Rezension/Kritik - Online seit 25.02.2005. Dieser Artikel wurde 6804 mal aufgerufen.

Spank The Monkey

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Autor: Peter Hansson
Illustration: Peter Svärd
Verlag: Gigantoskop
Rezension: Carsten Pinnow
Spieler: 2 - 6
Dauer: 45 Minuten
Jahr: 2004
Bewertung: 3,3 3,3 H@LL9000
4,1 4,1 Leser
Ranking: Platz 4421
Spank The Monkey

Spielziel

Ein durchgeknallter Affe treibt auf einem Schrottplatz sein Unwesen. Wem gelingt es, ihn von dort zu vertreiben und somit die armen Nerven des geplagten Besitzers zu schonen? Bei Erfolg winken alle wiederverwertbaren Metalldosen sowie die Gratisbenutzung der Schrottpresse.

Ablauf

Die 120 Spielkarten unterteilen sich in Schrott-, Verstärkungs-, Angriffs-, Verteidigungs- und Sonderkarten, sowie einer Affenkarte, die die Höhe des Schrott-Turms angibt, auf dem der Affe gerade herumturnt. Womit wir auch schon beim Problem wären: Um den Affen von seinem Turm herunter zu holen, müssen die Spieler nämlich ebenfalls Türme aus Schrott zusammenbauen und dann den Affen herunterprügeln...

Die Affenkarte (mit den Höhen-Werten 1 bis 25) wird offen ausgelegt, zu Spielbeginn startet der flinke Kletterer auf Höhe "14-Spieleranzahl". Bei 4 Spielern wäre dies also Höhe 10. Jeder Spieler erhält zu Beginn 5 Karten, der Rest bildet den verdeckten Nachziehstapel. Gespielt wird reihum, mit folgenden Aktionen:

1. Karten nachziehen:

Hat man weniger als 5 Karten auf der Hand, darf man 2 Karten nachziehen, sonst nur eine.

2. eigenen Turm ausbauen:

Der eigene Schrott-Turm darf um ein zusätzliches Stück Schrott ergänzt werden, wobei auf jeder Schrott-Karte sowohl die Höhe des Objekts angegeben ist, als auch seine Stärke. Die Höhe wird zur Gesamthöhe des Turms addiert, die Stärke spielt bei der Verteidigung gegen Angriffe von Mitspielern eine entscheidende Rolle. Zusätzlich ist auf den Schrott-Karten auch noch eine Kategorie angegeben, zu der das Objekt zählt (z.B. Maschine, Freizeit, Möbel, illegal). Diese Kategorie wird bei einigen Sonderkarten benötigt. Zusätzlich zur Schrottkarte darf man außerdem noch eine Verstärkungskarte neben die oberste Schrott-Karte legen. Eine Verstärkung erhöht die Widerstandskraft der betroffenen Schrottkarte.

3. Mitspieler angreifen:

Hat man Angriffskarten auf der Hand, können damit die Türme der Mitspieler angegriffen werden. Man sucht sich die Zielebene eines Turms aus und spielt seine Karte, der Angegriffene darf sich mit einer Verteidigungskarte dagegen wehren. Die Stärke des angegriffenen Schrott-Teils (incl. evtl. vorhandener Verstärkung) plus Verteidigungswert gilt es nun, durch Würfelwurf plus Angriffswert zu schlagen, Gleichstand genügt bereits. Schafft man dies, so stürzt der Turm ein. Hierfür ist ein weiterer Würfelwurf erforderlich, um den Schaden festzustellen. Es kann durchaus passieren, dass herunterstürzende Schrottteile noch andere, nicht ganz so gut befestigte, Teile mitreissen.

4. Spank the Monkey:

Erreicht man mit seinem Turm mindestens die Höhe des Affen, darf man auf ihn einprügeln. Auch hierfür muss wieder gewürfelt werden - schafft man es, so hat man das Spiel gewonnen. Die Höhe des Affenturms variiert allerdings während des Spiels durch den Einfluss einiger Sonderkarten, es kann somit eine Weile dauern, bis man den albernen Affen eingeholt hat.

Konnte der Affe nicht erfolgreich verdroschen werden, darf man noch Punkt 5 ausführen, anschließend ist dann der nächste Spieler dran:

5. Karten abwerfen:

Bis zu zwei Karten darf man auf den Ablagestapel legen. Es gilt abzuwägen, ob man vielleicht angegriffen wird und Verteidigungskarten benötigt, oder doch lieber darauf spekuliert, wertvolle Angriffskarten in der nächsten Runde einsetzen zu können.

Fazit

Spank the Monkey überrascht mit einem frischen Konzept und vielen verschiedenen, hervorragend gestalteten Karten. Der Spaß beginnt bereits beim Lesen der Karten und setzt sich fort, wenn alle möglichen Dinge in die Schrott-Türme eingebaut werden: Sofas, Gartenzwerge, Schleudersitze, ein Totempfahl, Fahnenmasten, Spionagesatelliten, Särge oder Atomraketen.

Die angegebene Spieldauer ist dagegen mehr als Empfehlung zu sehen. In einer größeren Runde (ab 4 Spielern) kann es nämlich leicht passieren, dass die Spieler die Türme ihrer Nachbarn regelmäßig (und rechtzeitig) stutzen, während der Affe dank Sonderkarten auf schwindelerregende Höhen klettert. Und schon werden aus den "15 bis 45 Minuten" sechzig, neunzig oder gar mehr.

Spank the Monkey kann eine Menge Freude bereiten, aber man sollte auch nicht zuviel Tiefgang oder Planbarkeit erwarten.

Rezension Carsten Pinnow

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Spank The Monkey: 3,3 3,3, 9 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.01.05 von Carsten Pinnow
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.11.04 von Jochen Traub - Funfaktor sehr hoch!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.11.04 von Alexander Broglin
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.02.05 von Michael Reitz
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.02.05 von Stefan Meißner - Ich habe den Kauf auf der Messe nicht bereut :)
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.02.05 von Uta Weinkauf
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.02.05 von Stephan Gehres - Der Reiz liegt vor allem in den witzigen Karten
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.02.05 von Frank Gartner - Die Karten sind sehr schön und lustig gestaltet. In einer kleinen, sehr lustigen Runde, besteht durchaus die Chance auf Spielspaß. Je mehr Spieler mitspielen, desto zäher gestaltet sich die Sache. Zielgruppe: Für Freunde von Fun-orientierten Haudraufspielen. Für mich gerade noch eine Gnadendrei.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.02.07 von Michael Andersch

Leserbewertungen

Leserwertung Spank The Monkey: 4,1 4.1, 11 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.03.05 von Carsten S. - Schön gestaltetes Fun-Spiel. Als Absacker oder zum Aufwärmen genau richtig. Kann durch besonders gute Karten schnell beendet sein, so dass einer zweiten Runde nichts im Wege steht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.05.05 von Björn Kalies - Spank the Monkey schlägt in die gleiche Kerbe wie Munchkin oder Chez Geek und ist von denen eindeutig das Beste. Die Karten sind sehr witzig gestaltet laden dazu ein das Geschehen auch "mitzuspielen" anstatt einfach nur eine Karte auszuspielen. Es lässt sich leicht gegen den Führenden spielen und so manch taktisches Schmankerl sei einem auch gegönnt. Ansonsten findet sich noch Schadenfreude und die Spannung mit dem nächsten Schrottteil endlich in Reichweite des Affen kommen zu können. Für Leute, die sich auf lustige Kartenspiele einlassen können ein Muss!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.08.05 von Jon K - Obwohl ich mich zu den Vielspielern zähle, hat dieses Spiel seinen Reiz auch nach ca. 40 Partien nicht für mich verloren. Gerade weil es mal nicht zum Nachdenken ist. Kurios: Alle männlichen Mitspieler liebten es den Affen zu verdreschen, alle weiblichen konnten es nicht leiden!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.10.07 von Beate Bindrim - Zu zweit besser als Munchkin, aber mit dem gleichen Belustigungsfaktor.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.11.07 von Michael - Wesentlich ansprechender und flüssiger zu spielen als andere aktuelle Fun-Kartenspiele. Für mich ein absoluter Überraschungshit, obwohl mich das Thema zuerst abgeschreckt hat.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.12.07 von Hatse Nichalle - nettes ärgerspiel. sicherlich besser als seine konsorten (chez geek etc.). wird aber - wie die anderen auch - schnell langweilig, wenn man erst mal die karten kennt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.05.08 von Hajo Hoffmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.01.09 von Hajo Hoffmann - Unterhaltsames Spiel für Gruppen ab 4 Spielern, die sich gern gegenseitig in den Rücken fallen und denen Munchkin zu umfangreich und zu langwierig ist.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.11.10 von Pet Erpan - In einer großen Runde mit erfahrenen Spielern nicht spielbar, da man nie fertig wird. Ansonsten einige nette Elemente. Die Zeichnungen sind wirklich lustig.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.05.14 von SpaceMarine - Ein sehr originelles, stimmig-witzig gestaltetes Kartenspiel, das ich eher als recht gelungenen Absacker oder Lückenfüller, als als abendfüllendes Programm betrachten würde. Das Spielerlebnis steht eher im Vordergrund als das Gewinnen. Die Spielbarkeit und Übersichtlichkeit ist wesentlich angenehmer als beim berühmt-berüchtigten 'Munchkin', die Spieldauer angemessener. Für jeden, der sich nicht zu viel Strategie, Ernsthaftigkeit und Tiefgang erwartet, ist'Spank the Monkey' ein lockeres "Spiel, das man gerne mal wieder spielen kann." (4 Punkte).
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.10.18 von felixs - Meine Güte was für ein unnötiges, was für ein miserables Spiel. Völlig willkürlich und glücksabhängig, Kartenkenntnis hilft minimal, Spielablauf völlig chaotisch, unplanbar. Außerdem viele Unklarheiten über die Interaktion der Karten miteinander. Die meisten Karten sind genau ein mal lustig. Dann ist es nur noch... ....langweilig.

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