Eingestellt Dienstag 22. Oktober 2002 - Dieser Artikel wurde 12672 mal aufgerufen.
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Spielinfo
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Spielecover |
Es lebe die Revolution! Runter mit den Köpfen der Adligen. Drei Tage lang muss die Guillotine ihre Arbeit leisten. Die Spieler betätigen sich als Henker und sammeln die Köpfe der Adligen und damit Punkte. Davon möchte natürlich jeder am meisten bekommen. Doch die Spieler verändern die Reihenfolge der Adligen und für mache Person gibt es am Ende auch noch Minuspunkte.
Das Spiel besteht aus Adelskarten, mit den Köpfen der Adligen. Zwölf Karten werden in einer Reihe offen ausgelegt. Am Ende der Reihe wird die Papp-Guillotine aufgestellt, die zeigt, wem es als nächstes den Kopf kostet.
Mit den Aktionskarten können die Spieler die Reihenfolge der offenen Adelskarten verändern. Zu Beginn wird jeder Spieler mit 5 Aktionskarten ausgestattet.
Spielablauf
Natürlich beginnt bei diesem Spiel derjenige mit dem längsten Hals.
Zunächst darf er eine seiner Aktionskarten ausspielen. Dazu liest er den Text der Karte vor und führt die Aktion durch.
Unabhängig, ob er eine Aktionskarte ausgespielt hat, muss er den Adligen köpfen, der als nächster an der Guillotine liegt. Die Adelskarte legt er offen vor sich ab.
Abschließend zieht er eine weitere Aktionskarte nach und sein linker Nachbar kommt an den Zug.
Sobald der letzte Adlige geköpft wurde, endet der erste Tag.
Es werden zwei weitere Henker-Tage gespielt, wobei jeweils wiederum 12 Adlige offen ausgelegt werden. Die Spieler spielen mit ihren Aktionskarten weiter.
Nach dem dritten Tag werden die gesammelten Köpfe gewertet. Zuvor darf jeder Spieler nochmals eine Aktionskarte ausspielen, um sein Punktestand zu verbessern. Plus- und Minuspunkte werden verrechnet.
Einige Aktions- und Adelskarten können das recht einfache Geschehen durcheinander bringen. Die Aktionskarten sorgen bieten vielfältige Möglichkeiten: Adlige nach vorne oder nach hinten verschieben, gleich zwei köpfen, sogar die Guillotine an das andere Ende der Adelskarten versetzen und vieles mehr.
Bei den Adelskarten beendet beispielsweise die Hinrichtung von "Robespierre" einen Köpfungstag vorzeitig, mehrere Pallastwachen sorgen für höhere Plus-, Tragische Figur dagegen für Minuspunkte.
Guillotine ist kein neues Spiel. Es erschien bereits in englischer Sprache im Jahr 1998 bei Wizard of the Coast. Amigo hat sich bewusst an die grafische Vorlage des Originals gehalten. Meines Erachtens haben sie auch gut daran getan, denn die Grafik ist ansprechend und man entdeckt immer wieder nette grafische Details, die zugegebener Maßen teilweise etwas makaber sind.
Für das Spiel nicht unbedingt notwendig aber ein nettes Gimmick stellt das "Werkzeug" dar, die Guillotine, nach welchem dieses Spiel benannt ist. Hier hat Amigo ein gelungenes Redesign vorgenommen. Obwohl es nur 3 Pappstanzteile sind, die ineinander gesteckt werden, so macht es schon Laune, wenn sich die potentiellen Köpf-Kandidaten an der Guillotine anstellen sieht und man versucht die Schnäppchen herauszupicken.
Vom Spiel selbst darf man wirklich keinen Tiefgang erwarten. Diesen Anspruch hat es nicht. Es sind vielmehr die Handkarten und das Thema, welche die hier spaßbestimmend sind. Die taktischen Möglichkeiten sind schon allein durch die vielen Handkarten und deren Auswirkungen begrenzt. Man plant also nicht in die Zukunft, sondern versucht das Beste aus seiner Situation zu machen. Dies geschieht häufig auf Kosten des nachfolgenden Spielers, welchem man natürlich versucht die guten Karten vor der Nase weg zu schnappen oder ihm eine schlechte Karte vor die selbige zu schieben.
Damit ist Guillotine ein einfaches und schnell gespieltes Spiel, das zumindest von Menschen mit skurrilem Hang Spaß machen wird. Manch einen mag das Thema abschrecken, man sollte jedoch nicht vergessen, dass Guillotine ein Satire-Spiel ist und man ihm eher mit einem gewissen Augenzwingern begegnen sollte. Gewisse Ähnlichkeiten zu "Family Business" lassen sich nicht verleugnen, allerdings fällt der Einstieg bei Guillotine noch ein Stück leichter, da die Handkarten alle selbsterklärend sind.
Ich muss gestehen, ich bekenne mich zu der Gattung Menschen mit etwas makaberen Humor und werde deshalb gerne mal wieder Spielrunde einwerfen, um gemeinsam ein paar Adlige zu köpfen (Autsch!).
Rezension Frank Gartner
17 H@LL9000 Bewertungen, Durchschnitt:
4,4.
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01.04.04 von Frank Gartner |
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01.04.04 von Hans-Peter Stoll |
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01.04.04 von Jörn Griesbach |
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01.04.04 von Christian Preuß |
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01.04.04 von Bodo Redner |
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01.04.04 von Markus Janka |
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01.04.04 von Birgit Janka |
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01.04.04 von Oliver Grimm |
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01.04.04 von Claudia Hely |
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01.04.04 von Bernd Eisenstein |
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01.04.04 von Christiane Brecht |
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01.04.04 von Ulrich Fonrobert |
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09.02.07 von Jochen Traub |
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15.02.07 von Michael Andersch - Wenn der anfängliche Witz bzgl. Kartengrafik verraucht ist, dann bleibt spielerisch leider nicht mehr viel übrig. |
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23.02.07 von Uta Weinkauf - Böses Spiel! |
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12.12.09 von Michael Kahrmann |
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05.03.10 von Horst Sawroch |
27 Leser Bewertungen, Durchschnitt:
4,2
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01.04.04 von Peter Zanow - Endlich auf deutsch, genial!!! |
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01.04.04 von Randolf Dieckmann |
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01.04.04 von Haini Qiao |
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01.04.04 von Dirk Van Erps - Ein nicht zu ernst zu nehmendes Spiel (nichts für Taktiker) aber kann lustig sein. |
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01.04.04 von Michael Schumacher |
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01.04.04 von Petra Sanwald |
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01.04.04 von Pia Lemberger - Guillotine ist ein tolles Spiel für 2 oder auch mehrere Spieler. Die Grafik ist witzig und auflockernd und die Gier der Mitspieler nach dem teuersten Kopf alleine macht das Spiel schon spielenswert. Mit richtig eingesetzten Karten kann man anderen noch ein böses Kärtchen unterschieben oder sich selbst den fettesten Kopf zum Köpfen sichern *G*. Auflockerndes Spiel, wo man nebenbei auch essen und plaudern kann - was ja auch nicht ganz unwesentlich ist *G*. |
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01.04.04 von Peter Gustav Bartschat - Der berühmte "Reiz des Verbotenen" macht sicher einen großen Teil des Spaßes aus, den man bei dem Spiel empfinden kann (jedenfalls, so fern man nicht zu den Blockwarten des Gutmenschentums gehört): Schuldigen wie Unschuldigen im Akkord die Köpfe abzuschlagen und dabei die konkurrierenden Henker mit kleinen Nickeligkeiten zu ärgern, das hat einfach was! Das Spiel ist im hohen Maße für kurze Mittagspausen geeignet: Schnell erklärt, schnell gespielt, und ganz witzig aussehen tut´s auch noch. Da macht es auch nix, dass in dem Spiel eigentlich nur wenig "Spiel" steckt. Gruß vom Bär |
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01.04.04 von Steffen Stroh - Schwarzhumoriges Chaos-Spiel, ideal für die kleine Zockerei zwischendurch an einem Partyabend. Themenecht klappt es kaum "mit Köpfchen" zu agieren, dafür haben wir uns selten so gut und locker amüsiert. |
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01.04.04 von Jörn Frenzel |
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01.04.04 von Wojtek Szymanski |
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13.09.04 von Roland Sciarra |
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25.10.04 von Carsten Pinnow |
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22.12.04 von Kudde |
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29.05.05 von Thomas Potthoff |
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29.05.05 von Braz - Wie bei "Hexenjammer": Fragwürdige Thematik -> nichts für mich ! |
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29.05.05 von Lucas Ahrweiler - schnelles Spiel für zwischendurch. Gut für Wenigspieler geeignet. Nichts für Taktiker wegen des hohen Glückanteils. |
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26.01.06 von Sascha - Das Spiel trifft genau meinen schwarzen Humor und ist daher zunächst ganz witzig. Allerdings ist das Spielprinzip nicht gerade erfüllend. Hat man gute Aktionskarten, kann man sich bei seinem Zug die Rosinen rauspicken oder die Mitspieler ein bisschen ärgern. Hat man nur schlechte Aktionskarten gezogen, hat man halt Pech. Planung ist gleich null. Man spielt so vor sich hin. Schade um das witzige Thema und die schönen Karten, aber ich hoffe, dass das nicht noch mal einer in meiner Runde spielen will... |
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07.05.06 von Veronika Kay |
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07.12.06 von Matthias Ermer - Klasse Thema, stimmig umgesetzt. Und die etwa 10 Regelergänzungen, damit`s ausgewogen ist und es keinen Zoff mehr um die Auslegung der Karten gibt, haben wir mit der Zeit dann auch hingekriegt... |
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15.03.07 von Kuhnstein |
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18.03.07 von sidney wilz |
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25.05.07 von BlueYeti - Mit wenig Spielern gerade noch an der Grenze zum Ertragen/Wegwerfen. Mit vielen legt man einfach seine Karten aus und kann eh nicht viel machen, da zuviel passiert bis man wieder dran ist. Man frag sich, was habe ich als Spieler von dem Spiel??? |
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14.06.07 von Kudde - Verliert nach mehreren Partien deutlich an Reiz. |
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30.09.07 von Frank Langheim - schnelles, witziges Spiel für Zwischendurch, je mehr Mitspieler um so weniger planbar - zu 2 gut spielbar |
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14.11.07 von paul richter - Ich liebe Guillotine! Leider habe ich die englische Version, und da dauert es bei manchen Leuten ewig bis sie kapiert haben was auf den karten spielt. Es gibt also nur wenige, die es mit mir spielen, aber dann ist es großartig! Köpfe hacken macht Spaß, und im Übrigen finde ich nicht, dass man keinen Einfluss hat: Es gibt durchaus verschiedene Strategien, man kann sich etwa auf bestimmte Farben spezialisieren, auf die "Guardians", auf passende Pärchen etc., alles Strategien die gut gehen können wenn man sie konsequent durchzieht. (und die richtigen karten hat...) Die Guillotine sieht in der deutschen Version übrigens besser aus |
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02.02.11 von RS |