Rezension/Kritik - Online seit 16.03.2010. Dieser Artikel wurde 10953 mal aufgerufen.

Carson City

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Autor: Xavier Georges
Illustration: Alexandre Roche
Verlag: HUCH!
Rezension: Rene Puttin
Spieler: 2 - 5
Dauer: 90 Minuten
Alter: ab 13 Jahren
Jahr: 2009
Bewertung: 4,3 4,3 H@LL9000
5,2 5,2 Leser
Ranking: Platz 278
Carson City

Spielziel

Wir schreiben das Jahr 1858 und es beginnt der Aufbau der berühmten Westernstadt Carson City. Natürlich möchte jeder die gewinnträchtigsten Grundstücke erstehen und Gebäude errichten, und so lässt sich so manche Auseinandersetzung nur durch ein Duell regeln.

Ablauf

Vor den zwei bis fünf Investoren erstreckt sich im Jahr 1858 ein Landstrich unberührter Natur, doch die Geldgeber sehen auf den weiten Ebenen bereits ihr Vieh grasen und Minen in den Gebirgen errichtet, um möglichst viele wertvolle Dollars zu erwirtschaften. Nebenbei entsteht langsam aber sich der kleine Ortskern: Erste Saloons, Drugstores und Hotels werden errichtet. Diese wiederum locken neue Einwohner in die Stadt, die ihre Wohnhäuser errichten. So entsteht innerhalb von vier Jahren die Westernstadt Carson City.

Diese vier Jahre werden durch vier Spielrunden realisiert. Zunächst wählt jeder Spieler eine von sieben Personenkarten aus, die ihm einen Vorteil für die folgende Runde gibt, sein Geldlimit am Ende der Runde festlegt (s. u.) und die Spielreihenfolge festlegt. Weiterhin erhält jeder Spieler eine vorgegebene Anzahl von Cowboys, mit denen er nun Investitionen tätigen kann.

Ein Cowboy, der auf der Landkarte eingesetzt wird, ersteht eine Grundstücksparzelle. Liegt das Grundstück sehr verlassen, so kostet es wenig, liegt es aber in der Innenstadt oder in der Nähe von rohstoffhaltigen Gebirgen, so kostet es entspechend mehr.

Die Cowboys können außerdem in der Stadt Waffen, Straßen und Gebäude erstehen. Ein Gebäude muss auf einem zuvor erstandenen eigenen Grundstück errichtet werden. Weiterhin muss dieses Grundstück durch eine Straße erschlossen sein. Die meisten Gebäude locken neue Bewohner in die Stadt, so dass der Spieler sofort ein Wohnhaus errichten darf. Weiterhin können die Cowboys auf einigen Aktionsfeldern direkt Geld oder Siegpunkte erstehen.

Steht auf einem Feld bereits ein fremder Cowboy, so darf ein eigener dazu gesetzt werden und es wird durch ein Duell entschieden, wer die Aktion ausführen darf. Dieses wird durch die Summe aus Waffen, Cowboys im eigenen Vorrat und der Augenzahl eines Würfelergebnisses entschieden. Der Verlierer erhät dafür seinen Cowboy zurück in den eigenen Vorrat und hat somit in der folgenden Runde eine Aktion mehr zur Verfügung und außerdem für folgende Duelle eine erhöhte Kampfstärke.

Jedes Gebäude bringt den Spielern einmal pro Jahr Erträge. Eine Ranch einen Dollar pro Ebene im Umkreis, eine Mine drei Dollar pro Berg im Umkreis, ein Saloon fünf Dollar pro Wohnhaus im Umkreis, ... aber auch diese können von fremden Cowboys überfallen werden, wodurch letztendlich die Erträge geteilt werden müssen.

Am Ende der Runde darf jeder Spieler nur so viele Dollars mit in die nächste Runde nehmen, wie das Limit seiner Personenkarte erlaubt. Das restliche Geld kann 10:1 in Siegpunkte umgetauscht werden. Wenn man bedenkt, dass Aktionsfelder im ersten Jahr einen 2:1 Tausch, im letzten Jahr immerhin noch einen 5:1 Tausch zulassen, ist ein Tausch großer Geldmengen zu diesem Kurs sehr schmerzlich.

Nach vier Runden endet das Spiel und die Spieler dürfen ihr Restgeld 6:1 in Siegpunkte tauschen und erhalten weiterhin 2 Punkte pro eigenem Gebäude oder Berg.

Fazit

Carson City bietet ein unheimlich tolles Spielgefühl. Wer sich darauf einlässt, kann vollständig in das Westernszenario eintauchen. Das Spiel ist sehr reichhaltig und qualitativ hochwertig ausgestattet, neben Personenkarten, Kurzspielanleitungen, Cowboys und Grundstücksparzellen gibt es in Plättchenform Gebäude, Berge, Waffen und Duellplättchen.

Die viersprachige Spielanleitung (englisch, deutsch, französisch und niederländisch) ist für ein Spiel solcher Komplexität mit sechs Seiten sehr, sehr kurz und präzise. (Zwei zusätzliche Seiten geben eine Übersicht über die Personenkarten und Gebäude.) Obwohl mir diese Kürze im Prinzip sehr gut gefällt, gibt es leider zwei Beanstandungen:

  1. Zwischen englischer Regel und deutscher Übersetzung gibt es Unterschiede. Spielmechanisch haben diese zwar keine Bedeutung, aber die englische Regel ist teilweise präziser.
  2. Beim Bau von einigen Gebäuden müssen auch Straßen und Wohnhäuser errichtet werden. Leider ist aus der Anleitung nicht klar ersichtlich, dass das Wohngebäude vom neutralen Vorrat und die Straßen vom eigenen Vorrat genommen werden (dies wurde mir aber auf Anfrage beim Verlag so bestätigt).

Auf acht Kurzspielanleitungen (zwei pro Sprache) wird auf der Vorderseite der Spielablauf kurz und prägnant erläutert. Die Rückseite ist so wie das gesamte Spielmaterial sprachunabghängig und erklärt, welche Dinge für den Bau der einzelnen Gebäude benötigt werden und welche Einnahmen sie bringen. Auch auf diesen ist für den Gebäudebau lediglich eine Straße und ein Wohnhaus abgedruckt, was anfangs zu kleinerer Verwirrung (s. o.) führt. Ansonsten sind diese Kurzspielanleitungen sehr gelungen und vorbildlich.

Neben bekannten Mechanismen wie dem Wählen einer Vorteil bringenden Personenkarte und dem Einsetzen von Aktionen liefernden Cowboys bietet Carson City auch einiges Neues. Allein die Möglichkeit, bereits besetzte Felder durch Duelle zu erkämpfen, gibt dem Spiel seinen ganz eigenen Reiz. Besonders umkämpft sind dabei die Siegpunktaktionen bzw. jene Aktionen, welche einen besseren Geld-Siegpunkt-Tauschkurs erlauben.

Aber auch die Planung auf der Landkarte, welche Grundstücke man kauft und wo man welche Gebäude plaziert, verlangt einiges an vorausschauender Handlung. Denn jedes Gebäude benötigt ja eine bestimmte Nachbarschaft, um den optimalen Ertrag abzuwerfen. Ranchen sollten möglichst weit weg von der Stadt platziert sein, damit genügend Weideland im Umfeld liegt und so schnell keine weiteren Gebäude auf diesem errichtet werden. Saloons benötigen aber Kundschaft, also sollten genügend Wohnhäuser in der Nähe stehen. Eine Kirche schützt alle eigenen Gebäude im Umfeld vor Überfällen. Diese soll natürlich auch zentral stehen, um möglichst viele ertragreiche eigene Gebäude zu schützen. Meistens ist aber gerade diese zentrale Position auch bestens dafür geeignet, einen Saloon mitten in einer Wohngegend zu platzieren. So ergibt sich bei der Planung so manches Dilemma. Die Gebäude werfen nur Dollars für neutrale oder eigene benachbarte Gebäude/Berge ab. Dadurch kann man die Mitspieler nicht nur durch einen Überfall um ihr Geld bringen, sondern es ihnen auch streitig machen, indem man Wohnhäuser oder Berge kauft, wodurch sich die Einnahmen gegnerischer Gebäude für das gesamte Spiel drastisch verringern.

Außer dem Basisspiel bietet der Autor Xavier Georges noch zahlreiche Varianten an:

  • Jede Personenkarte hat eine Rückseite, auf der die Person andere Vorteile bietet, worduch für ausreichend Abwechslung gesorgt ist.
  • "Das Recht des Stärkeren": Duellplättchen anstatt Würfeln bei den Duellen machen das Spiel strategischer.
  • "The River": Die Rückseite des Spielplans zeigt einen Fluss, wodurch weniger Bauland zur Verfügung steht. Diese kann ich bei geringen Spielerzahlen sehr empfehlen.
  • "Kit Carson": Die Spieler setzten alle gleichzeitig ihre Cowyboys ein. So wird die Spielzeit drastisch reduziert, und es ensteht noch mehr Westernflair (Wer zieht am schnellsten ...). Diese Variante ist allerdings nur für erfahrene Spieler zu empfehlen.

Neben der atmosphärischen Dichte ist Carson City trotz einfacher Regeln ein sehr interessantes, strategisches Spiel, das ich jedem Vielspieler ans Herz legen kann. Aber auch für Gelegenheitsspieler ist Carson City aufgrund der einfachen Regeln meisterbar. Zwei erfahrene Spieler schaffen ein Spiel innerhalb einer guten Stunde. Zu fünft und mit Anfängern kann das Spiel aber durchaus auch deutlich über zwei Stunden dauern, die aber wie im Fluge vergehen.

Bei großen Spielerzahlen entwickelt Carson City sein volles interaktives Potenzial, aber auch zu zweit funktioniert es noch sehr gut, weil durch den Fluss-Spielplan auch dann für genügend Enge auf dem Spielplan gesorgt werden kann.

Rezension Rene Puttin

Regelvarianten

Bei zwei oder drei Spielern kann die Interaktion durch zusätzliche Cowboys deutlich erhöht werden. Dazu werden zu Beginn jeder Runde zusätzliche Cowboys verteilt:

  • zu zweit: 3 zusätzliche Cowboys pro Runde
  • zu dritt: 2 zusätzliche Cowboys pro Runde

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Carson City: 4,3 4,3, 10 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.11.09 von Rene Puttin - Selten habe ich ein strategisches Spiel gespielt, dass einen auch gleichzeitg das Thema so erleben lässt. Mittlerweile habe ich einige Stimmen gehört, die Carson City für einen Caylus-Abklatsch halten. Hier bin ich entschieden anderer Meinung: Nur weil es bei beiden Spielen eine Leiste mit Aktionen gibt, auf der man "Aktionsmarker" einsetzt sind sie noch lange nicht gleich. Die Spielreiz-Note 6 gilt aber 4 Spielern, zu zwei oder zu dritt würde ich eine 5 vergeben.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.11.09 von Jörn Griesbach
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.11.09 von Michael Andersch - Wenn der Plan voller wird wird's ganz schön fummelig und auch unübersichtlich.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.11.09 von Barbara Winner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.12.09 von Roland Winner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.01.10 von Michael Schlepphorst
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.01.10 von Andreas Frank - Für meinen Geschmack konzentriert sich alles zu sehr auf die letzte Runde. Wenn man sich dabei verkalkuliert oder einfach kein Würfelglück hat, kann es einem das Ergebnis ziemlich verhageln.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.03.10 von Arne Hoffmann - Sehr schön aufgemacht und das Westernthema ist im Ansatz auch gut umgesetzt. Die Duelle können das Spiel leicht zum Kippen bringen und die kurze Rundenanzahl lässt hier zu wenig Raum, ein Duell oder einen Fehler ausbügeln zu können. Mich und meine Mitspieler hat dies nicht überzeugen können.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.11.10 von Bernd Eisenstein - Eindeutig "too much"... zu viele Details verhindern flüssiges Spielen
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.04.11 von Monika Harke

Leserbewertungen

Leserwertung Carson City: 5,2 5.2, 20 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.03.10 von Pohy - Ein klasse Spiel. Eines der Highlights der SPIEL09. Hat die Klasse eines Caylus. Allerdings sei gesagt, dass manchen vielleicht das Thema nicht gefallen wird.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.03.10 von Frank
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.03.10 von P. Andresen - Endlich mal ein Western-Spiel, welches das Thema wirklich gut umsetzt. Vergleiche mit Caylus sind sicher erlaubt, aber natürlich ist es genug eigenständig. Eine gute Wahl für Vielspieler mit Anspruch. Eine Variante lässt auch eine Modifikation des Glückfakators zu, was will man mehr,
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.03.10 von Volker Nattermann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.04.10 von Helga Dautert
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.06.10 von Michael Müller
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.07.10 von Patrice Terreni - Mal wieder ein Top-Spiel! Gefällt mir neben Agricola, Funkenschlag, Pandemie, Magister Navis und Antike zur Zeit am besten.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.02.11 von Gülsüm Dural
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.02.11 von Mahmut Dural - Ich sehe ein klaren Startspieler Vorteil, dazu kommt das das Spiel sehr unausgewogen ist. Ist nett aber habe wirklich bei 250 Spielen im Schrank genug besseres gespielt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.08.11 von Dencer - Läßt man die Würfel weg und spielt mit den Plättchen - dann ein wirklich tolles Spiel. Interaktion durch die Duelle, Strategie und Taktik sind in hohem Maße gefordert und es gibt immer auch eine "Gegenstrategie". Ich bin begeistert.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.08.11 von Braz - Mir gefällt das Spiel auch sehr gut und ich würde auf jeden Fall auch zu den Plättchen und nicht zum Würfel greifen. Wo das Spiel aber Abzüge bei mir bekommt ist in der Fummeligkeit und der mE fehlenden Intuition. Es gibt Spiele, bei denen liest man in der Regel und alles ist klar, weil die Mechanismen stimmig sind und inneinander übergehen. Carson City ist für mich zu wenig intuitiv: Ich muss jedes Mal wieder die Regel herlesen und Spielsituationen nachlesen. Hinzu komm, dass auf dem PLan schon ordentlich viel gedreht und gemacht wird, was das SPiel sehr fummelig werden lässt. Dennoch -für mich- ein sehr gutes Spiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.09.11 von Alexander v. Südhessen - Das Spiel ist bei uns gleich mit den Revolverplättchen auf den Tisch gekommen. Die Würfel benötigen wir nur für den Spielaufbau. Die Anleitung liest sich etwas holprig, aber nach dem 1.Spiel wird vieles verständlich. Die Spiel-Elemente aus Caylus, Puerto Rico und Dungeon Twister sind gut miteinander abgestimmt. Ein Spiel für den Gourmet.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.10.11 von Michael T. - Bei der Messe 2011 im Paket mit Alba Longa und Reef Encounter erworben, hat es uns besser als Alba Longa (Reef Encounter noch nicht getestet) gefallen. Die Umsetzung des Themas ist sehr stimmungsvoll, der Ablauf erinnert sehr an Caylus, aber mit zusätzlichem Clou (Duelle). Super!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.04.12 von Björn - Für mich ein absolutes TOP-Spiel. Hab's bisher nur zu 5. und nur mit Duellplättchen gespielt, da hat es uns allen aber noch weit besser als Caylus gefallen, weil es einfach noch mehr Möglichkeiten gibt! Kein Platz für Fehler, also eher was für echte Strategen und dank der vier Runden trotzdem noch halbwegs zügig zu spielen! Der Startspielervorteil ist allerdings nicht zu leugnen - ggf. sollte man in der ersten Runde den Sheriff weglassen....
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.11.12 von Mike
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.11.12 von Robin S. - Sicherlich nicht der Überflieger, aber es macht Spaß und bietet auch gewissen strategische Elemenete. Leider spielt meine Frau (wir spielen nur zu Zweit) immer direkt auf Siegpunkte während ich mich am Aufbau der Landschaft beteilige...daher nur eine "duchschnittliche" Wertung...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.03.13 von Ernst-Jürgen Ridder
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.06.14 von schwenkbraten - Carson City gehört zu meinen fünf Lieblingsspielen. Tolle Western-Atmosphäre und viele Möglichkeiten. Schade, dass es nur so wenige Runden gibt. Am Ende des Spiels merkt man v.a., was man in den letzten Runden gemacht hat: Eine kleine individuelle Stadt wurde errichtet. Darüber hinaus ist der zweite Spielplan ein klasse Bonus, der das Spiel merklich verändert.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.06.14 von Ulrich Herzog - Ein hervorragendes Spiel! Einzige Kritikpunkte wären die merkwürdige Startkarten/Startspieler-Handhabung und etwas unfaire Kettenreaktionen aus nicht gewonnenen Duellen, die aber zumindest teils durch Zurückgabe der entsprechend involvierten Spielsteine wieder ausgegelichen werden.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.07.17 von Dario - Klassischen Workerplacement Spielen haftet immer die Kritik an, sie würden die Interaktion stiefmütterlich behandeln. Und irgendwo ist das sicherlich richtig. Nicht so bei Carson City. Nicht nur, dass das entstehende Spielfeld für Ärger sorgen kann, wenn die anderen einem etwas zubauen, oder einen gar überfallen. Anstatt anderen Aktionen wegzuschnappen, duelliert man sich hier eben, wenn mehrere die selbe Aktion möchten. Das bringt viel strategisches Denken ins Spiel, denn man will ja sein Glück auch nicht zu sehr herausfordern. Das Thema ist unverbraucht, nur leider finde ich das Spieldesign äußerst hässlich, so dass kaum Westernstimmung auftaucht. Außerdem ist die Ikonographie auf den Gebäudeplättchen unvollständig und nicht selbsterklärend. Dies hat in unserer ersten Partie dazu geführt, dass wir jedes Mal nachschlagen mussten, bis wir merkten, dass wir die Baubedingungen doch ständig vergessen haben, was zum Abbruch der Partie geführt hat. Dafür gibt es einen Punktabzug.

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