Rezension/Kritik - Online seit 10.04.2016. Dieser Artikel wurde 6509 mal aufgerufen.

New York 1901

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Autor: Chénier La Salle
Illustration: Vincent Dutrait
Verlag: Blue Orange Games
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 4
Dauer: 45 Minuten
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 2015
Bewertung: 3,7 3,7 H@LL9000
3,6 3,6 Leser
Ranking: Platz 4915
New York 1901

Spielziel

New York im Jahre 1901: Die kürzlich aufgekommene Begeisterung für Hochhäuser scheint ein anhaltender Trend zu werden. Technischer Fortschritt ermöglicht das Bauen in Schwindel erregende Höhen. Die Spieler schlüpfen in die Rolle renommierter Bauunternehmer und versuchen, den größten Bauanteil an prestigeträchtigen Gebäuden zu erlangen.

Ablauf

Die Spieler werden mit Gebäudeplättchen in verschiedenen Größen und Formen sowie in drei Kategorien ausgestattet: Gold, Silber und Bronze. Diese Bauwerke (allesamt Wolkenkratzer) sollen auf dem Spielplan platziert werden, der in Parzellen eingeteilt ist, welche an den bekannten Straßen New Yorks liegen (Wall Street usw.). Außerdem platziert jeder Spieler sein erstes Gebäude auf einem der ausgelosten Startplätze.

Wer an der Reihe ist, hat zu Spielbeginn eigentlich nur eine Option: Er zieht eine der vier ausliegenden Bauplatzkarten und markiert eine dazu passende Parzelle mit einem seiner Arbeiter. Anschließend darf er auf irgendein Land, das er besitzt, ein passendes Hochhausplättchen legen, den oder die Arbeiter zurück in seinen Vorrat nehmen und seinen Siegpunktmarker entsprechend vorrücken. Dabei ist darauf zu achten, dass zu Spielbeginn nur Gebäude der Bronze-Stufe gebaut werden dürfen. Nach Erreichen bestimmter Siegpunktzahlen dürfen im weiteren Spielverlauf auch höherwertigere Wolkenkratzer errichtet werden.

Später im Spiel darf man alternativ zum oben beschriebenen Spielzug auch ein Gebäude abreißen und wiederaufbauen. Dabei gilt die Regel, dass anstelle des alten immer ein Gebäude einer höheren Stufe gebaut werden muss (also zum Beispiel ein Silbergebäude statt eines abgerissenen Bronze-Wolkenkratzers).

Das Spiel endet, wenn ein Spieler nur mehr vier Gebäude übrig hat oder nur mehr drei Bauplatzkarten übrig sind. Neben den während des Spiels erworbenen Punkten gibt es noch jeweils fünf Bonuspunkte für die Gebäudemehrheit in drei Straßen, die zu Spielbeginn ausgelost wurden. Außerdem wird ebenfalls am Anfang des Spiels eine Bonus-Aufgabenkarte (die meisten silbernen Wolkenkratzer auf dem Spielbrett etc.) ausgelegt, für deren Erfüllung es weitere Extrapunkte gibt.

Fazit

Eigentlich sind die Regeln von New York 1901 nicht sonderlich kompliziert. Trotzdem hat man in seinen Spielzügen einiges zu bedenken:

  • Wo baut man?
  • Welchen Wolkenkratzer errichtet man?
  • Wann überbaut man alte Gebäude?
  • Wofür erhalte ich Bonuspunkte?

Außerdem will auch noch der Einsatz der eigenen Spezialkarten wohl überlegt sein. Davon erhält man zu Spielbeginn drei Stück. Sie erlauben das Austauschen der Bauplatzkarten, den Erwerb von zwei statt einer Bauplatzkarte oder den Bau eines zweiten Hochhauses in einem Spielzug.

Des Weiteren will ebenfalls immer gut überlegt sein, ob man sofort nach dem Kauf eines Grundstücks ein kleines Gebäude errichtet oder ob man auf mehrere zusammenhängende Parzellen spart, um darauf später ein größeres Hochhaus zu errichten, das natürlich auch mehr Punkte bringt. Dabei darf man aber nie vergessen, dass man lediglich vier Arbeiter besitzt, um Grundstücksbesitz zu markieren.

Einmal im pro Spiel kann man übrigens auch einen so genannten legendären Wolkenkratzer bauen, von denen es vier verschiedene gibt und die im Vergleich zu den eigenen Gebäude mehr Siegpunkte bringen, für die man aber auch vier bis fünf zusammenhängende Bauplätze benötigt.

Für Abwechslung im Spiel sorgen die zufällig ausgewählten Bonuskarten. Ansonsten ist New York 1901 ein Legespiel, das sich angenehm flott spielen lässt - eine Partie kann durchaus in 30 Minuten beendet sein. Es bietet allerdings viel Altbekanntes und wird deshalb Leute, die immer auf der Jagd nach Neuem sind, eher nicht begeistern. Hinsichtlich seines Schwierigkeitsgrades eignet es sich vor allem für Familien, zumal man im Spiel mit Kindern auch die Bonusaufgaben weglassen kann. Auch der Glücksfaktor, der wegen des Aufdeckens der Bauplatzkarten eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt, stört in dieser Zielgruppe weniger als bei Vielspielern. Schade übrigens, dass die Gebäude lediglich Pappplättchen sind (wenn auch schön gezeichnete und sehr stabile); mit 3D-Wolkenkratzern als Gebäude anstelle diese "nur" als Siegpunktmarker zu verwenden wäre die ganze Angelegenheit sicher sehr imposant geworden!

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung New York 1901: 3,7 3,7, 6 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.02.16 von Sandra Lemberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.10.15 von Edgar Ameling - Ein Spiel wie ein saftiger Hamburger mit einigen bunten Zutaten: Ist schön, macht Spaß und irgendwie mag man es. Bei genauerer Betrachtung fehlt es jedoch an spielerischer Tiefe. Zudem hat es mich in vielen Aspekten stark an "Urbania" erinnert. Insofern wirkt die Spielidee weder frisch, noch enthält es sonstwie neue Aspekte. Insofern schade, dass aus dem schönen Artwork nicht mehr gemacht wurde als nur ein sehr durchschnittliches Spiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.10.15 von Michael Andersch - Funktioniert - aber selten was langweiligeres gespielt. Zu dritt: Kaum Zwänge, kaum Entscheidungen zu treffen, plätscher, plätscher, plätscher... Allenfalls zum Ende hin geht so manches nicht mehr, aber da gibt es dann kaum noch was zu beeinflussen, das ist halt so. Und die Zusatzwertungen am Schluss sind allenfalls bei engen Spielständen ausschlaggebend, ansonsten fallen sie kaum ins Gewicht. Fazit: Weder spannend, noch schön, noch irgendwie besonders.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.12.15 von Michael Kahrmann - Es plätschert so vor sich hin, einzig in der Optik und der Einfachheit kann das Spiel bei mir punkten. Hab mehr erwartet.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.12.15 von Frank Lehmann - Nichts innovativ neues, aber ein nettes, eingängiges Familienspiel. Mir gefällt es.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.02.18 von Monika Harke

Leserbewertungen

Leserwertung New York 1901: 3,6 3.6, 13 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.10.15 von Daniel Noé - Ein bisschen Puzzlen - ein bisschen Bauen - ein bisschen Area Control - ein bisschen Zielkarten im Auge haben - ein bisschen Timing - ein bisschen Glück - Dazu: Spitzenqualität des Materials - knackige Spieldauer und Familientauglichkeit (trotz massiv möglichen Verbauens) - New York 1901 hat mich überzeugt in seiner schnellen Leichtigkeit, die trotzdem gewisse Tiefe zulässt - Ein weiteres gutes Spiel dieser Kategorie - 5 Sterne
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.10.15 von Andreas Freye - Entscheidungen gibt es eigentlich genug im Spiel. Was baue ich, wo baue ich, überbaue ich, wann setze ich meine Spezialkarten ein etc. Die Bonuskarten am Ende geben auch nochmal Würze, zum Beispiel wenn man eben für bronzene Gebäude Punkte bekommt und man eben dann diese tunlichst nicht überbauen sollte. Klar für Hochstrategen ist das alles natürlich nix! Aber wer mal eine Alternative in der Kategorie Zug um Zug und ähnliches will und auch mit Leuten gerne mal spielt, die sonst eher nicht spielen ist das hier ne prima Sache. Ausstattung und Optik sind zudem sehr gelungen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.10.15 von Frank Bergner - Das Spiel kommt wahrlich hübsch daher, doch sollte man bedenken, dass es ein Familienspiel ab 8 Jahren ist. Mehr bietet es nicht. Für mich wirkt es mechanisch wie ein Spiel aus einer anderen Zeit, alles kommt einem bekannt vor. Gebiet besetzen, Mehrheiten erzielen. An ein ZuZ reicht es bei weitem nicht ran.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.10.15 von Jörn
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.10.15 von Spielteufel - Wir hatten den Eindruck, wir hätten eine Regel übersehen, hatten wir aber nicht. Schon lange nicht mehr so was langweiliges gesehen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.12.15 von Dennis L.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.12.15 von Maja - Schönes Familienspiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.12.15 von Gerd Hebbinghaus
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.12.15 von Dencer - Warum es an ein ZuZ nicht heranreicht erschließt sich mir nicht. Ich sehe beide in einer Liga, auch wenn mir grafisch ZuZ besser gefällt. Knappe 4 Punkte, weil es Wenigspieler an den Tisch bekommen kann.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.03.16 von Puma - Das Spiel kommt mit einer schönen, opulenten Ausstattung, die zum Spielen einlädt. Spielerisch ist man hier allerdings in ganz flachen Gewässern unterwegs, so richtet sich das Spiel doch eher an Familien- und Gelegenheitsspieler. Mitspielen würde ich es dennoch allemal. Das Spielgefühl erinnert zum Teil schon deutlich an Zug um Zug, welches für mich die bessere Wahl in dieser Kategorie wäre.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.04.16 von JonTheDon - Mein Vergleich wäre: "Einmal Pommes pur." Fühlt sich an wie Zug um Zug ohne Aufträge. Nur Erfahrung zu zweit.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.02.17 von Bratze Klötensen - Unter dem Gesichtspunkt, daß es sich hier um ein eher einfaches Familienspiel auf dem Level eines "Zug zum Zug" handelt, aus meiner Sicht durchaus ein gutes Spiel, das durch eine Erweiterung vielleicht noch gewinnen könnte.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.03.18 von Mike Camen - Kam bei uns in der Familie erstaunlich gut an.

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