Rezension/Kritik - Online seit 16.01.2001. Dieser Artikel wurde 9080 mal aufgerufen.

Reibach & Co

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Autor: Alan R. Moon
Illustration: Doris Matthus
Verlag: F.X. Schmid
Rezension: Christian Frank
Spieler: 2 - 5
Dauer: 60 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 1996
Bewertung: 4,4 4,4 H@LL9000
4,5 4,5 Leser
Ranking: Platz 1819
Reibach & Co
Auszeichnungen:1996, Spiel des Jahres Empfehlungsliste

Spielziel

In 10 verschiedenen Bereichen versuchen die Spieler, den Rubel rollen zu lassen. Geld gibt es fr den Spieler, der die meisten Karten in einem Bereich ausgespielt hat. Wer nach drei Wertungen die meiste Kohle besitzt, gewinnt.

Ablauf

Es gibt 90 Business-Karten (je 9 in den 10 Farben), 5 Joker, 5 Risiko-Karten und 10 Reibach-Karten. Bis auf die Reibach-Karten werden alle gemischt und je vier an die Spieler verdeckt verteilt. Drei Karten werden offen in die Tischmitte gelegt. In den Reststapel werden nun die 10 Reibach-Karten gemischt. Dieser Stapel wird verdeckt neben die 3 offenen Karten gelegt. Reihum hat jeder Spieler 3 Aktionspunkte (AP), die er alle verbrauchen mu (sparen ist nich). So kostet es 1 AP, um eine der drei offenen Karten auf die Hand zu nehmen (die Lcke wird sofort vom verdeckten Stapel aufgefllt). Will man vom verdeckten Stapel ziehen, so sind 2 AP zu berappen. Es kostet 1 AP eine Karte verdeckt vor sich als Geschftemacher auszulegen (aus der Hand). Das offene Auslegen einer Handkarte an einen Geschftemacher oder bereits offen liegende Karten der gleichen Farbe kostet auch 1 AP. Welche Aktionen und in welcher Reihenfolge man sie ausfhrt, bleibt dem Spieler berlassen. Wichtig ist, da alle 3 AP verbraucht werden mssen (auch wenn es ungnstig ist).

Wie kann man nun Geschfte machen? Zuerst mu man eine Karte verdeckt als Geschftemacher spielen (egal welche Karte, sie wird allen aber vorher gezeigt). An eine verdeckte Karte darf nun nur eine Farbe gelegt werden (diese Farbe mu nicht mit der des Geschftemachers bereinstimmen). Ein Joker kann fr jede Farbe eingesetzt werden, allerdings kann man nicht mit einem Joker eine Reihe beginnen. Auch ist es nicht erlaubt, zwei Reihen der gleichen Farbe zu beginnen. Eine Risikokarte darf an jede beliebige Reihe (mit mind. einer offenen Karte) gelegt werden. Allerdings darf man fortan keine Karte mehr an diese Reihe legen. Dafr wird der Wert dieser Reihe bei jeder folgenden Wertung verdoppelt.

Jede Reibach-Karte, die gezogen oder aufgedeckt wird, wird sofort aus dem Spiel entfernt (und durch eine neue Karte ersetzt). Bei der 4. und 7. Karte erfolgt eine Zwischenwertung, die 10. Karte beendet mit einer Schluwertung das Spiel. Bei einer Wertung erhlt jeder Spieler Punkte: 4 Punkte fr jede Farbe, die man als einziger vor sich liegen hat (Monopol), 3 Punkte fr die lngste Reihe in einer Farbe, 1 Punkt fr die zweitlngste Reihe in einer Farbe. Bei Gleichstand in einer Farbe werden die mglichen Punkte addiert und durch die Anzahl der Spieler geteilt (abgerundet). Eine Reihe mit Risikokarte erhlt den doppelten Wert. Nur bei der Schluwertung gibt es noch Minuspunkte: jede leere Geschftemacherkarte gibt 2, jede Handkarte gibt 1 Minuspunkt. Wer nach der Schluwertung die meisten Punkte hat, gewinnt.

Fazit

Ein spannendes Kartenspiel! Nie wei man, wann die nchste Wertung kommt. Stndig mu man seine Plne umschmeien, da pltzlich eine neue Karte im Angebot liegt. Und dummerweise hat man nur 3 AP... Leider ist das Spiel in dieser Fassung m.E. zu glcksabhngig. Wer 2 Risikokarten bekommt, kann ziemlich viele Punkte machen. Wer gar keinen Joker hat, ist arm dran. Auerdem kann es passieren, da die Wertungen ziemlich schnell hintereinander kommen. Deshalb gab es bei der Brettspiel-Meisterschaft folgende nderungen, die ich fr sehr sinnvoll halte: Jeder Spieler bekam zu Beginn 1 Risiko-Karte und einen Joker (die verbleibenden Karten wurden aussortiert). Zustzlich gab es nur noch 3 statt 4 Handkarten am Anfang. Der Reststapel wurde in drei gleich groe Teile unterteilt. In die ersten beiden Stapel kamen 3, in den letzten 4 Reibach-Karten (die dann aufeinandergesetzt wurden). Damit war gewhrleistet, da die erste Wertung erst nach einem Drittel der Karten kam.

PS.: Wem das Spiel bekannt vorkommt: Hierbei handelt es sich um eine Variante von Freight Train aus dem White Wind-Verlag.

Rezension Christian Frank

Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir hufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, mnnliche und andere Geschlechteridentitten bezieht.

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Reibach & Co: 4,4 4,4, 5 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz von Christian Frank
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.12.05 von Jrn Griesbach
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.01.06 von Ralph Bruhn - Ist sozusagen "Union Pacific" light, also ohne Brett. Gefllt mir in dieser konzentrierten Form sogar besser.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.07.06 von Ulrich Fonrobert - Man merkt es kaum, aber ein Vorgnger von Union Pacific. Gutes Spiel, das mal wieder auf den Tisch kommen sollte...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.02.07 von Michael Andersch

Leserbewertungen

Leserwertung Reibach & Co: 4,5 4.5, 8 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.04.04 von Rainer Hendel - In unserer Runde kommt dieses Kartenspiel immer wieder gern auf den Tisch. Alan R. Moon hat es mal wieder geschafft, mit einfachen Regeln ein rundrum stimmiges Spiel zu machen. Auf meiner Liste unter den TOP TEN (neben El Grande, Carcassonne, Ohne Furcht und Adel, Lwenherz Classic, RoboRally, Acquire, Medici, Tikal, Um Reifenbreite).
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.01.05 von Roland Winner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.03.05 von Sarah Kestering
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.10.05 von Fabian Schwabe - Gutes Spiel, mit einem kleinen Haken, wer die meisten Doppler-Karten ergattert, gewinnt zumeist.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.06.10 von Peter Flleborn - Man legt eine Karte aus, das ist die Geschftemacherkarte. Auf diese kommt eine Businesskarte. Mssen diese Karten identisch sein? Dies ist in der Regel nicht eindeutig zu erlesen. Sie muss nicht! Das wei ich jetzt auch. Das Spiel selber ist ansonsten genial. Ein einfaches Kartenspiel das immer mal als Dessert zu jeden Spieleabend passt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.04.15 von Dencer - Ich fand es nett und der "Zockeranteil" macht es wiederspielenswert.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.06.19 von Gernial
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.12.22 von felixs - Zu dritt ein taktisches Vergngen, zu viert und zu fnft etwas chaotischer. In jeder Besetzung recht leichtfig, aber mit interessanten Entscheidungen und etwas Zockerei. Ich spiele das recht gern.

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