Rezension/Kritik - Online seit 25.09.2020. Dieser Artikel wurde 5043 mal aufgerufen.

My City

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Autor: Reiner Knizia
Illustration: Michael Menzel
Verlag: KOSMOS
Rezension: Franky Bayer
Spieler: 2 - 4
Dauer: 30 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2020
Bewertung: 5,3 5,3 H@LL9000
5,4 5,4 Leser
Ranking: Platz 176
Download: Kurzspielregel [PDF]
My City
Auszeichnungen:2020, Spiel des Jahres Nominierung

Spielziel

Meine Stadt!
Ich bin stolz darauf, was ich da geleistet habe. Mir ist es wirklich gut gelungen, die Gebäude mit ihren doch recht sperrigen Umrissen geschickt und platzsparend auf dem mir zur Verfügung stehenden Gelände links und rechts des Flusses unterzubringen. Dabei konnte ich tatsächlich die Wohngebäude, Gewerbe-Gebäude und öffentlichen Gebäude in homogenen Anhäufungen gruppieren. Ich habe es zudem geschafft, alle lästigen Felsen zu entfernen, viele Bäume hingegen zu verschonen, die Brunnen zu umschließen und die Kirchen inmitten von allen Gebäudearten zu platzieren, was mich diesmal zum besten Baumeister avancieren ließ.

Doch leider währt meine Freude nicht lange. Nun werden alle Bauten abgerissen, und ich muss wieder von vorn beginnen. Eigentlich müsste das Spiel ja "My Cities" lauten, denn wir messen uns als konkurrierende Baumeister immerhin 24 Mal als Städteplaner. Erst am Ende wird sich zeigen, wer dabei am erfolgreichsten vorgegangen ist.

Ablauf

Anfangs ist das Baugebiet noch vollkommen unberührt. Ein Fluss schlängelt sich von Norden nach Süden. Links ragt ein Gebirge in die Höhe, recht begrenzt ein Wald das zu bebauende Gelände. Dazwischen liegen saftige Wiesen, nur sporadisch finden sich ein paar dicke Felsbrocken und ein paar hohe Bäume.

Die geplanten Gebäude gibt es in drei Kategorien (= Farben) und in jeweils 8 verschiedenen Formen. Die Grundrisse bedecken 2 bis 5 Felder des Plans und sind unschwer als "Polyminos" erkennbar. Das ergibt insgesamt 24 unterschiedliche Gebäude, die sich ebenfalls auf den 24 Karten wiederfinden.

Die Bauplanung ist relativ einfach und gestaltet sich folgendermaßen: Eine Karte wird vom Stapel aufgedeckt. Diese bestimmt, welches Gebäude nun von jedem Baumeister auf seinem eigenen Baugebiet errichtet werden muss. Bei der Errichtung sind ein paar wichtige Bauregeln zu befolgen. So muss das allererste Gebäude direkt am Fluss gebaut werden. Jedes weitere Gebäude muss angrenzend an ein bereits gebautes platziert werden, wobei Bauwerke weder auf Wald- noch auf Bergfeldern gelegt werden dürfen und natürlich auch nicht derart, dass Teile davon auf beiden Seiten des Flusses liegen.

Wenn mal ein Gebäude gar nicht passen sollte und sich einfach nicht ordentlich platzieren lässt, kann man es auch ablehnen, was allerdings Ansehen (dies wird auf einer eigenen Leiste festgehalten) kostet. Gegen Ende kann man aber auch passen und seine Bautätigkeit beenden, ohne dass das Ansehen darunter leidet.

Spätestens nach der 24. und letzten Karte endet die Bausaison. Jetzt wird ermittelt, wer am geschicktesten gebaut hat. Übriggebliebene Bäume steigern das Ansehen, während sich verbliebene Felsen und Wiesen negativ auf die Bilanz auswirken. Wer auf der Ansehensleiste am weitesten vorangeschritten ist, gewinnt und erhält als Belohnung 2 Fortschritte, der Zweitplatzierte kriegt immerhin noch 1 Fortschritt.

Fazit

Ich sehe förmlich die Runzeln auf der Stirn meiner Leser, spüre richtiggehend ihre Ratlosigkeit. Das soll schon alles gewesen sein? Für ein Spiel, welches immerhin von der Jury heuer zum "Spiel des Jahres" nominiert wurde? Es sind doch recht simple Regeln, und so richtig originell klingt dies alles eigentlich nicht. Tetris und Co. lassen herzlich grüßen.

Des Rätsels Lösung liegt darin, dass My City ein sogenanntes "Legacy"-Spiel ist. Es bleibt daher in den folgenden Partien keinesfalls so, wie es sich in der ersten Partie (mit oben beschriebenen Spielregeln) präsentiert. Dies macht sich bereits bei der Wertung der allerersten Partie bemerkbar, wenn die ersten Sticker auf die Spielbretter geklebt werden, welche das Spiel dauerhaft verändern. Der Sieger muss einen lästigen Felsen aufkleben, die Verlierer dürfen dafür potenziell punkteträchtige Bäume anbringen.

Dies stellt sozusagen eine Art "Bonus-Malus-System" dar, welches hinten liegenden Spielern Vorteile für folgende Partien gewährt, den Führenden hingegen ein paar Handicaps beschert. Eine schöne Idee, ein Ausgleichsmechanismus, welcher dafür sorgt, dass die Spannung bis zum Schluss der immerhin 2 Dutzend Partien dauernden Kampagne erhalten bleibt, und nicht schon alles wesentlich früher entschieden ist.

Diese 24 Partien sind in 8 Kapiteln zu je drei Spielen unterteilt. Für jedes Kapitel gibt es einen eigenen Umschlag, der einerseits neue Elemente, andererseits neue Regeln ins Spiel bringt. Zu den neuen Elementen zählen Karten, welche unter die Gebäudekarten gemischt werden, Plättchen, welche die Spieler ihrem Vorrat zufügen, sowie Sticker, die auf die eine oder andere Weise die Spielertafeln bzw. die Gebäudeplättchen nachhaltig verändern. Eine Partie in einem späteren Stadium lässt sich daher mit den ersten Versuchen überhaupt nicht mehr vergleichen.

Ich möchte gerne die grundsätzlichen Elemente und Regeln der einzelnen Umschläge kurz anreißen, was allerdings nicht ganz spoilerfrei möglich ist. Deshalb habe ich dies in einem eigenen Textblock "versteckt". Wer sich von My City überraschen lassen und vorab keine Informationen haben will, sollte daher diesen Abschnitt auf keinen Fall lesen!

Obwohl in My City die wirtschaftliche Geschichte einer Stadt beschrieben und nachgespielt wird, steht die Story doch eher im Hintergrund. Durch den völligen Abriss der entstandenen Stadt sowie ihres steten Neuaufbaus wäre eine Story auch nicht sehr plausibel. Vielmehr bietet der Legacy-Teil des Spiels die Grundlage für sich ständig verändernde Voraussetzungen, um es mit der Zeit anspruchsvoller zu gestalten.

Tatsächlich gelingt es, die Teilnehmer von einem anfangs einfachen Legespiel mit simplen Regeln bis zu einem fortgeschrittenen Familienspiel zu geleiten, bei dem knifflige Entscheidungen getroffen werden müssen. Die Spieler werden immer mehr gefordert, ihre Prioritäten abzuwägen. Ist es anfangs nur wichtig, möglichst wenige Lücken zu lassen, kommt es in späteren Kapiteln auch sehr auf die Farben der Gebäude an. Und auch der Wettbewerbscharakter nimmt im Laufe der Zeit zu, weshalb dann auch verstärkt auf die Auslagen und Möglichkeiten der Mitspieler geachtet werden muss.

Reiner Knizia hinterlässt mit My City nun also auch seinen persönlichen Fingerabdruck bei Legacy-Spielen. Dafür musste er seine Arbeitsweise jedoch nicht so viel anpassen wie man vielleicht meinen könnte. Der Kultautor hat ja bereits seit jeher seine zahlreichen Spielideen stets geringfügig abgeändert, was ihm ja auch schon die eine oder andere Kritik eingebracht hat. Das "Legacy"-Format bietet ihm nun aber einen idealen Rahmen, seine Variationsfähigkeit zu demonstrieren, was ihm zugegebenermaßen ausgezeichnet gelingt.

Die in letzter Zeit so beliebten Legacy-Spiele bieten sicher ein einzigartiges Spielgefühl, da sich jede Kampagne etwas anders entwickelt, man sich auf die permanenten Veränderungen einstellen muss. Ein besonderer Reiz ist die Vorfreude, was wohl im nächsten Kapitel passieren wird, was dann anders ist. Der Nachteil dieses Spielgenres besteht darin, dass es im Prinzip eine fixe Spielgruppe braucht, die noch dazu im vorliegenden Fall für immerhin 24 Partien zusammenkommen sollte. Zumindest hält sich hier die Spieldauer mit 20 bis 30 Minuten in einem angenehmen Rahmen, der es sogar erlaubt, gleich mehrere Partien (oder Kapitel) nacheinander zu absolvieren.

Jede Partie ist bei My City nicht nur eine Einzelpartie mit Gewinnern und Verlierern, die Spieler verfolgen auch ein großes Endziel, denn wer nach dem Ende der letzten Partie die meisten Fortschritte vorweisen kann, hat sich über die gesamte Kampagne als geschicktester Baumeister profiliert. Danach ist aber die Luft raus, die meisten Legacy-Spiele werden nach Beendigung der Kampagne kaum mehr hervorgeholt.

Um auch für danach, aber ebenfalls für Partien mit anderen Spielern als der fixen Spielgruppe einen Anreiz zu bieten, hat Reiner Knizia Spezialregeln für das "Ewige Spiel" beigefügt. Diese entsprechen ungefähr dem Spiel 10 des Legacy-Spiels und werden auf der Rückseite der Spielpläne ausgetragen. Dies funktioniert recht gut, an den Spielreiz der komplette Kampagne reicht dies - vor allem durch den Wegfall überraschender Entdeckungen - aber bei weitem nicht heran.

Mir hat die gesamte Kampagne sehr gut gefallen. Ich habe jede einzelne Partie genossen, auch wenn für mich nach wie vor The Rise of Queensdale das beste Legacy-Spiel darstellt. Und selbst wenn - wie ich befürchte - My City im Anschluss nur mehr sporadisch auf dem Spieltisch landen wird, hat es sich doch auf jeden Fall gelohnt. Nicht viele Spiele werden in unserem Spieleklub schließlich öfter als 24 Mal gespielt ...

Rezension Franky Bayer

Weitere Infos

SPOILER

Kapitel 1 ("Das neue Land") weist im Wesentlichen die in der Beschreibung angeführten Regeln auf. Dazu kommen ab Spiel 2 Sonderpunkte für die Anzahl der Gebäude in der größten Gruppe jeder Farbe sowie ab Spiel 3 Brunnen, die es zu umschließen gilt, um die 4 Extrapunkte zu erhalten.

Ab Kapitel 2 ("Die Kirchen") werden Gotteshäuser gebaut, für die es Karten und Plättchen für jeden Spieler gibt. Kirchen müssen auf jeden Fall gebaut werden, dürfen also nicht abgelehnt werden, dafür bringt jede Kirche 3 Punkte, wenn daran alle drei Gebäudefarben grenzen.

In Kapitel 3 ("Die Überschwemmung") darf wegen Hochwassers nur mehr auf der rechten Seite des Flusses gebaut werden, wobei am neuen Sägewerk am Waldrand begonnen werden muss. Dafür stehen aber auch alle Waldfelder östlich des Flusses als Bauplätze zur Verfügung. Auch werden mit der Zeit durch Rodung immer mehr Waldfelder in Wiesenfelder umgewandelt.

In Kapitel 4 ("Der Goldrausch") ist die Überschwemmung überstanden. Auf 2 Feldern tauchen nun Goldminen auf, die es - in einer Art Wettrennen - zu überbauen gilt, um Gold einsammeln zu können. Der Besitz von Gold wird am Ende des Kapitels mit Fortschrittspunkten für die wohlhabendsten Baumeister belohnt.

Ab Kapitel 5 ("Die Fabriken") beginnt die Zeit der Industrialisierung. Zum einen bewegt sich nun eine spezielle Figur - der Investor - auf das jeweils soeben gebaute Plättchen und bringt Ansehenspunkte, wenn ein Gebäude seitlich angrenzend daran gebaut wird. Außerdem tauchen die ersten Fabriken auf, welche Punkte für jedes separate Fabrik-Viertel (blaue Gebäude) versprechen.

Ab Kapitel 6 ("Der Bergbau") gewinnen die Berge im Westen an Bedeutung, denn wer eine farblich passende Gebäudegruppe - je größer desto besser - an die Mineneingänge anlegt, kann die lukrativen Schätze unter Tage freilegen.

In Kapitel 7 ("Die Eisenbahn") erreicht die Eisenbahn die Stadt, und es gilt, möglichst schnell alle Felder an der Strecke im Süden zu überbauen, um die Eisenbahnlinie auszubauen und die damit verbundenen Vorteile zu erhalten.

In Kapitel 8 ("Der Wohlstand") ernten die Spieler die Früchte ihrer Arbeit. Es entstehen ein Palast und mehrere Parks, um die Stadt zu verschönern. Ganz am Ende - nach der 24. und letzten Partie - gibt es noch Fortschrittspunkte für Mehrheiten an Goldnuggets, an Bäumen, sowie für die Spieler mit den wenigsten bzw. zweitwenigsten Felsen auf ihrem Spielplan.

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung My City: 5,3 5,3, 3 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.09.20 von Franky Bayer - Knapp dran an der Höchstnote. Zumindest als Legacy. Das Ewige Spiel verliert stark an Wiederspielreiz und ist höchstens eine 4 wert.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.04.20 von Michael Fuchs - Nicht nur ein Spiel, sondern ein tolles Erlebnis. Wenn der Legacy-Teil beendet ist, gibt es eine Rückseite jeden Spielplans, um das Spiel weiter unbegrenzt spielen zu können. Ob Legacy oder unbegrenztes Spiel, alles ist derart spannend zu spielen, dass ein hoher Wiederspielreiz erhalten bleibt. Insgesamt ein wahrer Juwel, der mit jeder Spieleranzahl gleichermaßen gut zu spielen ist.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.07.20 von Roland Winner - habe bisher nur das "ewige Spiel" gespielt

Leserbewertungen

Leserwertung My City: 5,4 5.4, 9 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.04.20 von Peter Steinert - Was für ein Wahnsinnsspiel ist das bitte?! Diesem Legacy-Lege-Overkill ist es völlig egal, ob es von Kapitel 1-4 Familienspiel des Jahres oder von Kapitel 5-8 Kennerspiel des Jahres wird, weil es eine perfekte Brücke zwischen BEIDEN Preisen schlägt: Leichter Einstieg, stets überraschend, durchgehend spannend und in seinen scheinbar altbekannten Puzzlemechanismen zeitweise dermaßen krass und anspruchsvoll, dass man es kaum glauben mag. Mehr wird hier natürlich nicht verraten. Das Material ist eher unspektakulär, aber wertig und funktional. Zu mäkeln gibt es wenig... vielleicht die Spielregel, die zwischendurch mehr Unklarheiten und Diskussionen provoziert, als nötig wäre... da sollte der Verlag unbedingt nachbessern. Insgesamt ist das Konzept von "My City" ebenso offen, variabel und erweiterbar wie beispielsweise Catan und Carcassonne und lässt erahnen, dass da noch einiges folgen wird. Wir konnten abendelang nicht mehr aufhören, zu spielen. Chapeau, Reiner Knizia. So etwas macht Ihnen so leicht keiner nach! Nachtrag nach Beendigung des Legacy-Modus: Die Aufklebermenge im Spiel ist sehr ärgerlich - nicht nur, weil die größeren Exemplare keine einzige "Verklebung" verzeihen. Wer das Spiel ZU ZWEIT durchgespielt hat, hätte anschließend eigentlich genug Material, um es erneut zu zweit durchzuspielen... wenn denn NUR 9 lumpige, kleine Doppelstein-Aufkleber MEHR auf den Bögen wären...! Platz dafür gibt es reichlich...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.05.20 von Thomas Z. - Ich kann mich dem Kommentar von Peter Steinert voll und ganz anschließen. My City ist ein tolles Legacy-Spiel mit einfachem Einstieg, aber schwer zu meistern. Selbst Vielspielern passieren Fehler und man ärgert sich immer wieder. Ständig hat man ohne Wartezeit knifflige Entscheidungen mit hohem Dilemma-Faktor. Wir spielen zu zweit und freuen uns schon jetzt darauf, das Ganze nochmal spielen zu können. Für die leider dazu fehlenden Aufkleber wird man eine Lösung finden. My City MUSS Spiel des Jahres werden, insbesondere gegen das schwache Pictures!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.05.20 von Christiansen - Ein Familien-Legacy Spiel mit leichtem Anfang. Aber dann.... Mit jeder Stufe etwas anspruchsvoller entwickelt es sich zu eimen super Spiel !
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.06.20 von Hans Huehnchen - Ich kann nicht verstehen, warum dieses Spiel so in den Himmel gelobt wird. Das Material: Die Aufkleber sind zu groß, die Plättchen teilweise zu eng, um sie ineinander schieben zu können. Mit steigender Komplexität hängt das Abschneiden in einer Partie gefühlt deutlich mehr von der Reihenfolge der gezogenen Karten ab. Wenn zum richtigen Zeitpunkt die richtige Karte kommt - Glück gehabt. Kommt die falsche, ist die Partie u.U. für einen gelaufen, kassiert einen Batzen Minuspunkte und kann zuschauen, wie die anderen in aller Seelenruhe zu Ende spielen. Ich mochte es am Anfang, mit fortschreitender Spieldauer gefällt mir My City allerdings immer weniger.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.06.20 von Stefan H. - Ein großer Wurf!!! Ich schließe mich den Lobhudeleien meiner Vorredner an.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.06.20 von Jörn - Ein Spiel von dem man echt hinterher sagt:Schade das es vorbei ist. Es hat einen Suchtfaktor und den berühmtesten Spielepreis verdient.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.07.20 von Andreas Freye - My City ist nach La Citta erst das zweite Spiel in großer Schachtel welches ich mir von Kosmos gekauft habe... Ein ganz tolles Spiel. Einfache Regeln, und mit jedem Spiel kommt eine kleine Miniregel hinzu inklusive neuem Material, so das das ganze Spiel enorm abwechslungsreich ist. Daumen hoch!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.09.20 von DocF - Ich habe das Spiel in einer mir bekannten 3er-Runde gespielt. Die Regeln sind klar und verständlich. Wenn man die Runden zügig (3 pro Abend, 1,5-2,0h in Summe) im Wochenturnus spielt, dann sind die Regeln noch präsent und man kann direkt einsteigen, was natürlich für den Spielfluss sehr hilfreich ist und die Freude steigert. Das Legacy-Spiel ist toll und der Wiederspielreiz bezieht sich auf die Fortsetzung. Bislang habe ich (und auch nicht die Runde) die Lust verspürt, eine Einzelpartie zu spielen. Aber, hey, man bekommt 8 Abende, die wirklich Spaß machen, zu einem erschwinglichen Preis. Was will man mehr?
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.10.20 von Ernst-Jürgen Ridder - Der Legacy-Part ist ein angenehm entspanntes Spiel. Wie bei Legacy üblich, kommen in jeder Partie einige neue Regeln hinzu und ändert sich das Spielfeld etwas. Interessant genug, um die ganze Kampagne durchzuspielen und Spaß dabei zu haben. Nach der Kampagne kann man My City immer noch als Einzelspiel spielen, regeltechnisch so etwa auf halbem Niveau der Kampagne. Das bietet mir aber dann doch nicht genug Anreiz zum Einzelspiel. Was soll interessant daran sein, nach der Kampagne das Spiel auf nur halber Flamme als Einzelspiel zu spielen?

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