Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Caramba

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.05.18 von Peter Steinert

* Cross Clues

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.05.21 von Peter Steinert - Cross Clues lässt sich am besten beschreiben als "Mischung aus Codenames und Just One - aber auf Speed". Es kostet viel weniger, lässt sich in 1 Minute erklären und sogar in der Hälfte dieser Zeit aufbauen! Das Ding erfindet das Rad zwar nicht neu, aber gäbe es einen Preis für das beste Verhältnis von Aufwand und Ertrag, dieses Spiel könnte ihn gewinnen. Abzüge gibt es für die in wichtigen Punkten viel zu schwammig formulierte Regel und die Tatsache, dass sich die nette Grundidee problemlos aushebeln lässt, wenn man die letzte Karte einer Reihe oder Spalte auf der Hand hat: Denn wer würde in einem Teamspiel schon einer unsinnigen Wortverknüpfung widersprechen, wenn sie den Ablageplatz trotzdem offenbart? Das ist Regelminimalismus auf Kosten von Langzeitspaß! Als lockerer Aufwärmer oder Absacker ideal, jedoch nichts, was man kurz vor Erscheinen der Nominierungslisten bei YouTube groß abfeiern müsste.

* Die Abenteuer des Robin Hood

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.05.21 von Peter Steinert

* Die Quacksalber von Quedlinburg

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.06.18 von Peter Steinert - Dieses Spiel lebt in erster Linie vom Thema, welches durch eine atmosphärische Gestaltung prima getragen wird. Die Spieler sind permanent und teils gleichzeitig involviert, ein bisschen Aktion hier, etwas Material-Management dort... Langeweile kommt da nicht auf. Etwas gestört haben mich die kleinen redaktionellen Patzer, wie etwa die überhaupt nicht korrespondierenden Spielerfarben auf Kesseln, Spielsteinen und 0/50'er-Chips (wie kann so etwas passieren?), sowie ein etwas irritierender Textfehler auf der Karte "Ein guter Start". Als Kennerspiel des Jahres ist mir der Ablauf dann insgesamt aber doch zu unspektakulär - ganz im Gegensatz zum besseren Warsch "Ganz schön Clever", der erst ganz unscheinbar daherkommt, es aber faustdick hinter den Ohren hat. Letzteren sehe ich deshalb als potentiellen Sieger ;-)

* Die rote Kathedrale / The Red Cathedral

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.11.21 von Peter Steinert - Gefälliges Kennerspiel mit zweckmäßigem, hübsch gestaltetem Material. Die kompakte Umsetzung ist mal was anderes und führt dazu, dass sich das Spiel zunächst komplexer anfühlt, als es in Wirklichkeit ist. "An der Grenze zum Expertenspiel", wie Ode es beschreibt, sehe ich es absolut nicht, dafür passiert insgesamt einfach zu wenig. Der Würfelmechanismus des Marktes fühlt sich frisch an, ist aber mit mehr als 2 Spielern auch kaum steuerbar. Hier geht es in erster Linie um kurzfristige, taktische Entscheidungen an der Grenze zum Ressourcen-Roulette, das Übrige ist vertrautes Rohstoffmanagement. Macht Spaß, reißt aber auch nicht unbedingt vom Hocker. Die Lokalisation der Spielregel ist gut geglückt, jedoch sollten alle Bildbeispiele akribisch studiert werden, besonders im Falle der Schlusswertung und der "Strafen des Zaren". Letztere greifen bei 2 Spielern aber kaum bis gar nicht und können daher ebenso gut ignoriert werden. Der seltsame Passus "Ruhmespunkte gegen Rubel" verwirrt leider noch immer, weil der erste Schritt zurück oft gar keinen Ruhmespunkt kostet. Insgesamt ein wirklich schöner Titel, der aktuell für meinen Geschmack etwas zu doll abgefeiert wird. Seine größte Stärke liegt in der Erkenntnis, wie viel Spiel sich in eine 23x19 cm kleine Schachtel pressen lässt.

* Drachen Wurf

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.01.20 von Peter Steinert - Heckmeck trifft Pirat/Korsar! Drachenwurf ist ein gelungenes Spiel, bei dem es viel zu beachten und zu entscheiden gibt.

* Dwergar / Zwergar

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.09.22 von Peter Steinert - Schön produzierter, thematischer Workerplacer mit stimmungsvoller Optik auf Kosten der Übersichtlichkeit, dafür mit totschicken Ressourcensteinen. Das Handling der verschiedenfarbigen Zwerge und die erzwungene Kooperation im Minenschacht wirken interessant und machen neugierig. Ganz überzeugen konnte mich "Zwergar/Dwergar" dann allerdings nicht, dafür ist der Spielverlauf insgesamt zu gleichförmig und die Spannungskurve zu flach. Eine Analyse-Paralyse-Gefahr ist klar gegeben, auch wenn sich das mit wachsender Spielerfahrung bessert. Zu viert kann ich es trotzdem nicht empfehlen, weil sich das Ganze dann doch zieht! Die parallel ablaufenden und nur rudimentär verwobenen Einzelelemente bieten in Summe einfach zu wenig, um eine Partie über mehr als 2 Stunden zu tragen. Eines der Hauptprobleme allerdings ist die schon mehrfach kritisierte, glücksbestimmte und mitunter frustrierende Regelung der Ereigniskarten. Warum das so umgesetzt wurde, bleibt unvertändlich, denn ein entsprechender Fix ist mehr als simpel: A: Ereigniskartenstapel OFFEN NEBEN den Plan legen (oberste Karte ist sichtbar). B: Zu Beginn der jeweils nächsten Runde die oberste Karte AUF das Ereignisfeld legen und ausführen - fertig! Jetzt ist jedes Ereignis bereits eine Runde vorher bekannt und kann in die Aktionen einbezogen werden. Dass diese Regelung nicht Standard ist, halte ich für "betriebsblind" ;-)

* Finca

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.05.09 von Peter Steinert - FINCA möchte mit seinem Windrad und seinen vielen Parametern taktisch sein, ist es aber letztlich meist nicht. Zudem provoziert die Spielregel Fragen, die eigentlich gar nicht sein müssten, weil das Spiel nicht schwierig ist (ein typisches Problem des Verlages). Insgesamt ein solides Familienspiel, dessen Hype ich aber nicht so ganz verstehe.

* Finito!

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.04.08 von Peter Steinert - Dem ersten Teil meines Vorredners stimme ich zu. FINITO ist ein nettes Spielchen und schnörkellose Gelegenheitsspieler-Unterhaltung für zwischendurch. Da es eine recht inflationäre "Auswahlliste" jedoch nicht mehr gibt, sehe keinen wirklichen Grund, warum dieses noch nicht einmal optisch überdurchschnittliche Spiel auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres landen sollte ;-)

* Flinke Feger

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.04.08 von Peter Steinert - Schön :-) Einfach auf den Tisch legen, und alle sind auf magische Weise "verzaubert". Die Aktionskarten sind aber teilweise nicht unbedingt mein Fall. Ach was soll's, im Grunde genommen wurde mit diesem Spiel (fast) alles richtig gemacht.

* Gutenberg

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.06.22 von Peter Steinert - Gutenberg ist ein Okay-Spiel, aus dem man wesentlich mehr hätte herausholen können. Der Verlag Granna beweist nach "Zwergar" erneut gutes Gespür für Ausstattungsakzente: Hier sind es die Holzbuchstaben, die das Spielgefühl eindeutig aufwerten, optisch und haptisch klasse sind, leider aber eben auch thematisch austauschbar und ohne weitere Relevanz. 3 Dinge haben mir gar nicht gefallen: Den Spielplan finde ich als reine Materialablage und Punktezähler viel zu groß geraten, was besonders im Zweierspiel doch reichlich blöd wirkt. Hier wäre weniger mehr gewesen, zumal es in Vollbesetzung schnell mal eng auf dem Tisch wird. Gespart wurde als Folge dann gleich "nebenan": Die fisseligen Farbtropfen werden dem Konzept überhaupt nicht gerecht und bilden zusammen mit dem zu kleinen Stoffbeutel einen unangenehmen Kontrast. Die Regelung schließlich, dass man mit der Aktion "Zahnrad" ohne weitere Restriktion Zahnräder austauschen kann, erscheint mir als das mit Abstand schwächste Element, da es während der lediglich 6 Spielrunden die Kernidee des Spiels total verwässert. Anstatt sich ernsthaft Gedanken um eine langfristig schlüssige Engine zu machen, verkümmert das Ganze zum simplen Kauf der optimalen Aktion für die aktuelle Runde - welche man sofort anschließend nutzt. Und überhaupt: Da sowohl Setzfolge, Maximalzahl, Formation als auch Drehrichtung streng reglementiert werden, ist dieses grundsätzlich schöne Feature fast schon obsolet. Schade...

* Hanamikoji

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.03.21 von Peter Steinert

* Hashi

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.03.21 von Peter Steinert - Roll & Write, Flip & Write, Flip & Draw, ... Was soll bei dieser Flut an ähnlich gelagerten Spielen noch kommen? So erwarteten wir von HASHI wenig - und wurden von einem optisch schlichten, aber zweckmäßig gestalteten Spiel positiv überrascht! Es ist trotz bekannter Mechanismen in seiner Problemstellung durchaus originell und besticht mit einer beachtlichen taktischen Tiefe. Wer hier nicht planvoll vorgeht, hat kaum Chancen auf den Sieg. Dass es eher solitär zugeht, liegt in der Natur der Sache und hat uns nicht gestört. Auch der Solo-Modus weiß zu gefallen. Der Verlag spendiert statt eines nervigen Spielblocks abwischbare, doppelseitige Spielpläne und die gewohnt hochwertigen Stifte ("Middys") von Faber Castell zu einem wirklich fairen Preis. Eine nicht unwesentliche Schwäche offenbart sich nach einigen Partien dann aber leider doch: Die Etappenboni entscheiden praktisch immer das Spiel, da am Ende die Anzahl der fertigen Inseln auf jedem Spielplan (fast) gleich ist. Das ist bitter, weil damit jede abweichende Strategie wirkungslos und die Schlusswertung nebensächlich bleibt.

* Illusion

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.01.19 von Peter Steinert

* Indian Summer

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.02.19 von Peter Steinert

* Living Forest

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.09.22 von Peter Steinert - Kein schlechtes Spiel, allerdings auch eines mit wenig Varianz, schlechter Balance und deshalb arg begrenztem Langzeitreiz. Vor allem aber ist Living Forest eine ziemlich mutlose und somit vorhersehbare Kennerspiel-Wahl.

* Monster Expedition

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.10.20 von Peter Steinert - Monster Expedition ist ein "Okay-Spiel" mit toller Optik. Es macht Spaß, allerdings ohne einen deutlichen Spannungsbogen zu liefern. Kritik gibt es vor allem für die Einordnung in Zielgruppe, Komplexität und Einfluss: Hier werden mit den Schachtelangaben leider falsche Erwartungen erzeugt. Das Spiel ist nämlich durchaus familientauglich und wird überwiegend von Zufälligkeiten bestimmt. Das wäre per se nicht wirklich schlimm, sofern man es sich beim Kauf auch so vorgestellt hätte.

* Nova Luna

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.01.20 von Peter Steinert - Interessantes Zweipersonenspiel... das man auch zu dritt oder zu viert spielen kann, sofern man gerne meditiert. Planvolles Vorgehen ist dann sowieso nicht mehr drin. Redaktionell ziemlich schwach beim Redigieren der Spielanleitung (mehr als offensichtlicher Bildfehler und textlich schwach) sowie bei der Wahl der zu kleinen Hozscheiben! Wieso?? Außerdem hätte das ganze Ding in der vorliegenden Form und mit gepuzzelter Monduhr ebenso gut in eine deutlich kleinere Schachtel gepasst - die Stanzbögen jedenfalls waren bereits dafür ausgelegt. Nö, für eine Auszeichnung reicht es da meiner Meinung nach nicht, sorry.

* Orbis

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.07.19 von Peter Steinert

* Paris

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.02.22 von Peter Steinert - Dieses Spiel fühlt sich ein bisschen nach "Alte Schule" an, was nicht unbedingt negativ gemeint ist: Kurze Aktionen, geringe Downtime, klare Struktur. Dem verantwortlich zeichnenden Autorenduo macht hier niemand was vor. Ob es sich damit aber die gewünschte Aufmerksamkeit und Beständigkeit sichern kann, muss sich erst zeigen. Materialqualität und Optik sind jedenfalls grandios, einzig die Sichtschirme sind ein Komplettausfall: Liebe Redaktion, bei einem Spieltisch kommt das Licht von OBEN, also was bewirkt wohl ein Sichtschirm mit Dach? ;-) Der zu zweit deutlich abfallende Spielreiz verhindert am Ende leider eine 5er-Wertung. Hierzu eine kleine Hausregel - zumindest für den Gebrauch der 12 Spielende-Plättchen je Spielzug: Ziehe 2, wähle 1 davon, entferne das andere verdeckt aus dem Spiel. So wird wenigstens eine störende Redundanz dieser Aktion in Zweierrunden beseitigt. :-)