Rezension/Kritik - Online seit 17.11.2004. Dieser Artikel wurde 7856 mal aufgerufen.

Tanz der Hornochsen

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Autor: Wolfgang Kramer
Illustration: Oliver Freudenreich
Verlag: AMIGO
Rezension: Hans-Peter Stoll
Spieler: 2 - 8
Dauer: 45 Minuten
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 2004
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
4,3 4,3 Leser
Ranking: Platz 3163
Download: Kurzspielregel [PDF]
Tanz der Hornochsen

Spielziel

Beim Auslegen der Zahlenplättchen heißt es für die Spieler: Aufpassen! Denn wird ein Plättchen auf einen Kuhfladen oder gar ein Hornochsenfeld gelegt, gibt es Minuspunkte. Für die Minuspunkte wandern die Spieler auf den Misthaufen zu. Sieger ist allerdings derjenige, der die wenigsten Punkten und damit den größten Abstand zum Misthaufen halten konnte.

Ablauf

Zum Spiel gehören Plättchen mit den Zahlen von 1 bis 99. Von diesen gemischten Plättchen erhält jeder Spieler 6 hinter seinen Sichtschirm. Vier davon werden zufällig in die ersten vier Reihen auf dem Spielplan gelegt.

Gleichzeitig legt jeder Spieler eine seiner Zahlen offen.

Nun werden in aufsteigender Reihenfolge die ausgelegten Plättchen in den Reihen angelegt. Beim Anlegen sind diese Regeln zu beachten:

  • Größere Zahlen werden an die Reihe gelegt, zu der es die geringste Differenz gibt.
  • Ist eine Zahl kleiner als alle zuletzt in den Reihen gelegten Plättchen, wird es an die höchste Zahl angelegt.

Wird das letzte Feld einer Reihe ausgefüllt, erhält der Spieler die angegebene Zahl an Minuspunkten. Das letzte Plättchen wird in die nächste freie Reihe an die erste Stelle gelegt. Von den verbliebenen Plättchen darf sich der Spieler eines oder zwei aussuchen und hinter seinen Schirm legen. Die anderen kommen aus dem Spiel.

Vor jedem verdeckten Auslegen der Plättchen darf jeder einmal weitere kaufen. Einfach durch Ausrufen wird angekündigt, ob eines, zwei oder drei Plättchen gekauft werden sollen. Jedes Pättchen bedeutet einen Minuspunkt.

Gelingt es einem Spieler, nach dem Verteilen der Plättchen keine mehr hinter dem Schirm zu haben, erhält er sechs neue kostenlos.

Bei Bewegen der Spielfiguren auf der Minus-Zählleiste darf nicht mehr als eine Figur auf einem Feld stehen. Muss ein Spieler seine Figur auf ein bereits besetztes Feld ziehen, so wird er ein Feld weiter in Richtung Misthaufen gezogen.

Die Reihen auf dem Spielplan zeigen noch weitere Felder, so dass beispielsweise jeder Spieler gleich zwei Plättchen legen muss, oder auf einem bestimmten Feld auf einem Kuhfladen ausrutscht und in jedem Fall ein paar Schritte Richtung Misthaufen laufen muss. Solange bestimmte Reihen aktiv sind, gibt es sogar Pluspunkte (Happy Kuh).

Das Spiel endet, sobald der erste Spieler auf oder über das Misthaufen-Feld zieht. Wer nun am wenigsten Minuspunkte vorweisen kann, ist Sieger.

Fazit

Die schöne Grafik ist einladend, die Größe der Zahlenplättchen wurde sicherlich durch die Ablagemöglichkeit auf dem Spielplan bestimmt, dennoch sind sie etwas zu klein. An dieser Stelle ist deutlich zu merken, dass dieses Spiel von Kartenspielen abstammt.

Wenn die Spielanleitung aufmerksam und konzentriert gelesen wird, gelingt der Spieleinstieg gut.

Meiner Meinung nach ist die Anzahl der Spieler ein entscheidender Faktor, wie sich das Spiel entwickelt.

Mit mehr als 4 Spielern wird das Spiel weniger planbar und es bekommt einen vergleichbaren Charakter wie 6 nimmt. Wer gerne mehr taktische Überlegungen einfließen lassen will, sollte den Tanz der Hornochsen in kleiner Runde angehen, denn bei bis zu vier Spielern lässt sich eher einschätzen, mit welcher Zahl man ohne Minuspunkte davon kommt. Nur so lassen sich auch Happy Kuh Runden gezielt nutzen.

Die zusätzlichen Felder sorgen für willkommene Abwechslung im Spielgeschehen und gerade die offene Runde bringt die führenden Spieler etwas in Bedrängnis.

Strategische Meisterleistungen kann man jedoch nicht erwarten, denn das Glück beim Nachziehen der Zahlen ist immer dabei. Da hilft auch nur gelegentlich das Recht, nach dem Abschließen einer Reihe bis zu zwei Zahlen wieder aufzunehmen.

Das Brettspiel verwendet Elemente aus den beiden Kartenspielen 6 nimmt und Hornochsen und mischt sie neu zusammen. So ist der Tanz der Hornochsen mehr als nur ein müder Abklatsch, sondern leichtes Spielvergnügen mit gutem Unterhaltungswert. Dieses Spiel kann man in jede Spielrunde mitbringen.

Rezension Hans-Peter Stoll

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Tanz der Hornochsen: 4,0 4,0, 20 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.10.04 von Hans-Peter Stoll - Bewertung für das Spiel mit bis zu vier Mitspielern
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.09.04 von Kathrin Nos - Je mehr Spieler, desto chaotischer und unberechenbarer ist das Spiel - wie bei 6 nimmt! Ich spiele den Tanz der Hornochsen gerne mit, sehe für mich persönlich aber keinen Grund, es zu kaufen, da sich bereits das exzellente 6 nimmt! in unserer Spielesammlung befindet.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.09.04 von Uta Weinkauf
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.09.04 von Peter Nos
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.09.04 von Frank Gartner - Man soll kaum glauben, dass eine Brettspielumsetzung eines Kartenspiels (6 nimmt!) einen solchen Spielspaß bereiten kann. Durch die festgelegten Reihen und die neuen Elemente wie doppelt legen, Karten kaufen und Pluspunkte erhalten, entsteht ein Spiel mit eigenem Spielreiz, das an so manchem Spielewochenende vielen Viel- und Gelegenheitsspielern Spaß bereitete!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.09.04 von Klaus Jörder
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.10.04 von Rolf Braun - 'Tanz der Hornochsen' hat mit 6nimmt einen großen Vorgänger (auch wenn es eigentlich ein kleiner ist). 'Tanz der Hornochsen' greift alle Mechanismen aus 6nimmt auf und bringt neue Nettigkeiten dazu - wem 6nimmt noch nicht zu abgegriffen ist oder das ganze etwas variantenreicher wünscht ist hier sehr gut bedient - ob die alte Idee neu und gut aufbereitet eine große Schachtel wert ist ...?
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.10.04 von Nicole Biedinger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.10.04 von Steffen Stroh - Ein unterhaltsames Spiel, aber fraglich, ob Besitzer von "6 nimmt!" es unbedingt brauchen. Schade auch, dass die Grafik so bescheiden ausgefallen ist.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.10.04 von Jörn Griesbach
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.10.04 von Ulrich Fonrobert - Ganz nett, aber wer "6 nimmt!" hat, der braucht dieses Brettspiel nicht unbedingt, wenn er Spaß und Hornochsen haben will...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.11.04 von Claudia Schollenberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.11.04 von Michael Andersch - Mir gefallen die zusätzlichen Möglichkeiten gegenüber "6 nimmt", allerdings macht es mir nicht *mehr* Spaß als dieses (ist aber auch nicht schlechter - einfach anders). Leider hat es auch den gleichen Nachteil wie sein Vorgänger: Die zunehmende Unplanbarkeit mit zunehmender Spielerzahl (>5 Spieler m.E. ein reines Glücksspiel). Hier hätte ich mir Verbesserung gewünscht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.11.04 von Barbara Winner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.11.04 von Bernd Eisenstein
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.11.04 von Stephan Gehres - Bei mehr als 5 Spielern sinkt der Spielreiz erheblich.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.11.04 von Jochen Traub
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.11.04 von Roland Winner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.11.05 von Ralph Bruhn
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.03.07 von Rene Puttin - Das viel preiswerte Kartenspiel ist auch nicht schlechter!

Leserbewertungen

Leserwertung Tanz der Hornochsen: 4,3 4.3, 4 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.11.04 von Sarah Kestering
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.11.04 von Carsten Pinnow
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.11.04 von Markus Hofmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.11.04 von Daniel Ott - Sehr gute Umsetzung eines Klassikers. Ab 5 Spielern lassen wir aber die Ochsenaugen weg, da das Spiel sonst zu zäh wird.

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