Rezension/Kritik - Online seit 05.12.2019. Dieser Artikel wurde 4753 mal aufgerufen.

Architekten des Westfrankenreichs / Architects of the West Kingdom

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Autor: Shem Phillips
S J Macdonald
Illustration: Mihajlo Dimitrievski
Verlag: Schwerkraft-Verlag
Games Factory
Rezension: Renate Gerling-Halbach
Spieler: 1 - 5
Dauer: 60 - 80 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2018
Bewertung: 5,0 5,0 H@LL9000
5,0 5,0 Leser
Ranking: Platz 347
Architekten des Westfrankenreichs / Architects of the West Kingdom
Auszeichnungen:2018, Golden Geek Besest Strategiespiel Nominierung2018, Golden Geek Beste Grafik & Präsentation Nominierung2018, Golden Geek Bestes Solo-Spiel Nominierung2018, Golden Geek innovativstes Spiel Nominierung2018, Golden Geek Spiel des Jahres Nominierung2019, Mensa Select Gewinner

Spielziel

Ihr befindet euch im frühen Mittelalter, im Jahr 850 n. Chr. Dort errichtet ihr unterschiedliche Gebäude und wetteifert mit den anderen Spielern um den Weiterbau der großen Kathedrale. Dazu braucht ihr Ressourcen, die ihr erwerben müsst, und Lehrlinge mit verschiedenen Fähigkeiten, die ihr einstellen könnt. Durch die Gebäude, den Ausbau der Kathedrale, tugendhaftes Verhalten sowie den Besitz von Ressourcen könnt ihr Siegpunkte erwirtschaften. Nachdem eine bestimmte Anzahl von Gebäuden errichtet und Ausbauten an der Kathedrale ausgeführt wurden, gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

Ablauf

Jeder Spieler erhält ein Spielertableau sowie 20 Arbeiter, Silbermünzen aus dem allgemeinen Vorrat und einen Spielermarker, der auf das Feld unter die Kathedrale gelegt wird. Gleichzeitig startet er mit 7 Tugenden auf der Tugendleiste des Spielbrettes. Dann werden Gebäudekarten gezogen und ausgewählt, so dass jeder mit 3 Gebäudekarten startet. Durch den Bau der Gebäude werden unterschiedliche Siegpunkte generiert, und die Gebäude haben zum Teil Effekte, wenn sie gebaut werden. So erhält man z. B. beim Errichten des Holzfällerlagers sofort 4 Holz, oder man kann sofort einen beliebigen Lehrling anwerben, wenn man die Schenke errichtet hat.

Mit den Arbeitern werden auf dem Spielfeld Ressourcen wie Lehm, Holz, Stein, Gold, Marmor und Silber erwirtschaftet sowie Lehrlinge rekrutiert, die zum Gebäudebau und zum Weiterbau an der Kathedrale benötigt werden. Pro Spielzug wird 1 Arbeiter auf das Spielfeld gesetzt. Dabei gilt: Je öfter ein Spieler den gleichen Ort aufsucht, desto mehr profitiert er. Wird zum Beispiel der erste Arbeiter in den Steinbruch gesetzt, gibt es 1 Stein, beim zweiten 2 Steine und beim dritten 3 Steine. Es können sich an den meisten Orten auch Arbeiter unterschiedlicher Spieler gleichzeitig befinden.

Wenn man alle Rohstoffe und eventuelle Lehrlinge für einen Bau zusammen hat, setzt man 1 Arbeiter in die Zunfthalle und gibt die notwendigen Ressourcen ab - den Lehrling kann man behalten. Die Karte des gebauten Gebäudes legt man vor sich ab, so dass man dann auch den Gebäudeeffekt nutzen kann. Es gibt Effekte, die sofort ausgelöst werden, aber auch Effekte, die erst am Spielende bei der Wertung zum Tragen kommen. Baut man an der Kathedrale weiter, wird ein Arbeiter in die Zunfthalle und eine beliebige Gebäude-Handkarte in die Ablage gelegt. Der Spielermarker in der Kathedrale rückt eine Stufe nach oben, und man sichert sich Siegpunkte. Dann erhält man je nach Situation 1 oder 2 Tugenden und eventuell auch Rohstoffe. Auf jeden Fall verbessert sich die Position auf der Tugendleiste, was sich später in Form von Siegpunkten niederschlagen kann.

Bei verschiedenen Aktionen, wie zum Beispiel beim Einkauf auf dem Schwarzmarkt, verliert man Tugendpunkte. Hat man zu wenig Tugendpunkte, darf man nicht mehr an der Kathedrale mitbauen, ist man ganz am unteren Ende der Tugendleiste angekommen, braucht man zumindest keine Steuern mehr zu zahlen.

Setzt ein Spieler seinen Arbeiter auf den Marktplatz, kann er Arbeiter anderer Spieler gefangen nehmen. Diese fremden Arbeiter bringen ihm pro Stück 1 Silber, wenn er sie im nächsten oder einem späteren Spielzug ins Gefängnis setzt, wo der rechtmäßige Besitzer sie dann kostenlos auslösen kann.

Die Spieler sind immer reihum an der Reihe, bis eine bestimmte Anzahl von Bauarbeiten abgeschlossen ist und die Arbeiterfelder in der Zunfthalle belegt sind. Abschließend hat jeder Spieler noch einen letzten Spielzug. Dann werden die Siegpunkte zusammengezählt, die jeder erwirtschaftet hat, und derjenige mit den meisten Punkten ist Sieger.

Fazit

Das Spiel ist ansprechend illustriert, auch wenn mich die etwas grimmig dreinblickenden Architektinnen und Architekten am Anfang etwas irritiert haben. Freundlicher und zum Teil auch lustig kommen da die Lehrlingskarten rüber. Ein Pluspunkt übrigens, dass hier von den Geschlechterstereotypen abgewichen wird. Bei den Lehrlingen sind ebenso weibliche Figuren vertreten, neben Mäzenin und Kauffrau tauchen u. a. auch Holzfällerin und Torwächterin auf. Das Spielmaterial ist von guter Qualität, allein die doppelseitigen Tableaukarten sind so dünn, dass ich sie sofort laminiert habe. Ein Wertungsblock liegt nicht bei, aber eine Vorlage dazu kann als pdf auf der Verlagsseite heruntergeladen werden.

Die Spielregeln sind gut erklärt und auch Gelegenheitsspielern gelingt ein schneller Einstieg. Unklarheiten lassen sich im übersichtlichen Regelheft schnell nachschlagen. Gebäude- und Lehrlingskarten sind mit Piktogrammen versehen, die aber nicht immer auf den ersten Blick verständlich sind. Dafür gibt es zusätzlich einen Anhang, in dem die Lehrlingskarten einzeln erklärt sind. Die Gebäudeeffekte sind leider nicht genauso übersichtlich nach Gebäuden sortiert, sondern nach den Effekten, die sie auslösen. Das erschwert das schnelle Nachschlagen.

Der Spielverlauf ist sehr flüssig und zügig. Die Anzahl der zu errichtenden Gebäude wird jeweils an die Spieleranzahl angepasst. Es lässt sich sehr gut zu zweit spielen, und selbst wenn man zu fünft spielt, ist man sehr schnell wieder an der Reihe, da die meisten Aktionen rasch erledigt sind. Die Interaktion der Spieler hängt viel von ihnen selbst ab. Man kann ganz langweilig nebeneinander her spielen, da man sich kaum Aktionen "wegnehmen" kann. Zu Gedränge kann es lediglich auf dem Schwarzmarkt kommen, weil auf den 3 Schwarzmarktfeldern nur jeweils 1 Arbeiter stehen darf. Ein tugendhafter Spieler wird aber selten auf den Schwarzmarkt gehen, sondern seine Rohstoffe legal besorgen. Eng werden kann es allerdings beim Kathedralenausbau, denn dort können bei der 1. und 2. Stufe jeweils nur 3 Spieler, bei der 3. und 4. Stufe nur 2 Spieler und bei der letzten Stufe nur 1 Spieler bauen. Im Spiel zu viert oder fünft hat da schon mal jemand das Nachsehen. Arbeiter stehen zur Genüge zur Verfügung, und selbst wenn diese mal ausgehen, kann man sie einzeln in einem Spielzug vom Brett zurückholen oder man nutzt den Marktplatzeffekt.

Richtig Spaß kommt aber erst auf, wenn man auf Konfrontation spielt und die Arbeiter der Spielgegner gefangen nimmt. Zum einem wird der Mitspieler bei der Ressourcenbeschaffung gebremst und hat auch insgesamt weniger Arbeiter zur Verfügung. Zum anderen hat man selbst den Vorteil, dass man mit den Gefangenen auch richtig Geld machen kann, denn man bekommt 1 Silber pro abgeliefertem Gefangenen, wenn man ihn in einem späteren Zug ins Gefängnis bringt. Doch sollte man hier den Geldbeutel des Gegenspielers gut im Auge behalten, denn wenn dieser genug Geld zur Verfügung hat, löst er die Gefangenen direkt aus, ohne dass sie im Gefängnis landen, und dann schaut man in die Röhre und bekommt selbst kein Geld. Das Gefängnis ist schon ein Punkt, mit den man andere nett ärgern kann, insbesondere wenn man den richtigen Zeitpunkt abpasst. Zu festgelegten Zeiten wird der Schwarzmarkt aufgelöst, und dann spielt es auch eine Rolle, ob man viele Arbeiter im Gefängnis hat. Hat man dort 3 oder mehr Arbeiter, verliert man eine Tugend, und derjenige mit den meisten erhält darüber hinaus einen Schuldschein. Das kann einen hart treffen.

Die Tugendleiste ist ein innovatives Instrument. Auf ihr wird angezeigt, wie moralisch korrekt sich die Spieler verhalten. Am schnellsten steigt man auf, wenn man fleißig an der Kathedrale baut, und lebt jemand zu untugendhaft, darf er dort erst gar nicht mehr mitbauen. Untugendhaftes Verhalten ist z. B. auf dem Schwarzmarkt einzukaufen oder das Steueramt zu bestehlen; da verliert man Tugenden und rutscht auf der Leiste runter. Selbst wenn man später eventuell keine Steuern mehr abgeben muss, hat sich in unseren Runden herausgestellt, dass man mit tugendhaftem Verhalten mehr Siegchancen hat.

Auch wenn das Spiel großen Spaß macht, insbesondere wenn man konfrontativ spielt, und man nicht wie in anderen Worker-Placement-Spielen ständig um Rohstoffe kämpfen muss, hat es aber doch ein paar Stellen, die nicht so gut ankamen. So stellte sich in unseren Spielrunden heraus, dass es einfacher ist, an der Kathedrale mitzubauen, anstatt eigene Gebäude zu errichten. Häufig sind bei den Gebäuden Lehrlinge notwendig, die man mitunter teuer bezahlen muss. Für die Kathedrale benötigt man keine Lehrlinge. Sie wird in 5 Stufen gebaut und bringt am Ende 20 Siegpunkte. Welche Gebäude man bauen kann ist Glücksache.

Zu Beginn des Spiels werden die Gebäudekarten gedraftet, das minimiert etwas den Glücksmoment, aber wenn nur Gebäude mit wenig Siegpunkten zur Auswahl stehen, lohnt es sich manchmal nicht, sie zu bauen. Man kann zwar Gebäudekarten nachziehen, aber das ist auch Glückssache. Die höchste Punktzahl, die ein Gebäude bringen kann, ist 14, nämlich das Verlies, zu dessen Bau man 3 unterschiedliche Lehrlinge braucht. Im Glücksfall verfügt man über den Tagelöhner, der alles kann, dann reicht dieser als Lehrling. Aber der Bau des Verlieses lässt einen sofort 1 Tugend verlieren und am Spielende sogar 2 Tugenden. Wer baut dann überhaupt das Verlies, das darüber hinaus noch 4 Stein, 2 Gold und 2 Marmor kostet? Bis auf den Bau der Zockerbude, verlangen alle Gebäude mit 10 oder mehr Siegpunkten 3 verschiedene Lehrlinge, und fast immer verliert man 1 oder 2 Tugenden. Ausnahmen sind die Universität und die Burg. Meiner Meinung nach stimmt da die Relation nicht ganz. Wer sich ganz auf den Bau der Kathedrale konzentrierte, hatte in unseren Spielrunden häufig die meisten Siegpunkte, so dass wir dazu übergegangen sind, die Regel etwas zu modifizieren und für den Weiterbau an der Kathedrale auch Lehrlinge zu verlangen.

Wer noch mehr Abwechslung im Spiel haben will, kann auch die Rückseite der Tableaus nutzen, wo die Architekten unterschiedliche Ausgangs-positionen und Eigenschaften haben. So startet z. B. Frederick mit 7 Tugenden, 4 Silber und 1 Stein und braucht beim Bau an der Kathedrale keine Gebäudekarte abzugeben, oder Therese hat zu Beginn 4 Arbeiter im Gefängnis, nur 5 Tugenden und 5 Silber, aber dafür ist für sie Gold und Marmor identisch. Das macht dann Spaß, insbesondere wenn ausgelost wird, wer welchen Architekten bekommt.

Noch eine Möglichkeit ist es, im 2er-Spiel gegen einen Bot zu spielen. Allerdings hat uns diese Variante nicht wirlich überzeugt, da dabei für den Bot nur Aktionskarten aufgedeckt werden, deren Aktionen absolut willkürlich sind. Letzlich ist es so ähnlich, als ob man Skat mit einem "Doofen" spielt.

Trotz dieser kleinen Mängel kommt das Spiel bei uns öfters auf den Tisch, weil es recht schnell erklärt und gespielt ist. Es kam in unseren Runden sowohl bei Gelegenheitsspielern als auch bei gewieften Strategen gut an. Die Gebäudeauswahl ist so groß, dass in kaum einer Runde die gleichen Gebäude zur Verfügung stehen, und auch bei den Lehrlingen kommen nicht immer alle zum Einsatz, so dass eine gewisse Varianz gegeben ist.

Rezension Renate Gerling-Halbach

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Architekten des Westfrankenreichs / Architects of the West Kingdom: 5,0 5,0, 8 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.11.19 von Renate Gerling-Halbach
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.12.18 von Michael Andersch - Ein "großes" Spiel, das dennoch in gut 60 Minuten gespielt ist. Bis auf wenige Karten/Gebäude in der ersten Partie sehr klare Symbolik,und vor allem sehr kurze Wartezeiten und genau die richtige Prise Interaktion.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.12.18 von Michael Dombrowski - Man kann es gut zu zweit spielen (aber nur mit dem Bot zu empfehlen). Dennoch besser zu dritt oder viert, da der Bot doch relativ zufällig agiert. Nichts wirklich innovatives, aber trotzdem macht es Freude.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.12.18 von Andreas Odendahl - Gutes Spiel mit einer netten Portion Interaktion, in dem man die Arbeiter der anderen Spieler gefangen nehmen kann um davon zu profitieren und evtl. dem Gegenspieler auch zu schaden. In friedfertigen Runden kommt dieses Element nicht so gut an. Allerdings ist es Teil des Spiels und sollte auch so behandelt werden. Das Spiel gewinnt an Charakter, wenn man es konfrontativ spielt. Ansonsten plätschert es eher vor sich hin...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.02.19 von Udo Kalker - Nach Räuber der Nordsee kommt Architekten im gleichen Artwork daher. Trotzdem ist es spielerisch natürlich ein eigenständiges Spiel, dass zumindest mir viel Spaß gemacht hat. Neben dem Sammeln von Rohstoffen mit dem Ziel von Gebäude- und Kathedralenbau, ist man immer mal wieder damit beschäftigt, die Worker der Mitspieler zu fangen und diese einzusperren. Das bringt Geld und verhindert natürlich auch, dass die Mitspieler zu mächtig werden. Mit dem Pfad der Tugend kommt ein schönes Spielelement hinzu. Ist man erstmal im Spiel, spielt sich Architekten auch recht zügig, allerdings erklärt es sich doch etwas sperrig, denn an vielen Orten passieren viele Kleinigkeiten, die erst mal erlernt werden wollen. Meine Mitspieler waren nicht ganz so begeistert vom Spielspaß. Kritik kam in die Richtung, dass man ja den ganzen Aufwand nur für ein wenig bauen macht und dass sich das Ganze doch etwas zäh anfühle. Finde ich persönlich nicht, aber in den gespielten Runden kam Architekten leider nicht ganz so gut weg. Egal. Mir gefällt's jedenfalls.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.02.19 von Michael Kahrmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.12.19 von Frank Solnitzky
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.12.19 von Nick Bornschein - Nachdem mich die Illustration der Karten auf der Messe in Essen 2018 hat zurückschrecken lassen, gab ich dem Spiel kurz darauf eine Chance. Alles in Allem eine runde Sache, doch nach einigen Partien finde ich, dass ein Spiel mit einem so wunderschönen Mechanismus wie der Gefangennahme fremder Arbeiter hier noch mehr Druck aufbauen könnte, was leider nicht gelingt. Manchmal wünschte ich mir während der Partie, dass dieses Element mehr zum Tragen kommt an verschiedenen Stellen, als kleine Stellschraube. All das ist Jammern auf hohem Niveau, denn bei uns kommt das Spiel immer wieder gern auf den Tisch und nicht zuletzt die grandiose 2-Spieler Regel hat da ihren Anteil daran.

Leserbewertungen

Leserwertung Architekten des Westfrankenreichs / Architects of the West Kingdom: 5,0 5.0, 8 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.11.18 von Dietrich
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.12.18 von Dencer - Tolle Grafik und klassisches WP. Irgendwie fehlt mir der Pfiff, alles bis auf das Einfangen der Gruppen schonmal da gewesen (Rohstoffe, Gebäude, Personen die helfen etc.).
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.12.18 von FrankHH - Das Material und die kompakte Verpackung (hier könnten sich andere Verlage eine Scheibe abschneiden) sind top, der Preis allerdings auch. Zu zweit 2x gespielt - mit Bot. ging an sich ganz gut, lediglich waren die symbole nicht gleich klar. Als WorkerPlacementSpiel wirklich gelungen und der Mechanismus mit den Gefangenen gefällt! Wiederspielreiz ist hoch, allein durch die Gebäudekarten ist jedes Spiel anders. Gugong, wenn man es denn vergleichen darf, hat mir aber besser gefallen. Tendiere Spielreiz zwischen 4 und 5, gebe ne 5.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.12.18 von Oliver Müller - Rundum gelungenes Workerplacement-Spiel; gefällt mir (noch) besser als Räuber der Nordsee. Interaktions- und taktische Möglichkeiten sind sehr gelungen umgesetzt - kommt garantiert noch öfter auf den Tisch.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.12.18 von Björn Fink - Ersteindruck...Wow, da stimmt alles, selten ein so elegantes, schnelles WP Spiel gespielt, Regeln sind sehr eingängig und der WP Mechanismus ist wirklich was neues und macht Spass! Habe von Shem nach Raiders viel erwartet und er hat mich nicht enttäuscht. Brauche noch 2-3 Spiele auch in voller Besetzung um zu entscheiden ob es mir besser als Raiders gefällt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.01.19 von Martina Kessler - Was für ein unglaublich sperriger Titel - und dann steckt dahinter ein sehr interessantes Workerplacement-Spiel mit ein paar neuen Kniffen: 1) Es gibt keine Spielrunden, sondern es geht immer reihum. Wer keine Männchen mehr hat, muss schauen, wie er sie zurückholt. 2) Man kann andere Figuren von Aktionsfeldern gefangen nehmen und damit später Geld verdienen. 3) Je nachdem wie hoch oder tief man im Ansehen steht, kann man bestimmte Aktionen nutzen oder auch nicht: Kathedralenbau, Schwarzmarkt. Gerade in größeren Runden (3-5), die auch gern mal etwas konfrontativ spielen, ein tolles Spiel. Von den Regeln her ist es auch nicht komplizierter als z.B. Stone Age, es sieht grafisch gelungen aus und könnte auch ein breites Publikum erreichen. Leider schrecken Spieltitel und auch Preis sicher manchen ab.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.04.19 von Kathrin
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.12.19 von Dieter Schmitz - In jeder Besetzung gut. Der Startspieler hat oft einen kleinen Vorteil. So war er und ev. auch sein/e Nachbar/n bei uns in vielen Spielen ein mal häufiger am Zug.

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