Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Khôra: Aufstieg eines Imperiums / Rise of an Empire

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.05.22 von Abrazzo - Gefällt mir richtig gut. Recht einfache und vor allem klar strukturierte Regeln. Hochwertiges Material. Und eine spielerische Aufgabe, die es in sich hat. Es ist nicht einfach, alle Aktionen so zu steuern, dass man am Schluss die meisten Siegpunkte hat. Durch die Ereignisse, von denen in jeder Runde eines aufgedeckt wird, kommt ein Schwerpunkt auf die Militärleiste ins Spiel, was die Auswahl von Erkundungsplättchen sehr taktisch macht, ohne ständig Konflikte auswürfeln zu müssen. Funktioniert auch zu zweit sehr gut.

* Briefcase

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.10.12 von Abrazzo - Manchmal scheinen Missverständnisse der Regeln dem Spielspaß zuträglich zu sein. Wir haben es so gespielt, das man mit der Hire-Karte nur die Produktion des Gebäudes bekommt - und das für die halben Kosten. Das Gebäude bleibt, wo es ist - schließlich kauft man auch nur die Produkte einer Fabrik. So hat uns in mehreren Runden das Spiel sehr gut gefallen. Spielt sich wie eine Mischung aus Dominion und City und kann recht knifflig sein.

* Chakra

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.09.22 von Abrazzo - Ein sehr schönes Wegoptimierungsspiel. Thematisch passend, gibt es keine Interaktion, sondern jeder versucht am besten seine Erergieströrme (bunte Steine) in die Chakren zu lenken. Macht auch durch die tolle Ausstattung viel Freude und ist irgendwie entspannend.

* Coup Royal - Krone des Verbrechens

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.06.11 von Abrazzo - Schönes, kurzes und kurzweiliges "Ich-denke-dass-du-denkst-dass-ich-denke" Spiel mit hohem Ärgerpotenzial. Urlaubs- und Familientauglich.

* Die verlorenen Ruinen von Arnak

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.03.22 von Abrazzo - Das Spiel kommt bei uns immer wieder auf den Tisch. Ein tolles Spiel mit viel Stimmung – und durchaus unterhaltsam. Es lässt durchaus mehrere Strategien zu, auf den Mix kommt es an und auf das richtige Timing. Sehr, sehr schön. Und das Wächter korrupt sind, ist auch nichts Neues.

* Glory: A Game of Knights

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.02.22 von Abrazzo - Glory war für mich eine der positiven Überraschungen dieses Jahrgangs. Wir, die Ritter, bereiten uns das ganze Jahr vor, um am Ende jedes Jahres ein Turnier gegen andere Ritter zu bestehen. Nach 3 Jahren steht dann fest, wer den meisten Ruhm hat. Die Mischung aus Worker-Placement und Set-Collection als Vorbereitung auf das Würfel-Turnier gefällt mir außerordentlich gut. Zumal das Thema sehr stimmungsvoll und, soweit spielerisch sinnvoll, historisch gut umgesetzt ist, die Turniergegner sind historische Personen. Die Grafik ist sehr schön und ansprechend. Das Turnier am Ende jeder Runde wird gewürfelt, die gewählten Aktionen oder Reisebegegnungen dienen also dem Würfelkauf oder der Ergebnismanipulation. Jedes Turnier besteht aus mehreren Duellen zu je 3 Lanzenstechen. Doch nichts könnte falscher sein als der Begriff „Würfelorgie“. Die Turniere wollen sehr wohl strategisch geplant sein. Denn natürlich ist ein ganzes Turnier durchzustehen, die erlangten Ressourcen wollen wohl genutzt werden, und ein kalkuliertes Risiko kann den Turniersieg bringen. Die Turniere waren in allen Partien sehr spannend und kurzweilig, obwohl ich üblicherweise nicht der Würfelheld bin. Zudem muss man gut überlegen, ob man – letztendlich geht es ja um Ruhmespunkte - eine starken Gegner wählt oder doch lieber einen „ressourcenschonenderen“. Die Aktions- und Reisephase ist sehr klassisches „Knappen“ einsetzen und Karten sammeln, der Anspruch liegt hier in der Auswahl der möglichen Aktionen und Karten, bei der man auch die gesamten 3 Turniere im Hinterkopf haben sollte. Zudem kann man noch zwischen 2 Turnierformen wählen, je nach Geschmack. Zu zweit funktioniert es genauso gut wie zu viert. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Kennerspiel mit schönem Mittelalterambiente.

* Kairo

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.09.12 von abrazzo - Mir hat es gut gefallen. Das Wege optimieren und den anderen verbauen, dass den richtigen Stand in der richtigen Postion zur richtigen Zeit zu haben war schön kniffelig und äüßerst kurzweilig.

* Seastead

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.03.22 von Abrazzo - Für mich eines der besten Zweierspiele dieses Jahrgangs. Es spielt in der Flotilla-Welt, ohne Flotilla zu sein, ist also kein 2-Personen Flotilla und ein Vergleich mit dem Brettspiel unangebracht. Das Spiel erfordert also interessante Entscheidungen, ein gutes Timing und man muss jederzeit den Gegner im Auge behalten, weil einige Aktionen auch dem Gegner nutzen können. Unsere Partien sind stets knapp ausgegangen, sodass es bis zum Schluss spannend blieb. Die Beschluss-Karten für die B-Seite, welche die Regeln verändern, machen das Spiel etwas chaotischer und sorgen für neue Spielweisen. Sehr, sehr schön, das Spiel

* Squaring Circleville

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.12.21 von Abrazzo - Super Spiel. Gefällt mir richtig gut in jeder Besetzung. Spannendes Mehrheitenspiel, bei dem man sich ganz schön in die Quere kommen kann. Bisher waren alle Partien ein heftiges Ringen um Punkte, die immer spannend und fordern waren. Die Spieldauer war in allen Partien unabhängig von der Teilnehmerzahl ungefähr gleich. Dabei hat man im Spiel nur 4 verschiedene Hauptaktionen, aus denen man mittels Aktionskreis wählen kann und 5 Nebenaktionen, die von der „Stärke“ der aktivierten Aktionen abhängen. Dass die Wahl der Position auf dem Aktionskreis 2 Aktionen bringt, von denen eine durch die Farbe der Aktionsscheibe bestimmt wird, die wiederum auf der Leiste der Hauptaktionen diese verstärkt, ist ein sehr spannender, origineller Mechanismus. Hier muss man sehen, dass man die optimale Verwertung der möglichen Aktionen findet. Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, wann man in Abriss und Fertigstellung der Stadtviertelabschnitte oder dem Aufbau und in die Stadtviertelleiste investiert, erfordert etwas Übung. Und dann sind da ja noch die Belohnungs- und Wertungsplättchen, sodass es sich lohnen kann, einen Abschnitt fertigzustellen, auch wenn man keine oder wenig Punkte bekommt. Einzig die Grafik ist zu bemängeln. Schön ist sie wahrlich nicht – aber auch nicht so zweckmäßig. Es wäre besser gewesen, Parks und Bauplätze größer darzustellen, sodass man sieht, für welche Aktion das Klötzchen auf das Spielfeld gesetzt wurde. Das würde die Schlusswertung einfacher machen.

* Stroganov

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.05.22 von Abrazzo - In der That wollen einige Fanatiker Themen wie Jagd und Imperialismus nicht mehr im Brettspiel sehen. Was uns als Spieler nicht interessieren muss. Und es ist Putins Krieg, nicht der der Russen. Ein historisches russisches Thema ist durchaus attraktiv und erhellend. Ein attraktives Spiel, indem der Spieler Mitglieder der Familie Stroganov darstellt, die Sibirien für das russische Reich kaufen. In einer variablen Landschaft mit 12 Landschaftsplättchen müssen wir mit den Aktionen unseren einen Kosaken platzieren, um dort agieren zu können. Über Felle, die man sich gegenseitig wegschnappt, bekommen wir Geld und Einfluss, um die Landschaften zu kaufen und die Ressourcen zu erlangen, um die Wünsche des Zaren zu befriedigen. Wofür es Siegpunkte und Privilegien gibt (daran hat sich bis heute nichts geändert). Erweiterte Aktionen für Ortschaften und Jurten geben zusätzliche Vorteile und Ressourcen. Die Mechanismen greifen gut ineinander. Es gilt, das Timing der Aktionen und das Reisen ins Landesinnere in den Griff zu bekommen, um gut abzuschneiden. Die Regeln sind recht einfach und werden durch die Gestaltung des Spielplans unterstützt. Bei den Aktionen hakt es in der Nomenklatur, die Nebenaktion taucht wieder als Bestandteil der Hauptaktion auf, was etwas verwirrt. Daran gewöhnt man sich aber schnell und hat dann ein forderndes, abwechslungsreiches und wunderschön gestaltetes Spiel vor sich, was auch hervorragend zu zweit funktioniert.

* Tharos

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.12.21 von Abrazzo - Tharos ist ein Wunder. Ein Spiel mit vielen zufälligen Elementen, Aktionskarten, Angriffsschäden und Würfeln, bei einer Spieldauer von 90-120 min (zu dritt); bei dem ich mich trotzdem nicht gespielt oder dem blinden Zufall ausgeliefert fühlte. Tharos schafft das, indem die zufälligen Elemente Teil der Strategie werden: riskiere ich, einen Angriff des Konzerns nicht zu verteidigen, um den roten Würfel lieber gewinnbringend einzusetzen? Gebe ich einen wertvollen Würfel aus, um Aktionskarten zu ziehen, die ich vielleicht nicht (gleich) verwenden kann? Das sind beispielsweise die Entscheidungen, die ich neben der Wahl der optimalen Aktionen (Timing) treffen muss. Wir haben das Spiel viel zu zweit gespielt (Covid), zu dritt und zu viert weniger Partien, aber es war immer spannend und unterhaltsam. Nur zu viert wurde es zum Schluss hin manchmal etwas zäh. Es sind einige Strategieschwerpunkte möglich, von Kartenoptimierung bis Ausbeutung von Landschaften. Das Bagbuilding kann hierauf abgestimmt werden. Grundsätzlich sind aber viele Würfel am hilfreichsten. Die Aktionskarten sind für einen Sieg nicht unerheblich und nicht immer hilfreich – aber es geht auch ohne, zu gewinnen. Einzig die Minen hat in den Spielen niemand genommen – ein zu wenig effiziente Art, Punkte zu bekommen. Hier wurde auch die Chance verpasst, ein Feld für Würfel mit niedriger Augenzahl zu schaffen, was das Spiel etwas ausgeglichener gemacht hätte. Leider ist die Grafik des Spiels zum Teil grauenhaft. Die Hügellandschaft sieht aus wie ein lichmikroskopisches Aknebild.

* Zapotec

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.02.22 von Abrazzo - Das Spiel gefällt mir besser als ich erwartet hatte und wesentlich besser, als es aussieht. Ich konnte es, corona- und hypebedingt, nur zu zweit spielen. Da ist Zapothek, auch wegen der geringen Anzahl der Runden, sehr knackig. Viel Raum für Fehler bleibt nicht und jede Entscheidung muss sitzen: Die Wahl des Feldes im 3x3 Einkommensfeld, in das man sein Plättchen legt, die Wahl der ausgespielten Karte, der richtigen Einkommensreihe oder -spalte, der Hauptaktionen und der Bauaktionen – alles greift ineinander und hat Auswirkungen auf die weiteren Runden. Einzig der spektakuläre Pyramidenbau kam etwas kurz in unseren 2er-Runden. Das Thema ist zwar ziemlich den Mechanismen aufgesetzt, aber die Regel gibt einem noch eine kleine Einführung in die Welt der Zapoteken – macht also auch da nichts verkehrt, denn ein Thema muss es ja sein. Die Grafik unterstützt den Spielablauf – ist allerdings nicht gerade ein Augenschmaus. Insgesamt ein schönes Spiel für Nebenbei im unteren Kennerspielbereich, das durchaus öfter auf den Tisch kommt. Leider konnte sich die Regel zum Schluss die Verwendung sexistischer Gendersprache nicht verkneifen, was den positiven Eindruck etwas schmälert und zur Abwertung in der Aufmachung führt. Wer das nicht mag, dem sei vom Kauf des Spieles abgeraten, es kommt allerdings selten vor.

* Project L

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.03.22 von Abrazzo - Das Spiel macht sehr viel Spaß, vor allem als Aufwärm- und Absackerspiel. Gewinnen wird, wer am effizientesten seine Puzzles löst und seine Teile und Puzzles auswählt. Durch die kurze Spieldauer und die recht einfachen Regeln für alle Spieler geeignet und öfter spielen wir auch mehrere Partien hintereinander. Sehr schön. Allerdings auf die Dauer ein wenig schlicht in den Anforderungen. Schnell stellt sich ein (sehr fluffiges) Spielgefühlt ein. Ich empfehle, jede Erweiterung zu verwenden, deren man habhaft werden kann. Im Vollausbau erfordert es dann durchaus einige spannende taktische Entscheidungen.

* Arche Nova

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.05.22 von Abrazzo - Recht durchschnittliches Spiel ohne richtige Höhen und Tiefen. Es funktioniert und man spielt so vor sich hin. Nichts Neues bei den Mechanismen, nichts wirklich Spannendes beim Spielen. Das Thema ist gut umgesetzt, wenn auch die Gestaltung (Aktendeckel auf der Wertungsleiste) einen nicht umwirft. Manchmal kann das Spiel durchaus eine gewisse Dynamik entwickeln. Doch immer wieder fragt man sich während der Partien, warum die Wertungsleiste so lang ist. Und irgendwann hat man gewonnen oder auch nicht. Kaum ein Spiel, dass öfter auf den Tisch kommen wird.

* Hippocrates

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.05.22 von Abrazzo - Oh man, ich hätte das Spiel so gerne gemocht. Denn das Thema, das Managen eines antiken Krankenhauses und die Kernmechanismen, die Planung der Einstellung von spezialisierten Ärzten und deren Bezahlung, die Aufnahme von lukrativen Patienten und die passende Beschaffung notwendiger Medikamente ist interessant und auch recht gelungen. Das war es dann auch schon mit dem Guten im Spiel. Denn völlig sinnfrei ist der Ärzte-Auswahl Mechanismus. Warum es unabhängige Ärzte gibt, die erst reserviert und dann evtl. gebucht werden können, erschloss sich mir nicht. Wohl deshalb, weil die den Regionen zugeordneten Ärzte erst aufgedeckt werden, wenn es zum Einstellungsteil kommt. Was wiederum völlig sinnlos ist, im Gegenteil, lägen die Arzte offen, wäre das ganze Brimbamborium unnötig und es würde dem Spiel gut tun. Ärzte und Patienten unterscheiden sich nicht auch nicht so stark, dass die Einteilung in Regionen wirklich einen Sinn ergeben würde, es ist eher ein Ordnungskriterium. Und was noch schlimmer ist und den Spielspaß endgültig killt: Bei diesem Spiel ist Timing wichtig, d. h. welche Phase der Regel kommt zu welchem Zeitpunkt? Und das unterstützt der Spielplan, der wirklich genug Platz hätte, überhaupt nicht: kein Ablauf der Aktionsschritte, keine Ikonografie des Spielablaufs, keine Spielerhilfe – so schaut man dann ständig, auch nach ein paar Partien, in die Regel – wann kam das nochmal? Alles in Allem macht das Spiel einen unfertigen Eindruck – eine längere Redaktionsarbeit hätte hier sicher gut getan. Vielleicht liegt dies an der schon geplanten Erweiterung – doch wer kauft eine Erweiterung, wenn ihm schon das Grundspiel nicht überzeugt? Schade.

* Die Glasstraße

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.11.13 von Abrazzo - Tut mir leid, aber dann müssen auf 6 Punkte auch wieder 1 Punkt folgen, um dem Leser ein objektives Bild zu geben. So ein Unfug, Jürgen. Ich-denke-das-du-denkst-das-ich-denke Spiele sind nicht mein Ding. Das heißt nicht, dass sie keinen Spaß machen können - aber sie sollten halt, wegen des hohen Glücksfaktors, kurz sein. Nicht so in der Glasstraße. Der hohe Glücksfaktor macht das Spiel kaum steuerbar, wird auch noch durch die Zwangsproduktion von Glas und Ziegel verstärkt. Das Spiel will dann trotzdem, mit zahlreichen Gebäude- und Geländeoptionen, strategisch sein und an Ora anknüpfen. Das lädt natürlich zu endlosen Grübelorgien ein, bei der Kartenauswahl zuerst, dann bei der Wahl, was man mit seinen jetzt doch wieder ungeplanten Rohstoffen machen soll. Eine Spieldauer von über einer Stunde ist für solch ein Spiel nicht akzeptabel. Für mich der schlechteste Rosenberg seit Langem und auch des aktuellen Spieljahrgangs, soweit ich das bisher überblicke. Aber es funktioniert, daher 2 Punkte