Rezension/Kritik - Online seit 21.05.2021. Dieser Artikel wurde 2084 mal aufgerufen.

Die Crew: Mission Tiefsee

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Autor: Thomas Sing
Illustration: Marco Armbruster
Verlag: KOSMOS
Rezension: Nick Bornschein
Spieler: 2 - 5
Dauer: 20 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2021
Bewertung: 6,0 6,0 H@LL9000
5,0 5,0 Leser
Ranking: Platz 356
Die Crew: Mission Tiefsee

Spielziel

Auf geht's in die Tiefsee. Geht auf Mission und meistert dabei die herrlich abwechslungsreichen Aufträge, die euch gegeben werden. Kommt dabei einem Geheimnis auf die Spur, welches sich in der Tiefsee verbirgt.

Ablauf

Die Crew: Mission Tiefsee setzt die angenehm leichten Regeln des Vorgängers fort. Erneut spielen wir mit Karten in den Farben rot, gelb, blau und grün, die denen des Weltraumabenteuers recht ähnlich sind, und uns zum Ziel des Spiels führen sollen, nämlich Karten/Stiche zu gewinnen, die jetzt allerdings Aufträge sind. Aus den Raketen sind nun U-Boote geworden, die die gleiche Funktion erfüllen: Kann ein Stich nicht bedient werden, übertrumpft ein U-Boot alle Farben und zuvor gespielten Karten.

Zu Beginn werden alle Spielkarten an die teilnehmenden Spieler ausgeteilt. Ein Sonarplättchen mit der grünen Seite für die Kommunikation wird für jeden Spieler ausgeteilt. Dann wird die aktuelle Mission aus dem Logbuch vorgelesen. Jede Mission enthält dabei einen Rettungsring mit einer Zahl darin. Diese gibt die variable Anzahl der Auftragskarten vor. Zeigt z.B. eine Mission die Zahl 4, so deckt man so lange Auftragskarten vom Stapel mit 96 Karten auf, bis dieser Wert exakt erreicht wird. Je nach Spielerzahl haben die Auftragskarten unterschiedliche Wertigkeiten.

Beginnend mit dem Kapitän (4er U-Boot) wählt jeder eine Auftragskarte aus, kann aber passen, was ebenfalls nachfolgende Spieler tun können. Am Ende müssen alle Aufträge allerdings verteilt sein. Jeder Spieler muss zum Gewinn der Mission seine Aufträge erfüllen. Das Ausspielen ist einfach: Die Farbe der zuerst gespielten Karte muss bedient werden, ein U-Boot darf auch dann nicht gespielt werden, wenn man diese Farbe besitzt. Kann ein Spieler seinen Auftrag nicht mehr erfüllen, ist die aktuelle Mission verloren und muss neu gestartet werden.

Fazit

Wen der Vorgänger gefesselt hat, der wird auch bei Mission Tiefsee seine Freude haben. Mit den Auftragskarten hat der Autor das System der Missionskarten aus meiner Sicht noch einmal verbessert. Jetzt müssen nicht nur "einfach" immer wieder bestimmte Karten einer bestimmten Farbe und Zahl gewonnen werden, sondern die Vielfalt hat sich deutlich erhöht: So muss man jetzt z.B. mehr Stiche gewinnen als alle anderen Spieler zusammen, die ersten 5 Stiche nicht gewinnen, 3 Stiche in Folge gewinnen, gleich viele Karten von 2 Farben gewinnen usw. Das ist erfrischend neu genug, um den Nachfolger zu rechtfertigen.

Habe ich mich bei Ankündigung des Spiels noch gefragt, was man hier verändern kann, damit genügend Abstand zum Weltraum besteht, so kann ich an dieser Stelle nur sagen, dass der Sprung in die Tiefsee mehr als gut gelungen ist und uns erneut viele Stunden Spielspaß bereitet hat. Wie bereits im ersten Spiel nutzen wir die Hilfe (hier: Sonar) nicht. Diese erschien uns bereits beim Vorgänger unnötig.

Einige Aufgabenkonstellationen können bereits zu Beginn des Spiels bedeuten, dass diese nicht durch einen Spieler erfüllbar sind, weil z.B. dies aufgrund der Kartenvergabe nicht mehr möglich ist. Uns ist das sehr selten geschehen, prüfen muss man dies aber vorher, indem man sich seine Karten und die ausliegenden Aufgaben genau anschaut. Den Spaß am Spiel hat dies aber keineswegs gemindert.

Auch wenn bei Mission Tiefsee die Story erneut nur Beiwerk ist, macht sie daraus ein kleines Erlebnis und so steigt die Spannung, was in den Tiefen des Meeres alles auf die Spieler wartet.

Rezension Nick Bornschein

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Die Crew: Mission Tiefsee: 6,0 6,0, 3 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.04.21 von Nick Bornschein
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.03.21 von Michael Kahrmann - Richtig gut. Mir gefällt die Crew Tiefsee vor allem in großer Besetzung sehr gut ja in manchen Aspekten sogar besser als sein großer Bruder. Das Spiel ist deutlich variabler und durch die Aufgabenkarten immer wieder ein bisschen anders.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.04.21 von Michael Fuchs - Ich habe mich getäuscht. Zuerst war ich über dieses Spiel nur mittelmäßig begeistert. Nach mehreren Partien mit 2 und 3 Spielern muss ich meine erste Bewertung revidieren. Das Spiel hat mich jetzt doch komplett überzeugt. Irren ist menschlich, einen Fehler nicht zuzugeben ist dumm.

Leserbewertungen

Leserwertung Die Crew: Mission Tiefsee: 5,0 5.0, 4 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.03.21 von Blackelefant - Ich hab mich richtig auf den zweiten Teil von „der Crew“ gefreut, aber leider bin ich bisher bitter enttäuscht worden. Wir hatten es, gefühlt in jeder Mission, dass die Aufträge schon von Anfang an nicht gingen. Vielleicht wird es besser mit mehr Mitspielern (wir waren 3). Die Zweispieler Variante ist ein Witz. (Hier spielt der Kapitän eine zweite Hand) Ich würd dem Spiel also für 2 Spieler eine 1 und für 3 Spieler eine 2-3 geben
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.03.21 von Peter Steinert - Ähm... 3 Spielreizpunkte für die erweiterte Fortsetzung eines bereits großartigen Kartenspiels? Sollte da beim Verlag gründlich was schiefgelaufen sein? Nein, eher nicht! Und die optionale, einwandfrei funktionierende 2er-Variante (für ein Stichspiel!!) ist sowieso nur eine auf der Spieleschachtel angenehm zurückhaltend vermarktete Dreingabe. Sie ist dieselbe wie im Vorgängerspiel und sollte deshalb hier zu keiner Abwertung führen. "Die Crew 2" liefert mit seinem neuen, eleganten Auftragskarten-Konzept eine riesige Varianz für noch höheren Spielreiz und komplexere Situationen. Die hierfür notwendige Regelerweiterung des "Passens" bei der Auftragsvergabe ist so essenziell wie clever. Und ja, ab und zu hakt es bei der Konstellation der Aufträge gleich zu Beginn einer Mission, so dass die Vorbereitung wiederholt werden muss. Gestört hat uns das kaum. Nur eines haben wir uns gefragt: Was hat sich Kosmos nur bei diesem riesenhaften Käpt`n-Aufsteller gedacht, welcher im aktuellen Spielejahrgang bereits die zweite Startspielerfigur ist, die zusammengesteckt nicht mehr in die Schachtel passt? ;-(
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.04.21 von Andreas K. - Der erste Teil war schon wahnsinnig gut, der zweite Teil legt mit den erweiterten Auftragskarten nochmal deutlich einen drauf. Besonders wenn zwei Aufträge kombiniert geschafft werden müssen rauchen die Köpfe und es wird viel diskutiert, aber auch gelacht. Volle Punktzahl!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.06.21 von Martin - Wir fanden die erste Ausgabe insgesamt besser, da die Story und die Aufträge stimmiger waren. Trotzdem ist auch diese Auflage unbedingt empfehlenswert. An manchen Auftragskombinationen beißt man sich die Zähne aus. Aber man kann sich ja jederzeit neue Aufgaben zusammenstellen.

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