkt pro Karte zu vergeben.

Mit neuen Mitspielern machte das Spiel zu Beginn einer Spielrunde eigentlich immer Spa. Es war schon lustig, die Neueinsteiger bei ihren verzweifelten Versuchen, schneller zu muhen, wiehern, miauen etc. als die anderen, zu beobachten. Leider hielt jedoch der Spielspa immer nur wenige Minuten an, keinesfalls jedoch fr eine ganze Runde. Und zu mehreren Runden konnte ich nie jemanden berreden (was mich aber auch nicht allzu traurig machte).

Kinder ab 6 Jahren verstehen das Spiel gut und knnen es auch entsprechend umsetzen. Sie hatten meistens Spa an der Sache, aber eine Runde gengte meistens und ich hatte nicht das Gefhl, dass Snorta einen wirklich einprgsamen Eindruck bei ihnen hinterlie.

Eine Kaufempfehlung fr das Spiel wrde ich also nur fr Kinder aussprechen, fr die es ja gem der Altersangabe auch hauptschlich gedacht ist.

Rezension Sandra Lemberger

Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir hufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, mnnliche und andere Geschlechteridentitten bezieht.

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Snorta: 3,5 3,5, 6 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.07.05 von Sandra Lemberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.02.05 von Kathrin Nos - Keine wirklich neuen Spielelemente - hier wurde auf Bekanntes zurckgegriffen und geringfgig variiert. Das Spiel ist damit nicht schlecht, erhlt von mir aber aus diesem Grund nur eine 3.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.02.05 von Hans-Peter Stoll - Mit Kindern ein schnes Spiel
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.02.05 von Nicole Biedinger - Ich denke mit Kindern oder leicht angeheiterten Mitspielern ein wirklich witziges Spiel. :-)
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.07.05 von Frank Gartner - Lustige Idee, leider bin ich talenfrei :-).
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.08.05 von Uta Weinkauf

Leserbewertungen

Leserwertung Snorta: 5,5 5.5, 2 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.08.05 von laboheme - Spafaktor 100%,
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.11.06 von Mike - sehr schnes lustiges Kinderspiel

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