Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Battlestar Galactica

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.08.26 von Jumpwalker - Battlestar Galactica: Das Brettspiel (2008) ist ein fantastisches Hidden Traitor-Brettspiel! Ja, natürlich hat es auch seine Schwächen, vor allem bekommen diese jene zu spüren, die entweder als Zylonenspieler enttarnt werden (schlecht gespielt, Damen und Herren, da sollte niemand Mitleid mit euch haben) oder zu Unrecht verdächtigt in der Brig sitzen und sich daraus ewig lange nicht mehr befreien können. Diese Schwächen wurden mit den Erweiterungen „Pegasus“ (2009), „Exodus“ (2010) und „Götterdämmerung“ (2013) wenn schon nicht komplett geglättet, so doch jedenfalls extrem minimiert. Zylonenspieler haben nun viel mehr Möglichkeiten, nach ihrer (freiwilligen oder unfreiwilligen) Enttarnung ins Spielgeschehen einzugreifen. Vor allem mit der neuen Fertigkeitskarten-Kategorie „Verrat“ und den Zylonenführern (Pegasus) sowie der Zylonenflotte (Exodus) kommen extrem starke Mechanismen ins Spiel. Die Menschenspieler wiederum können auf verbesserte Viper (Exodus) sowie auf Angriffsraptoren (Götterdämmerung) zurückgreifen – was auch dringend erforderlich ist, denn es reicht nun nicht mehr, mit der Galactica einen FTL-Sprung zu machen, um der Zylonenflotte zu entkommen. Die einzelnen Elemente der Erweiterungen sind modular zuschaltbar und bilden, wenn man sie alle ins Spiel bringt, die komplette BSG-TV-Serie ab. Ein Wahnsinnserlebnis, vor allem mit sieben Spielern (Götterdämmerung) am Tisch, von denen einer bereits von Spielbeginn weg als Zylonenführer startet – wobei bis zum Spielende niemandem am Tisch klar ist, ob dessen Motivationskarten (Götterdämmerung) dazu führen, dass er die Menschen oder die Zylonen unterstützt. Basisspiel und Erweiterungen sind längst vergriffen (werden im Boardgamegeek-GeekMarket aber immer noch zu zugegebenermaßen horrenden Preisen angeboten)und ich schätze mich glücklich, alle Elemente dieses unvergleichlichen Brettspiels siet ihrer Veröffentlichung zu besitzen. Ein Spiel, das nicht öfter als einmal im Jahr auch dem Tisch landet, dann aber für ein unvergleichlich atmosphärisches Spielerlebnis sorgt.

* Civolution

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.03.26 von Jumpwalker - CIVOLUTION ist eines der wenigen Brettspiele, bei denen ich mich beim Kauf nicht auf mein Gefühl, sondern auf eine Vielzahl englisch- und deutschsprachiger Rezensionen verlassen habe. Selbst als versierter Spieler auf Kenner- und Experten-Niveau war ich anfangs schon allein aufgrund der Abbildungen der massigen Playerboards und Aktionsmöglichkeiten ein wenig eingeschüchtert. Ich habe den Kauf nicht bereut, ganz im Gegenteil. CIVOLUTION ist - eine entsprechende Brettspiel-Erfahrung vorausgesetzt, die aber gar nicht auf Experten-Niveau beruhen muss - durchaus zugänglich. Wer Zivilisations-Aufbauspiele mag (und sich dabei nicht scheut, den Fokus auch einmal auf etwas stärkere abstrakte Mechaniken zu legen), wird seine Freude haben! Ein hoher Wiederspielwert a la \"Das kann ich beim nächsten Mal noch besser machen\" ist jedenfalls garantiert.

* Robinson Crusoes Vermächtnis

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.05.26 von Jumpwalker - ROBINSON CRUSOE hat mittlerweile einige Jahre auf dem Buckel. Es altert jedoch nicht! Und das ist eines der größten Qualitätsmerkmale überhaupt. Die Spielmechanik fühlt sich immer noch genauso frisch an wie vor mittlerweile fast fünfzehn Jahren. Die Atmosphäre und Interaktion, die dieses Brettspiel vermittelt, sucht seinesgleichen. Und immer noch meist vergeblich! Zahlreiche Erweiterungen, Deluxe- und Collector\\\'s Edition-Ausgaben später ist der Charme des Basisspiels immer noch ungebrochen. Mit dem ABENTEUERBUCH erweitert sich das CRUSOE-Universum noch um ein Vielfaches. War der Wiederspielreiz (auch aufgrund der schwierig bis kaum zu bewältigenden Grundszenarien) ohnehin schon immens hoch, wird dieser durch das Ringbuch auf ein noch viel höheres Level gehoben. Eine unbedingte Kaufempfehlung! Wer die Sache familiengerechter und ein wenig stressbefreiter angehen will: NAUFRAGOS.

* Sky Team

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.05.26 von Jumpwalker - Es kommt nicht oft vor, dass man im Brettspielbereich auf neue Mechaniken trifft. SKY TEAM öffnet solch neue Mechaniken. Ein interaktives Spiel, das während der eigentlichen Spielrunden ohne jede Form von Kommunikation zwischen Pilot:in und Copilot:in auskommt: Wie geht das denn? Und wie das geht! Unterhaltung und taktische Abstimmung zwischen den Spieleteilnehmern gibt es eben nur zwischen den einzelnen Spielrunden. Das macht die Sache nicht gerade einfacher... SKY TEAM ist durchaus glückslastig und ein oder zwei mißglückte Wüfelwürfe zur falschen Zeit können das Spiel komplett kippen. Aufgrund einer angenehm kurzen Spieldauer ist das Würfelglück aber durchaus vernachlässigbar. Und zu guter Letzt: Die schwierigen Szenarien sind tatsächlich schwierig (und nicht gleich auf Anhieb zu gewinnen, wie es in einer Bewertung weiter oben heißt).

* Battlestar Galactica: Starship Battles – Starter Set

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.08.26 von Jumpwalker - \"Out of Print\", wie es so schön heißt. Ares Games hat sich im Jahr 2018 nach WINGS OF GLORY und SAILS OF GLORY an BATTLESTAR GALACTICA versucht und eine Raumkampf-Tabletop-Simulation der Extraklasse auf den Markt gebracht. Vorgesehen waren eine Vielzahl von Erweiterungen und neue Schiffsmodelle, jedoch hat der Rechteinhaber Universal die Lizenzvergabe über das Jahr 2020 hinaus nicht verlängert. STARSHIP BATTLES kommt mit unglaublich fulminant gestalteten und detailgetreu bemalten Miniaturen daher und wurde für das Regeldesign vielfach ausgezeichnet. Wer die beiden erstgenannten Tabletop-Spiele kennt, wird sich auch im Battlestar Galactica-Universum recht rasch zurechtfinden, obwohl dieses mit einigen sehr interessanten Innovationen aufwartet. Das Highlight ist die Berücksichtigung des Trägheitsprinzips und der Beschleunigungskräfte von Raumschiffen. Die perfekte Umsetzung dieser Mechanismen sucht ihresgleichen! Bei STARSHIP BATTLES sind Raumschiffe in der Lage, sich bei voller Beschleunigung um bis zu 180° (theoretisch natürlich um bis zu 360°) um die eigene Achse zu drehen, ohne dass sich dabei die ursprüngliche Bewegungsrichtung verändern würde! Erst das neuerliche Zünden der Triebwerke würde eine Richtungsänderung bewirken. Eine ganz hervorragende Mechanik, die ich bei keinem anderen Game dieses Genres bisher erleben durfte. Einziger (dafür aber wesentlicher) Kritikpunkt: So toll die Steuerungspaneele für die einzelnen Schiffe auch aussehen und so umfangreiche Manöver und Möglichkeiten (vier Steuerregler!) sie den Spielern auch bieten, sie leiden sehr stark darunter, dass sie in einheitlich dunklem Grau gehalten sind und man die Details wie Angaben zu „Altitude“, „Speed“ und „Kinetic Engery“ einfach nicht gut erkennen kann. Hier muss mit Sharpie Permanent Markern (und wohl auch unter Verwendung einer Tischlupe) nachgeholfen werden, sonst will sich der Spielspaß dann doch nicht richtig einstellen. Wer dem Reboot der Battlestar Galactica-Serie so wie ich viel abgewinnen kann, wird an STARSHIP BATTLES seine wahre Freude haben. Und wer sich in diesem Genre bereits im Star Wars-Universum bewegt, sollte sich STARSHIP BATTLES ebenfalls einmal unbedingt genauer ansehen.

* Sky Team: Turbulenzen

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.05.26 von Jumpwalker - Die Erweiterung hätte es grundsätzlich nicht gebraucht. Bereits im Grundspiel steckt alles drin, was das Herz begehrt. Jetzt ist sie aber schon mal da - und wird gerne genommen. Neue Flughäfen, neue Hemmnisse, neue Schwierigkeiten. Und Pinguine!

* Star Trek: Captain´s Chair

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.08.26 von Jumpwalker - Captain’s Chair ist das, was es vorgibt zu sein. Dem oder den Spielern (Captain’s Chair ist für maximal zwei Spieler ausgelegt) stehen fünf den Star Trek-Fans wahrscheinlich nicht ganz unbekannte Persönlichkeiten zur Auswahl zur Verfügung: Jean-Luc Picard (Starfleet, Next Generation), Benjamin Sisko (Starfleet, Deep Space Nine), Michael Burnham (Starfleet, Discovery), Sela (Romulan Star Empire, Next Generation), Koloth (Klingon Empire, The Original Series und Next Generation) sowie Thy’lek Shran (Andorian Empire, Enterprise). Jeder dieser Charaktere startet mit völlig unterschiedlichen Startdecks ins Spiel und liefert daher auch ein völlig unterschiedliches Spielerlebnis, das sich in seiner Ausrichtung sehr stark an der jeweiligen Persönlichkeit des gewählten Charakters orientiert. Jeder der fünf Charaktere kann in zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gespielt werden. Captain’s Chair ist ein klassisches Deckbauspiel, das jedoch mit zahlreichen innovativen Kniffen aufwartet. Dabei gilt es, eine Vielzahl an Keywords zu verinnerlichen, denn die Karteneffekte greifen - richtig gespielt - effektiv ineinander und vorausschauende Planung ist unumgänglich, will man das Punktemaximum aus einer Partie herausholen oder diesem auch nur ansatzweise nahekommen. Der Schwierigkeitsgrad dieses komplexen, aber keineswegs komplizierten Deckbuilders liegt dabei an der Grenze vom Kenner- zum Expertenspiel. Dabei braucht es ein paar Partien, ehe man seinen Captain und dessen Raumschiff(e) fehlerlos durch die Neutrale Zone steuern kann. Die Illustrationen auf den Karten sind durchwegs gelungen, statt Miniaturen für die zahllosen Raumschiffe gibt es aber leider nur – jedoch ebenfalls gut designte – Pappaufsteller. Bei rund 30 Raumschiffen war das wohl eine Kostenfrage, die nur so zufriedenstellend gelöst werden konnte. Ressourcen wie etwa goldgepresstes Latinum und Dilithiumkristalle kommen allerdings sehr hochwertig daher! Der grundsätzliche Deckbau-Mechanismus sowie die unterschiedlichen Kartentypen (Personen, Schiffe, Fracht, Verbündete) sorgen dafür, dass sich die Handkarten über kurz oder lang nicht nur an einer einzigen TV-Serie orientieren, sondern sich vermischen. Da kann es durchaus passieren, dass es Jean-Luc Picard auf der Brücke der Enterprise mit einem Ersten Offizier der Ferengi zu tun bekommt. Diese Unschärfe wird aber durch die Prämisse, dass es sich bei diesem Spiel um ein Trainingsprogramm handelt, bei der die Spieler in die Rolle von Star Trek-Kadetten schlüpfen, zufriedenstellend erklärt. Grundsätzlich sehe ich Captain\\\'s Chair als Solospiel. Einzelmissionen und Kampagnenmissionen können in jeweils fünf Schwierigkeitsgraden ausgewählt werden. Wer es gerne mit Interaktion zu tun hat, dem sei der Zwei-Spieler-Modus ans Herz gelegt, wobei wie schon gesagt bevorzugt im Solomodus gespielt werden sollte.

* Lacrimosa

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.06.26 von Jumpwalker - Zwar ist es bei allen Brettspielen so, dass man das von diesem gebotenen Thema mögen muss, um dem Spiel ganz grundsätzlich etwas abgewinnen zu können. Bei LACRIMOSA trifft dies noch viel stärker zu als bei anderen Brettspielen. Wer dem Thema nichts abgewinnen kann, ist bei diesem Spiel völlig falsch aufgehoben. Wer jedoch das Thema interessant findet, wird dem Reiz LACRIMOSAS durchaus verfallen. Ist erst einmal das sperrige Regelwerk überwunden, kann LACRIMOSA durchaus überzeugen. Tipp: Vor dem Erlernen des Regelwerks sollte unbedingt der Spielaufbau erfolgen. Dann erklärt sich vieles viel leichter und der Regelzuugang vereinfacht sich fast von selbst.

* Museum

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.05.26 von Jumpwalker - MUSEUM ist, was es ist. Und mehr will es auch nicht sein. Ein sehr netter Set-Collector in enorm schicker Aufmachung und mit einem Thema, dem man durchaus noch ein wenig mehr Atmosphäre und Tiefgang hätte abgewinnen können.

* Náufragos

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.05.26 von Jumpwalker - NAUFRAGOS könnte als kleiner Bruder des Brettspiels ROBINSON CRUSOE - ABENTEUER AUF DER VERFLUCHTEN INSEL bezeichnet werden. Manche Systematiken und ähneln sich sehr stark; beide genannten Titel warten jedoch mit unterschiedlichen und durchaus ungewöhnlichen Worker Placement-Mechanismen auf. NAUFRAGOS findet einen familienfreundlichen Zugang zu einem Thema, dem der praktisch zeitgleich erschienene Experten-Kracher ROBINSON CRUSOE in seiner schweren Bezwingbarkeit nahezu diametral entgegensteht.