Rezension/Kritik - Online seit 24.04.2005. Dieser Artikel wurde 6782 mal aufgerufen.

8 1/2

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Autor: Haim Shafir
Illustration: Ran Arieli
Verlag: AMIGO
Rezension: Carsten Pinnow
Spieler: 2 - 5
Dauer: 30 Minuten
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 2005
Bewertung: 3,2 3,2 H@LL9000
3,7 3,7 Leser
Ranking: Platz 4877
8 1/2

Spielziel

Sieben... siebeneinhalb... acht... achteinhalb... Angriff!

Ablauf

8 1/2 besteht aus einem Satz Karten mit den Werten 1 bis 4 und 6 bis 9, sowie den Sonderkarten "Null", "1/2", "5" und "Geist". Alle Karten werden an die Spieler wie folgt verteilt: Drei Karten werden auf die Hand genommen, drei Karten verdeckt und drei Karten offen abgelegt. Die restlichen Karten bilden einen verdeckten Zugstapel (pro Spieler also einer).

Gespielt wird zunächst nur mit den Handkarten, die durch den Zugstapel immer wieder ergänzt werden. Ist der Zugstapel aufgebraucht, wird mit den drei offenen Karten weitergespielt. Erst zum Schluß kommen die verdeckten Karten an die Reihe. Der Wechsel zu den offenen und verdeckten Karten erfolgt immer erst dann, wenn die jeweils letzte Karte ausgespielt wurde.

Ist man am Zug, muss eine Karte ausgespielt werden, die mindestens so hoch ist wie die oberste Karte des Ablagestapels. Anstelle einer üblichen Zahlenkarte können auch Sonderkarten gespielt werden. Kann man keine Karte ausspielen, muß der Ablagestapel genommen werden. Befindet man sich noch in der ersten Spielphase mit Handkarten und Zugstapel, werden die Karten des Ablagestapels beiseite gelegt, sie zählen am Rundenende bei der Wertung mit. Im späteren Verlauf (offene und verdeckte Karten) werden diese Karten nicht mehr beiseite gelegt, sondern auf die Hand genommen und müssen erneut ausgespielt werden.

Die Funktionen der Sonderkarten:

Null: Die Null kann auf jede ganze Zahl gelegt werden und hat den Wert 0.

1/2: Die 1/2 ist stets 1/2 höher als die zuletzt gespielte Karte und kann immer gespielt werden. Einzige Ausnahme: auf "8 1/2" darf keine "1/2" mehr folgen. Aber Achtung: Wurde dabei nicht auf eine ganze Zahl erhöht (z.B. von 7 auf 7,5), so kann der nachfolgende Spieler durch das Ausspielen der direkt nachfolgenden Zahl (in diesem Beispiel wäre das die 8) den vorherigen Spieler "angreifen" und diesen zwingen, den Ablagestapel zu nehmen.

Fünf: Die blaue Fünf darf wie die normalen Zahlenkarten nur auf niedrigere oder gleich hohe Karten folgen. Der im Uhrzeigersinn folgende Spieler (und nur dieser!) muß nun eine niedrigere Karte oder ebenfalls eine Fünf spielen.

Geist: Der Geist hat verändert den Wert des Stapels nicht und kann immer gelegt werden.

Der Spieler, der es zuerst schafft seine letzte Karte auszuspielen ohne dabei den Ablagestapel nehmen zu müssen, hat die Runde gewonnen und erhält dafür 2 Punkte. Der Spieler, der die wenigsten Karten übrig hat (Hand, offen, verdeckt und beiseite gelegt), erhält 1 Punkt. Wer nach 6 Runden die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Fazit

Der Glücksfaktor ist bei 8 1/2 erheblich. Da jeder Spieler nur 3 Karten auf der Hand hat, ist das Risiko, nach einer gespielten 1/2 angegriffen zu werden, relativ gering. Andererseits hat man auch häufig gar keine Wahl zwischen seinen Karten, da man ja keine niedrigeren Zahlen ausspielen darf. Das Spiel mit den verdeckten Karten zum Schluß setzt dem ganzen die Krönung auf, hier sinken die Einflußmöglichkeiten auf null.

Für Freunde zufallsbetonter Kartenspiele mag 8 1/2 eine interessante Abwechslung darstellen, für alle anderen fällt 8 1/2 eher in die Kategorie "Karten, die die Welt nicht braucht".

Rezension Carsten Pinnow

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung 8 1/2: 3,2 3,2, 14 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.02.05 von Carsten Pinnow
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.02.05 von Kathrin Nos - Ich schwanke zwischen Spielreiz 2 und 3. Da das Spiel an sich funktioniert, gibt es eine wohlwollende 3, für mich selbst heisst es aber "Beim nächsten Mal ohne mich".
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.02.05 von Nicole Biedinger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.02.05 von Uta Weinkauf - Richtig nettes Kartenspiel, trotz Glücksfaktor! Mit den richtigen Leuten tendiere ich bei Spielreiz sorgar zur Höchstnote 6.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.04.05 von Hans-Peter Stoll
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.04.05 von Frank Gartner - Die Anzahl der Spielrunden ist evtl. etwas hoch gewählt, dadurch kann das Spiel gelegentlich etwas langwierig wirken. Davon abgesehen ein lockeres Spiel, das man mit lockeren Sprüchen spielen muss, dann kann es richtig Spaß machen. Der hohe Glücksfaktor teilt allerdings die Spielerschaft in zwei Lager auf. Manche mögen es, andere können dem Spiel gar nichts abgewinnen. Ich gehöre zur ersten Kategorie...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.04.05 von Steffen Stroh - Pseudooriginelles Kartenablagespiel mit nerviger Schlussphase. Kategorie: Spiele, die niemand braucht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.05.05 von Jochen Traub - Ich konnte mit dem Spiel nichts anfangen. Vorallem das Ende ist so zufällig, da könnte der Sieger mit dem Würfel schneller ausgewürfelt werden.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.11.05 von Rolf Braun - Das Ende ist echt gruselig. Auch wenn das Spiel an sich funktioniert, Spaß macht mir nicht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.11.05 von Udo Kalker
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.11.05 von Jens Hillen
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.02.07 von Michael Andersch
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.06.07 von André Beautemps
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.10.07 von Günter Berberich - Mit Kindern gut spielbar, für Erwachsene nicht sooo spannend. Regelmodifikation zum Ende des Spiels notwendig, sonst findet dauert das Spiel eindeutig zu lange.

Leserbewertungen

Leserwertung 8 1/2: 3,7 3.7, 3 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.05.05 von Pia Lemberger - Schlußphase macht den Spielspaß zunichte...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.06.05 von Heinz Brehm - Ein schnelles, glücksbetontes Kartenspielfür zwischendurch.Leichte Regeln.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.10.06 von André Beautemps - Nettes Zockerspiel, ich empfehle dieses Spiel zum Beginn eines Spieleabends (möglicherweise mit verkürzter Rundenanzahl), da es insbesondere die Vielspieler darauf aufmerksam macht, das fast immer auch Glück zum Gewinn eines Spiels gehört.

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