Rezension/Kritik - Online seit 09.12.2004. Dieser Artikel wurde 15868 mal aufgerufen.

Im Schatten des Kaisers

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Autor: Ralph Burkert
Illustration: Christof Tisch
Verlag: Hans im Glck
Rezension: Kathrin Nos
Spieler: 2 - 4
Dauer: 60 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2004
Bewertung: 4,3 4,3 H@LL9000
4,7 4,7 Leser
Ranking: Platz 1335
Im Schatten des Kaisers

Spielziel

Im deutschen Mittelalter des 14. und 15. Jahrhunderts wurde der Kaiser durch die Kurfrsten gewhlt. Diese hatten aber durchaus ihre eigenen Interessen im Blick und waren mehr auf ihr Prestige und ihren Besitz bedacht als um das Wohl der Nation. Bei "Im Schatten des Kaisers" versuchen die Spieler, mglichst viele Kurfrsten zu stellen, um bei der Wahl zum Kaiser Einfluss zu nehmen oder gar selbst den Thron zu besteigen.

Ablauf

Jeder Spieler reprsentiert eine Adligen-Familie, die mit bis zu sieben Baronen und drei Rittern in sieben Kurfrstentmern ihren Einfluss geltend machen. Drei der Kurfrstentmer sind gleichzeitig Bistmer, die nur zlibatre Barone als Kurfrsten akzeptieren. Die anderen vier Kurfrstentmer knnen auch von verheirateten Baronen beherrscht werden. Der Startspieler stellt zuerst mit einem seiner Barone den Kaiser.

Kern des Spiels ist die Aktionsrunde, bei der die Spieler ihre Familien in den Kurfrstentmern aktiv werden lassen knnen: Im ersten Durchgang stehen allen Spielern dazu 7 Punkte zur Verfgung - fr die spteren Runden knnen sie dieses Einkommen durch das Grnden von Stdten erhhen. In mehreren Runden drfen die Spieler reihum jeweils eine Aktion durchfhren, bis alle gepasst haben. Diese Aktionen knnen neue Barone (ledig oder bereits verheiratet) ins Spiel bringen, oder diese von einem Kurfrstentum in ein anderes umziehen lassen, Zusatzstimmen fr die Kaiserwahl kaufen, einen Medicus zum Verjngen eigener oder Altern fremder Barone einstellen, eine Stadtgrndung durchfhren, einen Ritter ein- oder umsetzen etc. Die Kosten fr diese Aktionen unterscheiden sich und liegen zwischen 1 und 5 Punkten. Von jeder mglichen Aktion gibt es jedoch nur eine bis drei Karten, die der ausfhrende Spieler vor sich ablegt, so dass eine Aktion, von der keine Karten mehr verfgbar sind, nicht mehr ausgefhrt werden kann. Eine kostenlose Aktion ist die des Gegenkaisers, die ein Spieler als letzte seiner Aktionen in dieser Runde zu sich nehmen darf. Er wird sich spter bei der Kaiserwahl dem Amtsinhaber stellen und versuchen, diesen abzulsen.

Nach der Aktionsrunde beginnen die Machtwechsel: Zunchst werden die Kurfrstentmer berprft. Jeder Baron, jeder Ritter und jede Stadt eines Spielers ist 1 Einflusspunkt wert - verheiratete Barone bringen noch den Einfluss der Frau mit und haben somit doppelten Einfluss. Der Spieler mit dem hchsten Einfluss wird neuer Kurfrst. Bei Gleichstand entscheidet der Kaiser. Falls es einen Machtwechsel im Kurfrstentum gegeben hat, erhlt der Spieler des neuen Herrschers 2 Siegpunkte. Jedes Kurfrstentum erlaubt dem amtierenden Herrscher einmal pro Runde ein Privileg, das fr jedes der Lnder unterschiedlich ist.

Nun kommt es zur Kaiserwahl, bei der jeder Kurfrst eine Stimme hat - entweder fr den Kaiser oder fr den Gegenkaiser. Die Spieler ohne eigenen Kandidaten mssen sich fr einen der beiden Kandidaten entscheiden und erhalten einen Siegpunkt, falls dieser die Wahl gewinnt. Sobald der neue Kaiser in Amt und Wrden ist, erhlt er eine Belohnung, die je nach Rundenzahl in Siegpunkten, zustzlichem Einkommen, und dem Ein- oder Versetzen von Reichsstdten (die immer dem amtierenden Kaiser zu mehr Einfluss in einem Kurfrstentum verhelfen) bestehen kann.

Bevor es mit der nchsten Aktionsrunde losgehen kann, erhalten die Spieler ihr Einkommen (= Aktionspunkte). Alle Barone der Spieler altern um eine Stufe, wobei die Barone, die vor dem Altern schon auf der hchsten Altersstufe (brigens 45 Jahre) angelangt waren, segnet das Zeitliche und ihr Marker wandert zurck zum Spieler. Zuletzt erhlt jeder Spieler Nachwuchs. Hier ist nun relevant, welche Aktionen der Spieler in der zurckliegenden Aktionsrunde durchgefhrt hat, denn jede Aktion erhht die Wahrscheinlichkeit fr eines der Geschlechter: Hat der Spieler mehr blaue Aktionskarten vor sich liegen, bekommt er einen Jungen, den er auf ein freies Feld in einem Kurfrstentum einsetzen darf. Hat er mehr rosafarbene Karten, ist es eine Tochter, die er einem fremden Baron zwecks Ehelichung anbieten kann - fr diesen erhht sich dann der Einfluss seines frisch verheirateten Barons in dessen Kurfrstentum. Fr die Brautfamilie gibt es dann einen Siegpunkt. Konnte das Mdchen nicht verheiratet werden, kommt sie ins Kloster, was sich fr den Spieler in barer Mnze (Erhhung des Einkommens) auszahlt.

Auf diese Weise werden 5 Runden gespielt. Nachdem in der 5. Runde der Kaiser seine Belohnung erhalten hat, endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Fazit

"Im Schatten des Kaisers" ist ein recht komplexes Spiel, bei dem den Spielern durch die Vielzahl der mglichen Aktionen, und auch der Sonderaktionen der Kurfrstentmer eine Flle an Mglichkeiten zur Verfgung stehen. Hinzu kommen die verschiedenen Stellen, an denen Siegpunkte gewonnen werden knnen: Ablsung des Kurfrsten, Amt des Kaisers, Beitrag von Stimmen fr den neuen Amtsinhaber bei der Kaiserwahl, Stdtegrndung, Verheiratung eigener Tchter an fremde Barone, Ablasskauf (in der Aktionsrunde). Der Einstieg erfordert also ein detailliertes Regelstudium, bei dem die Spielregel auch mal die eine oder andere offene Frage lsst. Der Verlag Hans im Glck hat hier bereits reagiert und eine FAQ bereitgestellt (siehe unten "Interessante Links").

Das Spielmaterial ist solide, wenngleich die Grafik durch die recht bunten Farben eher comic-haft wirkt, obwohl die Motive wohl eher mittelalterlich geprgt sein sollen. Die gewhlte Symbolik ist aber durchgehend gut verstndlich, so dass die Spielregel nur zu Beginn ab und zu herangezogen werden muss, um die Bedeutung einer Aktionskarte oder der Sonderaktion eines Kurfrsten nachzuschlagen.

Das Spiel selbst bietet einige sehr interessante Mechanismen: Durch das Altern der Barone verndern sich die Einflussgebiete immer wieder und lsst einen Kurfrstenplatz auch mal whrend einer Aktionsrunde leer, whrend sich im Kurfrstentum die ambitionierten Nachfolger um den hchsten Einfluss bemhen.

Auch die Beschrnkung der verschiedenen Aktionen ist sehr reizvoll, da sich hier die Planung auch nach der Verfgbarkeit richten muss: Ist die Aktion noch verfgbar, wenn ich noch eine Runde warte und erst etwas anderes mache? Ausser der generell verfgbaren Aktion zum Um- oder Einsetzen der Ritter gibt es jede andere Aktion nie so oft, dass alle Spieler sie ausfhren knnten. Andererseits mchte man besonders die Aktionen, die den eigenen Einfluss verndern, mglichst spt spielen, um auf Aktionen der Mitspieler reagieren zu knnen und damit auch zu verhindern, dass man Aktionspunkte ausgibt, die dann doch keine siegpunktbringende Mehrheit herstellen - damit ergibt sich ein interessanter Konflikt, dessen Lsung eine geschickte Planung erfordert.

Den berblick ber die Mehrheitsverhltnisse zu behalten, erfordert eine recht hohe Konzentration und kann zu lngeren Grbelphasen fhren. Da es keinerlei Glckselement gibt, das man fr unangenehme Wendungen verantwortlich machen knnte, sollte eine angemessene Bedenkzeit jedoch toleriert werden.

Etwas problematisch gestaltet sich die Kaiserwahl, die praktisch in jeder Runde stattfindet - meist wird die Aktion "Gegenkaiser" vom ersten Spieler genommen, der die Durchfhrung seiner Aktionen beendet. Da bei drei Spielern dann nur ein Spieler vor der Entscheidung steht, wen er untersttzen soll (und damit auf jeden Fall einen Siegpunkt fr die Untersttzung erhlt), und bei zwei Spielern dieses Element vllig wegfllt, ist die Kaiserwahl nur in der vollen Besetzung mit vier Spielern richtig spannend.

Durch die Ausbung des Kaiseramtes steht dem entsprechenden Spieler der Baron, der auf dem Thron sitzt, nicht mehr fr die Ausbung von Einfluss in den Kurfrstentmern zur Verfgung. Sein Kontingent an Einflusspunkten wird jedoch durch die Reichsstdte erhht, so dass ab der dritten Runde (wenn nmlich 3 Reichsstdte auf dem Spielplan sind) der Kaiser sogar in Summe einen Einflusspunkt mehr ins Spiel bringen kann als seine Mitspieler. Zusammen mit der Macht, bei einem Gleichstand die Entscheidung treffen zu knnen, hat der Kaiser eine durchaus mchtige Position. Im Spiel zu dritt und zu viert fhrt dies naheliegenderweise meist dazu, dass der nach aktuellem Siegpunktestand schwchere Spieler zum Kaiser gewhlt wird - historisch gesehen ist dies auch passend, da die Kurfrsten lieber einen schwachen Kaiser whlten, um daheim unbehelligt ihre eigenen Interessen verfolgen zu knnen.

Bei zwei Spielern tritt damit jedoch ein starkes Ungleichgewicht auf: So kann es in der ersten Runde vielleicht noch zu einem Wechsel auf dem Kaiserthron kommen. Sptestens sobald alle Reichsstdte auf dem Plan sind, kann der Gegenkaiser aber kaum mehr mit einem Erfolg rechnen, da der Kaiser meist eine berwltigende Mehrheit der Kurfrstentmer besitzt. Dies ist fr den chancenlosen Gegenkaiser sehr frustrierend. Fr das Spiel zu zweit kann ich "Im Schatten des Kaisers" damit nicht empfehlen.

Zu dritt, mehr noch zu viert, ist "Im Schatten des Kaisers" jedoch ein spannendes Spiel um Mehrheiten, das durch die Vielzahl der mglichen Kombinationen aus Aktionen der Karten und der Kurfrstentmer Stoff fr zahlreiche Partien bietet, bei denen der Ausgang meist sehr knapp ist, so dass man stndig aufpassen muss, keine Chance zur Realisierung von Siegpunkten auszulassen.

Rezension Kathrin Nos

Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir hufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, mnnliche und andere Geschlechteridentitten bezieht.

Links

Der Verlag Hans im Glck hat hier eine FAQ zusammengestellt. Ferner kann man auf der Verlags-Homepage einen Artikel ber die historischen Hintergrnde zu "Im Schatten des Kaisers" nachlesen.

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Im Schatten des Kaisers: 4,3 4,3, 14 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.11.04 von Kathrin Nos - Der Spielreiz hngt sehr stark von der Spielerzahl ab. Zu viert: 5, zu dritt: 4, zu zweit: 2.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.11.04 von Ulrich Fonrobert - Ein mechanisch sehr gut ablaufendes Spiel, in dem mir aber die Mglichkeiten des Aufholens eines oder zwei hinten liegender Spieler zu stark eingeschrnkt sind. Hier mssen alle konsequent gegen den Fhrenden (und fr den Letzten) spielen, um das Blatt zu wenden. Die Siegpunkte sind nmlich rar gest.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.11.04 von Tommy Braun - 'Im Schatten des Kaisers' tritt ein schweres Erbe an. Nach Attika, Goa und besonders St. Petersburg hat dieses Spiel kein leichtes Spiel. Im Gegensatz zu Goa und St. Petersburg ist iSdK ein weicheres Spiel, welches durch die Kaiserwahl etwas unberechenbar wird - damit wird das Mehrheitenspiel auch etwas zu 'Hochjammerspiel' - aber man kann auch gewinnen ohne Kaiser gewesen zu sein. Ne gute 4!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.11.04 von Roland Winner - Der Startspieler (Kaiser) scheint im Vorteil zu sein.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.11.04 von Michael Andersch - Die gute Grafiknote bezieht sich nur auf die "Innereien" - das Cover finde ich ziemlich hsslich. Dies ist jedoch weitestgehend egal, da das Spiel selbst zu berzeugen wei - lediglich der Mechanismus der Kaiserwahl bei 2 oder 3 Spielern ist nicht ganz optimal. Wie man's besser machen knnte wei ich allerdings auch nicht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.11.04 von Jochen Traub
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.11.04 von Uta Weinkauf - Die Note 6 bezieht sich auf 4 Spieler. Der Spielreiz nimmt mit weniger Spielern immer weiter ab.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.11.04 von Peter Nos
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.11.04 von Alexander Broglin
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.12.04 von Nicole Biedinger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.12.04 von Frank Gartner - Die Titelgrafik spricht mich berhaupt nicht an. Die Mglichkeiten des Spiels sind zu Beginn erschlagend. Ein Spiel fr Freunde anspruchsvoller Spiele. Der eigene Erfolg ist jedoch nicht unbedeutend vom Wohlwollen der Mitspieler ab. Da hilft nur rechtzeitig und berzeugend auf die Trnendrse zu drcken :-). Eine gute 4 von mir.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.09.05 von Bernd Eisenstein - Zu unrecht etwas unterbewertet und untergegangen, was wohl vor allem an der unglcklichen Grafik/Aufmachung und dem recht schwieriegen Einstieg liegt
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.11.05 von Ralph Bruhn
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.07.07 von Jrn Griesbach

Leserbewertungen

Leserwertung Im Schatten des Kaisers: 4,7 4.7, 17 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.12.04 von Gerd Stocker
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.12.04 von Barbara Winner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.01.05 von Lindsay
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.05 von Sarah Kestering
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.04.05 von Charles Faux de la Croix - Abgesehen von der anfnglichen Auslosung des Startspielers/Kaisers gibt es keine Glckselemente im Spiel. Sechs Punkte wren somit evtl. in dieser Hinsicht auch zu rechtfertigen. Wahnsinns-Spiel!!! Toppt fr mich gar Puerto Rico, El Grande, Euphrat & Tigris und Princes of the Renaissance. Hat eine Spieltiefe, die sich erst mit wiederholtem Spielen erschliet. Geniale Umsetzung des historischen Themas. Ganz klar meine #1 fr den Deutschen Spielepreis. Kein Spiel hat mich seit langer Zeit derart fasziniert. Allerdings sollte man mglichst 4 Spieler fr vollen Spielgenu am Tisch versammeln.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.04.05 von Chris - Ob das Spiel funktioniert oder nicht, hngt viel zu sehr von den Spielern ab. In unserer Partie war ich die ganze Zeit Kaiserin - damit habe ich zwar gewonnen, aber das Spiel war zh und totlangweilig. Darber ist es mit den vielen verschiedenen Karten vllig unntig kompliziert. Weniger wre da mehr gewesen. Ich frage mich nach der Zielgruppe - es ist weder etwas fr Grbler, noch fr die typische Familie.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.08.05 von Cyberian
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.09.05 von Oliver Grimm - Imo vllig berbewertet.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.12.05 von Andreas Odendahl - Meine Erfahrungen beziehen sich auf die 2er-Version. Kann die Ansicht des Rezensenten nicht teilen. Der Gegenkaiser hat ganz wirksame Mglichkeiten des Sturzes. Kann mir vorstellen, dass es zu viert besser wird, finde jedoch, das es ein fantastisches Mehrheitenspiel ist!!!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.12.06 von Matty
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.04.09 von Mike
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.09.09 von Torsten
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.08.10 von Marco - Ich finde die Aufmachung sehr gelungen. Fr ein Mittelalterspiel gibts kein besseres Cover!! Ansonsten ist es anfangs zwar schwer, aber mit der Zeit macht es voll Laune...jeoch nur zu viert!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.04.11 von Frank A. - Ich finde die Grafik des Spiels und des Titels absolut passend fr ein Mittelalterspiel. Das Spiel selbst ist ein absoluter Leckerbissen. Sehr hohe Spieltiefe und trotzdem ziemlich locker und zgig zu spielen, wenn man erst mal die verschiedenen Karten verinnerlicht hat. Wobei es weniger unterschiedliche Karten gibt als z.B. bei Puerto Rico, d.h. nach 2 Partien sollte alles klar sein. Zu Zweit nicht zu empfehlen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.05.11 von Flundi - Die stiefmtterliche Behandlung des Spiels wird seiner Qualitt in keiner Weise gerecht. ISDK kann es auch 7 Jahre spter noch locker mit so manch aktuellem Vielspielerspiel aufnehmen. Und auch das minnesngernde Klagen ber das starre, hlzerne Artwork ist total Banane, denn es ist als formale Entsprechung des sptmittelalterlichen Themas nur konsequent und passend. Machtvorteil Kaiser? Was soll daran falsch sein??!? So war das damals eben. Das Altern der Barone ist eine charmante Idee, das Verheiraten der Tchter hat sich ein echter Hofnarr ausgedacht. Und das ganze auch noch in angenehm kleiner Schachtel. Genug Laudatio: Wenn ich wie du ein Kurfrst aus deutschen Landen wre, ich tte es mal schnellstens spielen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.12.16 von Karlito - Ich finde das Spiel an Sich ganz gut. Aber so richtig Spannung kommt whrend des Spiels nicht auf. Die Zielgruppe ist auch fr mich fraglich. Es ist kein Spiel fr zwischendurch, aber auch keines fr das ich mich extra verabreden wrde. Fr Nichtspieler zu komplieziert und fr Vielspieler zu wenig tiefe. Die Regeln greifen zu wenig ineinander. Das Spiel msste deutlich lnger sein um mehr Strategie und ein ausgeglichenes Spiel fr Kaiser und Nicht-Kaiser Partei zu gewhren.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.11.18 von Kathrin

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