Rezension/Kritik - Online seit 05.06.2012. Dieser Artikel wurde 7115 mal aufgerufen.

Die Gulli-Piratten

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Autor: Andreas Pelikan
Verlag: Heidelberger Spieleverlag
Rezension: Mahmut Dural
Spieler: 2 - 5
Dauer: 30 - 60 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2011
Bewertung: 3,7 3,7 H@LL9000
4,8 4,8 Leser
Ranking: Platz 2313
Die Gulli-Piratten

Spielziel

Vorgeschichte:
Hallo, ich bin Carla, die Gottesanbeterin, eine Business-Frau in Kanalediven. Wir leben hier zu Tausenden friedlich miteinander. Das einzige Problem, das wir hier auf Kanalediven haben, ist Hunger. Denn dies ist erst seit Jahrzehnten unser Zuhause, besser gesagt, unser Versteck vor den Menschen. Denn immer, wenn sie einen von uns sehen, müssen sie laut kreischen, und dann versuchten sie, uns unter ihren Füßen zu begraben. Sie bezeichnen uns als ekliges Getier und unsere Heimat nennen sie abwertend Kanalisation.

Wenigstens meiden sie diesen Ort, so dass wir uns hier vor ihnen erholen und vermehren konnten. Leider sind unsere Essensvorräte sehr knapp. Inmitten von Beton, Wasser und Stahlrohren wächst nun mal kein Gras. Wir sind auch nicht so begabt und von Gott gesegnet, dass wir unsere eigenen Pizzerien oder Burgerläden aufmachen können. Schon mit den Zutaten als Hauptmahl würden wir uns zufrieden geben, wenn wir sie denn hätten. Aber leider sind wir von den Menschen abhängig und ernähren uns von deren Abfällen.

Ich "Genie" habe mir diese Notlage zum Geschäft gemacht. O. k., es gibt noch vier weitere Konkurrenten hier auf Kanalediven, die auch Business machen. Unsere Stadt unterstützt nämlich solche Ich-AGs und stellt uns drei Schiffe zur Verfügung, mit denen wir die nahrhafte Beute herantransportieren können, und bezahlt uns auch gut dafür (Siegpunkte). Jeder muss jedoch die Crew-Mitglieder selbst engagieren. Daher gehe ich immer, wenn so ein Auftrag bevorsteht (Spielvorbereitung), in die Dorfkneipe und stelle vor Ort meine Crew zusammen.

Das sind richtige Seeräuber! Ey man, auch wenn sie nicht wissen, wie überhaupt das große weite Meer aussieht, sind sie doch Seeräuber! - Sie sind Herren der Kanal ...isation. O. k., unsere Schätze bestehen auch nicht aus Gold und Diamanten, aber ey ... die kann man ja schließlich gar nicht essen! Und obwohl sie gar keine eigenen Schiffe besitzen, hat jeder von ihnen das Zeug zum namhaften Piraten! Darf ich vorstellen:

"Jack die Ratte"
Gib ihm ein Schiff, und er wird dir doppelt so viele Beute nach Hause bringen. Er liebt es nunmal, Kapitän zu sein. Er denkt, er sei dazu berufen.

"Vitamin B alias die Kakerlake"
Aus mir unerklärlichen Gründen schafft sie es in den meisten Fällen, umsonst auf das Schiff zu kommen (zahlt eine Karte weniger). Muss wohl an ihrer Größe liegen.

"Yoga die Kröte"
Engagierst du ihn, brauchst du keine Angst zu haben, dass er mit Verdorbenem nach Hause kommt. Muss wohl am Meditieren liegen, denn er kann stundenlang am selben Punkt hocken und geduldig auf bessere Beute warten.

"Hakan der Waschbär" - "Du kommst hier net rein!"
Hast du ihn auf dem Schiff, kannst du beruhigt sein, denn bei der Beuteverteilung lässt Hakan keinen vor. - O. k., es gehen Gerüchte um, dass er ab und zu vorher Schmiergeld nehmen würde. Aber mein Gott, wer tut das denn heutzutage nicht (muss bezahlt werden, wenn man ihn überspringen will)?

"Slimer die Schnecke"
Dieser Schleim, auf dem er immer rutscht, sieht wirklich ekelig aus, aber glaub mir, der ist echt gut. Fast jeder fürchtet sich vor seinem Schleim. Man sagt, er würde sich immer die besten Stücke schnappen, weil andere in seinem Schleim ausrutschen. Hört sich doch geil an, oder? So nen fetten Burger mit Hilfe von Slimer schnappen, wäre doch genial.

"Ratzfatz das Wiesel"
So wie sein Spitzname es verrät, ist er verdammt flink. Bevor andere ihren Arsch hochbekommen, hat er schon zwei Aktionen für dich erledigt. Cool, oder?

Ablauf

Spielvorbereitung:
Jeder entscheidet sich für nur vier Crew-Mitglieder. Mann, ich würde ja auch gern alle sechs mitnehmen, aber schließlich muss ich auch an mein Business denken, oder?!

O. k., o. k.! Wenn ihr besser damit klar kommt, sage ich nicht mehr Business, sondern nenne das Ganze einfach Spiel. Aber trotzdem seid ihr noch meine Kontrahenten, also erwartet keine großartigen Tipps von mir.

Damit alles gerecht läuft, machen wir das Ganze so: Ihr wählt erst mal einen Startspieler. Ey, ey, ey! Müsst ihr euch denn gleich die Augen zerkratzen? Ist doch egal, wer Startspieler ist. Der einzige Unterschied ist doch nur, dass er und sein linker Nachbar sich drei Talismankarten ziehen und die restlichen zu Beginn vier Karten bekommen. Wenn ihr das nicht hingeschissen bekommt, dann bestimme ich den Startspieler: Startspieler wird derjenige, der als Letzter einen "dummen, kreischenden Menschen vor einer Spinne hat weglaufen sehen". - Pöh, diese Menschen. - Wie primitiv!

Spielablauf:
Der Reihe nach wird jeder von euch eine der folgenden vier Aktionen durchführen:

  1. Zwei Karten nachziehen:
    Ich wollte eigentlich keine Tipps geben, aber ab und zu solltet ihr mal eure Kartenhand auffüllen. In der Auslage werden immer vier Karten ausliegen. Ihr könnt in beliebiger Kombination entweder Karten aus der Auslage und/oder vom verdeckten Stapel nehmen.
    Vergesst bitte nicht, die Auslage wieder auf vier aufzufüllen. Ja ja, auch wenn sie eure Kontrahenten sind, wird die Auslage aufgefüllt. Hey man, wir sind doch alles Helden oder? Und Helden tun nun mal Heldenhaftes und sind fair!
  2. Eine Figur auf ein Mannschaftsfeld setzen:
    Jedes der drei Schiffe hat vier freie Felder. Ein Kapitänsfeld (C) und drei Mannschaftsfelder (1 - 3). Durch das Ausspielen bestimmter Talismankarten könnt ihr euere Crewmitglieder auf diese Felder bringen bzw. dort weiter nach vorn bewegen.
  3. Zum Kapitän werden:
    Ja, genau - so wird man zum Kapitän. Habt ihr eine Figur auf der 3 stehen, könnt ihr sie durch das Ausspielen einer Karte zum Kapitänsfeld vorrücken und zum Kapitän machen. Es würde aber auch klappen, wenn ihr auf der 1 stehen würdet und die anderen beiden Felder vor euch wären besetzt - dann könntet ihr alle überspringen und auch zum Kapitän werden.
    Ja, richtig. Auch nur mit einer Karte! - Gefällt euch, was? - Mist, ich wollte doch keine Tipps geben. Wenn natürlich "Hakan" übersprungen wird, müsst ihr zwei Karten abgeben. Nichts da, das geht nicht! Wenn ihr keine zweite Karte habt, dann dürft ihr Hakan auch nicht überspringen.
  4. In See stechen:
    Ist zu Beginn deines Zuges einer von deinen Leuten der Kapitän eines Schiffes, so musst du in See stechen. Das heißt: Schatzverteilung. Der Schatz besteht immer aus einem Bonusplättchen und drei Beutemarkern. Der Kapitän bekommt zuerst das Bonusplättchen und darf sich dann noch einen Beutemarker nehmen. Die folgenden Piraten nehmen sich danach auch jeweils einen von den verbliebenen. Wenn denn überhaupt etwas zurück bleibt, denn "Jack" nimmt immer 2 Beutemarker - schon vergessen?

Jeder Pirat, der mindestens eine Beute gemacht hat, muss von Bord. Jeder, der nichts bekommen hat, rückt um einen Platz nach vorne. Ja, Meister Yoga, ich weiß. Du bleibst gern noch sitzen, um gleich auf das Kapitänsfeld vorzurücken, nicht wahr?

Spielende:
Ja, das war es eigentlich. Mehr Tipps gibt´s von mir nicht. Das macht ihr so lange, bis es keine Beute mehr gibt. Wer die beste Beute nach Hause gebracht hat, besitzt die beste Crew.

Tipp: Die Bonusmarker sind sehr, sehr gefragt (wertvoll), wie z. B. ein Dosenöffner. O. k., o. k. war ein schlechter Tipp! Ist ja logisch: Was will man denn mit einer "Dose", wenn man sie nicht öffnen kann? Herrgott, wenn ihr so gut seid, dann zeigt es doch. Was musste ich meine Zeit hier vergeuden. Nun fangt an!

Fazit

Nein, nein, ich bin nicht verrückt geworden! Das Spiel macht auch keinen verrückt. Im Gegenteil, es hat so ein erfrischend anderes Thema, welches mich dazu gebracht hat, mal auf eine andere Art und Weise ein Spiel zu rezensieren.

Für alle, die aufgrund des großen Schachtelformates, des düsteren Covers und des Heidelberger Logos ein komplexes Strategiespiel erwarten, sei an dieser Stelle erwähnt, dass Die Gulli-Piratten eher ein kurzweiliges, jedoch sehr amüsantes Familienspiel ist.

Das Spielmaterial ist nicht gerade üppig - viel Luft befindet sich in der Schachtel, jedoch ist alles von sehr, sehr guter Qualität. Die Pappmarker sind doppelt so dick, als wir sie von anderen Spielen gewohnt sind. Und die dreißig Figuren sind schön groß, handlich und sehr detailliert. Die Spielregeln finden Platz auf insgesamt acht Seiten, sind leicht zu lesen und zu verstehen. Die vielen bebilderten Beispiele tragen zum leichten Einstieg bei.

Die Gulli-Piratten kann in drei verschiedenen Varianten gespielt werden und spricht somit eine breite Masse an Spielertypen an. In meinen vielen Testrunden machte es allen Beteiligten viel Spaß. Während die einfache Variante den Nichtspielern und Kindern das Spiel zugänglich macht, sollten sich Familienspieler oder Vielspieler gleich an das Basisspiel (Familienvariante) wagen oder der Expertenvariante widmen. Denn die einfache Variante lässt zwar durch das Wegnehmen der Talismankarten noch genügend Raum für Interaktion, kann aber nicht genügend Spannung aufbauen, weil hier die Figuren noch keine Spezialfähigkeiten besitzen. Ab der Familienvariante haben die Charaktere spezielle Fähigkeiten, die viel Spaß und Spannung mit sich bringen.
Auch die Interaktion beschränkt sich nicht auf das Wegnehmen von Karten, sondern der Spieler beobachtet, welcher Charakter noch vor wem steht, welche Karten die Spieler sammeln und welchen Charakter er jetzt wo einbringen sollte.

Ein Beispiel für viel Interaktion ist zum Beispiel die Schnecke, die gegebenenfalls ihren Platz auf dem Schiff mit einer anderen Figur tauscht, vorausgesetzt sie hat die richtige Karte gezogen.
Es will auch gut überlegt sein, ob man einen Waschbären überspringt, schließlich bekommt der Besitzer des Waschbären eine Talismankarte, die er in seinem Zug zu seinem Vorteil und zum Nachteil des abgebenden Spielers ausspielen kann.

Trotz all dieser Überlegungen leidet der Spielfluss nicht. Wartezeiten sind so gut wie nicht vorhanden. Auch funktioniert das Spiel in allen Konstellationen. Allerdings ist das Spielgefühl bei jeder Besetzung ein anderes. Beim Spiel zu zweit mangelt es an Interaktion und Spannung. Hier haben die Spieler zu viele Möglichkeiten, sich während der Partie aus dem Wege zu gehen. Beim Spiel zu fünft kann der Glücks- und Ärgerfaktor als hoch empfunden werden.

Die Spieldauer variiert je nach Spieleranzahl und der Variante, die man gewählt hat, und wird in der Regel zwischen dreißig bis sechzig Minuten dauern.

Spieler, die ein herausforderndes und langes Spiel wünschen, können die Expertenvariante spielen. Hier werden vor dem eigentlichen Spiel die Fregatten auf die Rückseite gedreht und aneinander gelegt. Somit entsteht eine lange Theke. Je nach Spieleranzahl werden dort zwischen acht und zwanzig Figuren platziert, die nach und nach von den Spielern mit Hilfe von Talismankarten ersteigert werden. Wer also zum Beispiel gerne mit Ratten spielt, hat die Möglichkeit, gezielt die Ratten zu ersteigern. Diese Variante empfiehlt sich für Leute, die sehr oft Die Gulli-Piratten spielen und die Stärken der Charaktere gezielt einsetzen wollen. Denn mit der Zeit wird man seine Lieblingscharaktere finden. In meinen Testrunden waren die Kakerlaken, Wiesel oder Schnecken sehr beliebt. Mein persönlicher Favorit sind die Ratten, weil sie sich zwei Beutemarker schnappen dürfen. Jedoch sollte keiner die Absicht aus den Augen verlieren, immer Kapitän werden zu wollen, denn schließlich bekommt nur er die Bonusmarker.

Alles in allem ist Die Gulli-Piratten ein Spiel, welches ich Familienspielern empfehlen kann und an dem Vielspieler, die vielleicht einen Aufwärmer oder Absacker suchen, auch nicht vorbeigehen können. Thumbs up für dieses sehr gute, mal etwas andere Spiel!

Rezension Mahmut Dural

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Die Gulli-Piratten: 3,7 3,7, 9 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.03.12 von Mahmut Dural - Ein sehr amüsantes Spiel, wo fünf Kontrahenten, die Absicht haben stets der Kapitän sein zu wollen. Trotz dieses eindeutigen Ziels wird das Spiel nicht langweilig. Auch die vielen Charaktereigenschaften bringen die Balance des Spiels nicht ins Wanken. Ein tolles Familienspiel, welches auch bei meinen Vielspielerrunden sehr oft mehrmals hintereinander als Aufwärmer oder Absacker gespielt wird. Sehr sehr empfehlenswert!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.10.11 von Michael Andersch - Überraschend gutes Spiel. Überraschend deshalb, weil ich Thema und Aufmachung ziemlich abstoßend finde und daher auch vom Spiel nicht allzuviel erwartet habe. Für ein lockeres Zwischendurch-Spielchen könnte man hier fast 5 Punkte vergeben, aber im Zweifel lege ich mich aufgrund des Themas hier lieber 1 Punkt niedriger.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.11.11 von Dario Bagatto - Ein einfaches, lockeres Spiel. Eine gut verwobene Mischung aus Karten sammeln und dem Einsetzen der individuellen Charakter Fähigkeiten der einzelnen Gulli-Piratten mit einem guten Wertungs-Mechanismus. Das Thema und dessen grafische Umsetzung haben mir sehr zugesagt. Auch die Plastik Minifiguren finde ich total cool und eine schöne Ergänzung zu dem Spiel. Note 4 mit Tendenz zur 5.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.06.12 von Bernd Eisenstein - Ständiges Schauen, welche Figur was kann nervt. Außerdem bremsen die Blokaden das Spiel...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.06.12 von Heiko Hartnagel
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.06.12 von Sandra Lemberger - Es gibt auch positive Überraschungen! Denn dies ist ein Spiel, an das ich aufgrund der Thematik ein wenig widerwillig herangegangen bin. Aber es entpuppte sich als schönes Familienspiel. Leider gaukelt das Cover etwas vor, das nicht dem Spiel entspricht. So werden manche enttäuscht sein, weil sie sich etwas anderes erhofft haben und andere, denen das Spiel gefallen könnte, werden es nicht ausprobieren, weil sie die Aufmachung davon abhält. Schade!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.06.12 von Alexander Broglin - der Funke sprang nicht über. Ein Langzeitspielspass istnicht erkennbar. Einzige Abwechslung sind die verschiedenen Eigenschaften der Figuren. Ansonsten sehr schematischer Ablauf der Runden.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.06.12 von Katrin Husmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.11.13 von Frank Lehmann

Leserbewertungen

Leserwertung Die Gulli-Piratten: 4,8 4.8, 10 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.11.11 von Michael - \"Arbeiter-Einsetz- und Serien-Sammelspiel\" mit ganz witzigem Thema. Hat man die viel zu geschwätzige Anleitung verstanden, fluppt es. Wirklich gutes Spielprinzip, das als Variante auch ohne die unterschiedlichen Rollen der Figuren funktioniert (die seltsamen, nicht immer fest sitzenden Anclipsfüße für die Figuren werden dadurch zum echten Mehrwert, weil die Spieler sich dann nur die Figuren einer Sorte nehmen können, wenn sie das bevorzugen - schön gelöst!). Abwertung in der Aufmachung, weil das gebotene und zum Teil aufgeblähte Material auch in einer deutlich kleineren Schachtel Platz gefunden hätte. Außerdem: Die grandiosen Plastikspielfiguren, die schönen Grafiken der zu sammelnden Gegenstände (die vielleicht noch besser gewesen wären, würden sie thematisch stimmig in der Abwasserbrühe dümpeln) und die drastisch abfallende Qualität des eher abschreckenden Schachtelcovers und der Schiffsplättchen wirken so, als ob sie aus mindestens drei verschiedenen Spielen stammen. Bloß nicht vom Gruselcover und von der mageren Information auf dem Schachtelrücken abschrecken lassen: ein wirklich gutes Spiel, das womöglich auch Familien (mit schon einiger Spielerfahrung) ansprechen könnte.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.11.11 von Martin Molter - Neben "King of Tokio" ein weiteres Fun-Spiel vom Heidelbär. Selten hat ein einfaches Spiel mit ein wenig Takik in unserer Strategiespielerunde so viel Spaß gemacht. Es ist die eine Sache schnell auf Boot zu kommen und die andere, die Gegenstände zu bekommen, die man noch braucht (den Büchsenöffner für meine schon eingesammmelte Büchse). Ein Spiel für Zwischendurch (vielleicht 30-45 Minuten - ohne Aufbau). Die Schachtelgrafik hätte lustiger sein können - das Innenmaterial stimmt! Keine 6 Punkte, weil es halt nur für zwischendurch gut ist.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.11.11 von Jörn - Die Aufmachung ist grottenschlecht, aber der Spielwert ist toll!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.11.11 von Mike
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.03.12 von Gülsüm Dural - Preisleistungsverhältnis sehr gut ( ca. 20-25 Euro) ein wirklich tolles Spiel, welches jede Spielesammlung bereichern wird. Zu Schade als Absacker oder Aufwärmer. Ein Geheimtip von den Essener Neuheiten!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.06.12 von Frank Bergner - Dank der tollen Rezension von Mahmut gekauft und nicht bereut. Der Kritik einiger Rezensenten kann ich mich nicht anschließen. Aufmachung meiner Meinung nach ist top. Sehr stabiles Material und witzige Grafiken. Auch stört mich das Schachtelcover nicht, da es die düstere Abwasserwelt stimmig darstellt. Auch ist es wohl einfach sich 6 Charaktere der Besatzungmitglieder zu merken.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.06.12 von Paul Arnesen - Von der SDJ-Jury (wohl wegen des Themas) ignoriert, findet sich hier eine wahre Spielperle. Gut so: 3 versch. Regelvarianten für Einsteiger/Familie/Vielspieler. Prima Material und faire Preis/Leistung. Einzig der blockierende Waschbär ist nicht so gelungen und hemmt den Spielfluss unnötig.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.06.12 von Solveig Zaeske - Ein gelungenes Spiel mit lustigem Thema und ausreichend Spieltiefe. Die Charaktäre sorgen für ausreichend Abwechslung, und sind in ihrer Bedeutung leicht zu merken. Keine Ahnung was daran schwierig oder nervig sein soll. Grundsätzlich hab ich auch das Gefühl, dass der Waschbär das Spiel etwas bremst, dafür bietet das Wiesel aber eine Beschleunigungsfunktion. Der positive Eindruck ist nur durch die mangelnde Planbarkeit leicht getrübt. Wenn die Gullipiratten aber das nächste mal in See stechen sitz ich wieder mit im Boot.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.07.12 von Helga Dautert - Das Spiel hat uns sehr gut gefallen. Ausgefallenes Thema, Figuren statt einfache Chips, unterschiedliche Charaktere. Sehr variabel. Die Rezi ist sehr gelungen und entspricht dem Spielthema.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.11.13 von Björn R - Ein echter Geheimtip! Schnell erklärt und losgespielt - und dadurch, dass jedes Mal nur 4 der 6 Piratten mitspielen auch abwechslungsreich. Nicht von den Plastikfiguren abschrecken lassen 8wer sowas nicht mag) - wirklich gut!

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