Rezension/Kritik - Online seit 08.10.2021. Dieser Artikel wurde 6228 mal aufgerufen.

Die verlorenen Ruinen von Arnak

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Autor: Elwen
Mín
Illustration: Jakub Politzer
František Sedláček
Jiří Kůs
Ondřej Hrdina
Verlag: Czech Games Edition
HeidelBÄR Games
Rezension: Franky Bayer
Spieler: 1 - 4
Dauer: 30 - 120 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2020
Bewertung: 5,1 5,1 H@LL9000
4,5 4,5 Leser
Ranking: Platz 661
Die verlorenen Ruinen von Arnak

Spielziel

El Dorado, Cibola, Karuba, Eschnapur, Angkor - ich kenne alle diese mystischen Ausgrabungsorte. Als Archäologe, Forscher, Relic Hunter und SchatzJäger war ich überall zur Stelle, wo es unermessliche Schätze zu finden gab. Aber Arnak? Hmmm, noch nie gehört. Dabei soll es dort in den verlorenen Ruinen auch sagenhafte Reichtümer und Artefakte von unschätzbarem Wert geben.

Ganz sicher bin ich mir da aber nicht, denn das französische Wort "arnaque" bedeutet auf Deutsch so viel wie Nepp, Betrug, Abzockerei. Was, wenn die Juwelen bloß rote Glasperlen sind, sich die Pfeilspitzen und Steintafeln als billige Imitate aus Plastik herausstellen und auch die Münzen nur aus simplen Karten bestehen?

Ablauf

Nun gut! Spekulationen nützen mir nichts. Ich werde mich unverzüglich auf den Weg nach Arnak machen. Meine Ausrüstung ist dabei jedoch auf ein Minimum beschränkt: ein paar Münzen, der eine oder andere Kompassmarker und ein Startdeck aus gerade mal 6 Karten: 2 Finanzierungskarten für weiteres Bargeld, 2 Erkundungskarten für bessere Orientierung sowie 2 Furchtkarten, die nicht sehr hilfreich sind. Diese Karten kommen, ebenso wie meine beiden Archäologenfiguren und meine Startressourcen auf mein Spielertableau, welches mein Lager darstellt.

Jede der fünf Runden beginnt, indem ich von meinem Kartendeck 5 Karten ziehe. Anschließend führen ich und meine Konkurrenten (ja, ich bin nicht der Einzige auf der Suche nach den verlorenen Ruinen von Arnak!) reihum eine Hauptaktion aus, bis alle gepasst haben. Danach wird die nächste Runde vorbereitet.

Aus folgenden Aktionen kann ich dabei wählen:

* An einem Ort graben, indem ich zuerst mit meinen Karten die angegebenen Bewegungskosten bezahle, einen meiner Archäologen auf das entsprechende (freie) Feld des Plans stelle und dann den abgebildeten Effekt nutze. In den meisten Fällen finde ich so Ressourcen, wie Münzen, Kompasse, Steintafeln, Pfeilspitzen und Juwelen.

* Einen neuen Ort entdecken, indem ich neben den Bewegungskosten auch die auf dem Spielplan angegebenen Kosten (je nach Position auf dem Plan 3 oder 6 Kompasse) entrichte, einen Archäologen dorthin stelle und zur Belohnung die Ressourcen der daraufhin aufgedeckten Ortstafel sowie das dort befindliche Totem erhalte. Meine Anwesenheit scheucht allerdings einen Wächter auf, weshalb ein entsprechendes Plättchen vom Wächterstapel offen an den Ort platziert wird.

* Einen Wächter besiegen, indem ich mit einem Archäologen an einem Ort mit Wächterplättchen die darauf vermerkten Ressourcen abgebe und daraufhin das Wächterplättchen als Belohnung bekomme.

* Einen Gegenstand kaufen, indem ich gegen Abgabe von Münzen einen Gegenstand aus der offenen Auslage nehme und unter mein Deck lege.

* Ein Artefakt kaufen, indem ich gegen Abgabe von Kompassmarkern eines der ausliegenden Artefakte nehme und sofort nutze.

* Eine Karte spielen, indem ich die Hauptaktion einer Karte aus meiner Hand nutze.

* Forschen, indem ich einen meiner beiden Forschungsmarker (Notizblock oder Lupe) auf dem Forschungspfad vorwärtsbewege, die dafür notwendigen Kosten bezahle und den entsprechenden Bonus erhalte.

* Passen, womit die Runde für mich endet.

Nach der fünften Runde endet meine Forschungsexpedition, und der Erfolg der Unternehmung wird - in Form von Ruhmespunkten - festgestellt. Dabei zählen alle gesammelten Totems und Tempelplättchen, besiegte Wächter, erworbene Artefakt- und Gegenstandskarten sowie der Fortschritt meiner beiden Forschungsmarker auf der Forschungstafel. Konnte ich dadurch mehr Ansehen als meine Widersacher erlangen, habe ich den Forscherwettstreit gewonnen.

Fazit

Thematisch bin ich also auf der Suche nach Hinweisen nach den verlorenen Ruinen von Arnak. Diese Hinweise werden durch Ressourcen dargestellt: Steintafeln, Pfeilspitzen und Juwelen, mit denen ich dem Geheimnis näher komme. Die Ressourcen erlange ich hauptsächlich dadurch, dass meine Archäologen an Orten graben oder neue Orte erkunden, allesamt Aktionen auf der linken Seite des Spielplans.

Der Einsatz, sprich: die Erforschung dieser archäologischen Fundstücke, bringt mich dem verschollenen Tempel immer näher. Dies wird durch die Forschungstafel auf der rechten Seite des Spielplans repräsentiert. Dazu muss allerdings stets zuerst untersucht, dann erst die gewonnenen Erkenntnisse aufgeschrieben werden. Dies bedeutet in der Praxis, dass auf dem Forschungspfad der "Notizblock"-Marker nie weiter vorrücken darf als der "Lupe"-Marker.

Beides - das Sammeln von Ressourcen, sowie deren geschickter Einsatz - ist gleichermaßen wichtig. Der Forschungspfad bringt mir am Spielende die meisten Siegpunkte, allerdings ist ein Vorankommen dort ohne die entsprechenden Rohstoffe nicht möglich, weshalb ich keinen der beiden Bereiche vernachlässigen darf.

Vom spielerischen Standpunkt gesehen verbindet Die verlorenen Ruinen von Arnak zwei bekannte Spielmechanismen: Deckbau und Arbeitereinsatz. Beides jedoch in nicht sehr ausgeprägter Form, dafür aber in geschickter Weise miteinander verwoben.

Zum Deckbuilding: Mein Anfangsdeck ist - wie von diesem Genre gewohnt - recht dürftig und besteht hier aus gerade mal sechs Karten: Neben 2 Erkundungskarten, welche mir jeweils 1 Ressource "Kompass" bringen können, und 2 Finanzierungskarten (je 1 x Münze) befinden sich darin noch 2 Furchtkarten, welche 1 Minuspunkt wert sind und lediglich einen simplen Bewegungswert tragen.

Dieses ineffiziente Startdeck kann ich durch den Zukauf von Gegenstands- und Artefaktkarten verbessern. Beide bringen mir neben einem Effekt, der umso stärker ist, je mehr ich für die Karte bezahlen musste, auch noch den einen oder anderen Ruhmespunkt. Der Unterschied zwischen den beiden Kartentypen liegt einerseits in den dafür notwendigen Ressourcen - Gegenstandskarten kosten Münzen, Artefakte hingegen Kompasse -, andererseits im Zeitpunkt ihrer Wirksamkeit. Während Gegenstände unter den Nachziehstapel kommen und mir somit meist erst ab der nächsten Runde zur Verfügung stehen, darf ich ein erworbenes Artefakt sofort (und sogar kostenlos) einsetzen.

Da eine Partie aber nur über fünf Runden geht, ist im Normalfall jede Karte höchstens fünfmal in Verwendung, recht wenig für ein Deckbauspiel. Trotzdem sind gerade diese Karten das "Tüpfelchen auf dem i", denn sie können recht hilfreich sein, meine gewählte Vorgehensweise zu unterstützen, oder meine eigene Strategie mit passenden Mitteln zu verfolgen.

Auch das Worker Placement kommt viel weniger zum Tragen als in reinen Arbeitereinsatzspielen. Nur 2 Archäologen-Figuren pro Spieler werden in jeder Runde eingesetzt, und im Gegensatz zu den klassischen Vertretern dieses Genres besteht keine Möglichkeit, an mehr Figuren heranzukommen. Der Einsatz der Archäologen beschränkt sich auf das Graben an, sowie das Erkunden von Orten zum Zwecke der Ressourcengewinnung.

Für beides muss ich Karten ausspielen, um deren Bewegungssymbole zu nutzen. Für die Küstenregionen reichen einfache "Stiefel", im Hinterland werden "Schiff" oder "Kutsche" benötigt, bei weiter entfernten Orten sogar je zwei entsprechende Symbole. Einige Karten weisen ein "Flugzeug" auf, welches als Joker fungiert. Will ich einen neuen Ort erkunden, brauche ich zusätzlich noch Kompasse, dafür winkt eine höhere Belohnung, sowie ein praktisches Totemplättchen, das am Schluss 3 Siegpunkte wert ist.

An neu erkundeten Orten taucht zudem ein Wächter auf. Dieser muss - durch Abgabe der darauf angegebenen Rohstoffe - besiegt werden, will ich es vermeiden, eine der lästigen Furchtkarten zu erhalten. Jeder besiegte Wächter bringt mir eine kleinen einmaligen Vorteil während der Partie, und zählt am Ende noch 5 Siegpunkte.

All diese beschriebenen Elemente - Deckbau, Arbeitereinsatz, Ressourcenmanagement - sind auf gelungene Weise miteinander verzahnt. Alles ist logisch aufeinander aufgebaut und - trotz der vielen Details, die hier in dieser Rezension keine Erwähnung finden - relativ einfach zu verstehen, weshalb ich es in die Kategorie "gehobenes Familienspiel" einordnen würde. Und obwohl der Spielablauf eher von Taktik geprägt ist, bleibt dennoch ein gewisser Glücksanteil bestehen, was dem Spiel aber insgesamt guttut.

Für den Wiederspielreiz sorgen ein paar Variationen, wie etwa eine alternative Rückseite ("Der Schlangentempel"). Auch eine Solo-Variante wird angeboten. Sie funktioniert ganz gut, aber ich bevorzuge nach wie vor den Mehrspielermodus und messe mich lieber mit meinen Mitspielern als mit einem anonymen, kartengesteuerten Gegner. Für alle begeisterten Solisten finden sich auf einer eigenen Website aber noch einzigartige Szenarien und neue Herausforderungen für ein Solo-Kampagnenspiel.

Die Jury hat Die verlorenen Ruinen von Arnak ja heuer auf die Nominierungsliste zum "Kennerspiel des Jahres" gesetzt, eine Entscheidung, die ich aufgrund der attraktiven Herausforderung durchaus nachvollziehen kann. Aber auch das Spielmaterial rechtfertigt diese Auszeichnung. man kann bei der Qualität und der Menge an Bestandteilen hier auf keinen Fall von Nepp ("arnaque") sprechen ...

Rezension Franky Bayer

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Die verlorenen Ruinen von Arnak: 5,1 5,1, 8 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.09.21 von Franky Bayer - Interessante Kombination aus Deckbau, Worker Placement und Ressourcenmanagement mit tollem und reichhaltigen Spielmaterial. Für mich Spielreiznote zwischen 5 und 6, runde daher wohlwollend auf.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.03.21 von Michael Kahrmann - Der Spielplan wirkt sehr überladen aber im großen und ganzen spielt es sich recht intuitiv. Gerade so 5 Punkte beim Spielreiz. Ich spiele es gerne wieder mit weil es mich atmosphärisch sehr gut unterhalten hat.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.06.21 von Michael Andersch - Spielt sich flüssig und ist auch vom Regelwerk her erfreulich überschaubar. Viele Wege können zum Sieg führen. Fürchte aber, dass die mangelnde Variabilität (im Gegensatz zu z.B. Marco Polo, bei dem der Plan jedesmal anders aussieht) langfristig den Spielreiz senkt... Da ich auch nicht sicher bin, inwieweit der Glücksfaktor eine große Rolle spielt (komme ich häufiger an meine "guten" Karten? Oder vielleicht gerade doch nicht) gebe ich daher nur eine Note im oberen Durchschnitt...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.07.21 von Udo Kalker - Beim Auspacken offenbart sich das superschöne, wertige Spielmaterial, auch wenn das Design das Kartons für mich etwas altbacken wirkt. Trotz des vielen Materials ist das Regelwerk recht eingängig und man kommt sehr gut ins Spiel. Arnak ist ein typisches "Eurogame" - Ressourcen holen, Orte entdecken, Monster bezwingen, Belohnung kassieren plus eine Prise Deckbuilding - aber superschön thematisch umgesetzt im Kennerspielbereich ohne dabei zu grübellastig zu sein. Ich schwanke zwischen 5er und 6er Wertung -> eine gute 5.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.10.21 von Bernd Eisenstein - Man kann prima tüfteln und verschiedenes ausprobieren. Material ist absolut top und lädt zum Spielen ein. Das Cover hatte mich erst sehr abgeschreckt. Also ein perfektes Spiel? Beinahe - man hätte die Zahl der Entdeckungsorte der Spielerzahl anpassen sollen. Zu zweit passiert zu wenig, zu viert ist schnell nichts mehr frei.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.10.21 von Andreas Odendahl - Best of-Euro und das in einer perfekten Abmischung von Mechanismen. Nach mittlerweile 120 Partien weiß ich nicht, was ich noch mehr sagen soll...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.10.21 von Silke Hüsges - Für die ersten Partien war der Spielspaß noch höher und hätte ich es nach der ersten Partie bewertet, wären es sechs Punkte geworden. Leider ist das Spiel auf Dauer etwas zu wenig variabel. Ich hoffe dafür auf die angekündigte Erweiterung, mal sehen. Material ist jedenfalls top.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.10.21 von Roland Winner

Leserbewertungen

Leserwertung Die verlorenen Ruinen von Arnak: 4,5 4.5, 17 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.12.20 von Fred Lehner - Das Problem: Zu viel reine Ressourcenumwandlung (gib X ab und bekomme Y) und kein Thema. Zum Beispiel heißt kämpfen hier: Gib X Y Z ab und du hast automatisch gewonnen. Das ist doch bitte kein Kampf. Und so zieht sich das durch das ganze Spiel. Die Kombination aus Deckbuilding und Workerplacement macht schon Spaß, kein Frage: Nur habe ich in meiner Sammlung von jedem dieser beiden Aspekte viel bessere Spiele. Gegen hinten hin zieht es sich ein wenig und zu viert ist mir dann die Downtime auch zu groß. Man macht dann doch so einiges in einem Zug. Zu viert würde ich es nicht mehr spielen wollen, nur mehr zu zweit. Trotz guter Aufmachung, mir fehlt das Neue und spielerisch letztlich "nur" ok. Damit für mich 3.5/6.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.12.20 von Christoph Kainrath - Mir gefällt die Kombination aus Deckbuilding und Workerplacement. Freilich gibt es für jedes dieser beiden Genres vielleicht bessere Spiele aber die Mischung macht es hier aus. Eines meiner persönlichen Highlights 2020!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.01.21 von Dieter Schmitz - Ein sehr schönes Abenteuerspiel. Macht in jeder Besetzung Spaß.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.01.21 von Wombel13 - Der Spielreiz lässt wegen den 2 festen Spielplan-Seiten nach mehreren Spielen nach. Darum knapp an der "6" vorbei. Mit der Spielplan-Rückseite werden ca. 5 - 10 Siegpunkte weniger erzielt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.01.21 von Stefan H. - Ein sehr schönes Abenteuerspiel. Es ist richtig, dass wieder das Eine gegen das Andere getauscht wird. Aber dieses Optimieren ist thematisch gut eingebettet und macht einfach Spaß. Das Spiel wirkt an keiner Stelle banal und bleibt über die gesamte Spieldauer fordernd.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.01.21 von Michael Fankhauser - Das Spiel hat so gar nichts was man nicht schon tausend mal in anderen Spielen gesehen hat, aber trotzdem übt es einen gewissen Sog aus. Wir haben schon die 12. Zweierpartie hinter uns und finden es immer noch toll. Manchmal haben wir es viermal nacheinander gespielt, nur einfach weil es sich so schnell und fluffig runter spielen lässt und eine Partie sehr kurz ist. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass der Reiz ziemlich schnell vorüber ist, da es im Grunde nur genau zwei Strategien gibt: Forschen und die Expeditionen. Das ist auf die Dauer etwas mager und schreit nach einer Erweiterung welche neue Mechaniken ins Spiel bringt. Gegenüber den meisten Rezensenten finde ich, dass das Spiel überhaupt nicht thematisch ist. Die Bilder auf den Karten repräsentieren deren Effekte in keiner Weise und die Mechaniken haben wenig mit einem Abenteurer zu tun. Ich meine warum muss ich für einen Wächter zu besiegen drei Steintafeln haben? Haue ich die ihm um die Ohren, oder was? Hier wäre eine weitere Ressource wie etwa Kampfkraft eine Überlegung wert gewesen. Bis jetzt aber ein schönes Spiel mit tollem Artwork, welches sicher noch einige male auf den Tisch kommt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.05.21 von Heike - Also das Spiel ist wirklich nichts Neues oder Besonderes. Wie schon vom Vorredner geschrieben. Hole A um es bei B abzugeben. Die Karteneffekte sind jedoch durchaus interessant und das Deckbauelement passt. Ja, es gibt genau anderes Spiele, die das ähnlich und vielleicht auch besser machen, nicht destotrotz macht Arnak Spaß. Der Einstieg ist leicht, das Material mit dem Plan sieht gut aus und die Spieldauer angenehm. Ob es dauerhaft in der Sammlung bleibt, bleibt abzuwarten, aber derzeit darf es erstmal gern bleiben. Erstmal eine schwache 5.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.05.21 von Michael - Ich habe das Spiel bisher nur auf Boardgamearena online gespielt, dafür aber sehr viele Partien. Nix Neues und man wissen welche Strategie am besten funktioniert, abhängig von den Spielern. Deckbuilding und die Effekte sind schon cool aber insgesamt ist der Reiz schnell verflogen. Interaktion kaum möglich, man spielt halt seinen Stiefel runter. Als Brettspiel werde ich es nicht kaufen, habe es schon zu oft online gespielt und ich denke das die Downtime am Brett recht lange werden kann.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.09.21 von TypmitStrohhut - Eine Sahneschnitte auf dem Tisch, sieht super aus und lässt sich verhältnismäßig leicht erklären! Spielerisch passt da ebenfalls für mich alles super zusammen. Allerdings obacht: Bei dem Thema und der Aufmachung erwartet nicht jeder so ein „EuroGame“
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.09.21 von Maja
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.09.21 von Dennis L.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.09.21 von Mike Camen - Ja, wie soll ich es bewerten. Gefällt mir eigentlich ganz gut aber es knirscht an manchen Stellen dann doch. Insgesamt Atmosphäre ist da aber in der Spielmechanik bzw redaktionellen Bearbeitung hätte ich mir doch etwas bessere Arbeit gewünscht, es ist als ob hier noch eine Aktion, hier noch ein Ding rangeklatscht wurde was den smoothen Spielfluss immer mal wieder hemmt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.09.21 von FrankHH - Eins meiner Lieblingsspiel! Diverse Partien zu dritt gespielt. Ausstattung, Spielvergnügen absolut Top für mich. Ehrlich gesagt kann ich die negativen Kritiken nicht so recht nachvollziehen. Das Spiel bietet mehr als das völlig überbewertete Klong. Und hier nur wenig Interaktion auszumachen, hm....also in unserer Runde war das sehr interaktiv. Für mich hat das Spiel zu recht den deutschen Spielepreis erhalten. Freu mich schon sehr auf die Erweiterung. Fazit: Großartiges Spiel!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.09.21 von Dietrich - Siehe Bewertung von Fred Lehner.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.09.21 von Michael Kindel - Ich hatte auf ein "Sechserspiel" gehofft und ein gutes "Fünferspiel" bekommen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.10.21 von Mike - Wunderschönes Material, sehr gut ineinandergreifende Mechanismen, zugänglich, macht Spass. Leider aber keine allzu große Varianz zwischen Partien, daher eingeschränkter Wiederspielreiz und die letzte Runde kann etwas grübellastig sein. 5 Punkte
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.10.21 von Hans Huehnchen - Arnak ist sehr rund konstruiert, funktioniert einwandfrei, sieht toll aus und macht grundsätzlich Spaß. Der Wettlauf auf der Leiste gefällt mir gut und sorgt neben den begrenzten Einsetzfeldern für Interaktion. Was mir nicht so gefällt: Der Deckbau bleibt oberflächlich, gekaufte Karten bekommt man nicht allzu oft wieder auf die Hand. Ich spiele Arnak gerne wieder mit, einen Regalplatz hat es bei mir allerdings nicht.

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