Rezension/Kritik - Online seit 24.02.2011. Dieser Artikel wurde 8902 mal aufgerufen.

Grand Cru

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Autor: Ulrich Blum
Illustration: Alexander Jung
Verlag: eggertspiele
Rezension: Michael Timpe
Spieler: 2 - 5
Dauer: 60 - 120 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2010
Bewertung: 4,3 4,3 H@LL9000
4,2 4,2 Leser
Ranking: Platz 2286
Download: Kurzspielregel [PDF]
Grand Cru

Spielziel

Anleihen an einschlägig bekannte Eisenbahnspiele von Martin Wallace sind nicht zu verkennen, wurden hier aber in ein neues thematisches Gewand gekleidet, vom lästigen Streckenbau befreit und dafür mit anderen Spielmechaniken kombiniert. Herausgekommen ist ein anspruchsvolles Wirtschaftsspiel, das - obwohl kaum direkte Interaktion stattfindet - endlich mal wieder kein Solitärspiel ist.

Ablauf

Das Spiel startet sehr minimalistisch: Einen kahlen Weinberg haben wir vor uns liegen, nur leider fehlt das Geld, um ihn zu bewirtschaften. Das Spiel beginnt daher erst mal mit der (zwingenden) Aufnahme von Krediten, deren vollständige Rückzahlung wiederum das Spielziel bzw. Spielende ist.

Mit dem aufgenommenen Geld geht es dann zum Einkaufen: Zur Auswahl steht ein zufälliger Mix aus den fünf verschiedene Rebsorten sowie einige Ausbauplättchen, die uns bei der umfangreichen Winzerarbeit helfen. Der Einkauf geht entweder per Sofortkauf zum Höchstpreis vonstatten, was nur eine Aktion kostet, oder in zwei Aktionen, indem das Plättchen zunächst auf eine Versteigerungsleiste gelegt und mit einem Gebot markiert wird. Wer erneut an die Reihe kommt und immer noch Höchstbietender ist, kann das Plättchen mit der zweiten Aktion kaufen und auf seinem Weinberg platzieren.

Auf das Rebplättchen kommt direkt ein entsprechend farbiges Klötzchen, das die zu erntenden Trauben symbolisiert. Das führt uns zur nächsten möglichen Spieleraktion: ernten. Ein Geld und eine Aktion kostet es, ein Klötzchen vom Weinstock in sein erstes Weinfass zu legen. Damit haben wir aber (meist) nicht direkt fertigen Wein, sondern je nach Rebsorte muss der Wein erst noch über mehrere Runden reifen, bevor er verkauft werden kann. Und richtig, Wein verkaufen ist ebenfalls eine Aktion.

Weitere Aktionen sind, den Verkaufspreis für einen Wein zu erhöhen oder eins der eigenen Ausbauplättchen zu nutzen.

Die Dauer bzw. das Ende einer Spielrunde ist variabel. Sobald ein Spieler seine letzte Rebe aberntet, leitet er damit das Jahres- bzw. Rundenende ein, wobei dies frühestens in der vierten Aktion geschehen darf. Erntet keiner ab, kann eine Runde aber auch beliebig länger als vier Aktionen dauern.

Zum Jahresende folgt dann das Weinfest: Für jede gelieferte Weinsorte werden Prestigepunkte verteilt, eine Art zweite Währung im Spiel, mit der zusätzliche Aktionen und spezielle Boni gekauft werden können. Ist auch dieser Teil abgehandelt, kommt der Jahresabschluss: Das Schöne daran: Der geerntete Wein in den Fässern reift und wird um ein Fass weiter geschoben. Das Unschöne: Für die aufgenommenen Kredite müssen happige Zinsen gezahlt werden. Das Ernüchternde: verdient wurde wenig.

Erst nach einigen Spieljahren, wenn die wertvolleren, länger gereiften Weine fertig werden, steigt der Verdienst langsam an, und wir können daran denken, unsere Kredite zurückzuzahlen, anstatt immer noch neue aufnehmen zu müssen.

Sobald ein Spieler seinen letzten Kredit zurückgezahlt hat, endet das Spiel. Alle Spieler berechnen nun den Wert ihres Weingutes plus Bargeld, abzüglich eventuell noch offener Kredite. Der reichste Spieler hat als erfolgreichster Weinbauer gewonnen.

Fazit

Geradeheraus: Grand Cru hat seine Tücken. Das Spielsystem hat ungewöhnlich viele Variablen, die es besonders für Spielneulinge schwer machen, gut zu wirtschaften. Wie viele Aktionen pro Runde zur Verfügung stehen, ist teilweise schwer kalkulierbar, kann von Runde zu Runde variieren und hat riesigen Einfluss aufs Spiel. Hat man ausreichend Zeit, Ausbauten in zwei Aktionen zu ersteigern, oder muss es der schnelle Sofortkauf sein? Welcher Preis lohnt sich für welche Rebe und welchen Ausbau, wie viel Geld bekommt man für seinen Wein, lohnt es sich den Verkaufspreis anzuheben, wenn ein Mitspieler die gleiche Sorte Wein produziert?

Die Kredite, die nicht unerheblichen Zinsen, die anfänglich geringen Einnahmen, all das macht Grand Cru zu einer spielerischen Herausforderung, die eine Kennenlernrunde sowie die dazugehörige Einspiel-Bereitschaft erfordert. Neulingen passiert es leicht, dass sie sich finanziell verkalkulieren und im Spielverlauf Bankrott gehen. Aber auch mit erfahrenen Spielern ist Grand Cru keine leichte Kost und kann mit seinen zahlreichen Variablen, die sehr deutlich auf verschiedene Spielweisen reagieren, sehr unterschiedlich verlaufen.

Der Schüssel zum Spiel liegt sicher in den diversen Ausbauplättchen, die je nach Strategie, Spielerzahl und Zeitpunkt sehr unterschiedlich wertvoll sind. Hier bietet sich den Spielern eine breite Varianz, wie sich die verschiedenen Ausbauten optimal ergänzen und in die eigene Strategie einbauen lassen. Was dabei aber auffiel: Der Ausbau des Weingutes erfolgt vornehmlich in den ersten drei Runden. Danach werden nur noch selten Plättchen gekauft und ein Teil des Spiels fällt mehr oder weniger komplett raus. Wein verkaufen und ernten sind dann die zwei Hauptaktionen, und besonders wenn alle Spieler in etwa ähnliche Strategien spielen, kann der Spielverlauf mitunter auch etwas eintönig werden.

Abhilfe schaffen Extremstrategien, bei denen sich generell der Eindruck aufdrängt, dass sie deutlicher als in anderen Spielen geeignet sind, zu gewinnen. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, es gibt verschiedene Extremstrategien, und eine Strategie auch extrem zu spielen, ist nicht immer so leicht oder offensichtlich, wie es sich anhört. Aber es sorgt insbesondere dafür, dass Neulinge das Spiel gegen erfahrene Spieler als frustrierend und langweilig erleben können. Eine Kennenlernrunde oder eine gute Portion Frusttoleranz ist daher für die erste Partie von Vorteil.

Besonders spannend wird das Spiel immer dann, wenn unterschiedliche Extremstrategien aufeinander treffen und es darum geht, wem die optimale Bewirtschaftung seines Weingut besser gelingt. Die in einigen anderen Internetforen heftig diskutierte 4-Zug-Strategie ist so eine Extremstrategie, die meines Erachtens auch besonders geeignet ist, um unerfahrene Spieler an die Wand zu spielen und ihnen das Spiel zu verleiden. In unseren Runden gab es durchaus erfolgreiche Gegenstrategien, insbesondere durch zusätzliche Aktionen auf dem Weinfest.

Die Spieldauer liegt mit 90 bis 120 Minuten für ein Wirtschaftsspiel dieser Art eher im oberen Bereich, wobei ich 90 Minuten gut fand, darüber hinaus trägt der Spannungsbogen dann nicht mehr recht. Daher würde ich als optimale Spielerzahl drei oder vier Spieler angeben. Mit fünf Spielern dauert es meist zu lange, zu zweit funktioniert es technisch zwar einwandfrei, lief mir aber etwas zu sehr nebeneinander. Diese Besetzung würde ich zum Kennenlernen empfehlen, finde aber, es entfaltet so noch nicht sein volles Potenzial.

Leider sehr mittelmäßig ist das Spielmaterial. Das Spielgeld ist schön, aber mit „Zettel“ gut umschrieben. Die Spielertableaus hätte man sich aus stabiler Pappe gewünscht, sind aber sonst hübsch anzusehen und funktionell. Die Grafik auf dem Spielplan schwankt zwischen ok und oldfashioned im Stil der 80er Jahre. Die Plastikweinflasche als Rundenmarker verdient in meinen Augen eine Auszeichnung als außergewöhnlich unpraktisches und unpassendes Spielelement. Hätte man die nicht im Verkaufsladen der Kinder lassen können? Zum Glück lässt sie sich gut durch einen der deutlich zu großen Weinpreismarker ersetzen, die auf der Preisskala immer die Zahlen verdecken. Und die ersetzt man dann wiederum durch jeweils ein entsprechendes Weinklötzchen, schon passt’s.

Trotz der genannten Haken möchte ich sagen: ein spannendes Spiel, das besonders beim wiederholten Spiel mit gleichstarken Mitspielern seinen ganzen Reiz entfaltet. Mir gefällt besonders gut der Start-Ziel-Mechanismus, dass ich mir durch die Zahl der aufgenommenen Kredite, die ich anschließend wieder zurückzahlen muss, selbst mein Spielziel setze. Das Weinthema ist ansprechend und stimmig umgesetzt, und so bleibt mir am Ende nur noch vor einem zu warnen: Zu viel Wein sollte man weder vor noch während des Spiels trinken; das löst zwar die Anspannung, aber schnell auch die Konzentration, und dann hat man leicht das Nachsehen.

In diesem Sinne: Prost!

Rezension Michael Timpe

Regelvarianten

Das Ausbauplättchen „Reiche Ernte“ ist nach bisheriger Erfahrung überproportional stark. Wenn die Ernte mit diesem Plättchen 2 statt nur 1 Geld kostet, ist es immer noch sehr stark, aber nicht mehr ganz übermächtig.

Der Markt ist durch die Möglichkeit des Sofortkaufs oft recht unspannend, daher haben wir den Sofortkauf abgeschafft und es wird nur noch über Gebot gekauft. Außerdem haben wir die Aktionen pro Runde auf 8 limitiert. Dies greift eigentlich nur in der letzten Runde, wenn kein Spieler Interesse hat, die Runde zu beenden, und es sich dadurch unschön hinziehen kann.

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Grand Cru: 4,3 4,3, 12 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.01.11 von Michael Timpe - Ich denke, ein Spiel an dem sich die Geister scheiden werden. Entweder man mags gerne, oder gar nicht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.01.11 von Frank Gartner - Sicher keine leichte Kost. Gerade beim ersten Spiel hat man den Eindruck, man würde es nie schaffen seine Schulden los zu bekommen und es dauert dann auch eine Weile, doch plötzlich klappt es dann doch. Ein gut durchdachtes Spiel für eher geübte Spieler.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.01.11 von Michael Andersch
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.01.11 von Rene Puttin - Thematisch sehr schön umgesetzt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.01.11 von Andreas Odendahl
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.01.11 von Mike Keller - Ich bin stolzer Besitzer der Edel-Ausgabe und somit bei Aufmachung eine 6. Die "4 Aktionen-Problematik" ist natürlich vorhanden, ist aber m.E. nicht wirklich tragisch.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.01.11 von Alexander Broglin - sehr komplexes Spiel, das einige Partien braucht um die beste Strategie auszuloten. Macht aber durchaus Lust auf weitere Partien
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.01.11 von Horst Sawroch
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.01.11 von Andreas Molter
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.02.11 von Michael Dombrowski
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.05.11 von Monika Harke
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.03.12 von Silke Hüsges

Leserbewertungen

Leserwertung Grand Cru: 4,2 4.2, 23 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.01.11 von nora - Mir mißfällt die Tatsache, daß einer das Spiel mit Minimalanzahl Aktionen (4) bestimmen kann und ich finde die Etwicklungsplättchen zu stark. Sobald eines da liegt, wird es jeder sofort für den Höchstpreis kaufen. Ansonsten war es ziemlich zäh. Mir gefällt Vinhos weitaus besser.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.01.11 von Christoph Kainrath - Habe das Spiel in der Holzbox-Version, daher sehr schöne und passende Aufmachung. Den Schwierigkeitsgrad würde ich als Familientauglich einschätzen. Im Vergleich zum thematisch ähnlichen aber viel komplexeren Vinhos kann Grand Cru allerdings nicht mithalten.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.01.11 von Carlo - Das Spiel ist nicht kompliziert. Allerdings vermittelt es für mich ein neunes Spielgefühl und man darf die Mitspielenden nicht ganz aus den Augen verlieren. Das Spiel geniesst in unserer Spielrunde einen äusserst hohen Wiederspielreiz.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.01.11 von Daniel
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.01.11 von Braz - Die Bewertung erfolgte anhand der Holzbox. Generell ist das ein sehr schönes Spiel mit dem Thema "Wein", das sich auch als Familienspiel besten eignet. Vinhos, ein anderes Winspiel, das mir auch sehr gut gefällt, sehe ich da eher in der Vielspieler-Ecke, als in der Familenspielecke.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.01.11 von Malte - Ein sehr gelungenes Spiel. Sind alle Spielelemente in Fleisch und Blut übergegangen und alle Spieler am Tisch haben ausreichend Erfahrung gesammelt, sollte auch eine Vier-Zug-Strategie nicht mehr Spielentscheidend werden. Reiche Ernte ist sehr stark und wird immer für 7 Franc gekauft, genau wie die zusätzlichen Erntehelfer. Wer die Bedeutung der sehr starken Ausbauten kennt, kämpft jedes Jahr ums neue Startspieler zu werden/zu bleiben um anderen sie wegzuschnappen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.01.11 von generationX - Das Spiel ist mir zu trocken, wenig atmosphärisch und zu abstrakt, z.B. das man fürs Ernten eine Aktion braucht und nicht jede Runde garantiert erntet, was eigentlich logisch wäre... Zugegeben habe ich auch die Regel mit den mind. 4 Aktionen/Jahr nicht verstanden, bzw. fand ich sie wiedersprüchlich. Auch wirkt das Material für ein Spiel aus dem Hause Eggert etwas billig (besonders die Geldscheine). Alles in allem eine Enttäuschung, vielleicht auch weil ich viel erwartet habe. Ich ziehe jedenfalls das komplexere aber durchdachtere Vinhos vor.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.02.11 von Cyberian
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.02.11 von W.Heidenheim
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.02.11 von Ernst-Jürgen Ridder - Bei meiner Frau und mir kommt das Spiel recht unterschiedlich an. Ich gäbe eine 4, meine Frau nur eine 2, also gebe ich hier halt eine 3. Meine Frau baut lieber in Ruhe auf, 4-Aktionen-Hektik mag sie gar nicht. Aus meiner Sicht würde ich es wieder spielen, wenn es angeboten wird, es ist ja kein schlechtes Spiel, aber so richtig überspringen will der Funke nicht. Cuba und Havanna aus demselben Haus machen mehr Spaß.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.02.11 von FrankHH - Nach dem erste Runde mochte ich es nicht so, aber nun finde ich es richtig gut. Nichts für Wenig-Spieler. Aber Thema schön umgesetzt. Gehört für mich zu den 10 besten Spielen des Jahres 2010.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.02.11 von Wolfgang Kirchhoff - Wir haben mehrere Partien zu fünft gespielt, immer mit den gleichen Leuten. So gab es eben für jeden zunächst den Anfängernachteil, in weiteren Partien war dann jeder auf dem gleichen Level. Wenn man das Spiel durchdacht spielt dauert es zu fünft nicht unter 4 Stunden. Hat aber trotzdem je nach Tagesform meist allen Spaß gemacht. Würde das Spiel aber auf jeden Fall nur spielerfahrenen Leuten empfehlen. Ich finde, der Vergleich mit dem fast zeitgleich erschienenen "Vinhos" hinkt, da man nur Spiele mit ähnlichen Mechanismen vergleichen kann. Außer der Thematik gibt es bei beiden kaum Gemeinsamkeiten, außer das beide ungefähr gleich zeitintensiv sind. Beide Spiele sind bei uns Weinliebhabern gleichermaßen beliebt, wenn man sich vor allem zeitlich hierauf einlässt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.02.11 von Woody - Trocken... wie ein guter Wein... für ein Spiel aber leider nicht nach meinem Geschmack
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.02.11 von Nick Bornschein - Hat leider den Reiz auf Wiederholung wie eine Magen-Darm-Grippe. Langweiliges Vorsichhingespiele ohne jedwegen Reiz.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.02.11 von vanM - Normalerweise gebe ich keine Wertungen für Spiele ab die ich nur einmal gespielt habe. Aufgrund der etwas wunderlichen Wertungen einiger anderer Leser mach ich hier mal eine Ausnahme. Mir hat das Spiel gut gefallen. Die Aufmachung ist schön, das Thema ist gut umgesetzt, die Mechanismen heben sich wohltuend vom üblichen Worker Placement Brei ab und spannend ist das Spiel allemal.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.03.11 von DiSta - Für mich ein schönes anspruchvolleres Familienspiel, welches eine gewisse Komplexität besitzt ohne kompliziert zu sein. Sicherlich nicht mit allen "Familien" spielbar.... Mir persönlich gefällt es ausgesprochen gut. Nur die Plastikflasche und die zu großen Preisanzeiger wirken störend und wurden von mir ausgetauscht, daher auch Abzug bei der Aufmachung. Ansonsten kann ich auch diese ewigen Vergleiche zu Vinhos nicht nachvollziehen, da es sich außer der Thematik um grundverschiedene Spiele handelt, welche sicherlich auch eine unterschiedliche Zielgruppe haben. Vor diesem Hintergrund (sprich Zielgruppe!) mag ich Grand Cru und kann es daher auch empfehlen. Es wurde bereits mehrfach mit befreundeten Familien gespielt und kam regelmäßig gut bis sehr gut an. Ich bin daher auch einer nächsten Partie nicht abgeneigt.... Und an dieser Stelle auch Danke für den o.a. Tipp (Varianten) bzgl. der "Reichen Ernte" - das werde ich mal probieren, denn das war auch mein Empfinden, dass dieses Plättchen etwas stärker erscheint. Für die Variante ob des Sofort-Kauf sehe ich dies nicht so, denn schließlich verlangt ein Sofort-Kauf auch stets das entsprechende Geld um einen solchen zu tätigen - welches einem dann an anderer Stelle fehlt.... Nun denn, genug erst mal.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.03.11 von Müller Walter
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.03.11 von axsa
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.03.11 von Flundi - Prost! Nur Vinhos ist noch besser.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.03.11 von Dietrich - Das Spiel erinnert mich entfernt an 'Puerto Rico': Reben/Plantagen und Ausbauten/Gebäude. Ähnlich wie bei 'Puerto Rico' ist der Glücksanteil auf das zufällige Erscheinen der Reben/Plantagen beschränkt. Schön ist auch, dass beim Weinfest einige Aktionen zusätzlich einmalig ausführen darf.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.09.11 von Scholle
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.01.12 von Köppquist
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.07.12 von Dencer - Auch ich wage eine Bewertung nach einer Runde (welche wir nach 4 h abgebrochen haben...). Sicherlich alles ganz nett, aber bitte nicht mit 5 Personen spielen. Dafür hält der Spannungsbogen nicht. Ich fand das Spiel zwar interessant, in der Zeit kann ich aber zwei bessere Spiele spielen. Auch eine unbeteiligte Person hatte es schon zweimal gespielt und das eine Mal 4,5 h Dauer und beim zweiten Mald nach 5 h abgebrochen. Das ist einfach viel zu viel. Die grafischen Mängel kann ich leider nur unterstreichen.

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