Rezension/Kritik - Online seit 11.05.2013. Dieser Artikel wurde 8319 mal aufgerufen.

Snowdonia

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Autor: Tony Boydell
Illustration: Klemens Franz
Tony Boydell
Charlie Paull
Verlag: Lookout Games
Surprised Stare Games Ltd.
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 1 - 5
Dauer: 45 Minuten
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 2012
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
4,9 4,9 Leser
Ranking: Platz 607
Download: Kurzspielregel [PDF]
Snowdonia

Spielziel

Der Mount Snowdon (snow für Schnee und don für Berg, also "Schneeberg") ist mit 1085 Metern der höchste Berg in Wales. 1894 wurde eine Gesellschaft gegründet, die eine Bahnstrecke vom Tal bis zum Gipfel dieses Berges bauen sollte. Ein für die damalige Zeit unglaubliches Unterfangen!

Ablauf

Rund um den Spielplan wird die Baustrecke in Form von Karten ausgelegt. Unterschieden wird dabei zwischen Stationen- und Streckenkarten. Auf diese Karten wird die jeweils vorgegebene Menge an Geröll gelegt. Der Spielplan selbst dient der Ablage der Rohstoffe, zeigt die möglichen Aktionen sowie das Wetter.

Zu Beginn verfügt jeder Spieler über zwei Arbeiter sowie einen Landvermesser. Die Arbeiter kann man auf sieben möglichen Aktionsfeldern einsetzen, die jeweils unterschiedlich viele Plätze bieten. Nach dem Einsatz der Figuren beginnt die Aktionsphase, in der die Felder in einer festgelegten Reihenfolge abgehandelt werden. Folgende Möglichkeiten bieten sich hier:

  • 3 Rohstoffe (Eisen und/oder Stein und/oder maximal eine Kohle) nehmen und evtl. Startspieler werden
  • Geröll wegschaffen
  • Eisen in Stahl oder Geröll in Stein umwandeln
  • Gleise verlegen
  • Bauen
  • Aktionskarten kaufen
  • Landvermesser um eine Station weiter Richtung Gipfel bewegen

Rohstoffe braucht man, um sich mit Schienen am Bau der Streckenabschnitte zu beteiligen bzw. um mit Schienen oder Steinen am Bau der Stationen mitzuwirken. Für bebaute oder komplett freigebuddelte Felder darf man einen Markierungsstein auf die entsprechende Karte legen, um dafür am Spielende Siegpunkte zu kassieren.

Die Aktionskarten, welche die Spieler erwerben können, beinhalten zwei Funktionen: Zum einen können sie während der Aktionsphase eingesetzt werden, und zwar genau zu Beginn jener Phase, für die sie gedacht sind. Zum anderen zeigen sie Bedingungen, deren Erfüllung am Spielende Siegpunkte bringen.

Den Landvermesser kann man pro eingesetztem Arbeiter um ein Feld in Richtung Bergstation ziehen. Je nachdem, wie weit er bis zum Spielende gekommen ist, erhält man die entsprechenden Siegpunkte.

Zu einem späteren Zeitpunkt im Spiel kann auch noch eine Lokomotive gekauft werden. Deren Kauf bringt einmalig Kohle ein, bietet je nach Lok-Art dauerhafte Vorteile und berechtigt außerdem dazu, gegen Abgabe von Kohle jede Runde einen dritten Arbeiter einzusetzen, den man aus dem Pub anheuert.

Nachdem alle Aktionen durchgeführt wurden, werden die Auftragskarten aufgefüllt. Die Rückseite der obersten Karte vom Nachziehstapel dient als Wettervorhersage, und diese Vorhersage tritt genau zwei Runden später ein. Es kann schönes Wetter, Regenwetter oder Nebel geben. Schönes Wetter begünstigt das Arbeitstempo (wie viele Gleise beispielsweise verlegt werden dürfen, wenn man die entsprechende Aktion wählt, oder wie viel Geröll man mit einem Arbeiter beiseite schafft), Regenwetter verschlechtert es. Nebel dagegen verhindert Gleisverlegung und Geröllbeseitigung für eine Runde grundsätzlich.

Am Rundenende werden neue Ressourcen aus dem Stoffbeutel gezogen; die entsprechenden Rohstoffe stehen für die nächste Runde zur Verfügung. Unter den Rohstoffen können sich jedoch auch Ereigniswürfel befinden. Diese werden auf die dazu gehörige Leiste gesetzt und lösen das entsprechende Ereignis aus. So können zum Beispiel Gleiskarten, Baustellen und Bauplätze blockiert oder Wartung für Lokomotiven fällig werden. Auf dieser Leiste befindet sich auch ein Feld, bei dessen Erreichen der Kauf von Lokomotiven überhaupt erst möglich wird.

Auf diese Weise wird das Spiel fortgesetzt, bis das letzte Gleis gebaut wurde. Am Ende gibt es Siegpunkte für den Landvermesser, für jeden Besitzmarker auf Gleiskarten, Baustellen oder Bauplätzen sowie für erfüllte Auftragskarten.

Fazit

Snowdonia ist unbestritten ein Personeneinsetzspiel. Davon gibt es in der Spielewelt ja schon unzählig viele, somit stellt sich für Vielspieler meistens die Frage: Was hat dieses Spiel Besonderes zu bieten bzw. hat es überhaupt etwas, das es aus der Masse anderer Spiele hervor hebt?

Ja, das hat es zweifellos! In diesem Fall ist es das Wetter, das im wahrsten Sinne des Wortes frischen Wind ins Spiel bringt. Davon hängt nämlich ab, zu welchen Zeiten es günstig ist, Geröll wegzuschaufeln oder Gleise zu verlegen, denn es macht schon einen Unterschied, ob man mit einer Aktion gleich zwei Gleise verlegen darf oder nur eines. Oder ob man so viel Geröll wegschaffen kann, dass man seinen Markierungsstein eventuell gleich auf zwei Karten platzieren darf.

Weil man die Wetterentwicklung für die beiden folgenden Runden bereits kennt, versucht man natürlich, diese in seine Planungen miteinzubeziehen. Aber selbstverständlich schläft die Konkurrenz auch nicht und hat das Wetter für die Folgerunden ebenfalls fest im Blick, so dass es schon sehr wichtig ist, zum richtigen Zeitpunkt die passenden Materialien zu besitzen und in der Spielreihenfolge vorne zu sitzen, damit man die gewünschte Aktion auch dann durchführen kann, wenn sie am gewinnbringendsten ist. Denn für die einzelnen Gebäude bzw. Schienenverlegungen gibt es unterschiedlich viele Punkte. Auch für Nebelrunden muss man vorsorgen, damit man dann – wenn Geröllschaufeln und Gleisbau verboten sind – sinnvolle Alternativen hat.

Das Wetter bringt somit Pfiff ins Spiel, was zweifellos positiv ist. Auf der anderen Seite sorgt es auch dafür, dass manche Partien so verlaufen, dass die Spieler oft wenig gönnerhaft auf das beendete Spiel zurückblicken. Je nachdem, wie oft weiße Ereignissteine aus dem Beutel gezogen werden, kann es passieren, dass die Spieler immer dann, wenn sie gerade gut gerüstet in die nächste Runde starten könnten und sich dafür auch den Startspielervorteil gesichert haben, die gewünschten Aktionen vermasselt bekommen, weil aufgrund der Ereignissteine Bau- oder Gleisfelder gesperrt werden.

Die Spielregel erschließt sich nicht jedermann auf Anhieb. Ich hatte eine Spielegruppe, die mit den falschen Kartenseiten spielte. Die Regel besagt nämlich, dass das Grundspiel mit den gelben Kartenseiten gespielt wird. Mit "Gelb" assoziierte diese Gruppe die Farbe der gelb hinterlegten Stationennamen, aber das sind eigentlich die blauen Kartenseiten. Auf die Idee, dass mit "Gelb" die erbsengrüne Hintergrundfarbe der Karten gemeint sein könnte, kamen sie überhaupt nicht. Zwar haben sie sich noch gewundert, dass die auszusortierenden Karten dann auf der Rückseite beschriftet waren, aber das nahmen sie einfach als Druckfehler hin. Ihr Fazit lautete nach dem Spiel, dass sie es ziemlich doof fanden. Erst viel später, als sie einer anderen Gruppe beim Spielen zusahen, stellte sich heraus, was sie falsch gemacht hatten. Wir selbst hatten das erste Spiel so gespielt, dass wir die benutzten Auftragskarten am Rundenende wieder zurück drehten. Erst im Laufe des Spiels merkten mir, dass die Karten im Falle einer solchen Benutzung viel zu stark sind. In der Regel steht jedoch nirgends explizit, dass die Aktion der Karten nur ein einziges Mal genutzt werden darf. Diesbezüglich wäre eine eindeutige Aussage sehr hilfreich gewesen.

Am Material gibt es zu bemängeln, dass der beigelegte Stoffbeutel viel zu eng ist, um problemlos Klötze aus ihm herauszuholen. Selbst schmale Frauenhände fühlen sich dabei eher, als ob sie gerade dabei wären, enge Handschuhe überzustreifen. Das übrige Material ist jedoch zweckdienlich, wobei sich hinsichtlich der optischen Aufmachung von Spielplan und –karten die Geschmäcker scheiden. Während die einen das eher helle, schlichte Design erfrischend anders finden, macht es auf die anderen einen ziemlich farblosen, langweiligen Eindruck. Ansonsten enthält die Box viele, viele Holzteile, was ein Spielerherz immer gleich höher schlagen lässt.

Gut gelöst wurde die Art, wie das Spiel an die jeweilige Teilnehmerzahl angepasst wird, indem die entsprechenden Spielplanfelder mit passenden Karten abgedeckt werden. Dies trägt auch dazu bei, dass Snowdonia in jeder Besetzung gut funktioniert. Am besten gefällt es mir jedoch, wenn mehr Leute am Tisch sitzen.

Nicht ganz angebracht finde ich übrigens die Altersempfehlung. Da wurde wohl entweder grob geschätzt oder nur mit "Spielerkindern" getestet. In meinen Testrunden kamen 8-Jährige nicht mit den Regeln klar, selbst 10-Jährige hatten teilweise noch Probleme damit.

Insgesamt bin ich bei der Bewertung dieses Spiels etwas zwiespältig. Es gab Partien, da liebte ich es. Darauf folgte dann aber auch öfter eine, nach der ich es am liebsten gar nicht mehr aus dem Regal holen wollte. Abhängig war das immer von der Häufigkeit der weißen Ereignissteine. Sie bringen nämlich mit sich, dass auch das Spielende nicht wirklich planbar ist. So überlegt man ständig, ob es sich lohnt, noch langfristige Aufträge in Angriff zu nehmen oder ob man damit nur wertvolle Aktionen verschwendet, die man lieber in kleinere, weniger punkteträchtige, aber dafür sicher zu erreichende Ziele investiert. Wenn eine Gruppe nicht allzu viele Rohstoffe hortet, steigt zwar die Wahrscheinlichkeit, dass weniger Ereignissteine aus dem Beutel gezogen werden, aber erstens entspricht das Ausgeben von Rohstoffen nicht jedermanns Plänen und zweitens geht diese Rechnung auch nicht immer auf, denn Fortuna mischt da auch noch ganz schön mit!

Wer flexibel genug ist, sich auf ein Spiel einzulassen, das zumindest in der zweiten Spielhälfte von diesen Unwägbarkeiten lebt, wird an Snowdonia bestimmt seine helle Freude haben. Wer jedoch gerne alles bis zum Schluss durchrechnet und plant, wird seinen Favoriten für dieses Jahr wohl eher woanders finden.

Rezension Sandra Lemberger

Regelvarianten

Snowdonia kann man auch als Solovariante spielen. Zusätzlich gibt es die sogenannte Blaenau Ffestiniog-Variante, bei der die blauen Rückseiten der Stationskarten verwendet werden. Hier kann die Strecke von beiden Endstationen aus gebaut werden, wobei Stationen nur dann errichtet werden dürfen, wenn der Landvermesser des Spielers schon an ihnen vorüber gezogen ist.

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Snowdonia: 4,0 4,0, 9 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.03.13 von Sandra Lemberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.12.12 von Michael Andersch - Spannend und mit angenehmen Zwängen, allerdings erst ab 3 Spielern. Zu zweit geht es so, die Solitärvariante konnte mich dagegen gar nicht überzeugen: 5% Spiel und 95% Verwaltung, wobei man einfach irgendwie vor sich hin punktet. Kein "ich schaff's oder ich schaff's nicht" (wie z.B. bei "Space Alert" oder "Freitag"), kein laufend sich erhöhendes Ziel (wie bei "Agricola").
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.05.13 von Andreas Odendahl
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.05.13 von Regina Molter
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.05.13 von Andreas Molter
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.05.13 von Michael Kahrmann - Schönes Thema! :)
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.05.13 von Michael Dombrowski
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.05.13 von Roland Winner - Update: Meinen alten Kommentar zum Wetter habe ich gestrichen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.03.15 von Frank Lehmann

Leserbewertungen

Leserwertung Snowdonia: 4,9 4.9, 22 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.12.12 von Flundi - thank you, ernst-jürgen ridder! sehr gut.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.12.12 von Gülsüm Dural - In Essen angespielt und gleich gekauft.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.12.12 von Frank
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.12.12 von W. Heidenheim
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.12.12 von vanM - Interessantes Spiel mit gut umgesetzten Thema. Klar, es gibt einige Zufallselemente und wenn der linke Nachbar dauernd Startspieler ist ist das suboptimal, dafür bietet das Spiel originelle Mechanismen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.02.13 von Wolfram Dübler-Zaeske - Ich bin hier auch bei E.-J- Ridder. Mir gefällt Snowdonia sehr gut, vor allem wgen der thematischen Einbindung. Ich war selbst schon am Snowdon und finde das hier richtig gut aufgefangen. Für mich das thematisch stärkste Spiel des Jahrgangs. Und mir gefällt auch, das mal eben nicht alles bis zum letzten Schritt durchgeplant werden kann, sondern Wetter & Ereignisse den Rhythmus bestimmen. Zumindest was das Wetter angeht ist das ja auch beim Bau der Strecke Real gewesen. Von meiner Seite Daumen hoch!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.02.13 von Frank Bergner - Kaum ist ein Spiel nicht hochgradig komplex, wird es heutzutage abgewertet. Schade, denn wer hier die Durchschnittsnote betrachtet und daher das Spiel nicht testet, verpasst ein Messehighlight. Ein Punkt Abzug gibt es, da man mit der Ausstattung noch etwas mehr Atmosphäre hätte schaffen können. Pöppel in Pink passen wahrlich nicht ins raue Wales. Und was soll der große Schriftzug auf dem Spielplan?
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.05.13 von Sascha Klein - Tolles Workerplacement Spiel welches es versteht das Gefühl von Bahntrassenbau zu vermitteln .
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.05.13 von Stefan - Ein sehr schönes und gut funktionierendes Spiel. Den Startspielervorteil konnten wir in unserer Runde nicht feststellen. Das Wetter war am Berg ok, es gibt ja den gut funktionierenden und vor allem zuverlässigen Wetterbericht, der das Spiel planbar macht. Fazit: Mir hat das Spiel gut gefallen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.05.13 von Ralf Rechmann - Nachdem ich erkannt habe, dass ich Snowdonia bisher falsch gespielt habe (Aktionskarten nur 1x im Spiel nutzen und nicht jede Runde neu!), funktioniert das Spiel richtig gespielt wesentlich besser und auch der eigene Einfluss aufs Spielgeschehen ist wesentlich grösser, zumal jetzt auch alle Mitspieler ihre Ressourcen beim Einsammeln abbekommen. Schon erstaunlich, was ein kleiner Verständnisfehler ausmachen kann. Wem Snowdonia ebenso beim Erstkontakt nicht gefallen hat, mal überprüfen, ob man da richtig gespielt hat, weil dieser Verständnisfehler scheint häufiger vorzukommen, wie man auf BGG und in der Fairplay 103 nachlesen kann.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.08.13 von Braz - Das Spiel hat mit sehr gut gefallen. Aufpassen sollte man mE bei der Regel: Hier ist einiges doch recht unklar und auch falsch (im Deutschen darf man z.B. nur 1 Auftragskarte pro Phase spielen, hingegen im Englischen mehre möglich sind...)
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.09.13 von Hans Huehnchen - Ich habe selbst einige Zeit Schienen verlegt, weswegen mich das Thema und dessen Umsetzung durchaus anspricht. Und wie im richtigen Leben kommen einem in diesem Spiel Wetter und Ereignisse ab und an quer. Toll.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.10.13 von StevieG - Sehr gutes Worker-Placement Spiel, das auch zu zweit bestens funktioniert. Uns hat das Glück nicht gestört. Thematisch ebenfalls klasse.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.11.13 von Andreas Freye - Sehr schönes WP-Spiel, welches auch thematisch sehr stimmig ist. Wer der Meinung ist, dass das Wetter einen ausbremst, muss dem halt entgegen wirken. Möglichkeiten mit verschiedenen Loks oder Aktionskarten gibt es dafür genug. Es gibt immer was zu tun, bei jedem Wetter! Mittlerweile gibt es mehrere Szenarien um das Spiel noch abwechslungsreicher zu gestalten.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.11.13 von Ernst-Jürgen Ridder - Manchmal kann man nur staunen, wie unterschiedlich ein Spiel gesehen werden kann. Ein Hardcore Strategiespieler mit Nulltolleranz gegenüber Zufallselementen braucht sich Snowdonia nicht mal anzusehen, es ist nichts für ihn. Wenn der Zufallseinfluss so gestaltet ist, wie hier, lasse ich mir das gerne gefallen, wünsche es mir geradezu, hundertprozentig planbare Spiele mag ich nicht sonderlich. Hier hat selbst der Zufall Elemente der Voraussehbarkeit, man kann sich darauf einstellen. Wen es stört, dass das Wetter, das immerhin auf kurze Sicht voraussagbar ist, auch mal länger anhaltend ungünstig für die Aktionsmöglichkeiten ist, obwohl doch in der Lebenswirklichkeit der Wettereinfluss beim Streckenbau auch bedeutsam ist, der kann halt mit thematisch eingebetteten Spielen nichts anfangen. Auch die "störenden" Ereignisse sind in ihrer Abfolge bekannt, das ist sogar auf dem Spielplan abgebildet, man weiß nur nicht, wann und wie rasch aufeinander sie folgen; es sei denn, viele Rohstoffe sind in Spielerhand, dann ist das gehäufte Auftreten von Ereignissen wahrscheinlicher. Wieso man eine Aktion verschenkt, wenn man auf Startspielerwechsel spielt, sehe ich nicht; es gibt keine Aktion, mit der man nur das kann, vielmehr ist das immer mit dem Nehmen von Rohstoffen vom Lagerplatz verbunden. Kein Wort ist in den bisherigen Post davon die Rede, dass das Spiel eine Variante enthält, die sich völlig anders spielt, als das Normalspiel, das ist richtig spannend. Inzwischen gibt es weitere 5 offizielle Szenarien, die unterschiedliche Anforderungen stellen und den Wiederspielreiz noch erhöhen. Mir gefällt das Spiel wirklich gut, es hat alles, was man braucht, um Spielspaß zu haben. Mir gefallen allerdings auch Jenseits von Theben und Wikinger-Die vergessenen Eroberer (ProLudo, nicht HiG) ausgesprochen gut.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.12.13 von Kathrin
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.01.15 von Norbert - Ein wirklich gutes Spiel mit hohem Wiederspielreiz. Hohle mir sonst keine Erweiterungen, aber hier werde ich wohl zuschlagen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.03.15 von Dencer - Für mich schwache 4 Punkte. Zum einen Regelunklarheiten, zum zweiten kaum Interaktion, zum Dritten einige Glückskomponenten, insgesamt fühlte es sich nicht rund an und hat wenig Spaß gemacht und es ging allen so am Tisch. Da gibt es so viele bessere WP-Spiele. Thematisch finde ich es auch so überzeugend.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.03.15 von Peter Thielmann - Wir haben Snowdonia zu dritt gespielt. Falls wir Snowdonia noch einmal spielen, werden wir die Regeln modifizieren: 1) Auch Fremdfirmen dürfen Stationen nicht bauen, wenn der Weg dorthin nicht geröllfrei ist. Die Regel ließ sich darüber nicht aus, also haben wir immer die nächste Station komplett fertig gebaut bekommen und so nahezu keine Gelegenheit gehabt, irgendetwas an einer Station selber zu machen. 2) Wir hatten waliser Wetter, d.h. ziemlich schlecht. Die Motivation, Geröll zu schaufeln, fehlt dann. Wir würden probeweise jeweils ein Geröllklötzchen mehr schaufeln lassen als angegeben. Mit unveränderten Regeln werden wir es zu dritt sicher nicht noch einmal spielen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.05.15 von Heike
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.05.15 von Daniel Noé - Manchmal ist die Polarisierung, die ein Spiel auslöst für mich einfach nicht nachvollziehbar. Vielleicht bin ich ja auch nur eine sehr spezielle Art von Spieler. Snowdonia ist für mich jedenfalls eine absolut verkannte Perle, die ich jederzeit gerne spiele. Und jederzeit wieder sind hier bekanntlich 6 von 6 Würfelpunte wert.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.04.16 von Martin - Wir haben zunächst auch einige Regeltexte falsch interpretiert, was prompt zu einem unrunden Spielablauf geführt hat. Aber seitdem wir alles so spielen, wie es gespielt werden soll, können wir das Spiel als sehr gelungen bezeichnen und auch auf seine Art einzigartig (d.h. es sollte in keiner anspruchsvollen Spielesammlung fehlen). Die Spielendebedingung gefällt uns auch nicht, auch wenn dadurch am Schluss noch einmal eine gehörige Spannung entsteht.

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