Rezension/Kritik - Online seit 30.07.2016. Dieser Artikel wurde 8035 mal aufgerufen.

Pandemic Legacy: Season 1

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Autor: Matt Leacock
Rob Daviau
Illustration: Chris Quilliams
Verlag: Z-Man Games
Asterion Press
Devir
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 4
Dauer: 60 Minuten
Alter: ab 13 Jahren
Jahr: 2015
Bewertung: 5,3 5,3 H@LL9000
5,4 5,4 Leser
Ranking: Platz 106
Pandemic Legacy: Season 1
Pandemic Legacy: Season 1

Spielziel

Im Nachfolger von Pandemie müssen die Spieler in Pandemic Legacy wieder gemeinsam antreten, um die Welt zu retten. Anders als zuvor haben jedoch alle Aktionen einer Partie Auswirkungen auf die zukünftigen Spiele: So entwickeln sich Charaktere weiter oder sterben möglicherweise, Krankheiten geraten außer Kontrolle und mutieren, ganze Städte geraten in Panik und sind per Flugzeug nicht mehr zu erreichen … und dafür hat man genau 12 Monate (= 12 bis 24 Partien) lang Zeit.

Ablauf

Neun zufällig ausgeloste Städte sind bereits mehr oder weniger stark von der tödlichen Infektion betroffen. Außerdem starten wie in Pandemie alle Spieler von ihrem ersten gemeinsamen Forschungszentrum in Atlanta aus. Jeder Spieler wählt eine Rolle, die ihm zusätzlich zu seinen Grundfähigkeiten noch bestimmte Sonderfähigkeiten verleiht. Zusätzlich erhält jeder einige Städtekarten. Der dazugehörige Nachziehstapel wird mit einigen Epidemiekarten präpariert.

Wenn man an der Reihe ist, stehen einem vier Aktionen zur Verfügung. Wählen kann man aus

  • der Bewegung (wofür man Städtekarten benötigt, wenn man weitere Strecken zurücklegen möchte, dagegen keine braucht, wenn man in einen Nachbarort ziehen will),
  • der Errichtung einer Forschungsstation,
  • der Entdeckung eines Gegenmittels,
  • der Seuchenbehandlung oder
  • dem Wissensaustausch.

Für alle diese Aktionen gibt es mehr oder weniger viele Vorschriften, wo man sich mit seiner Figur aufhalten muss und ob oder wie viele Städtekarten man dafür ausspielen muss.

Nach den vier Aktionen zieht man zwei Karten nach. Üblicherweise sind das Städtekarten, aber man kann auch eine Epidemiekarte erwischen. Und diese Karten sind es, welche die Seuche vorantreiben. In einem solchen Fall wird nämlich der Infektionsmarker vorwärts gerückt. Er gibt an, wie viele Karten des Infektionsstapels nach jedem Zug aufgedeckt werden. Außerdem werden die bereits gespielten Karten dieses Stapels neu gemischt und wieder auf dem Stapel platziert. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass in späteren Zügen bereits infizierte Städte nochmals von der Seuche getroffen werden. Dies ist insofern schlecht, weil eine Stadt mit maximal drei Infektionswürfel bestückt sein darf. Werden es mehr, breitet sich die Seuche in alle Nachbarstädte aus. Dies kann zu Kettenreaktionen führen, wenn sich darunter wiederum eine Stadt befindet, auf der bereits drei Würfel liegen.

Der Zug eines Spielers endet damit, dass er - je nach Stand des Infektionsmarkers – zwei bis vier Karten vom Infektionskartenstapel zieht und die entsprechenden Städte mit je einem Seuchenwürfel infiziert – auch dabei kann es wieder zu Seuchenausbrüchen kommen.

Eine Partie endet immer mit einer Niederlage, wenn

  • die Spieler acht Ausbrüche verursacht haben oder
  • man Seuchenwürfel legen müsste, in der Farbe aber keine mehr vorhanden sind, oder
  • ein Spieler keine Karten mehr nachziehen kann.

Gewonnen hat man dagegen, wenn man die Siegbedingungen des jeweiligen Monats erfüllt hat. Diese Bedingungen bleiben teilweise über mehrere Monate gleich, es kommen aber auch immer wieder neue dazu.

Fazit

Eine ziemlich große Schachtel hält man in Händen, in der sich dann auf den ersten Blick gar nicht so viel Material befindet, dass dies den Preis des Spiels rechtfertigen würde. So denkt man zumindest, wenn man noch nicht ahnt, was einen erwartet.

Besonders ist weniger das Material (das im Großen und Ganzen sehr dem von Pandemie ähnelt) als das komplette Spielsystem. Während der erste Monat noch fast genauso abläuft wie das Grundspiel, merkt man danach recht schnell, dass doch einiges anders sein wird: Je nachdem, ob man die Partie gewonnen oder verloren hat, darf man sich die eine oder andere Karte vom Sonderkartenstapel nehmen. Damit man nicht schon vorher weiß, was einen erwartet, sind die Texte dieser Karten mit einer Gummierung à la Rubbellos überzogen, so dass man sich seine Belohnung erst einmal freikratzen muss. (Ein Umstand, der mich persönlich übrigens tierisch genervt hat, weil man danach überall diese Rubbelfussel herumliegen hatte.)

Die darunter verborgenen Texte weisen jedenfalls meistens darauf hin, welche Fenster des "Adventskalenders" man anschließend öffnen darf. Und da kommt dann alles Mögliche zum Vorschein: Neue Spielregeln zum Einkleben ins Regelbuch, wobei die dafür vorgesehenen Plätze schon entsprechend markiert sind, Zusatzfähigkeiten für die Helden, die man auf deren Charakterbögen klebt, Alternativtexte für die Städtekarten, Hinweise, wie sich die einzelnen Seuchen weiterentwickeln usw. Der Sonderkartenstapel hält aber auch neue Charaktere bereit, die man in späteren Partien nutzen kann und deren Sonderfähigkeiten wunderbar zu den neuen Herausforderungen passen. Allerdings möchte man auch die Vorzüge der alten Charaktere ungern missen, weshalb die Auswahl des Charakters meist eine schwierige Entscheidung darstellt.

Zu den anfangs erwähnten Zugmöglichkeiten gesellen sich immer mehr dazu – damit man da nicht den Überblick verliert, gibt's auch hier Ergänzungstexte, die auf die Spielübersichten der Spieler geklebt werden.

Aber das ist noch nicht alles, denn im Laufe des Spiels wird auch der Spielplan beklebt mit dauerhaften Forschungseinrichtungen, Markern für Städte mit Alarmstufe, es werden Karten zerrissen usw. Für Überraschungen ist jedenfalls ständig gesorgt.

Leider nicht nur für positive. Denn anscheinend wurde dem Spiel nicht die Testdauer zugestanden, die es für die Übersetzung in die deutsche Version gebraucht hätte. Des Öfteren stießen wir auf Texte, die wir nicht richtig verstehen konnten, einige wenige Fehler waren richtig ärgerlich. Im Internet findet man bei Boardgamegeek eine gelungene Errata-Sammlung, bei der man – sortiert nach Monaten, die erst nach zusätzlichem Klick sichtbar werden – die diversen Fehler nachlesen kann.

Trotz der Fehler bleibt Pandemic Legacy für mich das spannendste Spiel der letzten Saison. Obwohl ich eigentlich jemand bin, der an einem Abend nicht gerne zweimal dasselbe Spiel spielt (es sei denn, es handelt sich um ein sehr kurzes), machte es mir überhaupt nichts aus, zwei bis drei Runden Pandemic Legacy hintereinander zu spielen. Ich wollte einfach immer wissen, wie es weitergeht - wie bei einer guten Fernsehserie!

Gelungen finde ich, dass man spätestens nach dem zweiten Versuch, einen Monat zu schaffen, automatisch zum nächsten Monat kommt, auch wenn man zweimal erfolglos war. Dies verhindert, dass man ewig an ein und derselben Aufgabe festhängt. Gut austariert ist hier auch, dass man im Falle des Verlierens Unterstützungskarten für die nächste Runde erhält, wohingegen diese reduziert werden, wenn man gewinnt.

Im Übrigen ist es nicht zwingend erforderlich, alle zwölf Monate mit einem Team zu spielen. Meine ersten Spiele habe ich alle mit denselben Leuten gemacht, wegen Terminproblemen habe ich dann allerdings irgendwann mit anderen weitergespielt. Das war überhaupt kein Problem – die mussten sich eben mit den Gegebenheiten, die zuvor geschaffen wurden, zufriedengeben.

Wer kooperative Spiele mag, für den führt sicherlich kein Weg an diesem vorbei. Ich jedenfalls bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht – der Untertitel "Season 1" verspricht ja eine Fortsetzung!

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

Pandemic Legacy: Season 1: 3 H@LL9000-Bewertungen, Durchschnitt: 5,3 5,3

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.06.16 von Sandra Lemberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.12.16 von Michael Kahrmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.02.17 von Monika Harke - Man fühlt sich wie in einem spannenden Film, den man mitgestalten darf und fiebert jedem neuen Monat entgegen. Am besten in einer festen Viererrunde.

Leserbewertungen

Pandemic Legacy: Season 1: 17 Leserbewertungen, Durchschnitt: 5,4 5.4

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.11.15 von Daniel Noé - Offizieller Realese: Oktober 2015 - Plazierung BBG heute (21.11.) ist Rang 8 mit einem Durchschnitt von 8,99 bei weit über 1800 Bewertungen - das wird also sicherlich in einigen Wochen die neue Nummer 1. Normalerweise interessiert mich soetwas gar nicht, im Fall von Pandemic Legacy zeigt es aber wie massiv dieses Spiel (in kürzester Zeit) die Spieleszene (nachhaltig) beeindruckt hat. Und was soll ich sagen: Mich hat es auch infiziert. Natürlich ist das Legacy System etwas, was nun nicht jederman zusagt, umso erstaunlicher eigentlich die beinahe einhellige großartige Bewertung. Das Spiel ist einfach extremst packend und hat einen gewaltigen Aufforderungscharakter - Wer Pandemie schon gut fand kann hier blind zugreifen, allein anderen rate ich dringenst einen Blick, um eines der zur Zeit ungewöhnlichsten Spielgefühle zu erleben. Auch wenn sich die "Aufregung" sicher irgendwann legen wird, so muss man einfach festhalten: Dieses Spiel setzt einen neuen und anderen Maßstab - Für mich ist es tatsächlich der Knaller, der sich abhebt von vielen, vielen anderen Spielen...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.11.15 von Peter - Wie Daniel schon sagt, das Spiel ist leider nicht für jedermann. Mir gefällt es gar nicht. Wie auch schon Pandemie leidet es vgl. stark unter dem Problem, dass ein Spieler vorgibt, was der Rest zu tun hat. Dazu kommt, dass ich dem Legacy Konzept nichts abgewinnen kann. Zum einen habe ich keine Lust, mein Spiel durch Aufkleber oder Zerreißen vom Karten dauerhaft zu ändern, ja zu beschädigen. Da hätte ich lieber einen Kampagnenmodus wie bei der Robinson Crusoe Erweiterung. Zum zweiten bedeutet das, dass ich das Spiel nur einmal mit der immer gleichen Runde durchspielen kann. Zu guter Letzt finde ich das Spielprinzip trotz des schönen Materials nur mäßig ansprechend. Für mich ein Hype der leider zu vielen weiteren Legacy Spielen führen wird. Eine Vorstellung, die mir gar nicht gefällt...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.11.15 von Timo Onken - Ich kann dem Peter da nur widersprechen. Eine Flut aus Legacy-Spielen ist zu begrüßen, solange sie so spannend und durchdacht sind wie Pandemie Legacy. Man muss sie ja nicht spielen, wenn sie einem nicht gefallen, aber den anderen die Freude daran lassen sollte gehen :D Wir sind jetzt gerade im Spiel im April und es ist einfach ein super Spiel. Pandemie wurde hier echt klasse weiterentwickelt. Und dazu fühlt es sich zwischen den Partien immer wieder an, als ob man auf die nächste Folge der Lieblingsserie wartet, um zu schauen, wie es weitergeht :) Das Problem mit dem Anführer mag in einigen Gruppen da sein, aber da ist die Gruppe selber dran Schuld. Bei uns gibt es solche Tendenzen nicht. Wir beraten uns natürlich, aber der Spieler entscheidet selber, was er macht und das respektiert die Gruppe dann auch, selbst wenn es sich später als Riesenfehler entpuppt ^^
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.11.15 von Björn - Bis jetzt finde ich das Legacy Prinzip hervorragend, es hat wirklich was von einer Serie und man ist gespannt wie es weitergeht, das Alpha Spieler Problem liegt eher an der Gruppe nicht am Spiel. Zum Thema man kann es nur einmal spielen, nieman hindert einen daran mit der Legacy Ausgabe ein ganz normales Pandemie Spiel zu spielen...man ignoriert einfach die Aufkleber...wo ist das Problem.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.11.15 von Rogue Trader - Die Spannung vor dem ersten Spiel war groß,...mittlerweile sind wir aber im Juni und die Spannung und der Wiederspielreiz nehmen stetig ab. Es ist gut, aber bei weitem nicht DAS Überding zu dem es ge-pushed wurde. Einfach nur ein weiterer Hype um ein durchschnittlich bis gutes Spiel, mehr nicht. Pandemie mit ein paar Pickerl (=Aufkleber) halt ;-)
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.11.15 von darkpact - Das Spiel ist eine Erleuchtung. Während Risiko Evolution noch die Idee des verändernden Brettspiels testete, hat es hier eine wirkliche Perle geschafft heranzureifen. In jedem Monat passiert was und das ganze ist eher ein Interaktives Erlebnis als nur ein Spiel. Und dieses mehr ist wirklich genial. Wofür ich allerdings kein Verständnis habe, sind Menschen die schlechte Noten geben, weil sie sich mit der Idee nicht anfreunden können, obwohl sie es noch nicht mal gespielt haben.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.03.16 von Axel F. - Das Spiel hat mich absolut geflashed - bisher habe ich noch nie ein Spiel so oft hintereinander gespielt ohne wirklich aufhören zu können oder zu wollen! Dieses Spiel ist wie ein gutes Buch welches man einfach nicht weg legen kann. Man möchte einfach wissen, was als nächstes passiert. Eine schlechte Bewertung aufgrund des Legacy-Spielprinzips zu geben ist meiner Meinung nach fehl am Platze - dann kaufe ich mir so ein Spiel halt nicht. Gerade DAS macht doch (auch) den Reiz dieses Spiels aus....freue mich schon auf Season 2 und kann´s kaum erwarten!!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.04.16 von spielbär - Innovativ, anders, auffordernd, spannend, kommunikativ ohne Ende, wegweisend und noch vieles mehr. Es macht aus dem guten Pandemie ein noch besseres. Eine Reise und ein Erlebnis mit hohem Wiederspielreiz. Ist man angekommen blickt man zurück und schwelgt in Erinnerungen. Muss man mögen. Endlich mal Karten zerreißen, Spielpläne verändern...Ich Mags. Bitte mehr davon. Season II und ich wette wir werden noch in anderen Spielen Karten zerreißen und Dinge verändern.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.07.16 von Dennis L.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.07.16 von Maja - Ein aufgeblasenes Pandemie. Da bleib ich doch lieber beim normalen Pandemie da mach ich mir mein Spiel auch nicht kaputt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.08.16 von Pasvik - Also ich finde es auch richtig gut. Dem Original habe ich nur eine 4 gegeben. Ich mag kooperative Spiele nicht so gerne und vor allem Pandemie leidet sehr an dem Alphaspielerproblem. Das ist bei Pandemic Legacy nicht unbedingt anders. Aber wenn man sich die richtige Spielgruppe aussucht, dann eröffnet sich einem ein tolles und seeeeeehr spannendes Spielerlebnis. Selten war ein Spiel so ergreifend. Auch ich finde es schwierig, dass man sein Spiel "verunstalten" muss. Aber wenn man sich damit schlicht abfindet und akzepziert, dass das Spiel genau dafür da ist, dann geht´s echt. Ich wusste es beim Kauf. Kein anderes Spiel würde ich je so behandeln. Hier war es von Anfang an so geplant. Und dadurch hatte man auch dabei irgendwie ein gutes Gefühl!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.09.16 von Ben - Pandemic Legacy ist wirklich eine ganz tolle Erfahrung. Der einzige Nachteil ist, dass man die passenden Rahmenbedingungen schaffen muss: Man braucht eine feste Spiel-Gruppe (hier wiederspreche ich ganz klar der Rezension), die bereit ist sich mindestens 2-4 mal pro Monat zu treffen um dieses Spiel bis zum Ende zu spielen. Dann ist es eine Offenbahrung. Die Spannung am Tisch ist höher als bei jedem anderen Spiel, da einige Entscheidungen und Wendungen sich auf alle späteren Partien auswirken können. Der Moment etwas Neues auszupacken und zu entdecken ist in jeder Partie etwas ganz besonderes. Das Balacing ist hervorragend. Gewinnt man oft, steigt der Schwierigkeitsgrad. Verliert man bekommt man mehr Unterstützung. Bislang war jede Partie bei uns spannend und knapp und ein echter Hit. Season 2 wird blind gekauft...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.09.16 von Rabbitbert - Ich kann die Abwerter des Legacy-Systems zwar verstehen, weil ein Spiel kaputt gespielt wird, aber dennoch wirken die niedrigen Zahlen wie schlichte Hass-Wertungen, um den Durschnitt zu drücken. Nicht wirklich dem Spiel würdig. Es ist wie gute Musik. Nicht jedem gefällt Mozart oder Beethoven, aber gute Musik haben sie eben gemacht. Meine Freundin und ich haben jetzt viele gehypte und auch nicht gehypte Spiele durchprobiert. Unter anderem auch Neuroshima Hex 3.0, nix Europäisches, falls jemand damit schon was anfangen kann oder das superüberhypte Codenames, was wir tatsächlich gerne spielen. Aber außer Robinson Crusoe ist uns noch nie so ein Burner verkommen wie Pandemic Legacy Season 1. Man kann es zwar mit dem normalen Spiel vergleichen, aber es bietet einfach so viel mehr. Story, es lebt, es bietet Überraschungen. Vielleicht kommt es Computerspielern entgegen, die Rollenspiele mit weitreichenden Entscheidungen lieben. Ein Mass Effect, wo man eben nicht alle Storylines mitbekommt, wenn man sich irgendwo für Ja oder Nein entscheiden muss. Leider natürlich: PLS1 ist eben nach 12 Monaten oder maximal 24 intensiven Runden rum. Aber dann wirds eben Season 2 geben - hoffentlich. Meine Liebe und ich sind uns einig, dass Pandemic Legacy dem Urspiel klar vorzuziehen ist, welches wir zur Übung für den "Ernstfall" Legacy nochmal richtig oft gespielt hatten. Training sozusagen. Es ist auch ohne Hype ein Überspiel. Wenn man Boardgamegeek anschaut, dann lügt diese Liste eigentlich kaum. Ja, ich gebe zu, es tut ein wenig weh, wenn man das Spielbrett nach 12 Monaten an die Wand hängen muss. Immerhin als wohl Einzigartiges unter allen PLS1-Spielern, wenn da mal Los Angeles zerstört wurde und dort gar die Seuchen ihre Spuren hinterlassen haben. Die Welt hat gelitten. Logisch. Sie wird nie wieder sein wie vorher. Es bekommt einen Ehrenplatz bei mir. Unter 6 zu werten, auch von H@LL9000-Seite, hat mich schon irgendwie geschockt, genauso wie die Wahl zum Kennerspiel des Jahres. Isle of Skye. Klar. Logisch. Bei dem Gerät hier. Sorry. Nein. Klare 6 hier. Im positiven Sinne. Wenn´s 7 gäbe, locker auch das.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.09.16 von Matze
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.09.16 von Lauro - Bitte mehr davon!!!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.01.17 von Rodriguez - Wow. Es IST so gut. ... Man sollte aber: (1) Koop-Spiele mögen (2) am besten Pandemie mögen, (3) kein Problem damit haben etwas am Spielmaterial zu verändern (wieso auch - das ist halt Teil des Spiels und gerade deshalb so spannend und neu). (4) Regelunklarheiten weglächeln können ... Und was man zu jedem Koop-Spiel sagen muss: Wer ein Alphaspielerproblem sieht, sollte vielleicht mit dem Alphaspieler sprechen ;-)
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.01.17 von Andreas Freye - Mit die beste Spielerfahrung, die ich je gemacht habe. Das Spiel ist wie eine HBO-Serie - man fiebert der nächsten Episode entgegen.

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