Rezension/Kritik - Online seit 15.07.2003. Dieser Artikel wurde 11844 mal aufgerufen.
Direktlinks zu den Rezensionsblöcken |
|
|
Wer nach ca. 17 Minuten Spielzeit die meisten Sch�tze abtransportieren kann, gewinnt das Spiel.
Jeder Spieler legt seine 7 Teammitglieder-Karten offen vor sich in einer Reihe auf. Die Karten zeigen auf der R�ckseite jeweils einen Totenkopf und sobald ein Expeditionsmitglied stirbt, wird die Karte einfach umgedreht. Alle restlichen Karten werden verdeckt gleichm��ig unter den Spielern ausgeteilt und als Stapel vor dem jeweiligen Spieler platziert. Nachdem die CD mit den Dschungelger�uschen eingeschaltet wurde, geht das Spiel los. Die Spieler decken nun nacheinander m�glichst rasch die oberste Karte ihres verdeckten Stapels in der Tischmitte auf. Auf die nun zu sehende Vorderseite k�nnen nun entweder alle Spieler oder nur der Spieler, der die Karte umgedreht hat, reagieren.
Zeigt die Karte einen Schatz, einen Lager oder einen Schamanen, d�rfen alle Spieler versuchen, zuerst auf die Karte zu schlagen. Der schnellste Spieler erh�lt die Karte oder bestimmte Rechte. So darf er beim Schamanen z. B. eines seiner verstorbenen Teammitglieder wieder zum Leben erwecken. Bei den Schatz- und Lagerkarten hei�t es jedoch aufpassen: Erstens gibt es diese in einer Tageslicht- und Nachtversion. Je nachdem, ob die CD gerade Nacht- oder Tagesger�usche ert�nen l�sst, darf man auf die Karten schlagen bzw. eben nicht. Schl�gt man aus Versehen falsch, stirbt ein Teammitglied. Au�erdem zeigen manche der Schatzkarten zus�tzlich eine Schlange und manche der Lagerkarten einen W�chter. Auch wenn man auf eine solche Karte schl�gt, stirbt ein Mitglied. Hat man all diese H�rden erfolgreich genommen, darf man einen Schatz an sich nehmen und wenn die �geschlagene� Karte ein Lager zeigt, die Schatzkarte eines beliebigen Mitspielers klauen.
Au�er den �Aktionskarten f�r alle� gibt es noch jene, die nur f�r den Spieler am Zug bestimmt sind. Falls man die gestellten Aufgaben nicht erf�llen kann, stirbt wiederum ein Teammitglied des Spielers. Folgende Bilder kann man dabei zu sehen bekommen:
H�ngebr�cke: Man muss einmal um den Tisch gelaufen sein und wieder an seinem Platz sitzen, bevor unter all den Dschungelger�uschen Schreie ert�nen.
Spinne: Der Spieler am Zug muss alle bereits ausgespielten Karten der Tischmitte aufnehmen, mischen und an seine Mitspieler verteilt haben, bevor im Dschungel ein Schrei zu h�ren ist.
Mumie: Der betroffene Spieler muss die Bet�ubungspistole nehmen und aus ca. 3 Metern Entfernung versuchen, die aufgestellte Mumie zu treffen, bevor ein Schrei erklingt.
Dinosaurier: Zuerst muss man um den Tisch laufen, danach die Pistole an sich nehmen und versuchen, den Dinosaurier zu erschie�en, bevor wieder ein Schrei zu h�ren ist.
Nach ca. 17 Minuten ert�nen Hubschrauberger�usche � nun sind alle noch lebenden Teammitglieder gerettet. Allerdings kann jedes von ihnen nur jeweils drei Sch�tze mitnehmen. Wer unter Ber�cksichtigung dieser letzten Einschr�nkung die meisten Sch�tze mitnehmen konnte, hat gewonnen.
Wer allergisch gegen Krach ist bzw. alle m�glichen Zust�nde bekommt, wenn er Kinder mit Pistolen spielen sieht, der sollte auf alle F�lle die Finger von diesem Spiel lassen.
Wer diese beiden Dinge aber nicht ganz so eng sieht, der darf getrost weiterlesen! Denn ich finde, Squad Seven ist ein gelungenes Reaktions- und Geschwindigkeitsspiel, bei dem zus�tzlich noch einige lustige Komponenten eingebaut wurden.
Zum einen ist da dieser sehr reizvolle Faktor, das Geh�r in das Spiel mit einzubinden. Es ist nicht ganz einfach, seine Augen, H�nde und Ohren unter einen Hut zu bringen. Sehr, sehr oft schlugen unsere H�nde bei den Testspielen auf Karten, bevor Ihnen vom Gehirn vermittelt wurde, dass die Ohren entsetzt �falsche Tageszeit� vernommen haben. Tja, und schon war wieder ein Teammitglied hin�ber! Konzentriert man sich aber allzu sehr auf die Dschungelger�usche, so sind die H�nde beim Abklatschen der Karten bestimmt zu sp�t dran und ein anderer Mitspieler freut sich �ber eine zus�tzliche (falsche?) Karte!
Das Schie�en mit der Pistole auf das Skelett bzw. den furchteinfl��enden Dinosaurier ist auch sehr spa�ig (zumindest f�r die, die zusehen)! Durch das st�ndige Warten auf den n�chsten Urwaldschrei wird man beim Nachladen der Pistole (und nachdem es sich dabei um kein Pr�zisionsgewehr handelt, trifft man mit allerh�chster Wahrscheinlichkeit NICHT beim ersten Schuss!) ganz sch�n hektisch und zittrig und steckt die Gummipfropfen des �fteren nicht dahin, wo sie eigentlich hingeh�ren!
Auch beim Auftauchen der H�ngebr�cke ger�t man ganz sch�n au�er Puste, wenn man versucht, rechtzeitig den Tisch zu umrunden und wieder auf seinen vier Buchstaben zu sitzen, bevor im Dschungel einer schreit!
Wir waren jedenfalls nach drei Runden Squad Seven ziemlich ersch�pft! Aber nicht nur vom Laufen, sondern auch, weil unsere Bauchmuskeln ziemlich strapaziert wurden!
Und zum Schluss sei noch gesagt: Alle schadenfrohen Menschen m�ssen dieses Spiel einfach haben! Denn nichts ist sch�ner, als einem anderen dabei zuzusehen, wie er voller Freude auf eine Karte schl�gt (bei der man wohlgemerkt selbst auch mitzuschlagen versucht hat, jedoch um einen Tick zu langsam war), nur um dann festzustellen, dass eines seiner Teammitglieder durch den Biss einer sehr gut verborgenen Schlange bzw. durch den Schuss eines Lagerw�chters �ber den Jordan bef�rdert wurde!
Rezension Sandra Lemberger
Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir häufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, männliche und andere Geschlechteridentitäten bezieht.
H@LL9000 Wertung Squad Seven:
3,7, 15 Bewertung(en)
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Sandra Lemberger |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Clemens Schollenberger |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Eva Mielke |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Frank Gartner |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Frank Schwarz |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Georg Feikes |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Hans-Peter Stoll |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Holger Büchsenschütz |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Jörn Griesbach |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Klaus Jörder |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Michael Andersch |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Orell Mielke |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Pia Lemberger |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Stefan Hirsch |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
23.07.09 von Michael Kahrmann |
Leserwertung Squad Seven:
5.3, 4 Bewertung(en)
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
01.04.04 von Jörn Frenzel |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
20.09.04 von Sarah Kestering - Ich habe noch nie etwas vergleichbares gespielt. Eine Mischung aus Reaktionsspiel (Schaetze), Geschicklichkeit ( Schiessen, Kartenschnellmischen) mit Workoutkomponente ( um den Tisch rennen). Da man nie weiss wann der naechste Schrei kommt, ist man ganz schoen unter Druck. Sehr viel Glueck ist im Spiel - so habe ich des oeftern eine Dinosaurierkarte aufgedeckt und bevor die die Pistole ueberhaupt nehmen konnte war der Schrei da. Aber das Spiel macht soviel Spass es ist wirklich egal wer gewinnt. Die Schlangen sind auf den Karten schwer zu erkennen und so kommt es haeufiger zu Fehlschlaegen. Also ist man auch nicht unterfordert wenn man aelter als 8 Jahre ist. Tages und Nachtzeit zu unterscheiden ist auch erst nicht ganz einfach. Mit ist das ganze Spiel ueber gefordert und in Aktion. Mit der richtigen Gruppe (keine Leute die Dir einen Vortrag ueber Kriegsverherrlichung beim Anblick der Plastikpistole halten - man benoetigt Leute die sich auch gerne mal auf eine Kinderrei wie Looping Louie einlassen) ein wahnsinnsspiel! |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
20.06.05 von Claudius Machate - Es gibt anscheinend zwei Versionen des Spiels, die sich in der Art der Pistole unterscheiden. Ich habe die bei euch gezeigte UND die ältere Version, bei der die "Wumme" noch richtig Bums hat - macht zwar mehr Spaß, setzt aber verantwortungsvollere Spieler voraus. |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
18.06.07 von JonTheDon - Meiner Frau hat's gaaaaaar nicht gefallen. Ich finde es sehr amüsant (mit den richtigen Leuten). Ein echtes Workout-Game. |