Vote-Zone - Bewerte mich Vorschlag am 15.08.2021. Dieser Artikel wurde 2486 mal aufgerufen.

Ankh: Die Götter Ägyptens / Ankh: Gods of Egypt

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Autor: Eric M. Lang
Illustration: Thierry Masson
Adrian Smith
Nicolas Fructus
Verlag: Asmodee
CMON Global Limited
Spieler: 2 - 5
Dauer: 90 Minuten
Alter: ab 14 Jahren
Jahr: 2021
Bewertung: 6,0 6,0 H@LL9000
4,7 4,7 Leser
Ranking: Platz 949
Ankh: Die Götter Ägyptens / Ankh: Gods of Egypt

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Ankh: Die Götter Ägyptens / Ankh: Gods of Egypt: 6,0 6,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.08.21 von Mahmut Dural - Leichter Einstieg, viel Spieltiefe und Varianz. Viele Götter, Wächter und Szenarien erhöhen den Wiederspielreiz. Super zu zweit und zu viert.

Leserbewertungen

Leserwertung Ankh: Die Götter Ägyptens / Ankh: Gods of Egypt: 4,7 4.7, 6 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.08.21 von Daniel No - Das Spiel blendet mit innovativ klingen Ideen, die sich im Spiel als komplett belanglos herausstellen und enttäuschen. Ein weiterer CMON KS der in vielen Punkten erstmal gut aussieht (wörtlich gemeint) und dann im Wust unnötiger Erweiterungen und Aufblähungen versucht ein unterdurchschnittliches Spiel zu kaschieren. Scheinbar gibt es immer noch Spieler, die auf genau sowas abfahren. Für mich glatt durchgefallen - 2 Punkte
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.08.21 von Daniel Noé - Ein klassischer Blender. Hinter einem Wust von optischen Highlights verbirgt sich (mal wieder) ein unterdurchsczhnittliches CMON Produkt. Dies ist in diesem Fall gleich doppelt bitter, weil das Spiel diverse wirklich gute Ideen besitzt, die sich im Spiel dann aber leider als komplett belanglos herausstellen. Für Miniaturenliebhaber ein tolles Ding für vornehmliche Brettspieler eine Enttäuschung - 2 Punkte
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.09.21 von Gülsüm Dural - Zu zweit richtig richtig gut! 9 von 10 Punkten. Bleibt in der Sammlung.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.09.21 von Patrick Kotlarski - Ich weiß nicht, wie man das Spiel als schlecht bewerten kann. Aber wenn ich mir bei Boardgamegeek so manche Bewertungen durchlese, dann erkennt man schnell, dass ein Teil die Regeln nicht richtig gelesen hat, ein Teil die strategischen Möglichkeiten nicht sehen und Dinge bemängeln, die eigentlich nur aus ihrem eigenen schlechten Spiel resultierten, ein Teil basht einfach generell gegen CMON und dann ist da noch ein Teil, der mit dem spiel nichts anfangen kann, was ja auch völlig ok ist. Ich persönlich finde Terra Mystica so langweilig wie Knäckebrot, kann aber anerkennen, dass es ein super Spiel ist, wenn man diese Art Spiel mag. Für manche wäre es sicher ne Höchstnote, für mich nur gut. Ich käme aber nicht auf die Idee, es massiv runterzuwerten. Aber zu Ankh... für mich ist es Eric M. Langs Meisterwerk. Was macht es so gut? - Einfach Regeln, leichter Zugang - Einfache Aktionen, die aber nicht belanglos sind und durchdacht werden müssen - Positionierung und Monumentenkontrolle ist enorm wichtig - spannendes Aktionswahlsystem; man darf immer nur zwei unterschiedliche Aktionen wählen und diese auch nur in einer bestimmte Reihenfolge; dabei muss man immer abwägen zwischen dem, was man eigentlich tun möchte und was man dadurch anderen ermöglicht, da es für jede Aktion eine Leiste mit einem Tracker gibt, der beim Ausführen einer Aktion weiterbewegt wird. Landet er auf dem letzten Feld, darf der Spieler, der die Aktion ausgelöst hat ein sogenanntes Event ausführen, deren Auswirkung wichtig sein kann - wird ein Event ausgelöst, wird der Tracker auf einer zugehörigen Eventleiste weitergesetzt. Durch Events kann die Kontrolle über ein Monument übernommen werden (nur über neutrale, sofern noch solche vorhanden), Regionen neu aufgeteilt und Konflikte ausgelöst werden. Erreicht der Event-Tracker das letzte Feld, ist das Spiel spätestens dann vorbei - die Götter unterscheiden sich in einer markanten Spezialfähigkeit, die einen starken Einfluss auf das Spiel hat - jeder Spieler kann zudem bis zu 6 aus 12 verfügbaren Zusatzfähigkeiten entwickeln; alle Spieler haben hier die gleichen Optionen und müssen die Fähigkeiten entsprechend ihrer Strategie auswählen im Spielverlauf. - in jeder Partie gibt 3 unterschiedliche Guadians, die im Spielverlauf erworben werden können und die für den Besitzer eine weitere Einheit mit einer besonderen Fähigkeit darstellen; diese Fähigkeiten sorgen dafür, dass die Partien sich abhängig von den beteiligten Guardians ganz anders entwickeln können - Jeder Spieler hat ein identisches Set an Battle Cards und in jedem Kampf legt jeder beteiligte Spieler eine Karte verdeckt als Kampfkarte ab. Dadurch entstehen interessante Mindgames, wenn unterschiedliche Outcomes möglich sind - es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, an Punkte zu gelangen oder um andere daran zu hindern, Punkte zu bekommen. Die grundlegenden sind die Monumentenmehrheiten und das Gewinnen von Kämpfen. Über passende Battle Cards und Ankh Powers (die Zusatzfähigkeiten) können die erworbenen Punkte geboostet oder zusätzliche Punkte erworben werden. Einige haben sich beschwert, dass man anderen Spielern ihre Monumentenkontrolle nicht oder erst sehr spät im Spiel entreißen könne. Stimmt, aber man kann selbst Monumente dazubauen und so verhindern, dass sie die Mehrheit und somit Punkte erhalten (als Beispiel) - Und sonst erlaubt das Spiel verschiedenste Strategien abhängig von Powers und Karten. Beispiele. Mit einer Power bekommt dein Gott mehr Stärke, wenn du 3 gleiche Monumente kontrollierst. Kann dein Gott im Wasser stehen, kann er ggfs. an mehreren Gebieten angrenzen, überall mitkämpfen und bringt überall eine hohe Kampfstärke ein. Und hast du dich auf Obelisken-Monumente spezialisiert, dann kannst du vor jedem Kampf Figuren aus anderen Gebieten in ein Gebiet mit eigenem Obelisken ziehen und sie daneben platzieren. Mit nem gepimpten Gott auch ganz nice. Oder du gehst auf Pyramiden und kannst jedes Mal, wenn du Figuren ins Spiel bringst pro Pyramide eine weitere Figur ins Spiel bringen. Da tut Sterben gar nicht mehr so weh. Oder du gehst auf Tempel und erlangst pro eigenem Tempel, an dem eine deiner Figuren steht extra Kampfstärke. Letztere Fähigkeit kann auch für Überraschungen sorgen, wenn du mitten im Konflikt einen neuen Tempel erscheinen lässt und dadurch plötzlich mehr Kampfkraft besitzt. Und diese Fähigkeiten in Kombination mit den Götterfähigkeitrn, den Guardian-Fähigkeiten und der Positionierung auf dem Brett ergeben viele interessante Möglichkeiten für Stratefgien und taktische Manöver. :) Das Spiel ist unheimlich clever verzahnt und bsiher war jede Partie extrem spannend und ich habe jedes Mal eine andere Stratefgie verfolgt. Mein größter Negativpunkt ist, dass das Spiel materialtechnisch sehr aufgeblasen ist. Ich mag die Plastikmonumente, da sie nicht nur hübsch aussehen, sondern auch die Übersicht erhöhen. Aber es hätte nicht für jeden der 12 Götter eigene Warrior benötigt. Da hätten 5 unterschiedliche Stäme ausgereicht und man hätte mal eben 42 Minis (und somit Geld und Platz) eingespart. Auch hätte man dadurch weniger Plastik-Chips benötigt, es braucht eigentlich auch nicht jeder Gott sein eigenes Karten-Set, auch hier hätten 5 gereicht usw.. Das ist wohl leider ne Unternehmunsstrategie von CMON, um einerseits die Abnahmemenge in den Fabriken zu erhöhen und somit die Preise zu drücken und gleichzeitig mehr vom Kunden einsacken zu können. Kann absolut verstehen, wenn man das ätzend findet und man CMON das ankreidet. Aber das Spiel als Blender zu bezeichnen, ist lächerlich. Dann hat man es offensichtlich nicht mit den richtigen Regeln gespielt oder es tatsächlich nicht gecheckt. Im Gegenteil ist es vielleicht, das am besten durchdachte Spiel von Eric M. Lang bisher. Ich halte meine Sammlung immer klein und schlank (30-40 Spiele) und es fliegen regelmäßig Spiele raus, aber das Ding wird noch lange Zeit bleiben, wie es aussieht. :)
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.07.22 von Kichererbse - Fantastisches Material, optischer Augenschmaus, lustige und interessante Aktions-Ereignis-Mechanik, sehr angenehme Spielzeit und Area-Control-Spiel! Das alles ist Ankh, aber nicht nur: Denn spielt man zu zweit, ist es auch ein Duell-Spiel. Und spielt man ab drei Spielern ist eine Verschmelzung der beiden zurückliegenden Spieler zu einem Team möglich; das hat was! Es hat vom Spielgefühl etwas von Risiko und Schach. Und Glück gibt es bei diesem hochwertigen Strategiespiel nahezu nicht! Die gute Spielanleitung ist umfangreich, da sie mit Bildern und Beispielen gut gespickt ist. So bleiben keine Fragen offen. Insgesamt ein tolles, anspruchsvolles und gehobenes Kennerspiel im alten Ägypten, das ich klar empfehle. Daumen hoch!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.08.22 von Everest - Konzentriert sich auf das, was es ist: ein Area Controller, der ohne Glücksfaktor auskommt und der keinen spielmechanischen Ballast beinhaltet; auch für mich das durchdachteste und beste Spiel der Trilogie. Die Grundregeln sind simpel, die spielerischen Feinheiten erschließen sich mit zunehmender Spielerfahrung. Die Verschmelzung ist sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem es zu planen und zu taktieren gilt. Wer die Verschmelzung nicht mag, dem steht im beiliegenden Szenarienheft ein Szenario ohne ebenjene zur Verfügung. Man kann dies als Eingeständnis an einen gescheiterten Mechanismus geißeln. Man kann es andererseits schlichtweg als Alternative begreifen. Durch Ankh wird die, insgesamt betrachtet, wunderbare und zeitlose Trilogie abgerundet.