Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Mglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekufern die Mglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Jenseits von Theben

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.08.18 von Maik Bretschneider - In der Einleitung zum Spiel wurde die Herausforderung treffend vom Rezensierenden angefhrt: Entdecke deine Frustrationsgrenze. Das treibende Element, die Zeitleiste ist wirklich passend an die Aktionen angepasst. Was nur leider Punkte bringt ist Glcksspiel in Reinkultur und verdirbt den Gesamteindruck: die Ausgrabungen. Nicht nur, dass man durch Nieten in den Sckchen der Gelackmeierte ist, nein, obendrauf gibt es dann auch noch lange Wartezeiten. Man knnte meinen, dass eine missglckte Grabungseise durchaus stimmig umgesetzt ist, denn wer holt schon nach dem ersten Spatenstich die verlorenen Schtze gyptens aus dem Sand? Wenn dann aber der bernchste Spieler kurze Zeit spter fr ein Drittel der Zeit das Zigfache aus dem Beutel zieht, dann ist das Spiel auch thematisch gescheitert. Auch ein Bezug zu gypten (das Schachtelcover?) lsst sich nur sehr grozgig herleiten. Das andere Gednse, mit dem man ohne Glck noch punkten kann, fllt dann auch nicht mehr nennenswert ins Gewicht. Das Frustrationsbarometer schnellt empor und der Spielreiz sackt auf eigentlich ganz nette drei Punkte fr dieses Spiel ab.

* Karuba

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.10.16 von Maik Bretschneider - Fr die Zielgruppe der Grundschler sicher eine Empfehlung. Der Wiederspielreiz wird wohl darin liegen, die Hufigkeit der Plttchen und die darin liegende Verwendung abzuschtzen. Interaktion (bis auf die Ansage der Pltchennummer des Spielleiters) kommt leider nicht auf. Und der Wiederspielreiz hlt sich in Grenzen. Muss nicht unbedingt noch einmal auf den Tisch. Aufgrund der recht ansprechenden Aufmachung und der Tatsache, dass es sich um ein seichtes Familienspiel mit leichten Regeln handelt, werden gute 3 Punkte vergeben.

* Kashgar - Hndler der Seidenstrae

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.12.15 von Maik Bretschneider - Groe Schachtel- groer Inhalt? Fehlanzeige. Karten, Holzspielsteine und Tableaus wrden bestens in einen kleinen Karton passen. Folglich haben wir es nur mit einem "netten" Kartenspiel zu tun. Nett? Nein, ganz und gar nicht. Denn der enorme Glcksanteil, der die ganze Spieldauer durchschlgt, frustiert gewaltig. Beispiel eins: Hat man die Muli- Gold- Gewrztausch-Maschinerie einmal beisammen, fehlt oft noch der passende Hndler fr die Groauftrge. Hat man diesen mit unendlich langen Kartenreihen teuer erkauft und war der Gegenspieler schneller, verwaltet jeder seinen "Vorsprung" durch. Langweilig. Beispiel zwo: Bin ich zu Beginn des Spiels stolzer Besitzer eines Hndlers, dann geht die Suche nach Resourcenkarten los, die sich ebenso ziehen kann. Wenn sich diese dann nach zig Karten eingefunden haben, dann wieder meist unter dem Nachteil ellenlanger Karawanen. Gleiches Dilemma. Die Resourcenkarten und Hndler gnstig in die Reihen zu bekommen, kann funktionieren- ist aber reine Glckssache. Grafisch tolle Aufmachung- spieltechnische Umsetzung hchst unglcklich. Frage an die Kosmos-Redaktion? Wieso gibt es keine Punkteleiste im Spiel? Platz wre mehr als genug vorhanden gewesen! Interaktion? Es gibt nur zwei (!) verschiedene Karten, welche dem Nachbarspieler zugeschanzt werden knnen. Auch die sog. Bauernstrategie hat bei unzhligen Versuchen nie funktioniert. Fazit: glckslastiges Kartenspiel, leider nicht mehr als Durchschnitt, was unntig Platz im Regal kostet. Die drei Punkte aufgrund der schnen Illustration.

* Little Town

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.05.20 von Maik Bretschneider - Bauen oder Rohstoffe "ernten" in abgespeckter Version. Hinterher noch Worker ernhren, das wars. Nettes kleines Euro, leider auch kein berflieger. Lblich die berdurchschnittliche Aufmachung von Iello.

* Nah und Fern / Near and Far

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.10.18 von Maik Bretschneider - Als Sequel zu Oben und Unten mit groem Getse angekndigt, konnte es die Erwartungen bei Weitem nicht erfllen. Die Ausstattung ist zwar grandios, das Gameplay aber biederste Kost. Da macht der Vorgnger vieles, wenn nicht sogar alles besser. Die Spielregel htte eine Redaktion verdient, die den Namen verdient. Das fleiige Bienchen Laukat kann halt nicht in jedem Eimerchen Premiumhonig abliefern. Schade. Der Wiederspielreiz bei diesem belanglosen Spiel ist bei mir verflogen.

* Nieuw Amsterdam

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.12.17 von Maik Bretschneider - Wir haben es hier mit einem sehr optisch berzeugenden Spiel zu tun, dass sein Thema der Grnderzeit der ersten Stadt- und Koloniegrndungen in Nordamerika widmet. Lange habe ich dieser ersten Partie entgegengefiebert, wurde jedoch bitter enttuscht. Dem mit Resourcenmanagement und Eintauschoptionen mittlerweile totgeprgelte Spielschema wurde ein Bietmechanismus aufgesetzt, der zwar recht innovativ daherkommt, aber mit zunehmender Spieldauer einen immer tieferen Keil zwischen erfahrenen Durchrechnern und Neueinsteigern treibt. Wieso? Es gibt zwei Slots mit drei und drei Slots mit zwei Aktionen. In den ersten beiden Runden ist es unabdingbar, zu siedeln und zu roden. Wem das verwehrt bleibt, verharrt bis zum Spielende in Mangel. Grund ist der Fakt, dass man seine mglichst frh berschssigen Ressourcen wie Holz oder Getreide (Siedlungsstrategie) bzw. Handelsgter (Handelsstrategie) in die Bietphase mit einpreisen, und sich damit auf der Erfolgswelle fortan seiner Drei-Chip-Slots sicher sein kann. Wer keine berschsse im Spiel zu viert bis Runde 2 (von 6) schafft wird zweimal bestraft, denn ihm bleiben nur die Zweier-Slots, was hochgerechnet auf das gesamte Spiel einige Aktionen weniger bedeudet. Zudem muss man lange durch Getreidezukauf die Stadthuser ber Wasser halten, damit man kostenlose Zusatzaktionen durchfhren kann. Hat man das bitter notwendige Siedlungsgebiet endlich gerodet (was die anderen Spieler bereits hinter sich haben bzw. vom Siedlungsstrategiespieler forciert wird) und sein Korneinkommen sicher, dann geht Selbiges wieder zur Neige , um mit den Indianern zu handeln, denn die ziehen je Siedlungsvorgang mit Ihren Langhusern weiter. Zum berdruss kosten sptestens dann wiederum Sonderaktionen Geld, weil man in den Stadtbezirken mangels Hausbau aufgrund Kornmangel ins Hintertreffen geraten ist. Was man thematisch als gelungen interpretieren kann, zieht sich als Ernchterung dann bis zum Ende durch. Eine seltsame Eigendynamik, die den in den ersten Runden Glcklosen gnadenlos ausbremst. Wer zu spt rodet, dem bestraft das Spiel. Sinnbildlich und irrwitzig der berflssige Teil der Endwertung, in dem das letzte ungerodete, aber mit Husern versehene Siedlungsgebiet dem fhrenden Spieler mit der Siedlungsstrategie noch massiv Siegpunkte einbrachte, nmlich 21 (ca. 1/3 seiner Gesamtpunktzahl). Siegpunkte fr Kontore, Handelsschiffe? Fehlanzeige. Diese misslungene Unausgewogenheit kannte ich bisher selten und lsst den Schluss zu, dass das Spiel unausgegoren auf den Markt geschmissen wurde. Und das rgert mich, denn optisch ist es ansprechend. Ob es zu zweit (keine wirkliche Auktion) oder dritt diesen Makel beheben kann, ist schwer einzuschtzen. Es gibt gengend Spiele, die Spa machen, auch wenn man nicht um den Sieg mitspielt bzw. einem bis zum Spielende bei der Stange halten. Fazit: Fr Totoptimierer sicher ein Genuss, aber trotz thematisch sehr stimmiger Umsetzung nur mit geringem Wiederspielreiz, da einfach unzureichend ausbalanciert. Neu-Amsterdam wurde nach knapp 50 Jahren von den Englndern bernommen. Die Ambitionen der Niederlnder in der neuen Welt flackerten nur kurz auf. Das Spiel reiht sich hier nahtlos ein. Fr das Gebotene zu lang, verzeiht keine Fehler bzw. frdert den fhrenden Spieler unangemessen. Daher trotz Flair des 17. Jahrhunderts leider nur Durchschnitt.

* Der Pate

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.03.14 von Maik Bretschneider - Das Aktionstableau fr den Wrfeleinsatz ist die einzige Herausforderung aber leider kann dieses einzige nenneswerte Mittel, dem Spiel seinen gewissen Einfluss aufzuzwingen, das ganze Werk nicht mehr retten. Viel zu zufllig und planlos die Mglichkeiten auf dem Spielplan und diese berfrachtete Plttchensammlerei nervt. Eine echte Gurke dieses Spiel. An den Autor: Schuster bleib bei deinen Leisten.

* Die Siedler von Catan

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.12.14 von Maik Bretschneider - Ein Klassiker. Hmm. Damals wahrlich etwas Auergewhnliches. Heutzutage wrde das Teil als Neuerscheinung floppen... Der Glcksanteil ist zu hoch, denn dafr dauert das Spiel zu lange. Die hhepunktarme Rundumwrfelei raubt jede Spannung. Das Tauschen wird berbewertet. Einmal von den Mitspielern eingebaut, frustet man gefhlt stundenlang dem ersehnten Spielende entgegen. Nach der Startpunktauswahl ist der Sieger meist schon gekrt. Wiederspielreiz daher gen Null.

* Fiese Freunde Fette Feten

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.05.20 von Maik Bretschneider - Zu lange Spieldauer fr dieses doch recht belangslose Spielchen. Die doch lustigen Bildchen knnens auch nicht retten, beim Wettstreit, wer noch nicht mit wem "getechtelmechtele". Nett ist eigentlich die kleine Schwester von.... na Ihr wisst schon.

* Rivet Wars

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.08.17 von Maik Bretschneider - Wir zimmern uns ein Steampunkweltkriegsszenario zusammen und bestcken das ganze mit Miniaturen (die Menge kreischt). Erstnochmal auf die Einheitenkarten und das bersichtstableau geschaut und los gehts. Rivet Wars will ein einfaches Strategiespiel sein. Wir setzen Einheiten, kmpfen und ziehen danach (h?). Ja genau. Mal was anderes. Bei verschossener Munition marschiert es sich bekannlich leichter- also nachdem man nochmal auf die Einheitenkarten oder das bersichtstableau geschaut hat, denn die Bewegungsfhigkeit ist unterschiedlich. Genau, man kann mit bestimmten Einheiten nur bestimmte gegnerische Krfte bekmpfen. Dabei hilft: richtig, ein Blick auf die Einheitenkarten bzw. das doppelseitige bersichtstableau. Bevor es zu einem Verriss ausartet, drei offene Fragen: 1. Wieso fnf (?) verschiedene Panzerungen- Brokartie auf dem Schlachtfeld? Lsung: einen Blick auf die Einheitenkarten/ das bersichtstableau werfen. 2. Kann man nur gradeausschieen oder auch zur Seite? 3. Vertreibt der Hersteller auch Spieltische? Achtung, der gemeine Kchentisch versagt seinen Dienst. Die Miniaturen sind knuffig aber allzuoft verwechselt man die Dinger (wenn man vorher die Einheitenkarten/ das bersichtstableau nur grob berschlgig beachtet). Aufsteckfiguren/ Missionskarten? Httes es auch nicht wirklich gebraucht. Wertung: Bei der Vater- und Sohn-Zielgruppe bin ich raus, wie auch bei allen Anderen.

* Ligretto

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.01.13 von Maik Bretschneider - Bei Ligretto scheiden sich die Geister. Bei Frauen unverstndlicherweise mehrheitlich beliebt, lst das wirre Mischen und Ablegen beim anderen Geschlecht gemischte Gefhle aus. Man fragt sich, welche Idee hinter dem Spiel steckt? Langes Schweigen. Ahh. bung der Konzentration und des Reaktionsvermgens? Wer sich breitschlagen lsst, bei dem Teil "mitzumischen" sollte, wenn er/sie es ernst meint, die Betablocker in der Nhe haben. Alternativ zu empfehlen sind Ballspiele in der warmen Jahreszeit (besser fr die Figur) oder "Wer schlt schneller eine Orange?" fr die langen Abende. Zum Glck gibts noch Kartenspiele, die diesen Namen verdient haben.