Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Nova Luna

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.09.24 von Meeplestilzchen - Nova Luna ist ein gutes Plättchenlegespiel im Sinne von Carcassonne, kein Puzzle - oder \"Tetrisspiel\". Mir gefällt die Integration des Zugmechanismus aus Patchwork, aber im Gegensatz zu diesem ist es ein rein abstraktes Knobelspiel bei dem es gilt möglichst schnell viele Aufgaben zu lösen um als erste Person alle Steine loszuwerden. Das Spiel ist für mein Empfinden recht kopflastig, da es viel im Blick zu behalten gilt. Schnell hat man sich verhaspelt und verbaut und es ist etwas unfreundlicher als Framework (die Rahmenfarbe des Ausgangsplättchens mit der passenden Aufgabenstellung darauf zählt dort mit, bei Nova Luna erst ab dem nächsten Angrenzenden). Es ist nicht mein liebster Plättchenleger von Uwe Rosenberg, aber dennoch mehr als solide.

* Nusfjord

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.07.24 von Meeplestilzchen - Ein typisch untypisches Spiel von Uwe Rosenberg - so würde ich es ausdrücken wollen. Hier gibt es wieder mehrere Aspekte, welche mir ziemlich gut gefallen. Man findet zwar Rosenberg-Typisch altvertrautes wieder, aber es hat auch seinen ganz eigenen Charme. Zum Einen das Workerplacement. Der Mechanismus findet wie in gewohnter Manier auf dem Aktionstableau statt, wir können aber auch die Ältesten erwerben und durch sie eigene Aktionsfelder erhalten. Ein ähnliches Prinzip kennt man aus Le Havre und Ora et Labora, in denen wir um entsprechende Aktionskarten konkurrieren. Aber ich denke, das Herzstück des Spiels ist (als börsenkritisches Spiel) der Mechanismus rund um die Anteile. Wir können unsere Anteile in das Spiel bringen um Geld zu verdienen, müssen aber darauf achten, dass wir gefangenen Fisch an unsere Mitspielenden abgeben müssen, wenn sie Anteile von uns erworben haben - Fisch ist ein sehr wertvolles Gut in Nusfjord!. Dieser Aspekt des Spiels ist im 2-Personen-Spiel lediglich von taktischer Natur (ich biete Anteile nur dann an, wenn ich in der nächsten Runde Startspieler bin, damit ich sie mit der nächsten Aktion direkt erwerben kann), kommt aber ab 3 Personen wiederum mehr und besser zum tragen. Das Spiel funktioniert zu zweit auch super und macht Spaß, aber den vollen Genuss bekommen wir erst mit mehr Personen, das muss man wissen. Die Bewertung hierzu fiel mir echt nicht leicht, aber ich denke eine wohlwollende 4 kann man hierfür schon geben. Wie so oft sorgen verschiedene Kartensets für Abwechslung. Das schöne ist: bald erscheinen die Big Box von Nusfjord als Neuauflage und alternativ die Erweiterungspakete, wenn man Nusfjord schon hat!

* Obsession: Upstairs, Downstairs

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.02.25 von Meeplestilzchen - Ich würde auch nicht davon sprechen wollen, dass die Erweiterung das Grundspiel fixt. Ich sehe es eher so, dass sie dem Spiel mehr Handlungsspielraum gibt durch die neuen Figuren. Wo sich das Grundspiel gelegentlich nach \"Tja, Pech gehabt...\" anfühlt, gibt \"Upstairs, Downstairs\" einem das Gefühl \"Oh, wenn ich diese Figur habe, dann funktioniert es dennoch\". Sprich ich sehe hier eher eine sinnvolle Aufwertung und kein Fix, aber auch kein \"Mehr vom Vorhandenen\". Ich persönlich spiele Obsession nicht mehr ohne.

* Oranienburger Kanal

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.07.24 von Meeplestilzchen - Ein kleiner Kritikpunkt zu Oranienburger Kanal fängt mit dem Regelwerk an und zwar zum Legen der Wege/Straßen/Schienen/Kanäle: mir fehlte in der Anleitung der eine klare Satz der besagt \"Schienen und Kanäle nur angrenzend\", das wurde mir erst durch die Spielübersicht deutlich (in der Anleitung steht es eher nebenbei und ist leicht zu übersehen, folglich haben wir das in der Erstpartie falsch gespielt). Das gibt aber keinen Punktabzug, da es außer mir kaum jemanden gab, welchen das störte. Oranienburger Kanal ist ein sehr abstraktes Spiel, aber nicht so schrecklich gestaltet wie sein älteres Geschwisterkind Merkator. Es ist bunter mit knalligeren Farben, welche über die nicht vorhandene Gestaltung hinwegtäuschen. Spielerisch und mechanisch ist es dagegen ein richtig gutes Spiel, auch wenn ich mich weigere beim Spielreiz die volle Punktzahl zu vergeben. Es ist eine Art Legespielprinzip mit Karten, welche wir möglichst 2x auslösen möchten um den vollen Nutzen daraus zu ziehen (Rohstoffe und zusätzliche Siegpunktmarker). Dies funktioniert durch eine vollständige Umrandung mit Streckenteile (eingangs besagte Wege, Straßen, Schienen und Kanäle) und durch das anschließende schlagen von Brücken zwischen zwei Gebäuden (Karten) über ein Streckenplättchen hinweg. Aber Achtung: beim Bau einer Brücke dürfen wir nur einen Effekt wählen, nicht auch hier beide auslösen! Wie bereits erwähnt wurde, entsteht die Komplexität aus dem Spielverlauf heraus und das Produktionsrad ist freundlicher als es das in Glasstraße ist - wir werden nicht dazu gezwungen, es ist allerdings mit Kosten verbunden (am Rundenende allerdings 1x kostenlos). Nicht verwendete Aktionen werden durch das dortige Platzieren von Geld attraktiver gemacht und was wir im Endeffekt an Karten bekommen ist davon abhängig was wann aufgedeckt wird und was die mitspielende Person liegen lässt , die verschiedenen Kartendecks (ich habe auch die beiden Erweiterungen mitbestellt) sind das Herz des Spiels und bieten die nötige Abwechslung und was wir im Endeffekt aus den Möglichkeiten machen liegt natürlich wie immer bei uns. Ich habe bis dato nichts gefunden, worüber ich sagen muss \"Geht gar nicht, das funktioniert nicht, da stockt es\", da auch die Symbole sehr detailliert erklärt werden. Somit bezeichne ich es als einwandfrei.

* Passt nicht!

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.01.25 von Meeplestilzchen - Mit diesen Klassikern wie Mau-Mau kann ich persönlich überhaupt nichts mehr anfangen, aber \"Passt nicht!\" schlug ordentlich ein und hat bei uns UNO abgelöst. Der auslösende Kniff hierbei ist die persönliche Auslage mit der wir um Punkte spielen. Natürlich, ziehen die Mitspielenden Fünfen, Vieren und Dreien sieht das ziemlich mau wenn man selbst eher Nullen, Einsen und Zweien zieht - aber meine Güte, es ist ein lockeres Kartenspiel für zwischendurch, das muss kein Race for the Galaxy sein. Dafür gefällt mir das außerordentlich gut, das Spiel lässt einem ziemlich viele Freiheiten wodurch man das Gefühl hat zu spielen und nicht gespielt zu werden und man möchte gleich im Anschluss noch eine Partie spielen und noch eine und noch eine.

* Pick a Pen: Gärten

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.01.25 von Meeplestilzchen - Tolle Spielereihe! Bei Reiner-Knizia-Spielen pendle ich immer zwischen den Fragen \"Ist das durchschnittliche Massenware oder kann das was?\" hin und her. In erster Linie gefällt mir die innovative Idee mit Stiften zu würfeln (wir rollen sie einfach nur leicht über den Tisch um die Minen zu schonen), das ist mal was Anderes im Reich der Roll & Write-Spiele. Neben den schön desginten Wertungsblättern sind diese noch doppelseitig bedruckt und es gibt verschiedene Level pro Packung, was gut für den Wiederspielreiz ist. Wir haben die Reihe und spielen sie sehr gerne, sie ergänzt prima unsere Klein & Fein-Reihe von Schmidt-Spiele. Viel mehr braucht man meiner Meinung nach nicht. Wenn ich die Pick a Pen-Reihe nach Schwierigkeit ranken sollte: Schatzkammern -> Gärten -> Riffe.

* Pixies

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.10.24 von Meeplestilzchen - Pixies ist ein schönes Kartenspiel mit einem 3x3 Legeprinzip, bei dem man durchaus versuchen kann ein paar kleine Strategien zu fahren, aber auch taktisch reagieren muss um den Mitspielenden ein paar Minuspunkte unterzujubeln wenn sich die Gelegenheit bietet. Bombyx kann das einfach mit den kleinen Kartenspielen. Die Grafik ist sehr kreativ und gefällt mir ausgesprochen gut!

* Planet Unknown

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.07.24 von Meeplestilzchen - Mir gefällt der Rondellmechanismus. Alle sind gleichzeitig am Zug: sie suchen aus und legen an, die Startspielern oder der Startspieler sucht sich hierbei den Bereich aus und wählt aus zwei. Das eigentliche Spiel ist zwar recht solitär, aber dennoch sollten die Blicke nach links und rechts gerichtet sein, da zwischen den Spielenden Wertungskarten liegen, um deren Belohnung man im Duell konkurriert. Das Spiel funktioniert in jeder Besetzung, aber am meisten Spaß hat es uns zudritt bereitet, da man mit jedem Mitspielenden entsprechend in Konkurrenz stand. Sinnvoll anlegen kann man eigentlich immer was, aber wie so oft bei Puzzlespielen (oder Tetrisspielen wie viele alternativ sagen), werden die Möglichkeiten gegen Ende spürbar rarer. Das schöne an dem Spiel ist, dass sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene durch freie Spielplanwahl (Standard oder Individuell) auf ihre Kosten kommen. Schade, dass das Spiel beim Kennerspiel des Jahres nicht ausgezeichnet wurde, der Fehler wurde aber beim Deutschen Spielepreis korrigiert! Fehler im Desgin sind mir bis dato nicht aufgefallen.

* Punktesalat / Point Salad

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.01.25 von Meeplestilzchen - Punktesalat ist ein lockeres kleines Kartenspiel, welches aber großen Spaß macht. Schließlich ist Komplexität kein Indikator für Qualität, es kommt aus meiner Sicht mehr drauf an ob man gespielt wird oder selbst Freiraum für Entscheidungen hat - und das bietet das Spiel. Wenn auch der Kartenfluss natürlich zufällig ist, sehen wir ähnlich wie bei Le Havre dennoch was als Nächstes in die Auslage kommt und können versuchen entsprechend taktisch Karten aus der Auslage zu nehmen um hoffentlich einen Vorteil zu bekommen (gelingt eher im 2-Personen-Spiel) oder den Mitspielenden ein bisschen den Salat mit unliebsamen Zutaten zu verderben. Da die Anzahl der Karten sich mit der Spieleranzahl skaliert, ist es in jeder Konstellation gut, hier muss man dann für sich entscheiden wie viel Downtime man erträgt.

* Renature

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.01.25 von Meeplestilzchen - Bei Renature mag ich den Dominomechanismus sehr gerne, das Jokertier ist dabei zwingend notwendig damit das Spiel spielbar bleibt. Was auf dem ersten Blick nach einem harmonisch Naturspiel aussieht, entpuppt sich als potentiell gemeines Auktionsspiel: wer bietet in den Arealen am meisten? Dieser clevere Kniff macht das Spiel sehr interaktiv, beinhaltet aber Frustpotenzial auf den man gefasst sein sollte. Das ist auch nicht zwingend beim ersten Lesen sofort verinnerlicht und bedarf die Praxis. Lediglich der Zufluss an Wolkenplättchen (Ressource für Zusatzaktionen) ist für meinen Geschmack für ein Spiel dieser Kategorie etwas rar, deswegen gibt es einen Punkt Abzug beim Spielreiz. In meinen Augen ist es ein Familienspiel, welches zu unrecht unter dem Radar fliegt.

* Rival Cities

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.04.25 von Meeplestilzchen - Rival Cities hat mir ziemlich gut gefallen, meiner Frau leider weniger. Mir gefallen der Aktionsauswahlmechanismus und die verschiedenen Möglichkeiten wie das Spiel enden kann. Den Kritikpunkt welchen Spielekreisler über mir anspricht kann ich gut nachvollziehen, manchmal kann das echt doof sein, bei einem Workerplacer hat man allerdings ähnliche Probleme wenn man ein Feld ganz dringend braucht. Das Spiel reiht sich gut in die 2-Personen-Reihe von Deep Print Games ein, spannend wird sein was der Langzeitfaktor mit sich bringt.

* Sagani

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.09.24 von Meeplestilzchen - Ich bezeichne Sagani gerne als das \"umgekehrte Nova Luna\". Zwar müssen wir auch hier Aufgaben lösen, allerdings gewinnt nicht wer als Erstes die Spielsteine losgeworden ist (das wäre nicht so gut, siehe in der Rezension), sondern wer am Ende die geforderten Siegpunkte erwirtschaftet hat. Wie es hier beschrieben wurde ist die Richtung entscheidend, nicht ob es angrenzend ist oder nicht. Für mich ist Sagani eine gute Alternative oder Ergänzung zu Nova Luna (Framework) und Applejack. Es ist zwar auch ein Plättchenleger, fordert aber ein anderes Denken und eine andere Herangehensweise. Doch Obacht vor dem potenziellen Frustfaktor durch mögliche Strafpunkte!

* Schöne Sch#!?e

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.05.25 von Meeplestilzchen - Heute auf dem Markt als \"No thanks!\". Auch wenn ich die grafische Gestaltung von \"Schöne Sch#!?e\" lustiger finde, spricht mich die von No Thanks! doch mehr an, ich kann nicht genau erklären warum. Ich würde stand heute immer wieder zur aktuellen Ausgabe greifen, \"Combo Up\" finde ich zum Beispiel auch deutlich ansprechender als \"Krass Kariert\". Egal welche Ausgabe man hiervon hat, es hat sich nichts verändert und gehört meiner Meinung nach zu den besten kleinen Kartenspielen die man haben kann.

* Schrödingers Katzen

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.04.25 von Meeplestilzchen - Schrödingers Katzen ist bei uns zu einem Dauerbrenner geworden. Das Ausscheiden nach dem Duell Theorie vs. Anzweiflung war bei uns auch nicht frustrierend, es hat dennoch Spaß gemacht dabei zuzusehen wie es weitergeht. Da es am Ende eh auf ein Duell hinaus läuft, lässt sich das Spiel auch ganz wunderbar zu zweit spielen, der Unterschied ist nur, dass man im Finale mit drei Leben steht. Auch wenn einige Verlage ab und zu mal ein sehr gutes Kartenspiel rausbringen, ist AMIGO aus meiner Sicht immer noch der Kartenkönig auf dem Markt.

* Schwingenschlag

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.09.24 von Meeplestilzchen - Schwingenschlag ist eine spannende Weiterentwicklung oder Variante von Flügelschlag, welche mir grundsätzlich gut gefällt, in meiner Gesamtbetrachtung jedoch polarisiert. Analog zu \"Age of Innovation: Ein Terra Mystica-Spiel\", finde ich den Verweis auf die Grundversion (wenn ich es mal so nennen darf) recht interessant. Was ich bei diesen Spielen aber noch wesentlich interessanter finde ist, dass mit dem Erscheinen der neuen Variante die Grundversion, welche preislich ausgezeichnet oder nominiert und über einen langen Zeitraum gefeiert wurde, plötzlich schlecht (oder nicht mehr gut genug) ist. Dann können diese Spiele doch nicht so gut gewesen sein, was ein Sinnbild der Schnelllebigkeit in unserem Hobby veranschaulichen würde. Nun, auch wenn Schwingenschlag vieles interessant und spannend gestaltet, entwertet es meiner Meinung nach Flügelschlag nicht, beide Spiele können durchaus im Regal mit Berechtigung koexistieren. Komplexität darf niemals ein Bewertungskriterium für Qualität sein! Ich werde mich jedenfalls nicht der Möglichkeit berauben, ein relativ einfaches, aber richtig gutes und schnell gespieltes Spiel (Flügelschlag) auf den Tisch bringen zu können. Was das Thema betrifft: Drachen sind natürlich cool und auch für mich erstmal eine tolle Idee, da aber Flügelschlag jedoch ein auf Fakten basierendes Spiel ist, hätte ich es noch interessanter gefunden, wenn man das Thema Dinosaurier ausgewählt hätte.

* Sky Team

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.01.25 von Meeplestilzchen - Sky Team ist im Bereich \"Spiel des Jahres\" eines der besseren Spiele die ausgezeichnet wurden. Ich vergleiche es beim Spielen sehr gerne mit \"The Mind\" von Wolfgang Warsch. Zwar dürfen wir hier temporär kommunizieren, aber das Legen der Würfel hat analog hierzu ebenfalls was magisches. Irgendwann spricht man über die Würfel miteinander ohne dass man es wirklich merkt, im Direktvergleich ist es darüber hinaus noch das bessere Spiel. Bei uns kam es sehr gut an und wir werden uns mit Sicherheit auch die Erweiterung dazu kaufen.

* Tangram City

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.12.24 von Meeplestilzchen - Tangram City ist ein sehr interessantes Puzzlespiel von Uwe Rosenberg. Da dachte man er hat sich langsam ausgetobt, zieht er noch Tangram City und Portals aus dem Ärmel (Die BrettspielSuchties haben ein interessantes Interview mit ihm auf ihren YouTube-Kanal, in dem er erzählt, dass Tangram Cities eigentlich eine Neuheit von 2024 ist und nicht von 2023). Das Spiel lässt vermuten, dass man immer wieder gleich legen kann. Könnte man theoretisch machen, ja, aber dann verliert man ordentlich Punkte bei den Zwischenwertungen. Die 15 Punkte extra beim Spielende, wenn man ein 7x7-Raster gelegt hat, stehen vergleichsweise in keinem Verhältnis dazu. Ohne die Zwischenwertungen und das zufällige Aufdecken der Karten, würde das Spiel in der Form nicht funktionieren. Es passt daher schon sehr gut, dass zufällig Karten verteilt und der Reihe nach aufgedeckt werden um die entsprechenden Plättchen zu legen. Dabei entscheiden wir uns auch, auf welcher Seite das Plättchen gelegt wird, da eine möglichst ausgeglichene Balance aus Bauwerken und Grünanlagen am Ende viele extra Punkte bringt. Auch wenn mir das Spiel grafisch nicht besonders gut gefällt, hat das Material eine wirklich tolle Qualität. Ich denke summa summarum hat Tangram City sich bei meinen Lieblingslege- oder Puzzlespielen etabliert.

* Triqueta

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.03.25 von Meeplestilzchen - Kommentar vom 14.01.2025: Wenn man da nicht aufpasst und zu hoch pokert, strudelt man in ordentlich Minuspunkte hinein... Strategie kommt hier nicht wirklich auf, aber ein hohes Maß an Taktik. Man füllt Reihen, möglichst zum eigenen Vorteil um sie sich möglichst gewinnbringend zu nehmen, aber springt man nicht früh genug ab und pokert wie eingangs erwähnt zu hoch... tja, schade... Triqueta ist eine interessante Art von Legespielen, leicht zu erlernen aber man muss verstehen wie das Spiel tickt. Update vom 05.03.2025: Wir haben langsam angefangen die Erweiterung "Hidden Wolves" zu integrieren, sie verwandelt es gewissermaßen in ein Ü-Ei, da man neugierig ist was man unten zieht und natürlich kann es sein, dass man dadurch zuviel von einer Tierart genommen hat, denn dummerweise müssen die dunklen Steine am Ende der Partie angelegt werden - das ist nicht optional! Ich habe in meinen Partien erlebt, dass man die Steine so nimmt, dass die nächsten am Zug möglichst keinen dunklen Stein bekommen, denn da sind die wertvollen Wölfe drunter die 11 Punkte für ein Triqueta geben.

* Caverna: Die Höhlenbauern

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.07.24 von Meeplestilzchen - Zu Beginn, als ich Caverna und Agricola relativ zeitgleich kennenlernte, fand ich beide (als verwandte Spiele) ziemlich gleich gut da jedes seine Vorzüge hat, mittlerweile hat sich Agricola aber als Favorit herauskristallisiert. Das liegt aber einzig und allein am Thema, welches völlig aus der Reihe tanzt und sich thematisch eher abseits zu den Fantasiespielen wie Planta Nubo (welches mir davon am allerbesten gefällt), Fairy Tales (nie gespielt), Sagani, Armonia und künftig Portals einordnet. Ich habe auch nicht wirklich die Lust es mit den Erweiterungen zu versehen, das ist aber rein persönliches empfinden. Spielerisch ist es komplexer und bietet mehr Tiefgang als Agricola. Die Landwirtschaft funktioniert nahezu 1:1, wir können uns aber tiefer in das Höhensystem graben und wir bekommen mehr als nur einfache Wohneinheiten für unsere Arbeiter. Was ebenfalls neu auffällt ist die Möglichkeit jene Arbeiter auszurüsten und auf Beutefang zu gehen, eine nette Option, welche ich persönlich aber lediglich 2x genutzt habe. Im Nachgang ist es ein gutes Spiel welches natürlich in meiner Sammlung bleibt, aber ich würde aus dem eigenen Impuls heraus meistens Agricola vorziehen - wenn es mehr sein soll, mit den Moorbauern.

* Cottage Garden

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.09.24 von Meeplestilzchen - Cottage Garden ist der Auftakt zur Jahreszeitentrilogie der Edition Spielwiese und ein guter will ich meinen. Würde es Indian Summer nicht geben, welches mir noch einen Tick besser gefällt, würde ich eine Note höher gehen, aber wenn die persönliche Präferenz so klar ist... nicht falsch verstehen, Cottage Garden ist ein gutes Spiel, ein schöner Wettbewerb ohne dass das Spiel großartig interaktiv ist. Gegen Ende wird es aber auch sehr taktisch, da man sich hier die Frage stellen muss: "Nehme ich noch Beet, oder lasse ich es lieber sein?", da es nicht garantiert ist, ob man das noch schafft. Das Punkte zählen kann als Familienspiel vielleicht eine kleine Hürde für Unerfahrene darstellen.