Rezension/Kritik - Online seit 01.04.2022. Dieser Artikel wurde 2680 mal aufgerufen.

Messina 1347

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Autor: Vladimír Suchý
Raúl Fernández Aparicio
Verlag: Rio Grande Games
Delicious Games
Rezension: Renate Gerling-Halbach
Spieler: 1 - 4
Dauer: 45 - 120 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2021
Bewertung: 4,7 4,7 H@LL9000
4,5 4,5 Leser
Ranking: Platz 1732
Messina 1347

Spielziel

Es ist schon etwas wagemutig, mitten in der Corona-Pandemie ein Spiel über die Pest herauszubringen. Aber die Spielidee und -entwicklung fand bereits lange vor Frühjahr 2020 statt. Prototypen des Spiels des Spaniers Raúl Fernández Aparicio gewannen schon 2017 und 2019 unter dem Titel La Peste Negra: Mesina 1347 mehrere Preise. In Zusammenarbeit mit Vladimír Suchý wurde es dann weiter zu Messina 1347 entwickelt.

Im Spiel befinden wir uns im Jahre 1347 auf Sizilien, in Messina. Hier legen Schiffe an, die von der Krim-Halbinsel kommend neben Waren auch zahllose Ratten mitbringen, die die Pest an Land schleppen. Wir schlüpfen nun in die Rollen edler Familien, die Ländereien im Umland von Messina besitzen. Mit Hilfe von Leutnants kämpfen wir mit Feuer gegen die Pest und versuchen, die Bevölkerung zu retten. Infizierte bringen wir in Quarantäne, Nichtinfizierte direkt auf unser Anwesen, wo sie für uns arbeiten. Schließlich, wenn die Pest abebbt, bringen wir die Geretteten zurück in die Stadt, um diese wieder zu bevölkern. Wer hier am erfolgreichsten agieren kann und den meisten Einsatz zeigt, geht als Sieger hervor.

Ablauf

Im Zentrum des Spiels Messina 1347 steht ein modulares Spielfeld aus Hexfeldern, das die Stadt Messina nachbildet. Am unteren Rand der Hexfelder sind Ratten auf farbigen Feldern abgebildet. Es gibt drei Typen von Ratten und vier verschiedene Farben. Nun kommt das Bevölkerungs-Rad ins Spiel. Jede Runde wird es ein Feld weitergedreht und oben erscheint eines der drei Rattensymbole, darunter 3 verschiedene Farben. Nun wird 1 Pestwürfel auf jedes Hexfeld gelegt, auf dem das angezeigte Rattensymbol abgebildet ist. Anschließend werden die Bürger in der Stadt verteilt. Es gibt drei verschiedene Typen von Bevölkerungsplättchen: Nonnen, Handwerker und Adlige. Das Bevölkerungs-Rad weist jedem eine bestimmte Farbe zu und auf diese entsprechenden Hexfelder werden die Plättchen gelegt. So liegen jetzt auf manchen Hexfeldern nur Pestmarker, nur Bevölkerungsplättchen, Pestmarker und Bevölkerungsplättchen oder auch gar nichts.

Jetzt kommen die drei Leutnants, über die jeder Spieler verfügt, ins Spiel. Diese werden nun eingesetzt, um die Bevölkerung zu retten, die Pest mit Feuer zu bekämpfen und anschließend Aktionen auszulösen. Um ein Bevölkerungsplättchen von einem Hexfeld in Sicherheit zu bringen, auf dem ein Pestwürfel liegt, setze ich meinen Leutnant auf dieses Hexfeld. Dann brauche ich einen Feuer-Token, um die Pest zu bekämpfen. Anschließend lege ich das Plättchen auf mein persönliches Spielertableau links in den Quarantänebereich. Die rechte Seite des Spielertableaus hingegen symbolisiert mein Anwesen. Hier kommen nach zwei Runden die Bevölkerungsplättchen aus der Quarantäne hin. Auch die nicht infizierte Bevölkerung, die ich von Hexfeldern rette, auf denen kein Pestwürfel liegt, wird hier in ihren jeweiligen Bereich abgelegt. Wenn ich keinen Feuer-Token habe, um die Pest zu bekämpfen, bleibt der Pestwürfel liegen und ich erhalte eine Ratte, die mir am Spielende Minuspunkte bringt.

Auf den Hexfeldern befinden sich darüber hinaus Aktionsfelder, so kann ich z.B. Feuer-Token, Bauholz oder Geld erhalten sowie die Möglichkeit zu bauen oder meine Aufseher auf meinem persönlichen Tableau fortschreiten lassen, um auch dort weitere Aktionen auslösen zu lassen.

Am jeweiligen Rundenende werden die Leutnants nicht zurückgenommen, sondern verbleiben auf dem Spielfeld. Sie werden hingelegt, so dass man in der nächsten Runde erkennen kann, welche Figuren schon bewegt wurden und welche nicht. Kostenlos bewegen können sich die Leutnants nun auf ein direkt angrenzendes Hexfeld. Sie können aber auch das Hexfeld, auf dem sie liegen, noch einmal nutzen. Wenn man ein weiter entferntes Feld nutzen möchte, kostet das Geld.

Punkte und Boni kann ich auf den Bücherleisten des Wertungstableaus generieren. Mit jeder Pestbekämpfung schreite ich auf der Leiste des Popularitätsbuches voran, und auch auf den anderen beiden Leisten, dem Stadt- und dem Kirchenbuch, lohnt es sich voranzukommen, kann ich mir doch auf diesem Weg einen vierten und fünften Leutnant holen oder den Aufseher auf meinem Anwesen effizienter arbeiten lassen.

Darüber hinaus kann ich die Quarantäne-Hütten aufwerten, sodass die Bevölkerung für mich am Ende jeder Runde Holz, Geld und/oder Siegpunkte produziert. Ebenfalls kann ich Werkstätten bauen, die mir auch in jeder Runde Vorteile bringen. Nicht zu vergessen sind die Wagen, die ich erwerben muss, um später die Bevölkerung zurück nach Messina bringen zu können. Auch hier gibt es lohnende Punkte.

Messina 1347 wird über 6 Runden gespielt und in jeder Runde wächst die Stadt um ein Hexfeld und das Bevölkerungs-Rad gibt an, auf welchen Feldern die Pest ausbricht und auf welchen sich die Bevölkerung befindet. Ebenfalls legen im Verlauf der ersten fünf Runden Schiffe mit der Pest an. Auch auf den Schiffen kann die Pest bekämpft und die Waren in Sicherheit gebracht werden. In der letzten Runde werden keine Pestwürfel mehr gelegt, die Pest ist weitgehend eingedämmt.

Jetzt habe ich die letzte Möglichkeit, Messina wieder zu bevölkern. Dazu müssen Wagen im Vorfeld gekauft werden. Auf jedem Hexfeld ist oben angegeben, was die Wiederbevölkerung kostet und welche Bevölkerungsgruppen angesiedelt werden sollen. Nach der 6. Runde wird verglichen, wer am erfolgreichsten war. Siegpunkte gibt es u. a. für Wiederbevölkerung und Fortschritte auf den Buchleisten.

Fazit

Messina 1347 bietet schönes, wertiges Spielmaterial. Ein Teil ist aus Holz, wie z. B. die Leutnants, die Ratten oder die Marker, andere Teile wie die Feuer-Token oder die Bevölkerungsplättchen aus stabilem Karton. Die Hexfelder sind sehr schön illustriert, detailreich geben sie einen Eindruck vom mittelalterlichen Messina. Gleichzeitig sind auch noch verschiedene Informationen untergebracht. Wenn dann die Bürgerplättchen und Pestwürfel aufliegen, kann es aber auch schon einmal unübersichtlich werden. Ebenfalls auf den Spielertableaus ist die Quarantäneumgebung liebevoll illustriert, das macht schon Spaß anzuschauen.

Die Spielregeln sind umfassend, doch um manche Fragen zu klären, muss oft hin und her geblättert werden. Das könnte systematischer sein. Es gibt zwar für jeden Spieler auch eine sprachneutrale Übersichtskarte, die einen aber mit Piktogrammen erschlägt. So richtig versteht man sie eigentlich erst, wenn man das Spiel verstanden hat. Vielleicht wäre eine extra Rundenverlauf-Übersicht, wie man sie aus anderen Spielen kennt, angebracht gewesen. Hilfreich ist auf jeden Fall, die Rundenübersicht auf dem Wertungstableau. Man muss nur während des Spiels und an jedem Rundenende und -anfang sehr konzentriert sein, um keine Wertung oder keinen Schritt zu vergessen.

Das mögen manche Spieler als harte Arbeit sehen, aber uns hat es sehr viel Spaß bereitet. Dadurch, dass das modulare Spielfeld jedes Mal zufällig gelegt wird, gleicht kein Spiel dem anderen. Auch wird es an die Anzahl der Spieler angepasst, ebenso wie die Anzahl der zur Verfügung stehenden Pestwürfel.

Das Spielgefühl ist so in unterschiedlicher Spieleranzahl auch ganz anders. Spielt man zu zweit, hat man zu Beginn ein Spielfeld von 9, beim Spiel zu dritt 11 und zu viert 13 Hexfeldern plus 4 Hafenhexfelder zur Verfügung. Im Laufe des Spiels kommen insgesamt noch 5 Hexfelder hinzu. So hat man im 2er-Spiel wesentlich mehr Platz für seine Leutnants als im 3er- oder 4er-Spiel, insbesondere wenn man sich noch einen 4. und 5. Leutnant erarbeitet. Zu dritt oder viert kann es schon mal eng werden oder man wird sehr in eine Ecke des Spielfeldes gedrängt. So bekommen auch die Schiffe im Hafen eine ganz andere Bedeutung, wobei sie hingegen im Spiel zu zweit eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Auf den ersten Blick ist Messina 1347 ein klassisches Worker-Placement-Spiel mit Ressourcen sammeln, Gebäude bauen, produzieren. Auch die Bücherleisten oder die Schriftrollen sind Elemente, die aus anderen Spielen bekannt sind. Aber doch ist manches anders. Zum einen haben wir natürlich das Element der Pest, die sich auf den Hexfeldern von Messina ausbreitet. Hier kommt dann auch das Bevölkerungs-Rad ins Spiel, das mehr oder minder zufällig, die Felder auswählt, wo die Pest wütet und die Bevölkerungsplättchen hingelegt werden. Natürlich gibt es hier einen gewissen festen Ablauf, denn die Ratten kommen in ähnlicher Reihenfolge. Das kann von dem einen oder anderen Strategen mit in seine Überlegungen einbezogen werden. Gerade hinsichtlich der Wiederbevölkerung ist es wichtig zu wissen, wo die Pest nicht wieder auftauchen wird.

Aber anders als bei anderen Worker-Placement-Spielen bleiben bei Messina 1347 unsere Arbeiter, hier Leutnants, auf dem Spielplan und werden von dort weiterbewegt. Darüber hinaus agiere ich nicht nur auf dem gemeinsamen modularen Spielplan, sondern noch auf meinem persönlichen Tableau. Und auch hier kann ich diverse Aktionen auslösen.

Es sollte schon manches im Voraus berücksichtigt werden, so wandern z. B. die Bevölkerungsplättchen, die in aufgewerteten Quarantänehütten Vorteile bringen, nach zwei Runden auf mein Anwesen. Das bedeutet, dass ich wieder aktiv gegen die Pest kämpfen muss, um Bevölkerungsplättchen zu erhalten, die ich in die Quarantänehütten legen kann. Hier ist es zwar zum Glück egal, zu welcher Kategorie das Plättchen gehört, aber um die Pest bekämpfen zu können, benötige ich wieder Feuer-Token. Wenn ich diese einsetze, steige ich dafür aber auch auf der Popularitätsbuchleiste weiter voran.

Anders sieht es bei den Werkstätten aus, die erfordern immer entweder eine Nonne, einen Handwerker oder einen Adligen, den ich entweder aus meinem Anwesen nehme oder von nicht verpesteten Hexfeldern einsammeln kann. Diese Bevölkerungsplättchen können auch aufgewertet werden, dann bringen sie neben regelmäßigen Siegpunkten auch noch andere Vorteile.

Eine Sache, die bei den ganzen Aktionen, die gemacht werden können, aber oftmals zu spät bedacht wird, ist, dass man die Wiederbevölkerung, die meist in der 5. und 6. Runde stattfindet, im Hinterkopf haben sollte. Für jede Wiederbevölkerung ist ein Wagen notwendig, den ich nur einmal pro Runde nutzen kann. Am besten hat man zwei oder sogar drei Wagen. Aber im Spiel zu zweit stehen nur insgesamt fünf zur Verfügung, im Spiel zu viert zehn. Auch werden die Wagen immer teurer. Da macht es Sinn, frühzeitig einen anzuschaffen. Aber ich brauche, um ein Hexfeld wiederbevölkern zu können, auch die geforderten Bevölkerungsplättchen oder ich muss bei manchen sogar zusätzlich einen Leutnant abgeben, den ich ab diesen Zeitpunkt nicht mehr nutzen kann. Gerade mit der Wiederbevölkerung dieser "teuren" Hexfelder können jedoch die meisten Siegpunkte generiert werden. Die Wiederbevölkerung von drei Hexfeldern ist im Spiel auf jeden Fall machbar. Hat man das Glück die wertvollsten Felder besiedelt zu haben, winken schon mal über 40 Punkte. Wenn dann noch auf der Schriftrollentafel der Würfel in der Spalte Wiederbevölkerung nach oben gesetzt werden konnte, lohnt es sich erst recht.

Messina 1347 bietet viele Aktionsmöglichkeiten, die alle wunderbar miteinander verzahnt sind. Man kämpft an allen Fronten und die Pestbekämpfung wird gegen Ende des Spiels sogar noch teurer. Das Schöne ist jedoch, dass wenn ich auf dem gemeinsamen Spielplan eine bestimmte Aktion nicht ausführen kann, ich immer noch die Möglichkeit habe, diese eventuell auf meinem persönlichen Tableau zu aktivieren. Aber dazu bedarf es einer gewissen Planung. Denn dazu muss ich das entsprechende Bevölkerungsplättchen in meinem Anwesen liegen haben und mein Aufseher muss bewegt werden. Auf diese Art und Weise können aber auch schöne Kettenreaktionen ausgelöst werden.

Uns fordert das Spiel auf sehr schöne Weise, und es lohnt, verschiedene Strategien auszuprobieren. Das Spiel richtet sich auf jeden Fall an Vielspieler und ich ordne es im mittleren Kennerspielbereich ein. Es ist nicht schwer zu lernen, aber es kostet doch die eine oder andere Partie, um alle Möglichkeiten ausschöpfen zu können.

Für fortgeschrittene Spieler gibt es auch noch eine Zusatzvariante. Dazu werden die Rückseiten der persönlichen Tableaus genutzt, wo es nun für jeden Spieler andere Aktionen gibt, die ausgelöst werden können. Auch die Schriftrollen-Wertung ist bei jedem eine andere. Zu guter Letzt kann Messina 1347 auch in einem Solo-Modus gegen einen virtuellen Gegner gespielt werden.

Rezension Renate Gerling-Halbach

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Messina 1347: 4,7 4,7, 3 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.02.22 von Renate Gerling-Halbach - Das ist wieder ein Spiel, wo man viele "Baustellen" bearbeiten muss. Ich will die Pest bekämpfen, Leute retten, damit sie für mich arbeiten. Aber dann fehlen die Produktionsmittel, die muss ich erst einmal besorgen, dafür brauche ich Ressourcen. Ich will auf den Buchleisten voran kommen, meine Leutnants aufstocken und den Aufseher effektiver machen. Dann muss ich noch rechtzeitig Wagen besorgen, damit ich die Leute wieder nach Messina zu bringen kann, und, und, und ..... Richtig viel Arbeit, die uns aber Spaß macht, denn am Ende hat man wirklich das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Dank des modularen Spielplans und den 2 Varianten, ist kein Spiel wie das andere. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.11.21 von Udo Kalker - Trotz toller Grafik und Thema sehr anstrengend auf dem Plan nach den passenden Symbolen für den nächsten Kettenzug zu suchen. Leider dann auch zu anstrengend, dass es noch Spaß macht bei diesem krassen Gehirnverzwirbler.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.11.21 von Andreas Odendahl - Und wieder ein Brainburner der allerersten Kajüte aus dem Hause Delicious Games. Das Spiel muss sich hinter dem kongenialen Praga Caput Regni kaum verstecken. Auf den ersten Blick wirkt es etwas schlanker. Hat man sich aber mal eingearbeitet und will die Sache meistern merkt man, dass es wirklich einiges an Hirnarbeit benötigt. Auch die recht unübersichtliche Auslage von Personenplättchen und Pestwürfeln in der Stadt sorgt zwar für immer wieder neue Spielsituationen, aber macht die Sache nicht übersichtlicher. Je mehr Spieler*innen am Tisch sitzen, desto höher ist die Auswirkung auf die Spielsituation zwischen den eigenen Zügen. Das sorgt für ein wenig Wartezeit. Trotzdem finde ich ein enorm belohnendes Spielgefühl in einem herausfordernden Spiel.

Leserbewertungen

Leserwertung Messina 1347: 4,5 4.5, 2 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.22 von Chrizlutz - Recht thematisches Euro-Game, welches sich mit jedem Spiel mehr öffnet und mehr Spaß macht. Viele interessante Ideen und erstaunliche zackig gespielt
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.06.22 von Andreas Fischer - An diesem Spiel gefällt mir, dass man den Zeitpunkt, wann man die Bewohner wieder nach Messina zurück schickt, selbst bestimmen kann. Dadurch kann man sich in Messina die "guten" Plätze, wenn man früh damit anfängt, mit vielen Siegpunkten, wegnehmen. Wer jedoch zu früh damit anfängt, bekommt für jede Ratte am Rundenanfang, auf seinem Feld, eventuell mehr und mehr Minuspunkte am Spielende. Allerdings auch wieder Pluspunkte, wenn sich ein anderer (oder der eigene) Leutnant auf sein Feld stellt. Dieses Element gefällt mir an Messina 1347 sehr gut, und macht das Spiel für mich jedes mal spannend. Was mir nicht so gefällt, ist das "Leisten hoch rennen", das fühlt sich in diesem doch recht thematischen Spiel, nicht so befriedigend an für mich.

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