Rezension/Kritik - Online seit 02.07.2018. Dieser Artikel wurde 3360 mal aufgerufen.

Die Quacksalber von Quedlinburg

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Autor: Wolfgang Warsch
Verlag: Schmidt Spiele
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 4
Dauer: 45 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2018
Bewertung: 3,4 3,4 H@LL9000
4,7 4,7 Leser
Ranking: Platz 2403
Download: Kurzspielregel [PDF]
Die Quacksalber von Quedlinburg

Spielziel

Einmal im Jahr kommen die besten Wunderheiler und Kurpfuscher des Landes in Quedlinburg zusammen, um ihr Heilmittel anzubieten. Die Spieler schlüpfen in die Rolle der Quacksalber, sammeln Zutaten in ihren Vorratsbeuteln und versuchen, durch das Ziehen dieser Zutaten die perfekten Tränke zu brauen. Dabei müssen sie jedoch darauf achten, nicht zu viele Knallerbsen zu ziehen, denn diese bringen den Kessel zum Explodieren.

Ablauf

Jeder legt sein Spielertableau vor sich aus und erhält einen Vorratsbeutel, der zu Beginn lediglich mit vielen Knallerbsen (7 Stück mit den Werten 1, 2 und 3) sowie einem Kürbis- und Kreuzspinnenplättchen gefüllt wird. Der grundsätzliche Spielablauf geht so vonstatten, dass alle Spieler gleichzeitig Zutatenplättchen aus ihren Beuteln ziehen und - von der Mitte aus beginnend – auf die Spirale ihres Kesseltableaus legen.

Aufhören dürfen sie dann, wenn sie das Gefühl haben, weiteres Ziehen wäre zu riskant. Denn wer mit den weißen Knallerbsenplättchen in Summe auf einen höheren Wert als 7 kommt, bringt seinen Kessel zum Explodieren und muss zwei Nachteile in Kauf nehmen. Nach dieser Phase dürfen alle bis zu zwei neue Zutatenplättchen einkaufen und in ihr Säckchen werfen, womit sich die Anzahl der guten Plättchen im Vorratsbeutel stetig erhöht.

Dieser grundsätzliche Ablauf wird durch einige Zusätze ergänzt. So wird zu Beginn jeder Runde eine Wahrsagekarte aufgedeckt, deren Text für alle Spieler gilt. Nachdem alle Spieler das Ziehen beendet haben, beginnt die Wertungsphase. Zuerst wird überprüft, wer mit seinen Zutaten in der Kesselspirale am weitesten vorwärts kam, ohne den Kessel zum Explodieren zu bringen. Diese Person darf einmal würfeln und erhält den entsprechenden Vorteil. Anschließend werden die Besonderheiten einiger Zutatenplättchen abgehandelt, die zu Beginn teilweise noch gar nicht im Spiel sind.

Danach kommt dem ersten freien Feld vor dem letzten gelegten Zutatenplättchen eines jeden Spielers (= Wertungsfeld) eine besondere Bedeutung zu. Ist darauf nämlich ein Rubin abgebildet, darf man sich einen solchen aus dem Vorrat nehmen. Ferner erhält man die auf dem Wertungsfeld abgebildeten Siegpunkte und darf anschließend noch für den ebenfalls darauf abgebildeten "Shoppingwert" ein oder zwei verschiedene neue Zutatenplättchen einkaufen. Sofern man den Kessel nicht zum Explodieren brachte. Denn in diesem Fall muss man sich entscheiden: Siegpunkte kassieren ODER aufs Einkaufstour gehen.

Am Ende wandern alle Zutatenplättchen wieder in den Vorratsbeutel und die nächste Runde beginnt. Insgesamt werden neun Runden gespielt, und wer danach die meisten Siegpunkte sammeln konnte, gewinnt das Spiel.

Fazit

Zu Beginn eines Spiels steht sehr oft die Regellektüre. Im Falle von Die Quacksalber von Quedlinburg nicht ganz einfache Kost, obwohl der spätere Spielverlauf dann grundsätzlich gar nicht so schwer ist: In den Beutel greifen und einen Chip ziehen, anlegen, entscheiden ob man weitermacht, in den Beutel greifen usw. Trotzdem kommen dazu eine ganze Menge zusätzliche Dinge, die erst einmal erklärt werden müssen bzw. gerne vergessen werden.

Das beginnt schon bei den Wahrsagekarten. Hier mutet es etwas seltsam an, dass der Text immer einen Spieler anspricht, aber trotzdem für alle gilt. Außerdem wird gerne vergessen, dass eine Runde immer mit dem Vorlesen einer solchen Karte beginnt. Da sich dieser Text aber manchmal auf die Spielstände der Teilnehmer auswirkt, kann man seine Auswirkungen auch nicht immer zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Nach den Wahrsagekarten passiert Folgendes: Die auf der Siegpunktleiste hinten liegenden Spieler überprüfen, wie viele Felder mit Rattensymbolen zwischen ihnen und dem Führenden liegen. Anschließend nehmen sie ihren Rattenstein und bewegen ihn aus ihrer Kesselmitte entsprechend viele Felder weit nach vorne.

In dieser Runde beginnen sie mit dem Legen ihrer Zutatenplättchen VOR diesem Rattenstein, haben also einen Vorteil gegenüber dem Führenden. Doch STOPP: Diese Erklärung war nicht ganz korrekt. Denn nicht die Kesselmitte ist der Startpunkt für den Rattenstein, sondern der Tröpfchenmarker, der ab Spielbeginn im Kessel liegt.

Er kann durch die Abgabe von zwei Rubinen ein Feld im Kessel vorrücken und verlegt den Start der Zutatenmarker ab sofort weiter nach vorne – und zwar dauerhaft, wohingegen der Rattenstein nur einen temporären Effekt für die aktuelle Runde hat.

Trotz einfachem Spielprinzip gilt es also schon, einiges an Regeln zu verinnerlichen. Von der Flasche zum Beispiel habe ich noch gar nichts geschrieben – werde ich jetzt an der Stelle auch nicht tun. Wer sich für das Spiel interessiert, wird deren Funktion selbst herausfinden. Insgesamt finde ich es jedoch schade, dass der Verlag das Spiel nicht mit einfachen Einsteigerregeln ausgestattet hat. Mithilfe von Vorschlägen zu Spielvarianten, die man anfangs am besten noch weg lässt, würde sich der Einstieg für Neulinge sicher leichter gestalten.

Ebenfalls noch nicht erwähnt habe ich die Funktionen der einzelnen Zauberbücher, und das sind immerhin sieben. Nicht jeder Neuling versteht auf Anhieb deren genaue Auswirkungen, schon gar nicht immer deren Zusammenspiel. Denn zweifellos gibt es hier einige gute Kombinationen, die es zu erforschen gilt. Dass es außerdem vier verschiedene Zauberbuchkombinationen gibt, bringt Abwechslung in die einzelnen Partien und trägt sicherlich dazu bei, dass man sich gerne mit dem Spiel beschäftigt. Und zusätzlich zeigt die Kesselrückseite noch eine alternative Spielmöglichkeit, die sich ebenfalls anders spielt als das Grundspiel. Für eine gewisse Vielfalt ist also gesorgt.

Früher oder später kann es zwar notwendig werden, mit Nadel und Faden die Säckchen zu reparieren, deren Qualität nicht ganz überzeugt. Wobei man aber auch erwähnen muss, dass jeder Mitspieler während einer Partie rund 80- bis 120-mal ins eigene Säckchen greift, je nachdem, wie wagemutig und/oder glücklich man beim Ziehen ist. Die Beutel werden im Spiel also ganz schön beansprucht. Das restliche Material weiß dagegen sehr zu gefallen. Meine Zutatenmarker weisen noch keinerlei Gebrauchsspuren auf, dabei wurde mein Exemplar sicherlich schon an die 40-mal gespielt.

Obwohl im Spiele gewisse Überlegungen anzustellen sind, bleibt durchaus ein nicht zu unterschätzender Glücksfaktor. Das mag nicht jedermann. Alle, die dagegen nichts einzuwenden haben, werden aber mit einem Spielprinzip belohnt, das viele Emotionen auslöst und für Stimmung am Spieltisch sorgt! Grundsätzlich funktionieren Die Quacksalber von Quedlinburg in jeder Besetzung gleich gut, das schadenfrohe Gejohle ist aber natürlich umso stimmgewaltiger, je mehr Spieler mit von der Partie sind.

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Die Quacksalber von Quedlinburg: 3,4 3,4, 9 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.06.18 von Sandra Lemberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.03.18 von Michael Kahrmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.04.18 von Udo Kalker - Eine schöne Idee, Zutaten aus dem Beutel zu ziehen und sich daraus auf der "Fortschrittsleiste" hochzuackern. Leider oftmals recht glücksabhängig (wenn man z.B. aus 8 Plättchen das eine zieht, welches den Kessel explodieren lässt) mit dem entsprechenden Ärgerfaktor. Daher nur eine 4.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.05.18 von Michael Timpe - Mir scheint wer sich am Anfang mit etwas Glück einen Vorsprung herausarbeiten kann, ist schnell nicht mehr Einholbar, da mehr Geld, mehr und bessere Plättchen bedeutet was je länger je mehr den Abstand immer weiter vergrössert, ohne dass der "Rückstandsbonus" darauf nennenswerten Einfluss hätte.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.06.18 von André Beautemps - Für Zocker ein nettes Spiel mit einer dafür zu hohen Einstiegshürde. Grafisch gut umgesetzt, haptisch auch, thematisch an den Haaren aus dem Suppenkessel herbeigezogen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.07.18 von Michael Andersch - Das Spiel wird ja allgemein eher wohlwollend betrachtet - dem kann ich mich leider nicht anschließen. Es läuft rund, aber es ist total solitär (wenn alle gleichzeitig ihre Plättchen ziehen) oder dauert ewig, wenn man sich gegenseitig dabei zukuckt (was es auch nicht wirklich interaktiver macht). Die zu treffenden Entscheidungen sind nicht irgendwie "knackig" und ich habe den Eindruck, dass eine Führung nicht wirklich einzuholen ist. Wer hat, dem wird gegeben, dies steigert die Wahrscheinlichkeit gute Plättchen zu ziehen, dies wiederum die Möglichkeit, gute Plättchen zu kaufen. Daran kann auch der im Grunde nette Rattenmechanismus nicht wirklich was ändern. Kann man sicherlich gut spielen, allerdings fallen mir für 45 Minuten deutlich interessantere Spiele ein. und zwar jede Menge. Und was daran "Kennerspiel"-würdig sein soll erschließt sich mir auch nicht wirklich. Das Spiel ist im Grunde ja recht simpel (und gerade auch wegen des hohen Glücksanteils gibt es nicht wirklich viel zu "durchdenken").
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.07.18 von Jost Schwider - Absolut kein Kennerspiel: Mehr Glückspiel geht kaum noch, weniger Interaktion ebenso nicht! Und dafür dauert das "Spiel" viel zu lang (45 Minuten sind gelogen, da man das Ziehen der Zutaten immer Reihum machen sollte)! Dazu kommen noch große Mängel bei der Ausstattung (etwa unpassende Farben)...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.07.18 von Silke Hüsges

Leserbewertungen

Leserwertung Die Quacksalber von Quedlinburg: 4,7 4.7, 12 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.04.18 von Tim - Lange nicht mehr so viel Spaß beim Spielen gehabt und dazu noch selten so gerne mehrmals hintereinander spielen wollen! Super Familienspiel. Highlight!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.05.18 von vanM - Bagbuilding hat mir schon bei Orleans nur bedingt gefallen, da der Glücksfaktor nicht unerheblich ist. Die Quacksalber verschlimmern dies noch durch den "push your luck" Faktor. Die Runden 1 bis 8 dienen im wesentlichen dazu die Siegwahrscheinlichkeit für die 9te Runde festzulegen. Wie es bei Wahrscheinlichkeiten nun mal so ist, sagt diese nur bedingt etwas über den Ausgang des Spiels aus. Die Quacksalber dauern gerne mal über eine Stunde und sind für mich damit zu lang für das Gebotene. Wer damit leben kann, dass man wenig Einfluss auf das Spiel hat, kann sicher Freude an dem Spiel haben, da die einzelnen Runden durchaus spannend sind.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.05.18 von Dennis L.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.05.18 von Maja - Heißer Anwärter auf den grauen Pöppel. Gefällt mir sehr gut.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.05.18 von Tim - Quasi ein Solospiel für mehrere Spieler. Mein SdJ-Kandidat, allerdings schon ziemlich glücksabhängig. Die Qualität der Stoffbeutel ist bei mir leider sehr schlecht - schon nach den ersten Partien begannen die Auflösungserscheinungen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.05.18 von Oliver Müller - Push your luck mit viel Brimborium drumherum, das aber für Stimmung und Atmosphäre sorgt. Die variablen individuellen Tableaus und Zauberbücher sowie die Wahrsagekarten sorgen für Abwechslung. Erinnert mich irgendwie an BROOM SERVICE, sowohl von der teils fummeligen Aufmachung als auch vom Anspruch her. Mangels adäquater Konkurrenz (womit ich nichts gegen HEAVEN AND ALE als Spiel sage) für mich der Favorit auf den Titel "Kennerspiel" des Jahres, wobei auch 8Jährige schon locker mitspielen können. Ist ganz nett, wird aber nicht als Klassiker in die Geschichte eingehen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.05.18 von Tim - Die Schere geht extrem weit auseinander: Das, was man macht, fühlt sich an wie ein Familienspiel. Die Kleinschrittigkeit und der enorme Regelumfang sind jedoch weit im Kennerbereich. Dafür ist es dann aber doch zu seicht. Trotzdem macht es Spaß.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.05.18 von Hans Huehnchen - Sehr angenehmes Push your luck- Spiel mit Atmosphäre. Ich stimme meinem Vorredner zu, dass der Regelumfang nicht unbedingt im Verhältnis zum locker-leichten Spielgefühl steht. Und wer mit etwas Glück den anderen davonzieht, ist auch durch den Catch up-Mechanismus nur schwer einzuholen. Trotzdem zeigt der Daumen deutlich nach oben.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.06.18 von Peter Steinert - Dieses Spiel lebt in erster Linie vom Thema, welches durch eine atmosphärische Gestaltung prima getragen wird. Die Spieler sind permanent und teils gleichzeitig involviert, ein bisschen Aktion hier, etwas Material-Management dort... Langeweile kommt da nicht auf. Etwas gestört haben mich die kleinen redaktionellen Patzer, wie etwa die überhaupt nicht korrespondierenden Spielerfarben auf Kesseln, Spielsteinen und 0/50'er-Chips (wie kann so etwas passieren?), sowie ein etwas irritierender Textfehler auf der Karte "Ein guter Start". Als Kennerspiel des Jahres ist mir der Ablauf dann insgesamt aber doch zu unspektakulär - ganz im Gegensatz zum besseren Warsch "Ganz schön Clever", der erst ganz unscheinbar daherkommt, es aber faustdick hinter den Ohren hat. Letzteren sehe ich deshalb als potentiellen Sieger ;-)
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.06.18 von Dario - Wie immer bei Kandidaten für den Kennerspielepreis fragt man sich, warum es nicht auch unter Familienspiele fallen könnte. Das komplexeste an diesem Spiel ist wohl der Name. Ansonsten haben wir es mit einem einfachen, taktischen und amüsanten Push-your-Luck-Backbuilder zu tun, mit witzigem Thema, und guter Aufmachung, das in der richtigen Runde für wirklich gute Laune sorgen kann. Einzig das Push-your-Luck Element könnte ausgefeilter sein, denn in der Regel gewinnt der, der nicht zu viel riskiert. Zu gewinnen hat man wenig, zu verlieren viel. Trotzdem ein wirklich schönes Spiel mit einer gesunden Portion Varianz.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.06.18 von Waiko - Schönes Bag-Building. Leider keinerlei Interaktion.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.07.18 von Dieter Schmitz - Ein wunderschönes Familienspiel. Macht immer wieder Spaß. Schnell gespielt, schnelle Revanche. Der Glücksanteil ist in meinen Augen sehr reizvoll, schönes Cant-Stop-Prinzip. Hat in meinen Augen aber nichts beim Kennerspiel veroren. Ist ein erstklassiges Familienspiel.

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