Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* 7 Wonders: Duel – Pantheon

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.02.17 von Flott - Gehört für mich zusammen mit den Erweiterungen zu Notre Dame und Tzolkin zu den Erweiterungen, die aus einem guten Spiel ein außerordentliches Spiel machen. Fügt sich nahtlos in das Grundspiel ein, verleiht diesem aber viel mehr taktische und strategische Tiefe. Besonders gut gefällt mir, dass man durch die Götter-Aktionen ein Tempo verlieren und so Zugzwangsituationen entkommen kann. Ich möchte 7WD nicht mehr ohne diese Erweiterung spielen.

* Agricola

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.11.10 von Flott - Nach einer ganzen Reihe von Partien habe ich immer noch das Gefühl, lediglich einen Bruchteil der Möglichkeiten dieses ungeheuer komplexen Spiels ausgeschöpft zu haben, zumal zwei komplette Kartendecks von uns noch gar nicht verwendet worden sind. Für mich derzeit einer der wenigen ernsthaften Catan-Alternativen, wobei ich mir allerdings vorstellen könnte, daß bei vier oder fünf Spielern die Wartezeiten nerven (habe Agricola bis jetzt immer nur zu zweit gespielt).

* Auf den Spuren von Marco Polo

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.11.15 von Flott - Absolutes Top-Spiel: hohe Varianz, die Charaktere laden zum Ausprobieren verschiedener Strategien ein, kaum down-time, gut spielbar in allen Besetzungen, angenehme Spieldauer, eingängige Regeln.

* Codenames

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.01.16 von Flott - Partyspiele mag ich nicht, Codenames aber schon - und zwar sehr. Wie schon bei Space Alert im Bereich der Koop-Spiele schafft es Vlaada Chvátil, mich für Spiele aus Genres zu begeistern, die eigentlich nicht mein Ding sind.

* Codenames: Pictures

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.11.16 von Flott - Codenames ist ein universelles Spielprinzip, so dass es man letztlich mit allem spielen kann: mit Wörtern, Gegenständen, Spielen (macht sehr viel Spaß!) und natürlich auch Bildern - oder einer Kombination von alledem.

* Die Burgen von Burgund

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.06.12 von Flott - Nach dem später erschienenen „Trajan“ unser zweiter Feld und wieder sind wir hellauf begeistert. Bei allen Unterschieden gleichen sich „BuBu“ und „Trajan“ darin, daß es darauf ankommt, möglichst lange „Kettenreaktionen“ von Aktionen herbeizuführen. (Man merkt, daß Feld „hauptberuflich“ Physik-Lehrer ist.) Vielspielern kann ich beide Spiele wärmstens empfehlen, sofern sich diese nicht daran stören, daß die Thematik eher aufgesetzt ist und sich die Interaktion weitestgehend darauf beschränkt, den Gegnern lukrative Aktionen vor der Nase wegzuschnappen. Gelegenheitsspieler werden vermutlich mehr Freude an „BuBu“ als an „Trajan“ haben, da die Aktionen hier nicht durch den anspruchsvollen Mancala-Mechanismus, sondern konventioneller und eingängiger durch Würfel gesteuert werden. Dank der Arbeiter, die das Verändern der Würfel ermöglichen, bleibt man aber gleichwohl seines Glückes Schmied. Sehr gut gefällt mir auch, daß die jeweils unterschiedliche Strategien erfordernden Tableaus für lange anhaltenden Spielspaß sorgen.

* Die Glasstraße

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.11.13 von Flott - Spielerisch ist „Die Glasstraße“ sicherlich kein solches Schwergewicht wie „Terra Mystica“ vom gleichen Verlag oder „Agricola“ vom gleichen Autor. Aber das will das Spiel auch gar nicht sein. Vielmehr gehört „Die Glasstraße“ für mich zu den eher seltenen Spielen, die sich zügig spielen lassen und dabei den Spielern gleichwohl komplexe Entscheidungen abverlangen; in dieser Hinsicht würde ich „Die Glasstraße“ mit Stefan Felds „Notre Dame“ vergleichen wollen. Die eleganten Produktionsräder minimieren den Verwaltungsaufwand und das Spiel ist sehr schnell auf- und abgebaut. Anders als mein Vorredner meine ich, dass sich „Die Glasstraße“ vorzüglich zu zweit spielen lässt, da es dann mehr Sinn macht, die Züge des Gegners zu antizipieren und seine Kartenhand entsprechen auszuwählen. Die Vielfalt der Gebäude verspricht lang anhaltenden Spielspaß, sofern ich das nach drei Partien beurteilen kann.

* Dvonn

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.09.11 von Flott - In der Gipf-Familie ist Dvonn gewissermaßen der "große Bruder" von Tzaar, da es sich im Vergleich zu diesem etwas strategischer spielt. Dvonn zeigt, daß "komplex" und "kompliziert" zwei verschiedene paar Schuhe sind, da es trotz der einfachen Regeln unabsehbare Möglichkeiten bietet. Im Bereich der abstrakten Strategiespieler für mich so ziemlich das beste, was in den Jahrhunderten/ Jahrtausenden nach Go und Schach auf den Markt gekommen ist.

* Galaxy Trucker: Die große Erweiterung

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.06.13 von Flott - Für Galaxy Trucker-Fans ein Pflichtkauf, Neulinge sollten sicherlich erst mal mit dem Basisspiel einsteigen. Zu den einzelnen Komponenten: 1. Die neuen Schiffsklassen sind für mich der entbehrlichste Teil dieser Erweiterung. Schiffsklasse 1A ist mit mehreren Spielern ganz nett, 2A macht das Spiel unnötig kompliziert. 2. Die neuen Schiffsteile erleichtern den Truckern das Leben, erfordern aber auch mehr Planung beim Schiffsbau, da man nun darauf achten muss, dass bestimmte Teile direkt verbunden sind. 3. Die üble Untaten und krassen Strecken sind der eigentliche Grund, warum man diese Erweiterung kaufen sollte, und das liegt nicht nur am spaßigen used universe-Design dieser Kartensätze. Die beiden Module bringen eine strategische Komponente in die Schiffsbauphase und machen das Spiel viel viel abwechslungsreicher, aber auch schwerer, das Absturzrisiko steigt. Diese große Erweiterung sorgt für große Erheiterung!

* Im Jahr des Drachen

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.11.15 von Flott - Das destruktive Spielprinzip muss man mögen. Ich mags. Aufgrund des schnörkellosen Designs für mich eines der besten Spiele von Stefan Feld.

* Im Wandel der Zeitalter: Eine neue Geschichte der Zivilisation

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.04.16 von Flott - Die Spielzeit ist viel zu lang (3 Stunden für 2 Spieler), die downtime auch, die unterschiedlich langen und breiten Spielbretter versprühen den Charme einer Excel-Tabelle, der Spielablauf ist eintönig (Aufnehmen und Auspielen von Karten) und fummelig (Verwalten der diversen Statistiken) - aber: WOW, was für ein geniales Civ-Spiel! Die lange Spielzeit vergeht wie im Flug, da man das Gefühl hat, eine Zivilisation von der Steinzeit ins frühe 21. Jahrhundert zu führen und dabei - vor allem aufgrund der Wunder und der historischen Persönlichkeiten - die unterschiedlichsten Strategien möglich sind. Ich kenne die ältere Version nicht, bin aber sehr froh, dass CGE diesem Klassiker eine Generalüberholung verpasst hat. Absolutes Top-Spiel!

* Jambo

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.11.11 von Flott - Spiel mit hohem Suchtfaktor und angenehmer Spieldauer, das derzeit sehr oft bei uns auf dem Tisch landet. Insgesamt eine gelungene Mischung aus Taktik und Glück, wobei die einzelnen Partien immer wieder einen anderen Verlauf nehmen. Die Illustrationen von Michael Menzel sind sehr atmosphärisch!

* Jambo - Die Erweiterung

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.11.11 von Flott - Diese Erweiterung verleiht dem Grundspiel noch ein zusätzliches Maß an Komplexität. Neben den neuen Personen, Tieren und Gegenständen gefällt mir insbesondere das Modul "Relikt" sehr gut, da durch die neue Siegbedingung zusätzliche Spannung ins Spiel kommt. Somit kann ich mich der Meinung der anderen Rezensenten nur anschließen: für Jambo-Fans ein Muß!

* LYNGK

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.03.17 von Flott - Kris Burm dit it again! Vom Spielgefühl her ähnelt Lyngk von den anderen Spielen der Gipf-Reihe am meisten Tzaar und Dvonn, da man Stapel bildet und dabei immer nur auf besetzte Felder ziehen darf, so dass das Spielfeld schrumpft. Sehr originell und spannend ist der Mechanismus, mit dem seine Spielfarben erst im Laufe der Partie wählt. Einsteigern in die Gipf-Reihe würde ich eher Yinsh empfehlen, aber für alle anderen kann ich eine unbedingte Empfehlung aussprechen. Lyngk ist ein absolut würdiger Abschluss der Gipf-Reihe!

* Roll for the Galaxy

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.01.16 von Flott - Würfel im Weltraum? Resistance is futile!

* Targi

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.05.12 von Flott - Lupenreines Worker-Placement-Spiel, das vor allem durch seinen originellen Einsetzmechanismus besticht. Obwohl die kleine Spielschachtel vor allem Karten enthält, handelt es sich eher um ein Brettspiel, da die Karten ein sich ständig veränderndes Brett bilden. Ärgerlich ist nur, daß die schön als Amulette gestalteten Siegpunktplättchen oft nicht ausreichen! Insgesamt halte ich „Targi“ für ein sehr gelungenes Vielspielerspiel, das in dieser Preisklasse seinesgleichen sucht. Der Begeisterung meiner Vorredner schließe ich mich ebenso an wie dem Urteil der SdJ-Jury, die „Targi“ zum Kennerspiel des Jahres nominiert hat. Kaum zu glauben, daß es sich um die erste Veröffentlichung des Autors handelt, der nach eigener Auskunft schon eine Erweiterung in petto hat. Bitte schnell veröffentlichen, lieber Kosmos-Verlag!

* Terra Mystica

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.03.13 von Flott - Terra Mystica, unendliche Vielfalt. Wir befinden uns auf einem phantastischen Kontinent. Dies sind die Abenteuer von Terra-Mystica-Spielern, die viele Lichtjahre von der Realität entfernt sind, um fremde Welten zu entdecken, unbekannte Völker und deren Spezialfähigkeiten. Die Terra-Mystiker-Spieler dringen dabei in Dimensionen des Spielspaßes vor, die man mit kaum einem anderen Spiel erreicht.

* Trajan

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.01.12 von Flott - Mit Trajan hat Stefan Feld den Mancala -Mechanismus auf geniale Weise modifiziert, da durch diesen gleich drei Aspekte des Spiels gesteuert werden: durch das Setzen der Aktionssteine wählt man die Aktionen aus, kann sich die wichtigen Trajan-Plättchen ergattern und zuletzt das Spieltempo bestimmen, was insbesondere gegen Ende der Quartale taktische Möglichkeiten eröffnet. Die Bereiche des Spiels sind so eng ineinander verwoben, daß man schon fast nicht mehr von Spielmechanismus, sondern lieber von Spielorganismus sprechen möchte; dem entspricht auch, daß sich die –übrigens hervorragend strukturierte – Spielregel trotz ihres Umfangs von 12 Seiten recht leicht verinnerlichen läßt. Interaktion ist sicherlich nicht die Stärke von Trajan, aber gleichwohl ist der neue Feld ist auch weit davon entfernt, ein Solitär-Spiel für zwei bis vier Spieler zu sein, da in den verschiedenen Bereichen schnell ein Wettbewerb entsteht; dies gilt selbst für das Spiel mit nur zwei Personen. Die spannende Wettkampfatmosphäre wird noch dadurch gesteigert, daß der aktuelle Siegpunktstand stets auf der Kramer-Leiste aktualisiert wird und der Sieger somit nicht (anders als in den von mir gleichfalls sehr geschätzten Spielen Agricola und Navegador) in einer einzigen Endabrechnung ermittelt wird. Trajan ist ein, wenn nicht das Highlight von Essen 2011!

* TZAAR

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.11.10 von flott - Einziger Nachteil: Zu Beginn des Spiels ist es nicht ganz so wichtig, welche Züge man macht. (Wobei man sich aber einen strategischen Vorteil erarbeiten kann, indem man die Ecken mit seinen Tzaars besetzt.) Ab dem fünften Zug wird es immer spannender und vor allem zum Schluß ein Kampf auf des Messers Schneide: Habe ich von allen drei Steinsorten noch mindestens ein (halbwegs) sicheres Exemplar? Oder droht mir die Zugunfähigkeit? Ein wahrer Strategie-Krimi! Danke Kris Burm!

* Tzolk´in: The Mayan Calendar

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.02.13 von Flott - Ich möchte mich meinem Vorredner anschließen und für „Tzolkin“ in die Bresche springen, das hier aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen etwas ungerecht behandelt wird. Nur mal kurz zum Vergleich: Auf BoardGameGeek ist „Tzolkin“ innerhalb kurzer Zeit in der Kategorie Strategiespiele auf den 24. Platz vorgeprescht und hat dabei einige altgediente Klassiker auf die Plätze verwiesen. Seitdem wir „Tzolkin“ in Essen gekauft haben, ist es eines unserer meist gespielten Spiele, was angesichts der Konkurrenz von „Terra Mystica“ schon einiges aussagt. „Tzolkin“ hat eine sehr große strategische Tiefe, wobei der Verwaltungsaufwand im Vergleich mit ähnlichen Spielen (wie z.B. „Agricola“, an das „Tzolkin“ entfernt erinnert) dank der Zahnräder erheblich geringer ist. Daß es dominante Strategien gibt, kann ich nach meiner Spielpraxis nicht bestätigen, allerdings sollte man schon aufpassen, in den Tempeln gut zu stehen – wofür das Spiel genügend Wege anbietet. Sehr gut gefällt mir auch, daß es im Gegensatz zu vielen anderen Workerplacement-Spielen nicht darauf ankommt, die Zahl seiner Arbeit möglichst rasch zu vergrößern. Auch sind das Spielmaterial und insbesondere der Spielplan sehr schön gestaltet. Der Spielspaß steigt mit der Zahl der Mitspieler noch leicht an, wobei „Tzolkin“ auch zu zweit hervorragend funktioniert. Wer sich über akute Analysis Paralysis beklagt, sollte vielleicht nach anderen Mitspielern suchen, nicht aber nach einem anderen Spiel.