Rezension/Kritik - Online seit 08.05.2005. Dieser Artikel wurde 8464 mal aufgerufen.

Typo

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Autor: Corn van Moorsel
Illustration: Josine van Schijndel
Verlag: Cwali
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 6
Dauer: 30 Minuten
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 2004
Bewertung: 3,8 3,8 H@LL9000
5,2 5,2 Leser
Ranking: Platz 1503
Typo
Auszeichnungen:2005, Spiel des Jahres Empfehlungsliste

Spielziel

So oft wie mglich eine der eigenen Handkarten an die Einzelkarten bzw. Kartengruppen anlegen, dass man daraus ein Wort bilden kann, welches mit den ausliegenden Buchstaben beginnt. Schafft man dies, gibt es keine Minuspunkte. Sobald alle Spieler ihre Handkarten ausgespielt haben, gewinnt der Spieler mit den wenigsten Minuspunkten.

Ablauf

Die Karten, die jeweils einen Buchstaben zeigen, werden gemischt und davon an jeden Mitspieler 12 ausgeteilt. In der Tischmitte legt man untereinander vier Karten aus. Man einigt sich auf einen Startspieler, der ein Wrterbuch bekommt. Weiters sollte man sich zu Beginn des Spieles darauf einigen, welche Art von Wrtern gelegt bzw. nicht gelegt werden drfen (Fremdwrter, Eigennamen, Abkrzungen usw.).

Nun legt jeder Spieler eine Handkarte verdeckt auf den Tisch. Zugleich werden alle Karten aufgedeckt. Der Spieler mit dem Buchstaben, der im Alphabet am weitesten vorne ist, beginnt. Bei gleichen Buchstaben ist immer der zuerst an der Reihe, der das Wrterbuch vor sich liegen hat bzw. im Uhrzeigersinn am nchsten sitzt. Ist man an der Reihe, darf man eine seiner Handkarten vor oder hinter eine der ausliegenden Karten anlegen. Danach muss man ein Wort nennen, das mit der Buchstabenkombination beginnt, die nun in dieser Reihe ausliegt. Schafft man das, ist der nchste Spieler an der Reihe.

Kann man seinen Buchstaben nicht mehr sinnvoll anlegen, weil ein Mitspieler, der zuvor an der Reihe war, die eigenen Plne durchkreuzt hat und man keine Alternativen findet, muss man die Reihe mit den meisten Karten von der Tischmitte nehmen und die eigene ausgespielte Karte an die Stelle dieser Reihe legen. Dafr werden so viele Minuspunkte aufgeschrieben, wie die Kartenzahl der Reihe ausmachte. Als kleines Trostpflaster erhlt man das Wrterbuch somit ist man beim nchsten Buchstaben-Gleichstand der erste Spieler.

Es wird gespielt, bis jeder seine 12 Handkarten abgelegt hat. Die Buchstabenreihen in der Tischmitte bleiben liegen, alle restlichen Karten werden gemischt und jeder Spieler erhlt erneut 12 Karten. Die zweite Runde verluft im Grunde wie die erste, mit dem kleinen Unterschied, dass immer derjenige zuerst anlegen darf, der einen Buchstaben gelegt hatte, welcher im Alphabet weiter hinten kommt.

Das Spiel ist zu Ende, wenn nach der zweiten Runde kein Spieler mehr Handkarten besitzt. Wer nun die wenigsten Minuspunkte hat, ist der Sieger des Spieles.

Fazit

Die Grafik ist nichts Berauschendes, aber wenn auf den Karten lediglich Buchstaben abgebildet werden fllt es wohl auch schwer, etwas zu kreieren, das die Spieler zu Begeisterungsstrmen hinreit. Dafr wird das Spiel in einer kleinen, durchsichtigen Plastikbox geliefert, die auch bei mehrmaligem Spielen nicht so schnell kaputt geht wie ein Kartenspiel, welches in einem Karton verpackt ist. Die Spielregel ist kurz, bersichtlich, und leicht verstndlich geschrieben.

Das Spiel ist sehr schnell erklrt, ebenso schnell stellt sich bereits nach den ersten Runden der Spielspa ein.

Allerdings sollte man sich wirklich vor Beginn des Spiels genau darauf einigen, welche Arten von Wrtern zugelassen sind. Wir haben diesen Punkt der in der Spielregel allerdings ausdrcklich erwhnt wird bei unserer ersten Runde Typo nur sehr nachlssig behandelt, und siehe da, es dauerte nicht lange und wir waren in heie Diskussionen verstrickt, bei denen es auch gleich etwas lauter wurde. Als wir nach diesem ersten Fehler die zugelassenen Wortarten ganz genau festgelegt hatten (da wurden wieder Erinnerungen an frhere Grammatik-Lektionen in Deutsch geweckt), klappte es jedoch ab der zweiten Partie besser - Meinungsverschiedenheiten - wie zum Beispiel die Frage, was denn noch als eingedeutschtes Wort durchgehen kann, ein Fremdwort ist oder in die Kategorie "Wort einer fremden Sprache" fllt - kann es bei diesem Spiel aber immer wieder geben. Das empfand ich persnlich allerdings nie als strend, weil dabei lernt man auch einiges.

Nur die angegebene Spieldauer von ca. 30 Minuten konnten wir in keinem unserer Spiele erreichen. Das erste Spiel dauerte dank der bereits erwhnten Diskussionen 90 Minuten, alle weiteren ebenfalls 45 bis 70 Minuten. Vielleicht waren wir beim Denken einfach zu langsam? Aber Vorausdenken kann man bei dem Spiel ja nur bis zu einem gewissen Grad, weil die Vordermnner sehr oft die eigenen Plne durchkreuzen und man dann verzweifelt nach Alternativen sucht. Wen der lngere Zeitfaktor strt, kann aber ganz einfach mit einer Sanduhr Abhilfe schaffen. In meinen Spielrunden wurde das Spiel jedenfalls trotz lngerer Spieldauer nie langweilig.

Typo ist ein Wort-Legespiel, das bestimmt allen Liebhabern dieses Bereiches gefallen wird. Das Preis-Leistungs-Verhltnis knnte es aber auch Spielern schmackhaft machen, die sich noch nicht allzu oft an solchen Spielen versucht haben!

Rezension Sandra Lemberger

Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir hufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, mnnliche und andere Geschlechteridentitten bezieht.

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Typo: 3,8 3,8, 5 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.03.05 von Sandra Lemberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.12.04 von Arne Hoffmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.01.05 von Peter Nos
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.04.05 von Uta Weinkauf
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.05.05 von Frank Gartner - Nettes Wortlegespiel, das sich jedoch in manchen Runden etwas zh spielt. Ich empfehle mit nicht mehr als 4 Personen zu spielen.

Leserbewertungen

Leserwertung Typo: 5,2 5.2, 6 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.05.05 von Sarah Kestering
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.05.05 von Gnter Dmer - Funktioniert auch schon zu zweit ganz gut. Spa ist gewhrleistet, zumal man ohne lange Erklrung losspielen kann.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.05.05 von Pia Lemberger - Superlustig und kurzweilig! Wird Freunde des Wortspiels berzeugen und empfiehlt sich auch wrmstens fr "Wenigspieler".
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.09.05 von Kai Borschinsky - Eines der besten Kommunikationsspiele, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Allerdings nix fr Leute, denen es allein ums Gewinnen geht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.01.07 von Beate Bindrim - Leider ist der Spielspa am ueren nicht zu erkennen - aber fr Fans von Wortspielen ein Muss! Ein bichen wie "6nimmt mit Buchstaben".
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.01.07 von Matty - Beate spricht mir aus der Seele...

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