Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Auf den Spuren von Marco Polo

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.02.19 von Michael Fecke - Das Spiel ist wirklich sehr, sehr gut und hat die Bewertung 6 verdient! Es ist aber nur was für Vielspieler und Strategiespieler. Es ist extrem wichtig den Plan zu lesen um zu schauen, wie man über Städte früh und dauerhaft zu Geld kommt um viel zu reisen. Dafür sollten sich alle Spieler ca. 5-10 min. intensiv Zeit lassen. Kommt man nicht an ausreichend Geld und Kamele, so hat man keine Chance auf viele Punkte. Wenn der Spielplan keine Möglichkeit bietet schnell und früh an Geld zu kommen, muss man sich mehr auf Aufträge konzentrieren. Extrem wichtig für den Sieg ist aber das Reisen: Schnell nach Beijing, früh die kleinen Städte anreisen (wegen Dauerboni, vor allem für Geld und Kamele), und möglichst alle 9 Kontore auf 9 Städte setzen, denn das gibt 15 Punkte oben drauf. Eine Gesamtpunkt von über 100 ist schon ordentlich! Ca. 40 Punkte davon allein durch das Reisen ist schon genial: 10P Beijing 14P durch 2 Reisezielkarten 10P bei 4 unterschiedl. Städten 15P für 8. u. 9. Kontor (vergisst man oft diesen Bonus) Das allein sind schon 49 P als max. Punktzahl fürs Reisen!!! Man ist schon gezwungen alles zu machen... Reisen, Aufträge, Siegpunkte sammeln über Stadtaktionen... Einfach toll!

* Puerto Rico

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.12.18 von Michael Fecke - Dass das Spiel großartig ist, daran besteht kein Zweifel! Dass in der aktuellen Ausgabe alle Erweiterungen drin sind ist super. Besonders mag ich, wenn die Gebäude der Grundausgabe mit den Gebäuden der beiden Erweiterungen zufällig auswählt werden! So muss man das Spiel immer wieder neu "lesen" und seine Taktik darauf ausrichten. Z.B. wenn es keine Lagerhäuser gibt dann kann ein Gegenspieler noch so viel produzieren: Bei geschickter Lieferung an die Schiffe bekommt der Gegenspieler dort nicht so viel untergebracht und ein Großteil seiner Ware landet im "Müll". Aber das sind wir ja leider in unserer Konsumgesellschaft gewohnt... ;-)

* Tichu

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.06.18 von Michael Fecke - Kann meinen Vorrednern nur voll zustimmen! Übrigens kann man es auch mit 5 oder 6 Spielern spielen. Geber-Tichu halt! Derjenige der aussetzt, holt gleich mal neues Bier oder Chips! Und die Partner wechseln dadurch auch mal. Sehr reizvoll! Selbst beim Aussetzen und dem Spieler "über die Schulter schauen"...

* Jenseits von Theben

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.04.19 von Michael Fecke - Maik Bretschneider, Sie schrieben: "Das andere Gedönse, mit dem man ohne Glück noch punkten kann, fällt dann auch nicht mehr nennenswert ins Gewicht". Selbst für mich überraschend, aber in meiner letzten Partie hat tatsächlich ein 13-Jähriger, der dieses Spiel nie zuvor gespielt hat mit folgender Taktik gewonnen: Er ist möglichst kurze Strecken gereist und hat fast nur Spezialwissen in Form von Büchern eingesammelt. Er hat nur wenige (auch eher unglückliche) Ausgrabungen vorgenommen. Aber: Er hat haushoch dadurch gewonnen, dass er in fast allen Kategorien das höchste Fachwissen hatte, was ja je Fachwissen am Spielende 5 Punkte sind. Und das hat nichts mit Glück zu tun. Dadurch das er nur wenig gereist ist war er ständig wieder dran. Im Gegensatz zu mir, der z.B. Basiswissen gesammelt hatte und danach erstmal wieder ewig warten musste um wieder dran zu sein. Mit dem Glück und Pech bei den Ausgrabungen kann man natürlich hadern, aber, wer überall mindestens 1 bis 3 Schätze ausbuddelt kann viele Ausstellungen machen. Zugegebenerweise ist es trotzdem mit dieser Ausstellungen-Strategie nicht ganz einfach zu gewinnen. Trotzdem kann man auch ohne Ausgrabungsglück durchaus um den ersten Platz mitmischen! Besonders gefällt mir aber, dass das Thema gut getroffen ist. Man ist halt Glücksritter, Schatzsucher, Goldgräber, Abenteurer und geht volles Risiko und somit auch mal leer aus! Hat in unseren Runden immer viel Spaß gemacht mit vor Aufregungen glühenden Wangen die Schätze aus den Beuteln zu ziehen. Im letzten Spiel hatte ein Spieler einmal wirklich Pech mit 6 Nieten bei 6 Zügen. Allerdings hatten andere Spieler vorort schon 3 mal gebuddelt. In der Regel hat man 1/3 Schätze und 2/3 Nieten. Das Spiel ist eben kein ausgeklügelter Algorithmus mit nachträglich wahrlos übergestülpten (Mittelalter-)Thema. Wenngleich ich auch mal ein "Burgen von Burgund" gerne mal spiele!

* Mystery Rummy Fall 4: Al Capone

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.12.18 von Michael Fecke - Glück und Strategie halten sich hier die Waage. Wer sich gut merken kann, welche Karten bereits abgelegt wurden und wer welche Karten auf der Hand hat, hat es leichter. Bei ihm sinkt der Glücksanteil enorm. Es gibt auch das Zockerelement eigentlich ablegbare Karten noch auf der Hand zu halten um die Gegner im Ungewissen zu lassen und zu überraschen. Dabei hat man allerdings das Risiko, dass ein Gegner einem alle diese gesammelten Karten einer Sorte auf einen Schlag abnehmen kann. Daher ist ein (wenn auch etwas abstrakter) Bezug zum Thema Al Capone, Gangster und der ständigen Angst überraschend plötzlich "einen über die Mütze" zu bekommen durchaus da! Der Romme Bezug ist, dass man Karten einer Sorte sammelt und ggf. (wie bei Romme Hand) zunächst noch nicht ausspielt. Das Anlegen, wie es beim Romme üblich ist kommt hier weniger zum Tragen. Also wer Romme liebt, weil er überall in der Auslage ich Möglichkeiten sieht an- und umzubauen wäre bei diesem Spiel eher falsch. Da sich bei lockerer Runde ohne "Masterminds" Glück und Strategie in Waage halten gewinnt auch mal jeder eine Spielrunde. Das Spiel macht Spaß und kann als kurzweiliger Absacker aber auch abendfüllend gespielt werden!

* Team Play

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.02.19 von Michael Fecke - Dieses Spiel ist wirklich super mit 6 Spielern und gut zu viert. In ungerader Spieleranzahl fällt die Teamvariante weg und somit der gesamte Spielreiz. Wir haben es heute zu sechst gespielt mit Wenigspielern und Jugendlichen und es hat trotzdem gezündet! Warum? Es ist immer der Reiz da den eigenen Auftrag zu erfüllen. Aber es gibt auch noch den öffentlichen Auftrag und den Auftrag des Teampartners! Läuft es mit dem Kartenziehen für den eigenen Auftrag nicht, so kann man nach Karten ausschau halten die zum öffenlichen Auftrag gehören und wenn das dann auch nicht passt kann man immer noch dem Partner 1-2 Karten zuschieben, die er oft mit riesieger Freude entgegennimmt! Somit kann man immer was mit den öffentlichen Zahlenkarten was anfangen! Oft hat man gar kein gutes Blatt und der Partner schiebt einem helfende Karten zu. Das ist dann einfach immer wieder ein Moment der Freude, dass es dann doch klappt, einen Auftrag zu erfüllen! Daher sitzen die Mitspieler nach anfänglicher Skepsis spätestens nach 10 min mit glühenden Wangen da und hoffen auf den nächsten glücklichen Moment oder strategischen Kniff einen Auftrag zu erfüllen! Und das macht wirklich Spaß! Also ein wirklich gelungener Mix aus Strategie, Glück, Aufmerksamkeit (was sammelt mein Partner...) und Teamplay. Die hier von mir vergebene Note bezieht sich auf das Spiel mit 6 Mitspielern! Oder auch zu viert. Ob es bei 8 oder 10 mit einem zweiten Kartenspiel und zusammenlegen der Zahlenkarten vielleicht auch klappt... möglich, aber reine Spekulation...

* Spexxx

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.12.18 von Michael Fecke - Auf yucata.de ein Hochgenuß! Liegt man abgeschlagen hinten, kann man mit einem preiswerten 3x3 Block und den damit verbundenen Bonuspunkten doch noch zum Sieg gelangen! Die Software macht das Spiel extrem bequem! Als Brettspiel... habe leider keine Erfahrung. Ich vermute aber die Hilfe, die einem die Software mitgibt indem sie dem Spieler die Felder vorblendet, die mit dem aktuellen Wurf belegt werden können, das Zusammenrechnen der Punkte und die Tatsache, dass beim Würfeln über das Brett sämtliche gesetzte Spielsteine verschoben werden können, wonach eine bereits lange geführte Partie sofort zunichte gemacht wird, spricht gegen das Spiel als Brettspiel. Aber das sind nur Vermutungen... Was vergebe ich nun für eine Note...? Tja, es wird eine 4...

* Ecos: Der Erste Kontinent

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.12.19 von Michael Fecke - Sämtliche Kommentare (gute wie schlechte) bis hierhin treffen alle zu. Nach der erstn Partie waren alle froh dass es vorbei war. ABer man hatte ja auch noch keine Strategie. Müsste man öfter spielen und auch max. zu dritt um die Optimier-Engine ans Laufen zu bekommen... Gewonnen hatte ein Spieler, der viele kleinere Aktionskarten ausliegen hatte...