Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Barony

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.10.16 von Maik Bretschneider - Einfache Regeln- einfaches Spiel? Was für ein Trugschluss. Zunächst stechen die oppulenten Holzfiguren hervor, die im Überfluss vorhanden sind. Die liebevoll gestalteten Spielhilfen (anderso wird auf profane Kärtchen ausgewichen) machen das Spiel zu etwas besonderem, was ebenso für die Wertungstafel gilt. Die einzelnen Landschaftsplättchen (aus fünf Landschaftsarten), ergeben einen sich in jedem Spiel unterscheidenden Spielplan. Die sechs möglichen Spielzüge sind zwar schnell intus, wollen aber wohlüberlegt umgesetzt sein. So ist es leichter gesagt als getan, dem Gegner einen Schritt voraus zu sein/ diesem bei Verteidigungsaufgaben zu beschäftigen/ eigene Territorien abzusichern/ möglichst einträglich die Bauoption zu wählen usw. Ein Spiel das immer besser wird, je öfter es auf den Tisch kommt. Ab drei Mitspielern lassen sich Allianzen gegen den Führenden bilden, sodass auch die interaktive Komponente nicht zu kurz kommt. Dass die ungewohnte Kürze der Regeln und der Spieldauer samt der stimmigen Umsetzung das Spiel zu einem taktische Leckerbissen machen, führt zu dem Schluss, dass nicht nur ein Highligt des Jahres 2015 vorliegt. Das leidige Startspielerproblem lässt sich zwar nicht umschiffen, aber abmildern, wenn man dem Betroffenen in einer der zwei zuletzt platzierten Städte einen Ritter mehr zugesteht (bzw. ab drei Spielern in den letzten beiden Städten). Klare Kaufempfehlung. P.S. Mit der Erweiterung dürfte das Spiel noch konfrontativer werden.

* Capone

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.03.08 von Maik Bretschneider - Lässt man ab der zweiten Runde einen Großteil der legalen (also weißen) Geschäftskarten aus dem Spiel, verringert sich der Glücksanteil erheblich. Guter Spielfluss und thematisch gesehen eines der Besten im Bereich der "Ärger-Spiele".

* Die Säulen der Erde

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.03.08 von Maik Bretschneider - Die Regeln erklären sich nach einer ersten Proberunde von selbst. Durch die Erweiterung erhöhen sich die Einsatzfelder der Baumeister und zusätzliche Handwerker bereichern das Spiel noch zusätzlich. Nach 10 Spielabenden immernoch sehr hoher Wiederspielreiz und keinesfalls zu komplex für Gelegenheitsspieler.

* Kingsburg

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.12.08 von Maik Bretschneider - Eine gelungene Mischung aus glücksabhängigen und strategischen Elementen. Das Spiel lebt von den Würfelrunden. Ausserdem lässt sich mit niedrigeren Würfen ebenso gut haushalten. Der abundan schwächste Spieler wird zudem noch wirksam unterstützt. Interaktion kommt auf, wenn man Berater für andere Mitspieler blockiert. Trotz des Rohstoffsammelmechanismus (der an bereits erschienene Spiele erinnert) sind die Spielregeln schnell erlernt, das Spielbrett sehr übersichtlich gehalten. Kingsburg spielt sich flott nacheinander weg und ist gerade auch für Kinder keine zu hohe Hürde. Die Kampfphase im Winter kann man durch die oben beschriebene Variante noch wirksamer gestalten. Für Familienspiele(r) ist dieses Teil ein Muss. Durch die geplante Erweiterung wird das Spiel an taktischen Möglichkeiten wohl noch zulegen (mehrere Gebäudereihen, Charakterkarten).

* Kingsburg - Die Erweiterung des Königreichs

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.12.14 von Maik Bretschneider - Eigentlich keine Erweiterung, sondern variable Zusatzergänzungen zum Basisspiel machen dieses noch besser (für diejenigen, die es ohnehin schon lieben). Die Soldatenmarker sind nicht mehr wegzudenken. Charakterkarten bringen mehr Vorteile. Die Gebäudereihen nebst Karten bieten einige Alternativen. Einzig die Ereigniskarten hätte man sich schenken können. Für Fans ein MUSS.

* Troyes

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.02.17 von Maik Bretschneider - Eine Perle. Zugegeben, das Layout des Spiel ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber das Thema Mittelalter ist hier sehr stimmungsvoll ungesetzt, wie es besser nicht geht. Das Spiel an sich besticht durch seine Möglichkeiten. Nach Durchsicht der Spielregel ist man erstmal geplättet, ob der Aktionen bzw. das Ineinandergreifen der einzelnen Phasen (zugegeben, die Regel hakt). Der variable Karteneinsatz von 9 aus 27 Karten bzw. die Auswahl an Ereigniskarten setzt die Spieler in jeder Partie vor neuen Herausforderungen- wo gibt es sowas sonst noch? Der Würfel(ab)kaufmechanismus bzw. das Drehen von Würfeln wurde mittlerweile bereits (zu oft) kopiert. Leider werden diese m.M.n. schlechteren Spiele weitaus besser bewertet- was wohl daran liegt, dass Troyes schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und damals nicht in dem Maße gehypt wurde, wie es mittlerweile in Mode gekommen ist. Zudem muss man entgegen der Meinungen zum Glücksanteil sagen, dass man auch mit geringen Würfelergebnissen etwas anfangen kann (zur Not drehen) bzw. gerade diese Würfe die Gegner eher abschrecken, eigene Würfel in ihren Aktionen zu verplanen. Ein nahezu perfekter Vertreter der Würfelplacementspiele. Die Neuauflage in 2017, die gegen den Mainstream ohne Änderungen daherkommt, bestätigen diese Annahme. Die Erweiterung aus 2012 (Damen von Troyes) erweitern die Möglichkeiten (bsp. unantastbare Würfel, Außenbezirke), sind aber kein Muss. Summa summarum keine leichte Kost- aber man wird ein feines Spielerlebnis genießen. Klare Empfehlung.

* Vasco da Gama

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.01.13 von Maik Bretschneider - Wäre das Spiel drei oder vier Jahre eher auf den Markt gekommen, hätte es wohl reihenweise Preise abgeräumt. Mittlerweile haben reine Workerplacement-Spiele (so wie dieses) einen leicht abwertenden Unterton, da die Mechanik an andere Spiele erinnert. Zu erwähnen ist vorallem die grandiose Aufmachung, die tolle Ausstattung und das perfekte Ineinandergreifen der einzelnen Aktionsbereiche und Spielphasen. Das Ausknobeln der Spielreihenfolge ist genial gelöst und die Wertung bei vollen Häfen im Navigationsbereich ist der Schlüssel zum Erfolg. Leider muss man bei Erwerb/Wechsel der vier Charaktere zu oft in die Regel schauen, auch wenn man sich viel Zeit fürs Regelstudium genommen hat. Rundum dennoch ein gelungenes und mit Sicherheit eines der besten Titel in diesem Segment und auch sehr gut zu zweit spielbar.

* 6 nimmt!

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.10.18 von Maik Bretschneider - Toller Absacker. Man kann die Wahrscheinlichkeiten abschätzen und trotzdem kommt es erstens anders, als man zweitens denkt oder Karten auf der Hand dazu hat. Gerade wegen des Zufalls unvorhersehbar, aber kurzweilig und locker gespielt. Die Anlegeregeln sind schnell verinnerlicht und besser kann man einen Spieleabend fast nicht abschließen, wenn bei jeder Runde die Spannung steigt, wer die sechste Karte legen muss und sich Hornochsen einhandelt.

* Bärenpark

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.10.18 von Maik Bretschneider - Gemessen an dem was es ist und sein will (ein Puzzle- bzw. Legespiel) liegt hier ein emfehlenswertes Familienspiel für den Nachwuchs ab 8 Jahren vor. Paar taktische Kniffe sind gegeben. Geh ich auf die großen und einträglichen Teile oder schließe ich besser zeitig mein Planquadrat ab und hole mir die Bonuspunkte? Taktisch kurzweiliger Spaß für die ganze Familie.

* Black Fleet

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.12.14 von Maik Bretschneider - Tolle Aufmachung (Metallmünzen, Schiffsminiaturen) und knappes Regelwerk, dazu hohe Interaktion. Ein Fun-Spiel ohne die ganz große Komplexität. Natürlich spielt Glück eine Rolle, nur was solls? In ner Stunde ist man durch und aufgrund der variablen Entwicklungskarten ist jede Partie etwas anders. Dass der Angreifer immer gewinnt und auf das Ausknobeln des Siegers durch Würfel verzichtet wird, hat den Vorteil, dass die Runden flüssiger verlaufen. Für Familienspieler ideal. Daumen nach oben.

* Die Blutige Herberge

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.02.16 von Maik Bretschneider - Wir morden uns durch ein billiges Hotel, bestechen Gäste und raffen die kläglichen Barschaften beiseite. Makabres Thema trifft Optimierspiel mit künstlerisch ausdrucksvoll gestalteten Karten. Jede dieser Karten, die einer Person zuzurechnen ist, kann in vielerlei Hinsicht verwendet und entsprechend des jeweiligen Talentes mehrfach wiederverwendet werden. Eingebettet wird die Story (man hat zwei Aktionen bei fünf Möglichkeiten, die da wären: Bestechen und auf die Hand nehmen- Anbau errichten- Umbringen- unter einem Anbau Beerdigen- und natürlich Geld in Schecks umtauschen) in Kommen und Gehen, wobei man die Zimmer vorher mit ahnungslosen Gästen unterschiedlicher Begabung bestückt, um schließlich nach der Aktionsphase einerseits Zeche zu kassieren neben dem unschönen Umstand natürlich, an seine willfährigen Handlanger Schweigegelder zu löhnen. Die Karten sind deutlich mit den jeweiligen Möglichkeiten ausgestaltet, der Spielfluss leidet in keinster weise, da die Runden flüssig verlaufen. Grüblern kann man mit Sanduhren anderer Spiele Einhalt gebieten. Nach ein paar Partien kristallisieren sich höchst einträgliche Kartenkombinationen heraus, was den Wiederspielreiz jedoch nicht verhindert, sondern sogar dem Schrei nach Erweiterungen unterstreicht. Gewohnte souveräne Einbettung eines Themas in ein Spiel. Daumen hoch. Sehr gute Arbeit von Pearl Games.

* Expedition: Northwest Passage

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.08.17 von Maik Bretschneider - Ein Thema mal wirklich richtig stimmungsvoll umgesetzt, ein echter Franzose liegt auf dem Tisch. Allein die Tatsache, dass die Entdeckung der Passage nicht wirklich Einfluss auf das Spielergebnis nimmt, mag verwundern, hemmt das Gefühl aber auf keinster Weise. Schwierigkeiten bereiten- wenn überhaupt- die Plättchen, deren Anlegen an kompatible Eisberge eine Herausforderung darstellen, was auch zu Wartezeiten führt, zumindest in den ersten Partien. Mit der Plättchensammlerei erfüllt das Spiel nicht nur einen Hauptzweck, sondern veranschaulicht auch den historischen Hintergrund. Der Wettermodus mit dem umherlaufenden Marker ist recht innovativ und stimmig umgesetzt, wie die Aktionspunktmechanik auf dem Spielertableau ebenso. Recht komplex ist das Spiel nicht, aber die Herausforderung ist immer hoch, sei es die Frage, noch vor Ende das Ziel zu erreichen oder nur, ob man bei der nächsten Runde noch besser abschneidet. Ein Spiel, was sicherlich zu unrecht unterschätzt wird.

* Innovation

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.10.15 von Maik Bretschneider - Und endlich auf deutsch. Eine goldene Regel oder eine Siegstrategie für die eigener siegreiche Zivilisation wird es nie geben, da man vom Kartenglück mitunter stark abhängt. Alles ist verzahnt und jede Entscheidung für eine Aktion kann sich wenig später als ertraglos herausstellen. Diese Zwickmühlen sind das Salz in der Suppe von Vielspielern. Der einzige kleine Wermutstropfen, der zu nennen ist: Es gibt einfach zu starke Karten und falls diese sich nur bei einem Mitspieler einfinden, kann man dem Rest am Tisch mehr als nur einen Knüppel in deren Aufbauarbeit legen. Man hat zwar hohen Einfluss, aber die Kombo der Karten machts. Wer damit kein Problem hat und Kartenspiele mag, der soll- nein der MUSS zugreifen. Partien mit einer Spieldauer von nur 30 min. bis auch bis zu 2 Stunden kommen schon mal vor- das Spiel ist unberechenbar und kann in der ersten Partie verwirren. Inwieweit die Erweiterungen das Spiel besser machen, bleibt abzuwarten.

* Junta: Viva el Presidente!

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.01.13 von Maik Bretschneider - Ein locker flockiges Ärgerspiel ohne großen Platzbedarf und ohne langes Vorstellen der Spielregeln. Nichts Innovatives aber durchaus ein erfrischender Mix aus Bluff und Glückspiel, der hervorragend zum Spielthema passt. Kleine Kritikpunkte: Dass Vorsicht beim Aufbau der Sichtschirmchen geboten ist, darf man durchaus zu Beginn der Spielregel bekanntgeben. Eine Ergänzung der Handkarten um ein paar Gemeinheiten mehr (Erweiterung), würde dem Spielreiz noch eins draufsetzen.

* Lancaster

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.10.15 von Maik Bretschneider - Ein reinrassiges Ritter- ähh Workerplacementspiel. Im Grunde schon mal alles dagewesen, bis auf die erfrischende Gesetzgebungskomponente, die sich jedoch meist nicht spieltentscheidend auswirkt. Das Spiel funktioniert und macht Spass. Leider konnte man erst mit der Erweiterung Henry V. (u.a. Ämterbewerbungen) der unschlagbaren Adeligenstrategie einen Riegel vorschieben. Gutes Material, jedoch gibts bei Queen Games noch reichlich Luft nach oben, was die Detailtreue und Haptik angeht. Daumen hoch für die robusten Pappkarten, die viel vertragen. Nur wieso kann man die 8 Felder für die Plättchen der Gesetzgebung nicht mit auf dem Spielplan unterbringen? Wieso braucht man Ablageflächen für Knappen, Gold und Stimmsteine? Der Spielplan hätte Platz geboten. Nicht jeder hat nen 1,20m breiten Wohnzimmertisch. Interaktion kommt leider höchstens auf, wenn man einen Mitspieler daran erinnert, einem Konflikt beizutreten. Trotzdem für Freunde der sog. Arbeitereinsetzspiele eine Empfehlung wert.

* Manila

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.11.08 von Maik Bretschneider - Lockeres Spielprinzip und ideal für die ganze Familie. Zwar etwas zu sehr glückslastig aber durch die Würfelrunden spannend bis zum Ende. Die Piraten haben zwar selten Erfolg, doch lohnt der Einsatz durch die dadurch erzielte "Rendite" ;-) dennoch. Als Eröffnung für einen Spieleabend bestens geeignet.

* Mr. Jack

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.01.13 von Maik Bretschneider - Wer Zwei-Personenspiele ohne festgefahrene Siegstrategie sucht und wen es nicht stört, seinen Mitspieler Zeit zum Grübeln zu lassen, der kommt hier nicht dran vorbei. Die rechtzeitige Wahl und das Ziehen der Figurenplättchen samt Sondereigenschaften aufeinander so abzustimmen, dass es dem Gegenspieler wenig Nutzen einbringt, ist die große Kunst. Anfangs sollte der erfahrene Spieler die Rolle des Jack übernehmen. Gutes unterhaltsames Deduktionsspiel mit überschaubarer Spieldauer.

* Oben und Unten / Above and Below

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.10.16 von Maik Bretschneider - Wie in wohl allen Spielen vom Autor wird die Einzigartigkeit der Ausgestaltung des Spielmaterials wunderbar ins Spiel transportiert. Wir sind auserkoren ein Dorf aufzubauen und dürfen Mitbewohner anheuern, Rohstoffe ernten, Gebäude errichten oder in Abenteuer unter der Erde aufbrechen. Dass der Clou bei Letzterem, nämlich der Komponente der erzählten Geschichten (die nach Würfelwurf bei Erfolg den Dorfausbau vorantreiben) macht das Spiel zwar noch stimmiger, jedoch auch länger und glücksbetonter. Aber warum sollte man sich nicht darauf einlassen? Nach ca. 10 Partien ist der Spielreiz trotzdem oder gerade deswegen ungebrochen. Die Entwicklung der sog. Fortschrittsleiste (d.h. die Vielzahl produzierter/ in Abenteuern erstandener Rohstoffe) ist dabei mindestens so wichtig als der Zugriff auf eines/ mehrere der anfangs ausgelegten Stern- und Schlüsselgebäude. Der Regenerationsmechanismus seiner Bewohner ist ein weiteres, bereicherndes Element. Wunderschönes gehobenes Familienspiel oder Kennerspiel mit leichter Einstiegshürde, dass zu überzeugen weiß.

* Räuber der Nordsee / Raiders of the North Sea

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.02.17 von Maik Bretschneider - Ein grundsolides Workerplacementspiel hätte sicher nicht binnen kurzer Zeit solche gute Kritiken eingeheimst. Alles funktioniert, die Spielzüge sitzen schnell, das Thema ist sowieso stimmig umgesetzt- aber was macht den Reiz aus? Der liegt vordergründig darin, sich möglichst kurz im Dorf "aufzuhalten" um somit möglichst schneller als die Mistpieler die ausliegende Beute (die man via Kaperfahrt generiert) abzugreifen. Klingt simpel, lässt sich durch den raffinierten Ein- und Heraussetzmechanismus der Wikingerfiguren im Heimatdorf aber schwieriger an, weil nicht immer genau die Aktionen (die man brauch) umgesetzt werden können, sondern oft suboptimalere Spielzüge zwischengeschoben werden müssen. Das hat was. Dass es zum Schluss wie immer und überall für jeden Halm und Krümel noch Siegpunkte gibt- nunja, damit muss man wohl mittlereile umgehen lernen. Immerhin waren alle Mitspieler bei dieser Auszählorgie recht knapp beisammen. Der ganz große Wurf ist "Räuber der Nordsee" sicher nicht, aber gut genug für 5 Punkte ist es allemal, da auch das Material überzeugen kann. Vorallem das spielregalfreundliche Schachtelformat hat Beifall verdient. So wirds gemacht.

* BANG! The Dice Game

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.04.14 von Maik Bretschneider - Am besten mit mehr als 4 Spielern, drunter leider schnell eintönig. Bestens geeignet als Absacker. Bei den Charakterkarten kann man einige Schwächere rausnehmen, da sonst der ein- oder andere schon aus dem Rennen ist, bevor der Showdown beginnt. Bestes Beispiel für ein Würfelspiel, das Weniger (an Regeln) auch manchmal mehr Spielspass bedeutet.