Vote-Zone - Bewerte mich Vorschlag am 10.04.2019. Dieser Artikel wurde 5091 mal aufgerufen.

U-BOOT: Das Brettspiel

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Autor: Bartosz Pluta
Artur Salwarowski
Illustration: Chris Clor
Verlag: Pegasus Spiele
PHALANX
Spieler: 1 - 4
Dauer: 30 - 120 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2018, 2019
Bewertung: 1,0 1,0 H@LL9000
4,3 4,3 Leser
Ranking: Platz 5162
U-BOOT: Das Brettspiel
Auszeichnungen:2019, Golden Geek Bestes kooperatives Spiel Nominierung2019, Golden Geek Bestes thematisches Spiel Nominierung2019, Golden Geek Bestes Wargame Nominierung2019, Golden Geek innovativstes Spiel Nominierung

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung U-BOOT: Das Brettspiel: 1,0 1,0, 2 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.19 von Udo Kalker - Die totale Katastrophe während des Spiels. Irgendwie wußte keiner so genau was er machen sollte, die Missionsziele waren unklar und einer hat irgendwas am Tablet herumgefummelt ohne dass die anderen das mitbekommen haben. So dümpelte das Ganze über eine Stunde vor sich hin und war totlangweilig. Warum so ein Spiel, bei dem man irgendwo ein Tablet am Tisch hat, dass dann die hintere Tischhälfte kaum sieht und keiner mitbekommt, was passiert und irgendwer irgendwelche Figuren irgendwohin stellt und keiner weiß, warum? Schade um die schöne Aufmachung, aber Spaß macht das nun wirklich nicht, sich durch das Material und die App durchzufummeln.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.04.19 von Michael Andersch - Irgendwie ein typischer Kickstarter-Blender. Megageile Aufmachung, gute thematische Umsetzung...vielleicht...oder auch nicht? Die Regeln sind jedenfalls ne Katastrophe. Trotz Vorbereitung ging irgendwie gar nichts zusammen, Regelunklarheiten ohne Ende - so dass wir gefrustet abgebrochen haben. Bin ziemlich enttäuscht und froh, auf mein Bauchgefühl gehört und das Spiel nach vielen negativen Erfahrungen mit Kickstarter-Spielen trotz massiver Verlockung nicht unterstützt zu haben. Eventuell kriegt es nochmal ne zweite Chance - dann aber nur mit bester Vorbereitung unter Berücksichtigung auch der vielen Regelfragen, die auf BGG bereits gestellt wurden. Wobei es eigentlich ein Unding ist, dass sowas nötig ist...

Leserbewertungen

Leserwertung U-BOOT: Das Brettspiel: 4,3 4.3, 3 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.04.19 von ravn - In einer handbemalten Kickstarter-All-In-Version mitgespielt. War eine Erstpartie zu dritt und deshalb typisch für diese Art von Spielen eher holprig und zum reinen Kennenlernen. Sieht optisch toll aus, nur spielerisch konnte es leider nur in Phasen mithalten und schwankte zwischen langatmig und wiederholend bis superspannend. Eigentlich verteilt man nur seine Mannschaft aufs Aktionsräume und agiert dort dann. Der Kommandant sagt an, was zu tun ist und die Mitspieler führen das dann aus. So funktioniert eine Befehlskette. Im Spiel wäre das blöd und so denken und planen eben alle kooperativ mit, wobei jeder den Detailblick für seine Rolle behalten sollte. Es fühlt sich an wie der Kinofilm "Das Boot" und das ist gut. Leider funktioniert die Spielmechanik der Aktionen pro Wachschicht nicht, weil zwischen ruhigen Spielpassagen und hektischem Feindkontakt nicht unterschieden wird. Die Autoren bessern da nach und dass das erst nach Veröffentlich auffällt, sagt leider schon alles. Zumal die Regelhefte eher geschwätzig statt hilfreich sind. Die App ist zudem noch im Betastadium und teils fehlerhaft, teils noch nicht fertig. Mein Tipp: Ruhen lassen und sich in 6 Monaten nochmal anschauen, ob aus dem Projekt ein vollwertiges Spiel gewachsen ist, was dann in Zweitauflage auch spielbar wird. Das Potential ist da, die aktuelle Umsetzung hält da nicht mit.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.04.19 von Thalionus - Das Spiel bzw die App befindet sich zur Zeit in der Beta, deshalb muss man wirklich abwarten was letztlich dabei raus kommt...Ich habe das Spiel mittlerweile 4x gepielt und mir war von Anfang an klar, daß wird kein Spiel jeder man. Das Brettspiel möchte eine Simulation sein, in teilen ist es das auch aber es geht Kompromisse ein die weder den Brettspielern noch den Freunden der Simulation gefallen... Es sind die Details die es für mich zur Zeit unglaubwürdig als Simulation machen und als Brettspiel sind es einige Mechanik die mir teilweise aufstoßen... ich fange mal mit dem Simulationsaspekt an: Wie kann es sein das eine 2. ausgeruhte Schicht in den Betten liegt aber sie nicht geweckt werden kann während die erste Schicht nicht mehr kann und das Boot untergeht... Jede kleine Korrektur, jeder Fitzel kostet Aktionen und die sind sooooo knapp... eine voll ausgeruhte Mannschaft ist nach dem Abschuss eines Torpedos oft so verschlissen das keine Aktion mehr für die Flucht übrig ist, das ist oft sehr unglaubwürdig und der Spielspaß geht wegen einer Kurskorrektur von 2-3 Grad verloren... Mechanik Die Spielmechanik empfinde ich Grundsätzlich nicht verkehrt aber sie lässt zu wenig eigene Entscheidungen zu, der Kapitän gibt einen Befehl und alle machen ihre Züge um den Befehl in der App auszuführen können... das empfinde ich als einwenig zu wenig... Also das klassische Alfa Leader Problem bei Coop Spielen... Von der Atmosphäre ist von Popkorn Kino bis langatmiges Püppchen versetzten alles dabei... mich stört das nicht, da ich den Simulationsanspruch sehr ernst nehme und da wird halt nicht dauernd Torpedos geschossen bzw Wasserbomben abgeworfen. Die Reperatur bzw Wartungsarbeiten finde ich nervig aber realistisch. Auch wenn die Intervalle und Aufwendung viel zu intensiv in den Spielverlauf eingreift. Um das zu beheben ist aber nur eine kleine App Korrektur nötig. Die Mechanik für verschiedene Verletzungsarten finde ich gelungen nur konnte ich nix dazu finden was ein Leck für Auswirkungen haben soll... Minus 1 Moral, das war´s? Naja ok... Wir haben bis jetzt immer nur die 2. Mission (Patrouille in der Nordsee) gespielt, nach dem letzten Update der App, konnten wir die Mission mittlerweile 2x erfolgreich abschießen. Leider sind einige Mission nicht näher erklärt, so sollten wir eine Feindgruppe beobachten und 5 Std. vor Ort uns aufhalten .... Überwasser/Unterwasser mit Hydrophone/Periskop, sollen wir den Konvoy verfolgen oder im Planquadrat bleiben...letztlich haben wir 5std verschwendet und keine Belohnung bekommen und wir wissen nicht warum... Zusammen gefasst ist dieses Spiel eine Sahnestück wenn man 1,2 Fehler ignorieren kann und auf Simulationen steht. Die App ist noch nicht ganz rund aber ich habe die Hoffnung das sich da noch was tut...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.08.20 von Matthias - Mein Sohn hat sich das Spiel gekauft. Anfangs war ich, wie bei allen Spielen, etwas offen und skeptisch wie das umgesetzt werden soll. Da ich seit einigen Jahren auch beruflich mit Brettspielen zu tun habe gebe ich deswegen meinen Eindruck nach 3 Spielrunden wieder. Die Aufmachung ist natürlich top. Nichts wirkt irgendwie zu billig. gut Lineal und Geoscheibe sind aus Pappe, aber es wirkt alles sehr stabil und der Karton hat immerhin 2,5kg auf der Waage. Wer sich die Mühe macht und noch die Motoren und anderen Items, die man für das Spiel separat kaufen kann besorgt und dann noch anmalt ist es natürlich nur noch mega. Das hoch gelobte wird von der Spielbarkeit ausgebremst. Das Material ist auf dem ersten Blick erschlagend. Hat aber jeder seine Position als Offizier eingenommen und kennt sein persönliches Material zum spielen ist es okey wäre da nicht der Navigator. Dieser Posten hat eine Seekarte, Lineal, Geoscheibe und die taktische Karte sowie einer taktischen Drehscheibe zum bestimmen der Schiffe und des UBootes. Hier ist leider sehr viel üben und einlesen in die Regeln gefragt um diesen Posten effektiv ausführen zu können und es gibt leider keine andere Möglichkeit, den Posten spielerischer zu erlernen. Das bremst leider den Spielfluss aus, denn ein einfaches anfangen und spielen ist so nicht. Hat man die Regeln gut durchgelesen (der Kapitän sollte sie gut kennen, dann kann der Rest es im Spiel gut lernen) steht dem Spaß nichts im Weg. Das Regelheft umfasst 57 Seiten, sind gut verstädlich, mit kleinen Übersetzungsfehlern die man aber leicht selbst lösen kann, wenn man die Regeln logisch überdenkt. Da der Kapitän die Regeln am Besten beherrschen sollte damit es die anderen im Spiel lernen können und der Navi viel Übung mit der Drehscheibe benötigt bremst es leider vieles aus und somit waren es nur 4 Punkte. zum Spielen wird übringens eine App benötigt, und wenn man dazu noch eine Musicbox verwendet, wird es richtig cool. Die App verteilt Aufträge, manchmal auch codiert. Gibt an, wann die Wachwechsel sind und unterstützt den ersten Offizier bei der Übersicht über das Schiff. Das Spiel lebt natürlich von seiner Interatkion und der zusammenarbeit aller Spieler. Man gewinnt oder verliert zusammen, schließlich sitzt man wortwörtlich in einem Boot. Deswegen ist die Rücksprache aller Offiziere mit dem Kapitän wichtig, damit dieser die Crew erfolgreich und effektiv zum Ziel führen kann. Wir haben es schon in der 2. Runde geschafft, 5 Schiffe und 1 Begleitschiff zu versenken. (Allerdings bin ich 36, habe Vorerfahrung als Offizier) Dennoch, mit etwas Übung und wenn man eine gute Spielgruppe hat, können die Posten von jedem gut geführt werden. Deswegen gebe ich auch nur 4 Punkte auf den Einfluss. Denn, das ich mit meiner Vorerfahrung 2 Jugendliche zum Sieg führen kann ist in diesem Spiel einfach. Allerdings hat mein Sohn in der 3 Runde das Ruder übernommen. Er kannte die Positionen im Spiel und konnte so einigermaßen gut das Boot am laufen halten. Ich war wirklich am überlegen ob es nicht nur 3 Punkte sind, da es aber wirklich nur an der Übung liegt, das Spiel erfolgreich zu spielen und die Crew zu führen ist es doch eher Strategie als Glück. Managment ist in diesem Spiel eine große Herausforderung. Alles in allem finde ich ist es äußerst gelungen und wenn man das Einüben der Posten, die Regeln (inkl. kleiner Schreibfehler) hinwegsehen kann ist es durchaus 5 Punkte wert. Man muss allerdings sagen, dass natürlich schon das Thema in der Interesse des Spielers liegen muss. Jemand der sich damit gar nicht auseinander setzt, es aber trotzdem spielen möchte, wird hier wohl nicht über 3 Punkte vergeben. Im Ansatz wie die Aufgaben verteilt wurden und das arbeiten und Interaktieren in diesem Spiel gelöst wurden ist wirklich sehr gut durchdacht worden und funktioniert, wie gesagt mit etwas Übung, aber es funktioniert. Ich denke spätestens nach der 4. Fahrt, kann das Spiel problemlos von jedem Mitspieler ausgeführt werden. Ich kann es einfach nur jedem Empfehlen der sich mit der Geschichte des WW2 und Schiffen/ U-Boote interessiert oder gerne Soldat spielt. Professionelle Meinung: Das Spiel ist ab 12 gedacht, was ich in anbedracht der aufwendigen Regeln etwas schwierig finde. Der Inhalt des Spiels ist für das Alter okey. Da das Spiel aber viel Management-Geschick verlangt und Strategie braucht es einfach die Führung eines Erwachsenen um einen 12 J Spieler erfolgreich durch das Spiel zu bringen. Ich würde persönlich eher zu 14 tendieren, wenn es Jugendliche allein spielen möchten, da doch ein gewisses abstraktes Denken verlangt wird, das 12 J. einfach so noch nicht haben können in ihrer Entwicklung. Allerdings kann das Spiel bei Führung eines älteren Spielers helfen, dieses abstrakte Denken zu fördern, was dann auch wieder positiv wäre. Die Spieldauer wird auf ca. 120 min geschätzt ... Ich sags mal so. wir haben für das Tutorial, mit halbgelesenen Regeln auf Stufe leicht ganze 3,5h gebraucht. In den anderen Missionen, trotz Zeit vorspulen kamen wir nie unter 140min raus. Zum Glück ist es möglich, das Spiel zu pausieren oder zu speichern, so dass man irgendwann später weiterspielen kann. Auch empfehle ich, das Spiel möglichst nicht unter 3 Spieler zu spielen. Wir haben es anfangs auch zu 2 gemacht. Doch so muss jeder 2 Posten übernehmen, was an der Fülle des Materials etwas verwirrend sein kann, vor allem, wenn Aktionen kommen, die Schnelligkeit verlangen.