Rezension/Kritik - Online seit 12.02.2013. Dieser Artikel wurde 4036 mal aufgerufen.

YAY!

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Autor: Heinz Meister
Verlag: Noris Spiele
Rezension: Frank Gartner
Spieler: 2 - 4
Dauer: 30 - 45 Minuten
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 2012
Bewertung: 4,5 4,5 H@LL9000
4,1 4,1 Leser
Ranking: Platz 2491
YAY!
Auszeichnungen:2013, Spiel des Jahres Empfehlungsliste

Spielziel

Durch geschicktes Werfen von Würfeln versucht man Zahlenwerte in die 10 x 10 Felder große Würfelarena zu schreiben. Die Summe der 3 Würfel kann jedoch nur dort in die Arena geschrieben werden, wo ein Würfel auf einem freien Feld zum Liegen kommt. Da die Nachbarfelder entweder frei, selbst beschrieben oder niedrigere Zahlen von Mitspieler aufweisen müssen, wird die Auswahl zusätzlich begrenzt. Niedrigere Nachbarfelder werden durchgestrichen und so streichen sich die Spieler gegenseitig ihre gültigen Felder. Wer zum Spielende die meisten gültigen Felder vorweisen kann, hat das Spiel gewonnen.

Ablauf

Jeder Spieler erhält einen Buntstift einer anderen Farbe. Die Würfelarena besteht aus 10 x 10 Feldern und ist durch einen Holzrahmen begrenzt.

Wer am Zug ist, wirft 3 Würfel in die Arena. Die Summe der 3 Zahlen ist der Wert, den man nun versucht in der Matrix unterzubringen. Allerdings darf man die Zahl nur auf die Felder schreiben, auf denen einer der 3 Würfel (zumindest zum Teil) zum Erliegen kommt. Das Feld selbst darf allerdings noch nicht beschrieben sein. Alle Nachbarfelder müssen entweder leer, durchgestrichen oder vom gleichen Spieler beschrieben sein. Wurde ein Nachbarfeld von einem Mitspieler beschrieben, muss der eigene Wert höher sein, als der des Nachbarfelds. In diesem Fall werden die niedrigeren Mitspielerfelder durchgestrichen. Je höher ein Wert ist, desto niedriger ist folglich die Wahrscheinlichkeit, dass es jemand schafft das Feld zu eliminieren.

Sind die Bedingungen des gewählten freien Feldes nicht erfüllt, wird es einfach durchgestrichen und der nächste Spieler ist am Zug.

Wem der eigene Würfelwert zu niedrig ist, muss den Wert nicht eintragen. Er hat stattdessen die Option den Würfelwurf zu wiederholen, muss dann jedoch sein aktuelles Würfelergebnis toppen, andernfalls muss ein eigenes Zahlenfeld durchgestrichen werden. Wer mit seinem Würfelwurf kein einziges freies Feld trifft, dessen Spielzug ist sofort beendet.

Sobald eine Zeile und eine Spalte komplett belegt sind, endet das Spiel. Nun zählt jeder Spieler die nicht durchgestrichenen Felder seiner Farbe. Der Spieler mit den meisten Feldern hat das Spiel gewonnen.

Fazit

YAY! besteht aus einer Würfelarena mit Rahmen aus Holz, 4 Holzbuntstiften, einem Block der in die Arena gelegt und beschrieben wird sowie 3 Würfeln. Soweit vermittelt das Material ein sehr erdiges Spielgefühl. Noris geht mit YAY! und Caro einen neuen Weg und versucht wieder mehr Holz in die eigenen Spiele zu bekommen. Das Holz-Material ist nach Aussage Noris aus eigener Produktion und nicht aus Fernost importiert!

Das Spiel selbst ist Kombination aus Taktik, Wagnis, Würfelglück und Geschicklichkeit:

Taktik deshalb, weil man sich durchaus überlegen kann, in welche Richtung die Würfel fliegen sollen. So kann man sich z.B. ein Feld aussuchen, welches rundum schon durch belegte Felder geschützt ist und damit nicht mehr angegriffen werden kann. Es kann aber auch sinnvoll sein eigene niedrige Felder mit hohen Werten zu "schützen", in dem man eine relativ hohe Zahl diagonal daneben schreibt, so ist es nicht mehr so einfach diese niedrige Zahl zu eliminieren. Und natürlich muss man stets schauen, welcher Spieler gerade führt, um seine Zahlenfelder anzugreifen. Wer das Spiel beenden will, sollte zuvor prüfen, wer aktuell die meisten Felder belegt, ansonsten freut sich ein anderer Spieler über den Sieg.

Wagnis deshalb, weil man sich ab und an durchaus entscheiden kann oder muss, nochmals zu würfeln. Dann muss der eigene Wurf jedoch höher sein, denn ansonsten muss man schließlich ein eigenes Feld streichen.

Geschicklichkeit deshalb, weil die Taktik nur dann aufgeht, wenn man es schafft einen der Würfel auf dem gewünschten Zielfeld zu platzieren. Das ist nicht immer einfach!

Zuletzt bleibt noch das Würfelglück. Man kann planen und sich einen tollen Plan machen. All das hilft nichts, wenn nicht die richtigen Zahlen fallen.

Als etwas unübersichtlich empfand ich die Spielregel, wann gibt man den Würfel weiter ohne ein Feld durchzustreichen, wann streicht man ein leeres Feld und wann ein eigenes Feld. Dies hätte man durchaus übersichtlicher gestalten können. Das ist aber auch schon meine einzige Kritik.

Mal abgesehen von dem gewöhnungsbedürftigen Spieltitel, ist YAY! für mich eine sehr gelungene und spannende Mischung aus o.g. Elementen. Es ist schnell erklärt, spielt sich kurzweilig und lässt sich gerne mal zwischendurch spielen.

Rezension Frank Gartner

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung YAY!: 4,5 4,5, 4 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.11.12 von Frank Gartner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.12.12 von André Beautemps - Das gibt es doch gar nicht! Da trifft man genau das Feld, wo man hinwollte, und hat die notwendige Summe um ein Auge verfehlt!!! Empfehlenswert für Glücksmasochisten und Weltverzweifler! Find ich schön.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.02.13 von Sandra Lemberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.09.14 von Mahmut Dural - Ist ein nettes Spiel, mehr nicht! Schwierigkeitsgrad ist ungefähr wie Qwixx. Für Familien gut geeignet.

Leserbewertungen

Leserwertung YAY!: 4,1 4.1, 7 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.02.13 von Matty - So muss ein kurzes Familienspiel sein: Klare, einfache Regeln (*), ein latenter Reiz zum Risiko, ansprechendes und zweckmäßiges Material, viel aber nicht zu viel Ärgerfaktor sowie Schadenfreude und ein hoher Wiederspielreiz - all das bringt Yay mit. 2 Runden mit 2 bzw. 4 Spielern (bei Beteiligung eines 7jährigen Kindes) auf dem Nürnberger Spielefest führten zu 2 Kaufentscheidungen, wobei das Spiel zu dritt und viert sicher am meisten Spaß macht. Tendenz zur 6. * = Trotz der einfachen Regel hatten wir einen Fehler drin: Auch bei erneutem Würfeln trugen wir die niedrige Zahl sofort ein. Das kommt als VARIANTE sicher wieder zum Einsatz, denn es bietet a) noch etwas kürzere Partien, b) eine Ausgleich-Möglichkeit für "schwächere" Spieler oder c) interessante Überlegungen: Werfe ich mal bewusst einen Würfel raus oder sichere mit niedrigen Zahlen bestimmte Felder?
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.13 von Helmut Lehr - Wir spielen meistens eine Runde "Las Vegas", dann "Quixx" und zum Schluss eine Runde "Yay", wobei man die drei Spiele nicht unbedintg vergleichen kann, außer dass sie Würfelspiele sind.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.04.13 von Waiko - Sehr schlaue Mischung aus Geschick, Glück und Taktik. Für mich sogar eines der besten Würfelspiele auf dem Markt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.11.13 von Björn R - Ja, ok, das Spiel macht als Absacker wirklich Spaß. Ich bewerte jetzt gerne mal die Idee - aber kaufen? Man braucht dafür genau 3 gewöhnliche Würfel, Buntstifte und Karopapier....
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.05.14 von Thomas H. - Sehr gutes Familienspiel - leider zu wenig beachtet
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.05.17 von Hans Huehnchen - Es ist nicht nur wichtig, wie die Würfel fallen, sondern auch wohin. Die Idee ist interessant, die Ausführung weniger. Aufmachung ud Spielspaß sind eher spartanisch.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.06.17 von Heike - Die hohen Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand es sehr langweilig. Jeder würfelt und kreuzt was an. Ist in unserer Runde leider komplett durchgefallen. Nutze das "Brett" jetzt als Würfelplatte.

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