Rezension/Kritik - Online seit 14.02.2024. Dieser Artikel wurde 2796 mal aufgerufen.

Mischwald

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Verlag: Lookout Games
Rezension: Franky Bayer
Spieler: 2 - 5
Dauer: 40 - 60 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2023
Bewertung: 5,1 5,1 H@LL9000
4,6 4,6 Leser
Ranking: Platz 622
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Mischwald

Spielziel

Momentan sind ja Anglizismen sehr beliebt. Fast jeder Filmtitel ist auf englisch, kaum ein Brettspiel weist noch einen deutschsprachigen Titel auf. Meist ist der Originaltitel ohnehin treffender, und besonders in der Filmbranche wurden Kinohits mit zum Teil lächerlichen Titeln versehen, was der Qualität des Streifens oft nicht gerecht wird.

In ganz, ganz seltenen Fällen ist der deutsche Titel aber besser. Wie hier beim Kartenspiel Mischwald. Bezeichnet dies doch einen Wald, der sowohl aus Nadel- als auch aus Laubbäumen besteht. Die Karten, aus denen wir im Spiel einen möglichst punkteträchtigen Wald samt Tieren und Pflanzen gestalten, müssen natürlich gemischt werden, weshalb man hier von einem gelungenen Wortspiel sprechen kann.

Ablauf

Das Spielmaterial besteht tatsächlich - bis auf einen länglichen Spielplan (die "Lichtung") und einen Wertungsblock - aus Karten. Mehr als ein Drittel davon sind Bäume, von denen es acht verschiedene Arten gibt: Ahorn, Birke, Buche, Douglasie, Eiche, Kastanie, Linde und Tanne.

Auf den restlichen Karten sind Tiere (Paarhufer, Amphibien, Schmetterlinge, Insekten, Vögel, etc.), Pflanzen und Pilze abgebildet. Das Besondere an diesen Karten: Sie sind in zwei Hälften geteilt, nämlich in ungefähr gleicher Häufigkeit entweder in oben und unten oder in links und rechts.

Bevor die Partie losgeht, mischen wir alle Karten gründlich und fügen nach einem bestimmte System die drei Winterkarten, welche für das Spielende sorgen sollen, in das letzte Drittel des Nachziehstapels ein. Danach wird reihum gespielt. Sind wir an der Reihe, führen wir genau eine von zwei möglichen Aktionen durch:

A) Zwei Karten nachziehen
Wir ziehen 2 Karten nach, wobei wir für jede Karte entscheiden, ob wir sie vom Stapel oder aus der Lichtung nehmen.

B) Eine Karte ausspielen
Um eine Karte aus unserer Hand ausspielen zu können, müssen wir ihre Kosten bezahlen. Die Zahl auf der Karte links oben (von 0 bis 3) gibt an, wie viele Handkarten wir dafür in die Lichtung auslegen müssen. Bäume zeigen immer genau eine Baumart und bilden die Grundlage unseres Waldes. Wir legen sie mit ausreichend Abstand rundum vor uns aus, weil sie an ihren vier Seiten Platz für Tiere, Pflanzen und Pilze bieten.

Alle anderen Karten müssen wir hingegen an einen Baum anlegen. Senkrecht zweigeteilte Karten schieben wir entweder links oder rechts halb unter einen Baum, während waagrecht zweigeteilte Karten auf ähnliche Weise entweder oben oder unten an einen Baum angelegt werden. Nach dem Anlegen wird nur die noch sichtbare Seite einer Karte als im Wald befindlich betrachtet.

Manche Karten weisen einen Effekt auf, entweder einen Soforteffekt, den wir einmalig zum Zeitpunkt des Ausspielens nutzen können (meist ein Nachschub vom Nachziehstapel), oder - bei sämtlichen Pilzen! - ein Dauereffekt, der in einer bestimmten Situation ab dem nächsten Spielzug gilt.

Auf einigen Karten ist zudem ein Symbol - ein mit einer Farbe hinterlegtes Fernglas - abgebildet, welches auf einen möglichen Bonus hinweist. Diesen Bonus erhalten wir allerdings nur dann, wenn wir "passend" bezahlen, wenn also alle Karten, die wir für die angegebenen Kosten abgeben, das farbgleiche Baumsymbol aufweisen.

Nach dem Ausspielen einer Karte wird die Lichtung überprüft. Befinden sich zu diesem Zeitpunkt 10 oder mehr Karten in der Lichtung, wird diese geleert, indem alle Karten aus dem Spiel kommen.

Die Winterkarten leiten das Spielende ein. Sobald die dritte Winterkarte aufgedeckt wird, endet das Spiel sofort. In einer Wertung erhalten wir nun Punkte für unsere gesamte Auslage, also alle Bäume, alle daran angelegten Tiere und Pflanzen, sowie Karten, die wir in unsere Höhle legen konnten. Erzielen wir insgesamt die höchste Punktezahl, können wir uns über den wertvollsten Mischwald freuen.

Fazit

Als Kartenspiel besteht natürlich das gesamte Spielmaterial fast ausschließlich aus Karten. 180 Karten befinden sich in der Schachtel. Wenn man die Hilfskarten, die Höhlenkarten (jeder Spieler bekommt eine davon) und die Winterkarten abrechnet, bleiben dennoch 158 Karten übrig, welche für das Spiel von Relevanz sind.

Etwas mehr als ein Drittel davon sind Bäume, von denen es acht verschiedene Arten gibt. Sie sind jedoch nicht gleichmäßig verteilt. Einige kommen häufiger vor, andere weniger oft. So gibt es beispielsweise bloß 8 Tannen, von den Kastanien aber gleich 11 Stück. Jede Baumart hat ihr eigenes Wertungsschema. Sinnvollerweise gibt es von jenen Bäumen deutlich mehr, von denen man mehr Stück einer Sorte benötigt, um ordentlich zu punkten.

Die restlichen Karten sind hingegen alle verschieden. Zwar gibt es insgesamt 49 unterschiedliche "Lebewesen", welche aber derart auf die zweigeteilten Karten verteilt sind, dass keine Kombination doppelt vorkommt und somit keine Karte der anderen gleicht.

Jedes Lebewesen bietet uns ebenfalls auf völlig unterschiedliche Weise die Möglichkeit zu punkten. Manchmal ähnelt es "Set Collection", wenn beispielsweise Schmetterlinge umso wertvoller sind, je mehr wir davon sammeln konnten. Es gibt aber auch viele Querverbindungen zwischen den einzelnen Tier- und Pflanzenarten. Die Punkte für Füchse hängen beispielsweise davon ab, wie viele Feldhasen wir in unserer Auslage haben. Ein Hirsch benötigt viele Bäume und Pflanzen, und ein Gimpel ist 2 Punkte pro Insekt in unserem Wald wert.

Zusammen mit den unterschiedlichen Effekten und Boni ergibt dies ein insgesamt etwas unübersichtliches Konstrukt, was den Einstieg ins Spiel erschwert. Anfänger tun sich hart zu bewerten, was auf welche Weise wie viele Punkte bringt. Da hilft auch die eigentlich gelungene Symbolik recht wenig, muss sie doch auch erst verstanden und verinnerlicht werden.

Bei einer so großen Varianz, so vielen verschiedenen Karten, stellt sich natürlich auch die Frage nach der Spielbalance. In fast allen unseren Partien gab es zum Teil riesige Punkteabstände. Einmal punktete jemand mit einer großartigen Fuchs-Hasen-Kombination, ein andermal gelang der Sieg mit einer Menge an Hirschen und gut dazu passenden Karten, oder einer gewann mit seinen vielen unterschiedlichen Bäumen.

Ob da irgendeine Vorgehensweise erfolgsversprechender ist als die anderen, lässt sich von mir - trotz fast eines Dutzends Partien - leider nicht beantworten. Ich hoffe aber doch, dass eine ausreichend hohe Zahl an Testspielen geholfen hat, dass alles einigermaßen gerecht ist, dass keine Strategie von Haus aus einen Vorteil bietet.

Ohnehin spielt der Zufall eine große Rolle. Ob wir die für eine mächtige Kombo wichtigen Karten tatsächlich bekommen, hängt schon stark vom Glück ab. Mehrere Faktoren beeinflussen dies. So kommen - außer in Vollbesetzung - von vorneherein stets ein paar Karten aus dem Spiel - je weniger Mitspieler, umso mehr. Außerdem hat man Pech, wenn ein Mitspieler dasselbe sammelt wie man selbst, wodurch für jeden von uns weniger bleibt. Es gilt also auch zu beobachten, was unsere Mitspieler auslegen und davon abhängig gegebenenfalls auf etwas anderes umzuschwenken.

Unseren Mitspielern Karten vorzuenthalten, welche diese dringend benötigen, ist hingegen nicht so einfach. Karten, welche wir für das "Bezahlen" verwenden, kommen nämlich auf die Lichtung, von wo sie leicht wieder aufgenommen werden können. Spielen wir sie nicht aus, blockieren sie unsere Kartenhand. Es funktioniert nur mit gutem Timing, indem wir die Karten zum richtigen Zeitpunkt auf die Lichtung legen, wenn sie gleich daraufhin geleert wird.

Ein wichtiges Mittel, um bei Mischwald erfolgreich zu sein, sind die Effekte und Boni auf den gespielten Karten. Effekte handeln wir - falls vorhanden - augenblicklich ab, meist bestehen sie im Ziehen einer oder mehrerer Karten vom Nachziehstapel. Ein Bonus wird hingegen nur dann geltend, wenn wir diese Karte passend bezahlen, wenn also alle Karten, die wir hierfür ausgegeben haben, das farblich entsprechende Symbol aufweisen. Die Belohnung bringt in den meisten Fällen auf irgendeine Weise einen Zuggewinn, ob wir nun gleich wieder an der Reihe sind, sofort eine weitere Karte ausspielen dürfen oder ähnliches. Dies bewirkt, dass wir ab und zu länger mit dem Ausspielen einer Karte warten, um passende Karten für deren Kosten auf die Hand zu bekommen.

Das Spielmaterial besteht - wenig überraschend und bereits erwähnt - vorwiegend aus Karten. Und eigentlich wären die Lichtung als reine Kartenablage und der Wertungsblock, auf dem die Ergebnisse eher schlecht als recht eingetragen werden können, nicht notwendig gewesen. Die grafische Gestaltung ist hingegen durchaus gelungen.

Die Spielregeln sind ja im Grunde genommen nicht so kompliziert und werden von der Spielanleitung gut und verständlich erklärt. Gewöhnungsbedürftig sind allerdings die 14 Hilfekarten, auf denen nähere Erklärungen zu den einzelnen Pflanzen und Tieren zu finden sind. Ich hätte mir dafür lieber eine komplette Aufstellung in der Spielanleitung selbst oder als Beiblatt gewünscht, inklusive jener Bäume und Tiere, die nicht auf diesen Hilfekarten vorkommen.

Naturthema, unzählige verschiedene Karten mit unterschiedlichen Effekten, eher solitäres Spielgefühl - Mischwald reiht sich in eine Kategorie mit Arche Nova und Flügelschlag ein, allerdings mit deutlich weniger Herausforderung. Wer solche Spiele liebt, wird auch an Mischwald seinen Gefallen finden. Mit einer Spieldauer von ungefähr einer Stunde kann es durchaus auch Gelegenheitsspieler ansprechen.

Rezension Franky Bayer

Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir hufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, mnnliche und andere Geschlechteridentitten bezieht.

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Mischwald: 5,1 5,1, 7 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.01.24 von Franky Bayer - Die Verzahnung der unterschiedlichen Karten macht es fr Anfnger nicht leicht, zu erkennen was wie viele Punkte bringen kann. Wer aber Spiele mit eher solitrem Charakter und mit so vielen verschiedenen Karten (etwa Arche Nova oder Flgelschlag) liebt, dem wird auch Mischwald gefallen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.10.23 von Roland Winner - Die Schachtel enthlt viele schne Naturbilder von Bumen und Tieren. Im Laufe einer Partie brauchen die Spielerbereiche viel Platz und es wird eine arge Fummelei, Karten unterzuschieben. Auch schwimmt man vllig hinsichtlich der eigenen wie fremden Punkte, da die Ermittlung aufwndig ist. Man kann es spielen, aber Planung ist kaum mglich, da viele Karten ggf. je nach Spielerzahl gar nicht teilnehmen bzw. ihr Erscheinen dem Glck unterliegt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.11.23 von Udo Kalker - Aufmachung, Thema, Spielmechanik - da passt alles zusammen. Obwohl in Mischwald auch jeder seine eigene Kartenauslage vor sich selbst organisiert und optimiert, strt mich dieser (kleine) Solitrfaktor dort nicht. Trotz allem geht das Spiel locker flockig vorwrts und ist meist nach 45 Minuten gespielt. Die bersicht bei 4 und 5 Spielern zu bekommen, wer welche Taktik mit welchen Tieren spielt und den Mitspielern dann auch noch genau diese aus der Lichtung wegzuschnappen fllt schwer und ist zuweilen kaum umsetzbar. Da konzentriert man sich besser auf seinen eigenen Wald und nutzt das Kartenlimit der Lichtung um unliebsame gute Karten fr die Mitspieler loszuwerden.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.11.23 von Michael Fuchs - Mischwald! Noch nie gab mir ein Spiel ein derart passenden Spieltitel. Es gilt mit seiner Auslage durch geschicktes Anlegen mglichst viele Punkte zu erzielen. Dabei werden Bume ausgelegt und daran jeweils oben und unten, links und rechts, die anderen Spielkarten, wie Tiere, Pflanzen, Pilze ... an die Bume angelegt. Dazu sind die Spielkarten entweder horizontal oder diagonal geteilt und werden dazu hlftig immer unter den Baum geschoben. Um aber Spielkarten auszulegen, muss mit anderen Karten bezahlt werden, die in die Tischmitte gelegt werden. Also knnen die Mitspieler sich auch aus dieser Auslage bedienen. So kann jeder Spieler entweder eine Karte auslegen oder zwei Karten ziehen - entweder aus der Auslage oder vom Ziehstapel. Das Spiel spielt sich groartig. Die Grafik ist ein echter Hingucker. Der Spielspa ist enorm. Durch die Verkettung von einzelnen Punkten ist es geradezu ausgeschlossen einzuschtzen, wer aktuell die meisten Punkte hat. Wer gerne wissen will, wo er whrend des Spiels steht, wird dieses Spiel nicht gefallen. Erst am Spielende und einer eher aufwendigen Punktwertung (wie zum Beispiel beim Spiel: Phantastische Reiche) wird jeder Spieler damit berrascht, wieviel Punkte er gemacht hat. Wen dies aber nicht strt, findet mit Mischwald ein wunderbares Spiel mit schnem Thema. Uns hat es eben nicht gestrt. Wir spielen dieses Spiel auch sehr gerne zu zweit und der Spielspa liegt darin, die besten Mglichkeiten fr seinen Spielzug zu finden. Mit drei oder vier Spielern wrde ich meine Note fr Spielreiz auf 5 senken.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.12.23 von Frank Gartner - Vielschichtiges Spiel, dennoch habe ich den Eindruck, dass die Optionenvielfalt mehr Beeinflussbarkeit simuliert als tatschlich vorhanden. Zudem erscheinen mit einige Kombinationen deutlich mchtiger zu sein. Mich persnlich spricht das Thema halt auch nicht soo sehr an. Deshalb... grundstzlich ein gutes Spiel, kann man mal spielen, aber ich werde kein Fan.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.02.24 von Andreas Büger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.02.24 von Renate Gerling-Halbach - Ein Spiel, das uns sehr gut gefllt. Die Spielidee ist fr uns neu und die Karten sind einfach schn illustriert. Auch wenn man zunchst nur seine eigene Auslage im Blick hat, kann man anderen doch dazwischen funken und sie etwas rgern, wenn man deren Plne vereitelt. Solche Spiele mgen wir einfach.

Leserbewertungen

Leserwertung Mischwald: 4,6 4.6, 7 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.11.23 von Jrn - Voll der Meinung von Roland. Wirkt etwas unbersichtlich und fr mich der typische Vertreter eines ganz netten Spiels.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.12.23 von Christiane Thoma - Das Spiel sieht toll aus, ist zum Spielen aber leider nicht geeignet, da die Regeln nicht verstndlich sind. Es wird nie erwhnt, wozu die Hhlenkarte gut ist oder was man mit den Hilfskarten tun soll. Die Baumsymbole scheinen mit den Baumsymbolen auf den Tierkarten nichts zu tun zu haben und die Punktewertung am Ende ist eine Wissenschaft fr sich. Das Spiel erscheint uns sinnlos. Wir werden uns unsere eigenen Regeln dazu ausdenken, denn die Karten sehen wirklich schn aus.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.12.23 von Mike
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.12.23 von britzer - Das Spiel gefllt durch sein Naturthema und die schnen Illustrationen. Die Regeln sind einfach erlernt, trotzdem ist es immer wieder knifflig, welche Karten man ausspielt und welche man als Bezahlung abgibt. Insbesondere mchte man keine Karten abwerfen, die der Nachbar fr seinen Wald dringend braucht. Die Spieldauer ist angenehm kurz, das Punktezhlen ist mit Hilfe des Blocks schnell erledigt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.01.24 von Meeplestilzchen - \"Nicht schon wieder ein Naturthema, haben die Verlage auch noch etwas Anderes im rmel, als Natur und Weltall?\" dachte ich mir, aber als wir es dann gekauft und die ersten Partien gespielt haben, gingen die Gedanken schnell in Richtung \"Wow\" ber. Nicht nur grafisch ist es sehr schn gestaltet, sondern auch der Mechanismus ist einfach aber genial. Man legt nicht nur einfach eine Kartenauslage zusammen wie man es als Bestandteil bei Everdell tut, nein, es muss auch entschieden werden (je nach Karte) ob ber oder unter den Baum, ob rechts oder links davon, da es Kombinationen gibt welche sich je nach Standort gegenseitig bedingen und nicht nur generell im Wald (der Kartenauslage) vorhanden sein mssen. Natrlich ist es etwas glcksabhngig welche Karten auf die Hand kommen, es mag auch sehr mchtige Kombinationen geben basierend auf Rehe, Elche und Wlfe - aber hier muss man dann eben taktisch denken und darf diese Karten nicht zum bezahlen in die Ablage legen. Viele halten die Abrechnung am Ende fr etwas zh, analog zu Fantastische Reiche, aber ich sehe darin kein Problem. Dies gehrt nun mal dazu! Alles in allem macht das Spiel vieles richtig und Lookout hat hier meiner Meinung nach einen Anwrter auf das Kennerspiel des Jahres 2024 (zu kleinteilig, zu viel zu beachten fr das zugngliche Spiel des Jahres nach meiner Einschtzung der Jury) und den Deutschen Spielepreis 2024 an Land gezogen! Kein Wunder von einem so hohen Ausguck aus... Zumindest wird dieses Spiel berall recht weit vorne mitmischen, da wrde ich drauf wetten.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.02.24 von Martin G. - Wunderschne Karten mit Wald-/Naturmotiven. Viele verschiedene Kartenkombos, die Punkte bringen. Tolles Taktieren, je nachdem welche Karten auf der Hand sind, was ausliegt und worauf der Gegner spielt. Und bei der Spieldauer ist auch etwas Kartenglck in Ordnung. Ich mag dieses auerordentlich Kennerspiel sehr.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.24 von vanM - Knappe 5 Punkte weil es halt so gut ausschaut. Der Glcksanteil ist nicht zu unterschtzen und nach ein paar Spielen kennt man die guten Combos. Trotzdem macht es immer wieder Spa. Der sweet spot der Spieleranzahl liegt fr mich bei drei. Mit zwei Spielern hat man zu lange Zeit gute Karten zu sammeln und tonnenweise Punkte zu generieren. Mit vier oder fnf Spielern ist der eigene Einfluss recht beschrnkt. Besonders wenn der Winter frh kommt.

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