Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Ligretto

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.06.18 von sutrebuh - Hektisches Kartensortieren und das gleich doppelt! Erst stapelt man um die Wette nach Ziffern und Farben. Will man sodann nochmal spielen, muss man je nach Rückseite so zurücksortieren, dass jeder Spieler wieder seinen Stapel hat. So geht das immer hin und her... Kinder können von der Geschwindigkeit her in der Regel nicht mithalten, sodass es erst für Jugendliche interessant wird.

* Lost Cities

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.07.19 von sutrebuh - Es ist eigentlich alles vorgegeben, da man nur aufsteigend ablegen darf. Man nimmt also die Karte mit der geringsten Wahrscheinlichkeit, dass man etwas nachzieht, das man dann nicht mehr unterkriegt. Dann zieht man eine Karte nach, wartet bis die Mitspielerin oder der Mitspieler das Gleiche gemacht hat und wiederholt den Vorgang. Verglichen damit herrscht bei Keltis Interaktion, weil man sich Steine wegschnappen kann, und Spannung, weil man nicht erst nach komplizierten Rechnungen den Sieger kennt.

* Mogel Motte

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.11.19 von sutrebuh - Mogeln kann man ja mal ganz lustig finden. Ob man aber gern Aufpasser sein will? Tatsächlich fallen die Karten nur so hinunter und die Spielidee nutzt sich entsprechend geschwind ab. Was bleibt ist vom Spielverlauf her ein schlichtes Mau Mau, ohne dass man auf die Nachziehkarte noch eine und noch eine drauf legen kann, was ja schon die Hälfte des Spaßes ausmacht. So klingt die Spielidee auf der Schachtel lustiger, als sie in der Praxis auf Dauer ist.

* Monopoly

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.11.18 von sutrebuh - Vielleicht sagt Monopoly mehr über das Naturell des Menschen aus als einem lieb sein kann. Lizzie Magie wollte angeblich mit dem Spiel verdeutlichen, wie ungerecht die Welt ist: Aus reinem Zufall fällt dem einen mehr Besitz zu als dem anderen. Das Schicksal zwingt dann die armen Leute dazu, an die großen Grundbesitzer Miete zu zahlen, die dadurch noch reicher werden, bis schließlich ein Monopol resultiert. Magie wollte auf Missstände aufmerksam machen, doch das Spiel verkauft sich millionenfach, obwohl es ein langweiliges Glücksspiel ist, das viel zu lange dauert. Vermutlich einfach deshalb, weil jeder mal Großkotz sein will...

* Phase 10 Master

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.07.19 von sutrebuh - Karte ziehen, hoffen, abwerfen. Viel mehr gibt es nicht zu tun. Jeder bastelt an seinem Set und hofft, dass die anderen nicht zu schnell mir ihrem fertig wird. Das Ganze dauert so lange, dass man mit Kindern eine Partie auf zwei oder mehr Abende verteilen muss. Da kann man sich schon fragen, ob man nicht lieber gleich Rommé oder Canasta spielt, die beide nicht so behäbig daher kommen.

* Why First?

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.09.18 von sutrebuh - Das Spielgeschehen ist schlicht: Man wirft wild Karten durcheinander und wertet dann aus, wer wieviel vorwärts oder rückwärts fährt. Schnell geht die Schere weit auseinander und so mancher ist chancenlos weit hinten oder auch entsprechend weit vorn. Im Mittelfeld geht es schon mal hin und her, aber auch dann tut man nicht mehr, als wieder und wieder Karten durch die Gegend zu werden. Das ist selbst Kinder zu schlicht.

* Xalapa

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.06.18 von sutrebuh - Für dieses Spiel müsste man Spaß daran haben, Rätsel auf Zeit zu lösen. Aufgrund justierbarer Schwierigkeit kann das dann beliebig komplex ausfallen. Bei ungleicher Speilstärke, steht der Sieger einerseits und der Frust andererseits Fest. Bei gleicher Spielstärke, liegt man eigentlich immer gleichauf. Die Interaktion beschränkt sich darauf, dass man mit der Sanduhr die verbleibende Zeit für die anderen limitiert.

* Café International (Kartenspiel)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.10.18 von sutrebuh - Der Rezension ist nichts hinzuzufügen. Vermutlich sah man sich gedrängt auch zu diesem Spiel des Jahres noch ein Kartenspiel herauszugeben.

* Exploding Kittens

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.11.19 von sutrebuh - Regenbogen rülpsende Katzen und haarige Katztoffeln! Ein Spiel voller Teenagerhumor mit lauter verschieden illustrierten Karten bei nur neun Kartentypen. Im Spiel geht es darum, vom schrumpfenden Kartenstapel keine Explosionskarte zu ziehen oder sie mit einer Entschärfungskarte neutralisieren zu können, um sie wieder in den Stapel mischen zu dürfen. Man kann anderen Karten stehlen, sie dazu zwingen, zwei Mal Karten zu ziehen oder den Stapel mischen. Letztlich spielt man also den Stapel runter, sodass immer mehr Explosionskarten in einem immer kleineren Stapel verbleiben, bis schließlich der Glücklichere gewinnt. Gähn!

* Kings & Things

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.11.19 von sutrebuh - Absurde Würfelei! Man baut Stapel aus Fabelwesen und hofft dann auf das nötige Würfelglück, um den gegnerischen Stapel wegzuhauen. Der ganze Rest ist aufgebauschtes Beiwerk von untergeordneter Bedeutung für den Spielverlauf.

* The Mind

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.12.19 von sutrebuh - Schäfchen zählen! Und beim richtigen Schaf die Karte rauslegen, falls man nicht schon eingeschlafen ist. Im Vergleich zu The Game hat man hier einfach die spielerische Komponente entfernt und stupides Karten ablegen beinahe esoterisch verpackt, nur um dann doch aufs Zeitgefühl zu schielen. Warum nicht gleich noch ein Metronom empfehlen, falls das nicht vorhanden ist? Wenn es beim Spielen (jenseits der Musik) jetzt auch schon darum geht, sich möglichst gut mit anderen zu synchronisieren, dann gehe ich lieber gleich schlafen.