Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Die Kinder von Carcassonne / Carcassonne Junior

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.08.18 von sutrebuh - Die Karten zeigen eine oder zwei Farben an. Man versucht natürlich stets nur die eigene Farbe günstig anzulegen, aber richtig ungünstig anlegen ist gar nicht so einfach. Nicht selten gewinnt, wessen Farben zuerst in ausreichender Zahl aufgedeckt wurden. Die ganz große Begeistertung wollte bei den Kindern nicht aufkommen.

* Drunter und Drüber

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.07.19 von sutrebuh - Unterhaltsames Drumrumkurven und Drüberbügeln! Man versucht halt die Gebäude der anderen zuzulegen und die eigenen möglichst unauffällig auszusparen. An den Klohäuschen wird dann noch ein wenig geblufft oder auch enttarnt. Schlussendlich wird es dann gerne chaotisch und die richtigen Teile gehen grundsätzlich zum falschen Zeitpunkt aus. Sehr angetan waren die Kinder von der Schildbürger-Geschichte.

* Einfach Genial

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.10.18 von sutrebuh - Ein ebenso ruhiges wie einfaches Legespiel. Ohne große Höhepunkte legt man schlicht so lange reihum Plättchen aus, bis die Spielfläche voll ist. Es ist lediglich darauf zu achten, dass man keine Farbe vernachlässigt. Unspektakulär, aber nicht stupide. Kinder können mitspielen (und neuere Ausgaben haben die korrekte Altersangabe ab 8 Jahren), allerdings übt es mangels Thematik keinen großen Reiz aus.

* Fabelsaft

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.08.18 von sutrebuh - Das Spielprinzip macht eine Bewertung nicht leicht: Einerseits verändert sich die Spielmechanik ständig, wenn sich die Kartenauslage ändert, was ja eigentlich eine feine Sache ist. Andererseits aber läuft das Spiel darauf hinaus, stets die Aktion zu wählen, bei der die meisten Karten zu holen sind. Wie man an die Karten kommt, ändert sich zwar, aber die tatsächlich in Frage kommenden Optionen sind oft überschaubar. Dadurch stellt sich trotz der wechselnden Karten der Eindruck der Wiederholung ein, weil man nichts aufbaut, sondern stets aufs Neue eine Aktion wählt. Nach ein paar Zügen ist es auch schon vorbei, da die Zielmenge an Fabelsäften nicht allzu groß ist (je nach Spielerzahl 3, 4 doer 5). Diese Zahl lässt sich auch nicht einfach hochsetzen, weil sich schnell das Problem zeigt, dass nicht einzuholen ist, wer einmal führt. Das Runaway-Leader-Problem, das Friedemann Friese in Funkenschlag grandios eingehegt hat, wirkt hier ungebremst. Die Idee ist nett, die Aufmachung ansprechend und durch den langsam ansteigenden Schwierigkeitsgrad finden auch Kinder gut rein, die Spannung hält sich aber in Grenzen.

* Gold am Orinoko

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.11.18 von sutrebuh - Das Spiel macht was her! Ein riesiger Spielplan mit schönen Holzfiguren, großen Würfeln und ulkigen Baumstämmen. Alles in bester Haba-Qualität. Auch der Ablauf ist gefällig: Man hüpft von Baumstamm zu Baumstamm, während sich diese langsam flussabwärts bewegen; oder besser gesagt, die Spieler selbst diese vorrücken und so einander das Leben schwer machen. Zu diesem taktischen Moment kommt noch ein anderes hinzu: Die Figuren dürfen einander überspringen und kommen auf diese Weise schneller voran. So bietet der Orinoco eine wunderschöne thematische Aufmachung, die von Kindern taktische Erwägungen in direkter Interaktion auf angemessenem Niveau fordert. Eigentlich macht das Spiel alles richtig und doch kommt nicht die ganz große Begeisterung auf: Es fehlt dem Spiel ein wenig an Spannung. Die Überquerung des Flusses wiederholt sich etwas gleichförmig, wobei der Würfel entscheidet, ob es etwas schneller oder langsamer vorangeht.

* Halali

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.04.18 von sutrebuh - Thematisch ansprechend aufgemacht, lebt der Spielreiz davon, aus Unwägbarkeiten das Beste zu machen. Abhängig von der Ausgangsposition und dem taktischen Geschick gibt es bedingt durch die Thematik dann ein heiteres Duell: Bären krallen sich Jäger von hinten, Bäume stehen im Weg, Holzfäller fabrizieren Kahlschlag und sorgen für freie Schussbahn, Füchse huschen durchs Gebüsch und schlagen sich den Magen voll. Ein ebenso unterhaltsames wie taktisches Spiel, bei dem auch Kinder eine Chance und Spaß haben.

* Heckmeck am Bratwurmeck

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.06.19 von sutrebuh - Unterhaltsame Würfelorgie! Um einen von den schönen Steinen zu ergattern, braucht man vor allem Würmer und Fünfer. Kommen davon zu wenige, dann sieht es schlecht aus. Hat man hingegen etwas mehr Glück kann man einem Mitspieler seinen obersten Stein wegschnappen. Das macht das Spiel unterhaltsam, aber es bleibt reine Glückssache. Dafür ist das Spiel so einfach, dass es auch mit Kindern Spaß macht, sobald sie im zweistelligen Bereich addieren können.

* Insider

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.04.19 von sutrebuh - Gelungene Umsetzung des Fragespiels "Wer bin ich?" Es geht allerdings nicht nur darum mit den Fragen, die Lösung herauszufinden, sondern man muss auch dem Insider auf die Schliche kommen. Zugleich kann dieser eine häufige Problematik dieses Spielprinzips verhindern, nämlich dass sich die Fragerunde verrennt. Trotzdem läuft das Spiel teilweise nicht sehr ausgewogen: Einerseits haben sogar Kinder relativ schnell eine unauffällige Fragetechnik raus, die bei leichten Begriffen zum Ziel führt. Andererseits ist es bei schwierigen Begriffen für den Insider schwer, unentdeckt zu bleiben.

* Jamaica

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.02.19 von sutrebuh - Wunderschönes Rennspiel! Die Schachtel, die Karten, das Spielbrett: ein Traum! Die Anleitung bietet aufschlussreiche Geschichten zu den sechs legendären Piratinnen und Piraten, die jeweils eine Spielerfarbe repräsentieren. Auch der Mechanismus mit den zwei Würfeln, aus denen sich der Morgen- und der Abendzug ergeben, hat durchaus Charme. Allein, es wird selten spannend. Oft zieht es das Feld weit auseinander, sodass zu selten zu Schlachten kommt. Etwas unglücklich ist darüber hinaus, dass das Spielmaterial Kinder magisch anzieht, es sich aber nicht leicht spielt. Die Altersangabe ab 8 ist anders als bei vielen anderen Spielen hier durchaus ernst zu nehmen, eher sogar ab 9.

* Kakerlakensalat

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.07.18 von sutrebuh - Wie durch einen Fluch scheint sich immer dann ein Fehler einzuschleichen, wenn man nur noch drei, zwei oder gar nur eine Karte hat. Sogleich findet man sich wieder im Besitz eines ganzen Stapels, weil sich nunmal einiges angesammelt hatte. Unter Kindern und damit nüchternen Spielern nimmt das Spiel ein wenig den Charakter einer Konzentrationsübung an. Der ganz große Spaß ist es nicht, aber es macht Laune. Unter Erwachsenen, die der Jugend verbotene Substanzen zu sich nehmen, sieht das freilich etwas anders aus.

* Keltis - Das Orakel

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.08.18 von sutrebuh - Irgendwie geht bei Keltis Orakel immer etwas, das ist richtig und das soll wohl auch so sein. Beim Standard-Keltis hängt das eigene Glück sehr davon ab, welche Karten man zieht. Sind es die falschen, ist die Niederlage gewiß. Beim Orakel läuft man nicht so schnell in die Sackgasse, dafür muss man sich darauf einstellen, was man auf der Hand hat. Letztlich geht es um eine darauf abgestimmte Kombinatorik, sodass man mit seinen Figuren möglichstes punkteträchtig das Wettrennen durch die Spirale gewinnt. Für Kinder wird es da schnell unübersichtlich. Verglichen mit dem Original hat man mehr Möglichkeiten, aber die Interaktion beschränkt sich weiterhin darauf, dass man sich gegenseitig die Goldstücke wegschnappen kann.

* Klecks - kennst du die Farben

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.06.18 von sutrebuh - Klecks ist ein Spiel, das Kinder schon früh spielen können, nämlich ab dem Moment, ab dem Sie Farben bezeichnen. Auf den 30 Karten sind Motive wie Kleeblätter oder Feuerwehrautos abgebildet, auf der einen Seite mit und auf der anderen ohne Farben. Mit der farblosen Seite nach oben werden die Karten auf dem Tisch ausgelegt. Nachdem man gewürfelt hat, dreht man eine Karte um, die man behalten darf, wenn die Farbe zum Würfelergebnis passt. Wer am meisten Karten ergattert, hat gewonnen. Obwohl das für Erwachsene kein Problem ist, gehen die Spiele knapp aus, sobald die Kinder nach ein paar Partien die Karten kennen. Zum Einstieg in die Welt der Spiele ganz nett.

* Kleine Fische

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.09.18 von sutrebuh - Soll ich noch einen Fisch ziehen oder aufhören? Immerhin ist der Fang verloren, wenn eine Fischsorte zum zweiten Mal kommt. Auch bei der Krake macht man auf See keine Beute, dafür darf man einen Mitspieler bestehlen. Das Speilprinzip ist so einfach, dass Kinder schon sehr früh mitspielen können und das nicht erst ab sieben Jahren, wie angegeben. Die Fischillustrationen sind sehr witzig und das Material hat schon vielen Partien standgehalten.

* Leo muss zum Friseur

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.11.18 von sutrebuh - Selten wird eine Geschichte so wunderbar transportiert: Leo muss zum Friseur und trifft im Dschungel allerhand Bekannte mit denen er sich verquatscht! Hier entdeckt er ein Zebra, dort einen Papagei. Wenn dann noch eine hübsche Löwin seinen Weg kreuzt, rückt der Abend rasch näher. Bedauerlicherweise ist unser Leo nicht sehr gesprächig und findet recht schnell seinen Weg. Manchmal gleich beim ersten von fünf Versuchen.

* Lotti Karotti

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.07.18 von sutrebuh - Je nachdem welche Karte man zieht, muss man einen seiner vier Hasen ein, zwei oder drei Felder vorrücken oder aber an der Karotte drehen, wodurch unter den Feldern zwei Löcher vorwärts rücken. Wenn man nicht aufpasst verschwindet man also im Erdboden. Deshalb muss man ein wenig darauf achten, mit welcher Figur man wohin fährt. Das war es aber auch schon. Der Rest ist Glückssache.

* Luxor

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.06.19 von sutrebuh - Von allem ein bisschen, aber nichts richtig! Luxor wirkt wie ein Rennspiel, aber am Ende gewinnt nicht unbedingt, wer als erster die Grabkammer erreicht. Luxor wirkt wie ein Familienspiel, aber die vielen Möglichkeiten Punkte zu bekommen, machen es für Kinder ziemlich unübersichtlich. Damit wirkt Luxor wie ein Strategiespiel, aber dafür ist zu wenig steuerbar, wie man an Punkte kommt. Luxor wirkt auch ein wenig wie ein Taktikspiel, weil man manchmal darauf angewiesen ist, bestimmte Plättchen vor anderen zu erreichen, aber dafür ist der Schlagabtausch zu wenig. Luxor wirkt wir ein flottes Spiel, aber dafür ist der Aufbau zu aufwendig. Luxor wirkt wie ein thematisches Spiel, aber dafür ist die Punktesammelei zu dominant. Luxor wirkt wie ein vielseitiges Spiel, aber dafür ist es fast ein bisschen zu einseitig im Ablauf.

* Machi Koro

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.07.18 von sutrebuh - Es scheint fast egal zu sein, was man macht, wenn nur die richtigen Zahlen kommen. Aber im Durschnitt kommen bei einem Würfel nunmal alle Zahlen gleich oft bzw. bei zwei Würfeln die 7 am häufigsten. Bei Machi Koro entscheidet das Glück über Sieg oder Niederlage, doch kann man seine Chancen darauf mit ein wenig Strategie erhöhen. Insofern handelt es sich um ein gut gemachtes Glücksspiel. Zusätzlicher Spaß kommt dadurch auf, dass mit den unterschiedlichen Karten allerhand Unterschiedliches passiert und auch der interaktive Aspekt nicht zu gering ausfällt. Nicht zu verachten ist schließlich der Effekt auf andere, wann man von einem auf zwei Würfel umsteigt und ggf. wieder zurück: Statistik zum Anfassen schon für die Kinder! Mit denen macht es auch viel Spaß, eben weil der Glücksanteil hoch ist. Da können sie rumprobieren, ohne dass ein kleiner Fehler gleich massiv bestraft wird.

* Mare Polare

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.08.18 von sutrebuh - Merken, tasten und ein wenig taktieren in einem Spiel; und damit es ein Kinderspiel ist gehört noch eine gute Portion Glück dazu. Mare Polare ist ein nettes Spiel und das beste Tastspiel das ich kenne. Die Ausstattung ist wunderbar und das Spiel läuft auch mit kleinen Kindern flüssig. Trotz alledem begeistert es nicht richtig, was wohl daran liegt, dass man ein wenig nebeneinanderher spielt.

* Niagara

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.06.18 von sutrebuh - Witzige Spielidee und tolles Material! Je nachdem, wie es gerade läuft, kann das Spiel eine Gaudi sein, es kommt aber auch vor, dass es eher so dahinplätschert. Denn einerseits baut das Spiel auf Interaktion auf: Wetter und Fließgeschwindigkeit gehen auf Spieleraktionen zurück und betreffen alle, außerdem kann man seine Mitspieler bestehlen. Andererseits aber kann man seine Pläne weitgehend unabhängig für sich schmieden. Mit zunehmender Spielerzahl steigen dadurch die Unwägbarkeiten und der Unterhaltungswert, allerdings kann es dann auch richtig chaotisch werden.

* Obstgarten

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.07.18 von sutrebuh - Obstgarten bietet tolles Material und einfache Regeln, sodass schon ganz kleine Kinder mitspielen können. Gemeinsam versucht man die Obstbäume zu ernten, bevor der Rabe kommt. Der Würfel zeigt an, welche Früchte man nehmen darf. Zum Ende hin kann es dann spannend werden, ob man gegen den Raben gewinnt.