Rezension/Kritik - Online seit 04.12.2020. Dieser Artikel wurde 1458 mal aufgerufen.

Monster Expedition

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Autor: Alexander Pfister
Verlag: AMIGO
Rezension: Franky Bayer
Spieler: 1 - 4
Dauer: 30 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2020
Bewertung: 3,8 3,8 H@LL9000
4,3 4,3 Leser
Ranking: Platz 3561
Monster Expedition

Spielziel

Was war das für ein erfolgreicher "Carnival of Monsters"! Alle Mitglieder der Königlichen Monstrologischen Gesellschaft waren hellauf begeistert von den exotischen, fantastischen, teils gefährlichen Kreaturen, die du von deinen Reisen in fernen Landen mitgebracht hast. Das Publikum lechzt nach mehr, und dir wird alsbald klar, dass du ihre Sensationslust ein weiteres Mal erfüllen wirst.

Du planst schon die nächste Expedition, wobei du diesmal nur 3 bestimmte Regionen aufzusuchen gedenkst. Auch willst du wesentlich früher wieder retour sein, weshalb die Reise wohl etwas kürzer ausfallen wird. Und selbstverständlich wird es dir auch diesmal wieder gelingen, deine Konkurrenz mit noch sensationelleren, noch unglaublicheren Geschöpfen zu übertrumpfen!

Ablauf

Diesmal zieht es dich - wie erwähnt - nur in 3 Regionen, weshalb du dort jeweils ein Camp aufgeschlagen hast: Eines in den Wolkenlanden (gelb), eines in der Tiefsee (blau) und eines im Verwunschenen Wald (grün). Als nach außen sichtbares Zeichen deiner Jagdgesellschaft hast du zudem ein paar Wappen mitgenommen.

Die Monster, die du einzufangen erhoffst, kommen - wie du es bereits aus früheren Expeditionen kennst - auf Expeditionskarten vor. Wieder findest du darauf die Siegpunkte angegeben - wenn du so willst, sind diese der Gradmesser für den Erfolg deiner Monsterjagd. Jedes Wesen ist allerdings einer bestimmten Region zugeordnet. Ist ja auch logisch, wie solltest du auch im Verwunschenen Wald auf einen "Meeresgleiter" stoßen, oder in den Tiefen des Ozeans einer "Vertikalwespe" begegnen? Jedes Geschöpf weist noch eine Monsterstufe auf, das ist die mindestens mit Würfeln zu erzielende Summe, damit eine Jagd erfolgreich ist.

Zu Beginn bilden sechs bestimmte Startmonster, der Monsterhändler, sowie 3 zufällig vom Stapel gezogene Monster die offene Auslage, Wildnis genannt. Die Anzahl der Karten im Nachziehstapel, der auf das Spielbrett gelegt wird, hängt von der Spielerzahl ab.

Dass nun Würfel benötigt werden, um Monster einzufangen, ist zwar Neuland für dich, aber du hast ja schon dein Geschick beim "Draften" unter Beweis gestellt, da wirst du doch damit auch zurechtkommen. Für jede Region gibt es einen speziellen Würfel mit unterschiedlichen Werten auf den Würfelseiten, beispielsweise trägt der blaue "Würfel der Tiefsee" die Werte 1, 2, 6, 7, 8 und 10. Die schwarzen Jagdwürfel hingegen sind ganz normale Sechsseiter mit den Werten von 1 bis 6.

Und so fängst du die Monster ein: Zuerst musst du ein Camp auswählen, von dem du eine Expedition startest. Die Ausrüstungsstufe des Camps gibt dir an, welche Würfel dir zur Verfügung stehen. Danach beginnt die Monsterjagd, indem du die Würfel wirfst. Von diesem Wurf wählst du alle Würfel einer Augenzahl, welche du noch nicht herausgelegt hast, und legst sie auf den Spielplan. Du würfelst so lange weiter, bis du dich entscheidest aufzuhören oder bis du bereits alle Würfel verwendet hast.

Die Summe aller Augenzahlen der so beiseitegelegten Würfel bestimmt den Jagdwert, von dem du Monster (zum Camp passend) aus der Wildnis und/oder Käfige erhalten kannst. Anschließend kannst du deine Camps verbessern, wenn die herausgelegten Würfel dafür passende Zahlen zeigen. Hast du bei der Jagd mindestens einen Käfig erstanden, wird die Wildnis-Auslage aufgefüllt, wobei du jede neue Karte mit einem deiner Wappen markierst.

Die Jagdsaison endet, wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist. Die Runde wird noch zu Ende gespielt, danach wird überprüft, wie viel Aufsehen deine gefährlichen Trophäen unter den Mitgliedern der Königlichen Monstrologischen Gesellschaft im Vergleich mit deinen Konkurrenten erregen können. Wer die höchste Gesamtsumme an Siegpunkten aus gefangenen Kreaturen und erworbenen Käfigen erzielt, gewinnt.

Fazit

Rein optisch lehnt sich Monster Expedition eindeutig an das 2019 ebenfalls bei AMIGO erschienene Carnival of Monsters an. Wie in diesem Spiel von Altmeister Richard Garfield (Autor von Magic: The Gathering, Robo Rally, etc.) brechen die Spieler in ferne Lande auf, um fantastische Kreaturen einzufangen. Und wieder stammen die Illustrationen nicht aus der Feder eines einzigen Grafikers. Die Monster jeder der drei Landschaften wurden von einem anderen Künstler gestaltet. Genauer gesagt sind es sogar dieselben wie im Originalspiel (Dennis Lohausen, Michael Menzel und Oliver Schlemmer), so dass äußerlich eine hohe Verwandtschaft festzustellen ist.

Bis auf das Thema und die grafische Aufmachung hat das Spiel aber herzlich wenig mit Carnival of Monsters gemein. Man könnte der Redaktion also durchaus legitim den Vorwurf machen, die Bekanntheit des älteren Spiels schamlos ausgenutzt zu haben, um ein an und für sich völlig anderes Spiel zu pushen, zumal ja auch der Autor diesmal mit Alexander Pfister ein anderer ist. Ein geschickter Marketing-Trick also.

Spielerisch ist Monster Expedition nämlich kein Drafting-Spiel, sondern präsentiert sich als Würfelspiel mit komplett anderen Mechanismen. Es erinnert vielmehr - erfahrene Spieler werden es sicher schon aus der Spielbeschreibung erkannt haben - an ein anderes, sogar noch bekannteres und beliebteres Spiel. Die Art und Weise, wie Würfel herausgelegt werden und in Folge die Augenzahlen bereits herausgelegter Würfel bei weiteren Würfen tabu sind, ähnelt schon sehr stark jener von Heckmeck am Bratwurmeck (Zoch Verlag 2005).

Dabei bestehen jedoch ein paar kleine Differenzen. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass es keine fixe Anzahl an Würfeln gibt. Vielmehr bestimmt ein zu Beginn gewähltes Camp, welche und wie viele Würfel man verwenden darf. Zu Beginn sind dies bloß ein Würfel in der Farbe des Camps sowie 2 Jagdwürfel. Durch das Verbessern seiner Camps kann man die Anzahl der schwarzen Würfel erhöhen, zudem können passende Sets aus den 3 verschiedenen Landen für zusätzliche Würfel sorgen. Erst durch diese Maßnahmen kommt man an die notwendige Anzahl an Würfeln, um auch stärkere, punkteträchtigere Monster einfangen zu können.

Die Aufwertung der Camps ist eine recht geschickte Maßnahme, um auch den niedrigeren Würfelwerten eine Bedeutung zukommen zu lassen. Bei Heckmeck sind 1er, 2er und 3er ja eher lästig, bei Monster Expedition verbessert hingegen jede herausgelegte "1" das Camp in den Wolkenlanden, jede "2" jenes in der Tiefsee und jede "3" das Camp im Verwunschenen Wald.

Auch Fehlwürfe werden bei Monster Expedition etwas anders gehandhabt. Bei Heckmeck ist der Zug sofort beendet, wenn man keine "freie" Augenzahl würfelt, und man verliert seinen zuletzt gesammelten Spielstein. Anders hier, wo man bloß den herausgelegten Würfel mit dem höchsten Wert verliert, man aber - falls man noch will - seinen Zug trotzdem fortsetzen und erneut würfeln darf. Dafür vermisst man nun die Möglichkeit, die Mitspieler direkt beklauen zu können, wodurch die Interaktion doch wesentlich geringer ist.

Insgesamt scheint Monster Expedition so was wie ein etwas anspruchsvolleres Heckmeck am Bratwurmeck zu sein, so man bei einem Würfelspiel überhaupt von Anspruch reden kann. Einige Geschöpfe haben nämlich noch Spezialfähigkeiten, die entweder sofort und einmalig beim Einfangen wirksam sind oder bei bestimmten Ergebnissen in der Würfelphase (Fehlwurf oder die abgebildete Augenzahl) aktiv werden. Dies erhöht schon mal ein wenig die Komplexität.

Eine weitere Option beim Einfangen betrifft die Käfige, welche man für je 10 Punkte des ermittelten Jagdwerts kaufen kann. Die Käfige sind auf der Rückseite der Expeditionskarten abgebildet. Die Siegpunkte, die man dafür erhält, entsprechen der (abgerundeten) Hälfte der jeweiligen Monster. Da man sie aber verdeckt vor sich auslegt, erkennen die Mitspieler nicht, wie viel sie tatsächlich wert sind. Mir persönlich fehlt aber die ursprüngliche Bedeutung aus dem Originalspiel, wo die Käfige dazu dienten, die besonders gefährlichen (und punkteträchtigen) Wesen in den Griff zu bekommen, was bei Carnival of Monsters doch immer wieder für Spannungsmomente gesorgt hat.

Die Käfige haben aber wenigstens die Nebenfunktion, die Wildnis-Auslage wieder aufzufüllen. Diese wird nämlich nicht automatisch wieder auf 10 Karten ergänzt, sondern erst wenn ein Spieler in seinem Zug auf die eine oder andere Art einen Käfig erhalten hat. Die neu ausgelegten Karten kann dieser Spieler dann mit seinen eigenen Wappen markieren. Am Ende des Spiels dürfen alle Spieler die mit ihren Wappen belegten Monster in der Wildnis noch als Käfige (also mit vermindertem Punktewert) an sich nehmen.

Alexander Pfister hat dem Spiel übrigens noch Regeln für eine Solovariante beigefügt, was gerade in diesen schwierigen Zeiten, in denen soziale Kontakte weitgehend vermieden werden sollten, eine willkommene Option darstellt. Er lässt den Solospieler an zehn herausfordernden, im Schwierigkeitsgrad steigenden Expeditionen teilnehmen. Dies funktioniert prächtig und verlangt je nach Expedition andere Vorgangsweisen. Lediglich die allerletzte Aufgabe, bei der es die gesamte Wildnis-Auslage leerzuräumen gilt, habe ich bisher kein einziges Mal schaffen können.

Ob solo oder im Mehrspielermodus, Monster Expedition ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert, wenn man sich mal vorweg von der Erwartungshaltung verabschiedet, das Spiel hätte mehr mit Carnival of Monsters gemein als bloß Thema und Grafik ...

Rezension Franky Bayer

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Monster Expedition: 3,8 3,8, 5 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.11.20 von Franky Bayer - Carnival of Monsters meets Heck Meck am Bratwurmeck. Besitzt zwar weniger Interaktion als beide Spiele, gefällt mir aber trotzdem ganz gut.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.10.20 von Michael Andersch - Ein 08/15 Würfelspiel. Kaum Interaktion, hoher Glücksanteil. Nichts, was irgendwie aus der Masse herausragen würde. Funktioniert, aber das war es dann auch. Spaß geht anders.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.11.20 von Sandra Lemberger - Schönes Würfelspiel, das mir aber am Ende zu sehr glückslastig ist, was die Punkte der verdeckten Karten anbelangt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.11.20 von Andreas Odendahl - Gefällt mir ausgeprochen gut. Zuerst empfand ich den Zufallsanteil als zu hoch. Sobald ich verstanden hatte, dass die Würfelmechanik - aller Ähnlichkeiten zum Trotz - anderen Gesetzmäßigkeiten folgt als Heckmeck, hat sich das auf ein gutes Verhältnis eingependelt. Super Spiel, was wir aktuell für "Zwischendurch" gern rausholen.

Leserbewertungen

Leserwertung Monster Expedition: 4,3 4.3, 7 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.09.20 von Hans Huehnchen - Der Würfelmotor von Heckmeck am Bratwurmeck trifft auf die thematische Einbettung von Amigos Carnival of Monsters. Rundes Familienspiel ohne Ecken und Kanten, sehr solitär und ohne großen Spannungsbogen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.09.20 von Fred Lehner - Heckmeck liebe ich und Monster Expedition macht vieles noch besser. Deshalb kann es als Absackerspiel nur eine 6er Wertung geben. Es macht Spaß immer besser zu werden und zum Schluß mit 8 Würfel zuzuschlagen. Hat man einen Fehlwurf, ist der Zug auch nicht vorbei sondern verliert nur den höchsten Würfel - viel besser als Heckmeck. Die Entscheidungen nach jedem Wurf sind spannend, denn auch niedrige Würfel können gut sein. Im Gegensatz zu Heckmeck profitieren auch die Mitspieler direkt von meinem Wurf, somit fiebern alle mit und reden rein entweder aufzuhören oder weiterzumachen. Eine Soloversion gäbe es auch. Einzig kleiner Kritikpunkt: Wenn man das Lager umdreht, muss man das doppelt kontrollieren. Heckmeck war bei uns jahrelang Dauerbrenner, nun wird es Monsterexpedition werden.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.09.20 von Heike - Wie geschrieben nutzt das Spiel Würfel möglicherweise a la Heckmeck oder anderer Würfel Spiele, der Rest hat aber schon sehr anders daher gefällt es mir weit besser als Heckmeck. Es ist ein schönes Familienspiel, Einsteiger oder Absacker. Man levelt seine Würfelanzahl hoch und versucht die Monster mit Punkten zu erhalten. Mit gefällt es gut. Solo gegen Szenarien, auch fein.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.10.20 von Peter Steinert - Monster Expedition ist ein "Okay-Spiel" mit toller Optik. Es macht Spaß, allerdings ohne einen deutlichen Spannungsbogen zu liefern. Kritik gibt es vor allem für die Einordnung in Zielgruppe, Komplexität und Einfluss: Hier werden mit den Schachtelangaben leider falsche Erwartungen erzeugt. Das Spiel ist nämlich durchaus familientauglich und wird überwiegend von Zufälligkeiten bestimmt. Das wäre per se nicht wirklich schlimm, sofern man es sich beim Kauf auch so vorgestellt hätte.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.11.20 von felixs - Relativ planloses Rumgewürfel, dazu noch jede Menge Unübersichtlichkeit und, Sonderregeln und simulierte Interaktion. Ich mag das nicht. Die Illustrationen sind hübsch. Das Thema ist offensichtlich aufgesetzt und trägt nicht. Dauert viel zu lange für die Kniffelvariante, die es ist. Dann lieber King of Tokyo oder so.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.12.20 von Kivi - Wo Alexander Pfister draufsteht muss nicht gleich ein Great Western Trail oder Mombasa drin sein, auch wenn die Altersangabe und die Angabe auf der Rückseite dies vermuten lassen. Ein Expertenspiel ist es sicherlich nicht, aber ein grundsolides, unterhaltsames Würfelspiel. Der Würfelmechanismus hat Ähnlichkeiten zu Heckmeck am Bratwurmeck, durch den Kniff, dass man bei einem Fehlwurf "nur" den höchsten Würfel verliert, ist es nicht ganz so destruktiv, wenn man mal Pech hat beim Würfeln. Von den tollen Kartengrafiken von Menzel und Co. brauchen wir nicht reden, die waren bei Carnival of Monsters schon großartig. Hier bekommt man ein mehr als solides Würfelspiel, das als Start oder Absacker in den Spieleabend gespiet werden kann, aber auch genauso, wenn man mal nicht viel Zeit hat, aber dennoch Bock auf ein Spielchen hat. Da es ein Würfelspiel ist, kann es natürlich kein taktisches Schwergewicht sein. Durch die Aufwertung der Lager und der Möglichkeit, durch die Sondereffekte der gefangenen Monster (und so viele Sondereffete gibt es nicht, als dass man diese nicht nach eine Runde verinnerlicht hat) kann man seine Ausganglage vor einer Jagd jedoch beeinflussen und mehr Würfel auf die Hand bekommen. Hat man Pech, würfelt mal blöd, dann hat man auch nicht gleich verloren. Taktieren in Art von der Entscheidung, ob ein erneutes Würfel Sinn macht oder man besser aufhört, ist auch dabei. Interaktion besteht darin, dem Gegner gesammelte Käfige abzunehmen, oder vielleicht genau das Monster aus der Auslage zu fangen, dass dieser benötigt, um ein Set zusammen zu stellen, oder was die dicken Punkte bringt. Aber der Zug des Gegners ist schnell genug vorbei, so dass man nicht wahnsinnig lange rumsitzt, wobei wir es noch nicht in Vollbesetzung gespielt haben. Mit 2 oder 3 Spielern passt es aber. Ach, eine Solovariante gibt es auch, die habe ich noch nicht versucht, kann also dazu nichts sagen. Mir macht es Spaß und ist für Zwischendurch oder als Starter/Absacker wirklich prima.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.12.20 von rebhagemann - Zu zweit ein sehr taktisches Spiel. Besonders wichtig ist es, das Spielende im Blick zu behalten. Es spielt sich auch super online in der Brettspielwelt und entwickelt für uns dort einen hohen Suchtfaktor. Kleine Kritikpunkte sind für mich: Der "Spielplan" würde besser in die Schachtel passen, wenn er größer wäre. Und es könnte noch mehr Abwechslung bei den Fähigkeiten der Monster geben. Aber vielleicht kommt ja noch eine Erweiterung mit anderen Monstern.

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