Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Norderwind

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.06.18 von sutrebuh - Norderwind spielt man gegen drei Kartenstapel, die man mit besserer Ausrüstung immer weiter durchsegeln kann. Man sollte sich merken, was in welchem Stapel verborgen liegt und wie man somit an das erforderliche Material für den nächsten Siegpunkt kommt. Folglich spielt jeder für sich Memory und dass man mit anderen spielt, merkt man eigentlich nur daran, dass diese einem jenen Siegpunkt wegschnappen, den man sich gerade holen wollte. Aufgrund des Themas, des tollen Materials und der regelmäßigen Kämpfe mit Piraten übt das Ganze dennoch seinen Reiz auf Kinder aus und da man als Erwachsener keinen Vorteil hat, bleibt es spannend. Die Altersangabe ab 10 ist aber zu hoch angesetzt, selbst deutlich jüngere Kinder lassen sich prima durchs Spiel begleiten.

* Piratissimo

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.07.18 von sutrebuh - Die Schiffe sinken regelmäßig, weil die Kinder nicht darauf achten, dass sie im Laufe einer Runde eigentlich immer zu voll werden. Es ist offenbar einfach nicht eingängig, dass man zu viele Schätze finden kann. Gerne beendet auch mal das Windrad die Partie abrupt, indem ein Spieler mit genügend Schätzen an Board direkt nach Hause kommt, obwohl er eigentlich noch das halbe Spielbrett hätte durchqueren müssen. Die Kinder sind einerseits von Material und Thema fasziniert, andererseits fesselt der Spielverlauf nicht allzu sehr. Für Erwachsene ist es eher langweilig.

* Qwirkle

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.06.18 von sutrebuh - Gemessen an Qwirkle wirkt Uno wie ein Strategie-Spiel und zwar eins, bei dem man wenigstens gemein sein kann. Qwirkle hingegen plätschert vor sich hin. Die Frage, welches Klötzchen man nun sinnvollerweise anlegt, stellt sich nur selten. Zumindest wenn man immerzu brav durchgeht, welche Möglichkeiten es gibt. Genau damit ist man die meiste Zeit beschäftigt, so dass es sich anfühlt, als würde man Puzzle spielen. Das Material fühlt sich toll an, aber leider sind die Farben so gewählt, dass es für Leute mit Farbsehschwäche schwierig bis unmöglich zu spielen ist.

* Räuber der Nordsee / Raiders of the North Sea

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.08.20 von sutrebuh - Rumhüpfen im Wikingerdorf! Man zappelt dort so lange hin und her, bis man alles für eine Plünderfahrt zusammen hat, die gänzlich unspektakulär und immer erfolgreich verläuft, wenn man davon absieht, dass man nicht immer die volle Punktzahl abgreift. Danach hopst man wieder im Dorf rum und wiederholt diesen endlosen Kreislauf so lange, bis die gesamte Beute vom Spielbrett eingesammelt ist, das lediglich als Ablage genau dafür dient. Manchmal merkt man daran, dass die Figuren im Dorf etwas unpassend stehen, dass man nicht alleine spielt, aber wirklich weh tut das nicht. Ach ja, hin und wieder spielt noch jemand eine gemeine Karte, sodass man eine Runde länger im Dorf rumhüpft. Oder es schnappt vielleicht jemand mal ein Beuteset weg, in der Regel gibt es aber genug ähnlich gute Alternativen. Alles in allem geht es bei der Interaktion harmlos zu und sie kommt auch eher zufällig zu Stande. Die Karten sind recht schick und bringen ein wenig Varianz rein, mit ihnen halten aber auch das Glück oder eben das Pech Einzug. Immerhin ist das Spiel durch seinen schlichten und wiederholenden Ablauf ab 10 Jahren spielbar, strahlt aber trotz des Themas keine große Anziehungskraft aus. Dazu geht es im Wikingerdorf einfach nicht lebendig genug zu.

* Razzia

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.07.20 von sutrebuh - Ist das jetzt ein glückliches Schafkopf oder ein unglücklicher Kuhhandel? Wenn man gerne das Gefühl kostet, hinten zu sitzen, sollte man Schafkopf vorziehen, soll es aber beim Zocken lustig zugehen, dann lieber Kuhhandel. Razzia aber spielt sich geradezu ernsthaft, obwohl dafür der Glücksanteil zu hoch ausfällt.

* Sagaland

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.09.18 von sutrebuh - Erst braucht man Glück, um auf die richtigen Felder zu kommen, bei denen man unter die Bäume schauen darf, um sich das Märchen zu merken. Dann braucht man Glück, um schnell genug, am Schloss zu sein. Schließlich braucht man noch Glück, damit man nicht von den anderen geschmissen wird, um auch die nächste Karte abzugreifen. Das Spiel schwankt zwischen mühsam und turbulent, aber man hängt immer am Würfel, wie an einer Droge. Kinder können früh mitspielen und finden es auch mal ganz witzig, aber das geht schnell vorbei.

* Santiago de Cuba

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.03.20 von sutrebuh - Wunderschöne Aufmachung mit variablem Mechanismus! Man kann dem Spiel noch nicht mal richtig vorwerfen, das Thema wäre total aufgesetzt, denn das ist ebenso hübsch wie stimmig eingebunden. Eigentlich passt alles gut zusammen, nur verläuft eine Partie tatsächich ohne große Höhepunkte. Gleichförmig läuft das kubanische Sammeln und Tauschen etwas zu lang vor sich hin. Letztlich geht es unentwegt darum, Waren, Geld und Siegpunkte mit Hilfe der verschiedenen Kubaner, Gebäude und dem Hafen schrittweise so hin- und herzutauschen, dass sie sich möglichst reichlich vermehren. Ja, man kann tatsächlich Siegpunkte wieder zurücktauschen. Auf Kinder übt dieser kleinteilige Krämergeist nicht so großen Reiz aus.

* Shave A Sheep

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.09.18 von sutrebuh - Man würfelt und dann gibt das Ergebnis die Akion vor, manchmal hat man auch die Auswahl zwischen zwei Optionen. Wolle ans eigene Schaf stecken, eigenes Schaf scheren, Schaf mit Mitspieler tauschen oder anderes Schaf mit dem Wolf erschrecken, damit die Wolle abfällt. Das war's. Wer am ende am meisten Wolle geschoren hat, gewinnt. Das schönste am Spiel ist eigentlich, dass man an den Schafen rumbasteln kann, was die Kinder dann auch die ganze Zeit machen. So dass das Spiel aus dem Fokus gerät, allerdings gibt der Spielmechanismus auch wirklich nicht viel her.

* Thurn und Taxis

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.09.19 von sutrebuh - Fleißiges Punktesammeln, bei dem die Karten zupass oder in die Quere kommen und genau so läuft es dann auch. Interaktion findet sozusagen negiert statt, also insofern als dass man entweder sicher weiß, dass man für bestimmte Extrapunkte schneller ist als andere oder man sich besser aus dem Weg geht. Die Aufmachung ist zwar wunderschön, für Kinder aber nicht anziehend und auch nicht sonderlich eingängig.

* Ubongo

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.10.18 von sutrebuh - Bei Ubongo spielt man gemeinsam Tetris, wobei gemeinsam nicht ganz korrekt ist, eher nebeneinander her. Es wird die Sanduhr umgedreht und dann versucht jeder sein Feld mit Teilen zuzulegen. Wer fertig ist, nimmt sich zwei Edelsteine. Dass man zusammen spielt merkt man nur daran, dass man mit seiner Figur nicht so weit springen darf, wenn man nicht erster geworden ist. Das war es aber auch schon an Interaktion. Schlussendlich bekommen alle Spieler Edelsteine (sofern sie nicht die Sanduhr reißen), nur die Farbauswahl wird geringer, wodurch gesichert ist, dass das Spiel eng bleibt. Zur Farbgebung der Edelsteine ist allerdings anzumerken, dass diese für Farbenblinde nicht unterscheidbar sind. Das ist umso bedauerlicher, weil das Spiel ansonsten sehr ansprechend gestaltet wurde.

* Um Reifenbreite

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.02.19 von sutrebuh - Würfelrennspiel mit kleinem Kniff! Der wesentliche Unterschied zu den typischen Rennspielen mit Würfeln liegt darin, dass man im Windschatten des Vordermanns mitfahren kann, wenn der gute Zahlen gewürfelt hat. Nimmt man allerdings die Ereigniskarten hinzu, dann wird dieser Effekt mehr als aufgewogen und das Spiel verläuft vogelwild.

* Yspahan

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.07.18 von sutrebuh - Es drängt sich auf, sich einfach vom Würfelergebnis leiten zu lassen. Meist liegt es schon nahe, welche Würfelgruppe man nimmt, wenn man an der Reihe ist. Oft entscheidet sich das schon schlicht dadurch, wo die meisten Würfel liegen oder ob gerade mal das Amphorenviertel erreichbar ist. Wie gesagt: Was zu tun ist, drängt sich auf. Freilich kann man auch die so genannte Karawanenstrategie fahren, was aber letztlich darauf hinausläuft den zentralen Mechanismus des Spiels, nämlich die zufällige Verteilung der Würfel auf dem Tableau weitestgehend zu umgehen.

* Zooloretto

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.07.18 von sutrebuh - Man hofft, dass die richtigen Plättchen gezogen werden und man hofft, dass sie sich auf dem richtigen Wagen sammeln. Aber genau das hoffen die anderen auch. Im Zweifelsfall würgt man deshalb anderen eins rein. Doch genau das tun die anderen auch. Wenn es gut läuft, macht man fette Beute und wenn es schlecht läuft, füllt sich der Stall. Zooloretto ist ein aufgemotztes Coloretto, doch dadurch geht dessen Klarheit verloren. Große Begeisterung bei den Kindern konnte ich nicht feststellen. Auch die leiden mehr an den ständigen Nieten, die sie nehmen müssen, als dass sie daran Spaß haben.

* Zooloretto XXL

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.09.18 von sutrebuh - Die Erweiterung XXL verändert das Spielprinzip von Zooloretto nicht. Man kann lediglich zweimal Gehege voll machen und gegen Extrapunkte wieder leeren. Das war's auch schon.

* Zug um Zug: Asien

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.04.20 von sutrebuh - Der Zugewinn an Interaktion ist überschaubar: Laut Regelwerk darf man keine Information austauschen, die nicht Karten auf den gemeinsamen Kartenhaltern betrifft. Dann aber hat man mit dem Platzieren der Karten dort schon alles an möglicher Information geteilt, weil man ja eben nicht sagen darf, lass uns hierum fahren statt darum, denn das bräuchte ich noch für einen Auftrag. Abgesehen davon, dass für die anderen ohnehin nicht klar ist, wer sich an die Regeln hält. Wenn dann mal nicht gewinnen sollte, wer sich am besten abspricht, dann hängt alles davon ab, wie die Zielkarten zu Beginn ausgewählt werden: Liegt die Auswahl der Teampartner zufällig übereinander - genial! Liegt sie aber komplett quer zueinander - schon verloren! Immerhin kann man die Team-Variante gut dazu nutzen, Kinder heranzuführen, indem man einfach alle Informationen teilt und gemeinsam plant (was freilich auch mit anderen Versionen funktioniert). Das sagenhafte Asien auf der Rückseite ist eine solide Karte ohne besonderen Esprit.

* Zug um Zug: Indien

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.10.19 von sutrebuh - Tunnel, Mandala und Aufträge fordern das Glück heraus. In der Schweiz sind die Tunnel derart zahlreich, dass es schon drauf ankommt, wie oft man Karten nachschießen muss und dann hängt man bei der Enge des Spielplans sehr davon ab, welche Aufträge man nachzieht. In Indien sind die Mandalas spielentscheidend, sodass man einen Kreisel zu bauen versucht, bei dem man ebenfalls sehr von den Aufträgen abhängig ist. Aus meiner Sicht eine unnötige Erweiterung, vor allem angesichts des Preises.

* 3D Labyrinth

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.12.19 von sutrebuh - Trostpreisrennen! Damit das Spiel auch in jedem Fall eng ausgeht, bekommt man immer eine Zauberkarte als Trostpreis, wenn man nicht gerade einen Schatz hebt. Man kann sich damit gar nicht mehr so doof anstellen, dass man keine Siegchance mehr hätte. Ansonsten wurde das Spielvergnügen gegenüber dem Original durchgehend reduziert: Weniger Felder, weniger Schätze, weniger Übersicht, weniger Grübeln. Schon durch die vielen Zaberkarten geht hier immer was und so wird aus einem Spiel eher eine Beschäftigungstherapie.

* Adel verpflichtet

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.08.20 von sutrebuh - Wer kocht wen ab? In steter Wiederholung legt man erst eine (von 2) Orts- und dann eine (von 5) Aktionskarten raus. Mit Glück ist man allein am Ort und profitiert ordentlich. Mit Pech sind auch noch andere da und man macht einander das Leben schwer. Viel Abwechslung bietet das nicht und das gegenseitige Belauern wird zu einem derartigen Dauerzustand, dass das Spielende nicht ganz ungelegen kommt.

* Auf Achse

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.12.18 von sutrebuh - Als Familienspiel wäre es auch in der einfachen Variante erst einsetzbar, wenn der entsprechende Zahlenraum beherrscht wird. Dann aber wenden sich Kinder heute längst anderen Spielen zu. Denn selbst wenn man es als Verhandlungsspiel sehen möchte, wird die Freude durch den hohen Glücksanteil beim Würfeln und den Ereigniskarten getrübt. Es fehlt dem Spiel derart an Eleganz, dass es sich vom trüben Alltag schon gar nicht mehr abhebt.

* Das Riff

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.06.18 von sutrebuh - Das Spiel wird dem Thema Meer gerecht: Man ist ihm ausgeliefert. Die Strömung bringt Karten, wie sie will. Dem einen gute, dem anderen schlechte. Und die Würmer würfeln sich auch immer genau in den Farben die man nicht brauchen kann. Flaute stellt sich dann auch noch ein und das ganze Spiel stockt. Ein gutes Glücksspiel sorgt dafür, dass sich Glück und Pech potentiell die Waage halten und richtig Spannung aufkommen kann. Das hat man bei Mensch-ärger-dich-nicht schon hinbekommen. Beim Riff verstärken sie sich, wenn es blöd läuft. Spannend wird es nur selten. Gute Laune kommt da keine auf. Zu allem Überfluss ist das Ganze für Leute mit Farbsehschwäche ohne Hilfestellung nicht spielbar.