Rezension/Kritik - Online seit 21.12.2007. Dieser Artikel wurde 7507 mal aufgerufen.

Zocken

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Autor: Tony Richardson
Illustration: Anke Pohl
Thilo Rick
Verlag: Schmidt Spiele
Rezension: Gnter Berberich
Spieler: 2 - 4
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 2007
Bewertung: 2,2 2,2 H@LL9000
4,0 4,0 Leser
Ranking: Platz 6297
Zocken

Spielziel

Zocken! - Ein Wrfelspiel, bei dem jeder Spieler Aufgabenkarten erhlt, die er erfllen muss. Der Schwierigkeitsgrad und die Aufgabenstellung sind dabei variabel.

Ablauf

Abhngig von der Spielerzahl erhalten die Mitspieler verdeckt 4 bis 6 Karten. Jede Karte besitzt folgende Merkmale:

    1. Anzahl der beteiligten Spieler.

    2. Anzahl der Chips, die man gewinnen kann

    3. Anzahl der Wrfel pro Spieler

    4. Aufgabenstellung

    5. Maximale Wurfzahl

    6. Wrfel pro Zug rauslegen?

Ist ein Spieler an der Reihe, so whlt er aus seinen Handkarten eine Karte aus. Seine Handkarte zeigt an, ob der aktive Spieler fr sich alleine wrfelt, eine zweite Person zum Wrfelduell auffordern muss oder alle Spieler gleichzeitig mitspielen mssen. Die Anzahl der zu gewinnenden Chips richtet sich nach der Schwierigkeit der Aufgabenstellung. Diese Aufgabenstellungen reichen von Altbekanntem, wie z. B. Full House, Mehrlingen und Straen, bis zu recht kuriosen Aufgaben.

Die gewonnen Chips knnen pro Zug fr bestimmte Aktionen eingesetzt werden: noch einmal wrfeln, Karte nach missglcktem Versuch ablegen, Karte mit einem Mitspieler tauschen, einem Mitspieler eine Karte geben oder einen komplett neuen Versuch starten. Die Kosten fr diese Aktionen liegen zwischen 1 und 5 Chips. Gewonnen hat der Spieler, der als Erster keine Karten mehr hat.

Fazit

Material: Die Spielkarten sind bersichtlich gestaltet. Die Aufgaben auf den jeweiligen Karten sind im Text gut beschrieben und darber hinaus grafisch dargestellt. Hierdurch hat man schnell erfasst, worum es geht. Die beiliegenden groen roten Wrfel lassen ein gewisses "Zockerfeeling" aufkommen. Dieses Gefhl wird meines Erachtens nur durch die Qualitt der Spielchips getrbt. Es handelt sich hierbei um dnne grne Plastikchips. Hier htte man nicht am falschen Ende sparen sollen. Klassische "Pokerchips" htten das Spiel abgerundet. Die Schachtel bietet ausreichend Platz dafr!

Bewertung: Das Spiel macht grundstzlich Spa. In einigen Spielerunden kam es aber bei dem ein oder anderen Mitspieler zu Frustsituationen. Erhlt man bei der Kartenverteilung ausschlielich Karten, deren Schwierigkeitsgrad recht hoch einzustufen ist (teilweise schon bei Karten ab drei Chips), ist es sehr schwer, sich Chips zu erspielen, die man fr anschlieende Aktionen bentigt. Es kam nicht selten vor, dass ein Spieler alle seine Karten erfllt hatte, ein anderer Spieler dagegen noch nicht eine einzige.

Als "Absacker" oder fr zwischendurch eignet sich das Spiel auf jeden Fall. Bei dem momentanen berangebot an Pokersets und Zubehr steht es jedem frei, die beiliegenden Chips schnell zu ersetzen.

Mit der unten angefhrten Regelvariante kann der Frustfaktor minimiert werden.

Rezension Gnter Berberich

Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir hufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, mnnliche und andere Geschlechteridentitten bezieht.

Regelvarianten

Der Kartenstapel kommt offen in die Mitte und der Startspieler beginnt zu wrfeln. Hat er die Aufgabe erfllt, bekommt er die Karte und die gewonnenen Chips. Sein linker Mitspieler versucht nun, die nchste oberste Karte des Stapels zu erwrfeln. Schafft er dies nicht, ist solange der nchste Mitspieler mit derselben Karte an der Reihe, bis die Karte erwrfelt wurde oder sie nach einer Runde aus dem Spiel kommt.

Gewonnene Chips knnen nur bei dieser Variante lediglich fr einen zustzlichen Wrfelversuch eingesetzt werden. Jeder dieser Versuche kostet einen Chip. Folgende Siegbedingungen sind mglich:

1. Der erste Spieler, der eine zuvor festgesetzte Anzahl von Chips erreicht hat, gewinnt.

2. Der erste Spieler, der eine zuvor festgesetzte Anzahl von erfllten Karten erreicht hat, gewinnt.

3. Der Kartenstapel wird komplett durchgespielt. Der Spieler mit den meisten Chips gewinnt.

4. Der Kartenstapel wird komplett durchgespielt. Der Spieler mit den meisten erfllten Karten gewinnt.

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Zocken: 2,2 2,2, 5 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.09.07 von Gnter Berberich - Mit der Regelvariante wrde ich die Note 4 vergeben.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.03.07 von Carsten Pinnow - Dann lieber Kniffel, da hat man wenigstens noch Entscheidungsmglichkeiten.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.03.07 von Uta Weinkauf
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.12.07 von Jost Schwider - OK, es ist ein Wrfelspiel. Aber im Gegensatz zu Spielen wie Bluff gibt es hier keinen ausgleichenden Bluff-Faktor. Im Gegensatz zu Spielen wie Gambler existieren keinerlei statistische Faktoren, die man fr seine "Planung" bercksichtigen knnte. Und im Gegensatz zu Spielen wie HeckMeck kann es sich viel zu lange hinziehen (wenn nmlich nur noch die "unmglichen" Aufgaben, aber keine Chips mehr im Spiel sind). --- Zocken! ist also nur etwas fr Leute, welche gerne gespielt werden (Note 2, mit starker Tendenz zur 1). Ich persnlich spiele dagegen lieber HeckMeck (oder gleich Mxchen)! ;o)
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.12.07 von Michael Schlepphorst - Dann kann man ja auch gleich Asse ziehen ...

Leserbewertungen

Leserwertung Zocken: 4,0 4.0, 1 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.06.08 von Andreas D. Becker - Als kurzer Absacker okay. Ist halt ein reines Glcksspiel - wie Roulette. Aber das spiele ich auch manchmal ganz gern. Manchmal kommt bei Zocken zum Wrfelglck noch Kartenglck (wer muss einfache, wer fast unmgliche Aufgaben erfllen?) hinzu. In der richtigen Runde wird aber auch viel gelacht.

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