Rezension/Kritik - Online seit 17.01.2019. Dieser Artikel wurde 6681 mal aufgerufen.

Coimbra

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Autor: Virginio Gigli
Flaminia Brasini
Illustration: Chris Quilliams
Verlag: eggertspiele
Pegasus Spiele
Rezension: Nick Bornschein
Spieler: 2 - 4
Dauer: 60 - 90 Minuten
Alter: ab 14 Jahren
Jahr: 2018
Bewertung: 5,2 5,2 H@LL9000
4,9 4,9 Leser
Ranking: Platz 241
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Coimbra
Erweiterungen/Hauptspiel:Coimbra: Royal Treatment
Auszeichnungen:2018, Golden Geek Besest Strategiespiel Nominierung2018, Golden Geek Beste Grafik & Präsentation Nominierung2018, Golden Geek Spiel des Jahres Nominierung

Spielziel

Die Universitätsstadt Coimbra in Portugal ist eine der aufstrebenden Städte während des Zeitalters der Entdeckungen. Am Fluss Mondego gelegen liegt sie nahezu mittig zwischen Lissabon und Porto. Diese geographische Beschreibung musste von meiner Seite her sein, da ich persönlich die Stadt nicht kannte und auf einer Landkarte verorten konnte.

Ziel des Spiels ist es, möglichst viel Einfluss bei den wichtigen Bevölkerungsgruppen der Stadt zu erlangen und durch geschicktes Auswählen der Würfel die meisten Siegpunkte zu erlangen.

Ablauf

In Coimbra beginnt eine Runde damit, dass der Startspieler alle Würfel würfelt und diese für die gesamte Runde - insgesamt gibt es vier - vorgibt (Phase a). Danach muss in Reihenfolge jeder Spieler einen Würfel nehmen, diesen in seinen Würfelhalter setzen und in einen der vier Bereiche der Stadt platzieren (Phase b). Im obersten Bereich, dem Schloss, müssen die Würfel von links nach rechts vom kleinsten zum größten Wert gesetzt werden. In den drei anderen Teilen der Stadt (Oberstadt, Zentrum und Unterstadt) werden die Würfel von links nach rechts vom größten zum kleinsten gelegt, so dass hier der Spieler zuerst in Phase c werten darf, der den höchsten Würfel platziert hat. Während des Einsetzens der Würfel kann es außerdem passieren, dass sich z. B. zwischen eine 6 und eine 5 eine weitere 6 dazwischen schiebt und der Spieler mit Würfel 5 nunmehr erst an dritter Stelle bei der Wertung eines Stadtteils steht.

Die Wertung der Stadtteile startet nach dem Einsetzen aller Würfel mit dem Schloss (Phase c), wobei jede Stadt immer von links nach rechts gewertet wird. Der Spieler mit dem kleinsten Würfel im Schloss nimmt sich eines der offen ausliegenden Gunstplättchen und erhält sofortige Boni, z. B. Wachen oder Münzen, die auf der Spielerablage aufgedruckt sind und als Währung dienen, oder auch Boni, die für die restliche Runde gelten. Außerdem ist auf jeder Karte der Einfluss abgedruckt, den man auf der Einflussleiste bei den vier Bürgergruppen vorrücken darf. Danach wird der verwendete Würfel samt Würfelhalter auf die Spielerablage gelegt, da die Würfelfarbe für die spätere Einkommensphase (Phase e) wichtig ist. In der Reihenfolge Oberstadt -> Zentrum -> Unterstadt wird jetzt ebenfalls von jeweils links nach rechts gewertet, so dass jeder Spieler eine Karte kaufen kann. Der Preis der Karte bestimmt sich nach dem verwendeten Würfelwert und dem abgedruckten Symbol auf der Karte, die man erwerben möchte. Somit bezahlt man entweder in Münzen oder in Wachen. Kann oder möchte man dies nicht tun, bleibt immer die Notaktion, bei der ein Spieler zwei Münzen und zwei Wachen erhält. Die erworbenen Karten werden unter oder neben der Spielerablage an ihre jeweiligen Plätze gelegt und bringen entweder direkt Boni in Form von Münzen, Wachen und Siegpunkten oder bestimmte dauerhafte Boni für andere Runden, was als Symbol gekennzeichnet ist.

Nachdem alle Stadtteile gewertet wurden, wird die Spielerreihenfolge neu bestimmt (Phase d). Wer bis zu diesem Zeitpunkt die meisten Kronen (abgedruckt auf Gunstplättchen oder Karten) gesammelt hat, der wird neuer Startspieler. Dabei besitzen weiter hinten liegende Spieler auf dem Spielbrett bereits weitere Kronen, so dass hier ein gewisser Ausgleich erfolgt.

In der Einkommensphase wird die Einflussleiste gewertet (Phase e). Gewertet wird pro Spieler nur die Farbe, die man jetzt als Würfel in seinem Würfelhalter vor sich liegen hat. Graue Würfel entsprechen der Ratsleiste, orange der Händlerleiste, lila der Kirchenleiste und grüne der Gelehrtenleiste. Der Wert des Würfels ist dabei nicht mehr von Interesse. Auf jeder der genannten vier Leisten wandert nach dem Kauf einer Karte in Phase c ein farbiger Chip des Spielers auf den Zahlen 1 bis 15 nach oben. Dabei stellt ein Block auf der Leiste immer ein entsprechendes Einkommen dar (z. B. erhält man bei 1 bis 3 Ratsmitgliedern 3 Wachen als Einkommen). Auf der Ratsleiste erhält man ausschließlich neue Wachen für die Spielerablage, bei den Händlern Münzen für die Münzleiste, auf der Kirchenleiste erhält ein Spieler immer Schritte für den Pilger, der auf dem Hauptspielbrett durch das Land zieht und Boni einsammelt, und auf der Gelehrtenleiste werden Siegpunkte generiert. Je höher man sich auf jeder der vier Leisten befindet, umso mehr Einkommen erhält man letztlich.

In der letzten Phase einer Runde können wir noch Expeditionen ausstatten (Phase f), die bei Spielbeginn zufällig gezogen wurden und für das gesamte Spiel gelten. Diese geben immer entweder sofortige Boni oder zusätzliche Siegpunkte bei Spielende. Nach vier Runden endet das Spiel, und die Siegpunkte werden vergeben

Fazit

Coimbra besticht zunächst durch die Farbwahl und Grafik: Das Meer schimmert türkis und mit ihm der Bereich des Spielbretts, der die Expeditionen darstellt. Portugal in der Mittel mit den Pilgerpfaden ist in sanftem Grün gehalten und die kleinen Städte sowie Coimbra sind optisch einfach aber passend aufgedruckt. Die vier Stadtteile links fügen sich wunderschön in das Gesamtbild ein. Dazu kommen die Farben der Einflussleiste, mit wichtigen Bürgern der Stadt in grau (Ratsmitglieder), orange (Händler), lila (Geistliche) und grün (Gelehrte), wobei die Farben zeitgleich auch denen der Würfel entsprechen, da Würfel und Leiste geschickt miteinander verknüpft sind. Nicht zuletzt fällt bei den Würfeln selbst haptisch sofort auf, dass diese größer als normal sind.

Ein Spiel mit der vorliegenden Verzahnung von Würfeln, Karten und Spielbrett muss zwangsläufig über eine gute Ikonographie verfügen, da ansonsten aus Spielspaß sehr schnell Frust werden kann, wenn man wieder und wieder in der Regel nachschlagen muss. Coimbra gelingt dies meines Erachtens außergewöhnlich gut. Angefangen vom Spielbrett und den darauf abgebildeten Spielelementen (allen voran den Plättchen der Pilgerreise), über die Spielerablagen, bis hin zu den einzelnen Karten und Gunstplättchen. Jede Information erschließt sich fast augenblicklich und ermöglicht es jedem Spieler für sich seinen Zug zu planen.

Ein großes Lob verdient an dieser Stelle die Spielerablage, welche nicht nur als Sammelpunkt für Münzen, Wachen und verwendete Würfel dient, sondern auch die kompletten Phasen einer Spielrunde anzeigt, Ablagepunkte für Karten beinhaltet und die Punkte, die bei der Endwertung vergeben werden.

In den vier Runden selbst versetzt das Spiel einen immer wieder in verschiedene Zwänge: Kann ich mir teure Würfel überhaupt leisten oder muss ich erst wieder an Wachen und/oder Geld kommen? Nehme ich lieber einen geringeren Würfelwert und hoffe, dass sich in den Stadtteilen niemand in der Reihenfolge vordrängelt? Kann ich mir überhaupt die passende Würfelfarbe leisten, um in der Einkommensphase die richtige Leiste zu werten?

Oftmals kann man den gewünschten optimalen Würfelwert oder die dringend benötigte Würfelfarbe nicht erhalten, weil der Wurf zu Rundenbeginn vorgibt, ob es eine günstige oder teure Runde wird. Außerdem ist die Spielereihenfolge wichtig, wobei ich mich auch gern mal nicht auf Platz 1 gedrängt habe, da man so sehen kann, was andere Spieler planen. Mir gefällt der Mechanismus über die Würfel sehr, da er jede Runde unvorhersehbar macht und diese abwechslungsreich gestaltet, allerdings nicht unplanbar. Manchen Spielern mag dies ein zu starker Glücksanteil sein, ich finde ihn für dieses Spiel gerade richtig, da jedem Spieler während einer Runde immer noch genug Möglichkeiten offenstehen.

Als Punktesalat würde ich das Spiel dabei nicht verstehen, vielmehr entscheidet ein Spieler sich in jeder Runde, was er gerne erreichen möchte und wie er ggf. Alternativen nutzen kann, falls dies nicht möglich ist. Ein wenig störend finde ich es hier, dass es recht schwer ist, sich auf die Spielerreihenfolge in der nächsten Runde zu konzentrieren und dabei den optimalen Zug durchzuführen. In unseren Spielen haben alle die Phase der Reihenfolgeberechnung eher als Überraschung empfunden und wussten meist zuvor nicht, an welcher Stelle sie in der Folgerunde stehen würden. Die unterschiedlichen Möglichkeiten, Punkte zu sammeln, erschließen sich sicherlich nicht mit dem ersten Spiel. Dafür wird es sicherlich einige Runden dauern, dennoch fühlten wir uns während der ersten Partien nicht verloren, sondern hatten die Wertungen zumindest halbwegs im Blick, wobei der Sieger nicht absehbar war und es bis zum Schluss spannend blieb.

Das Thema bleibt der größte Kritikpunkt, da das Spiel eigentlich keinen Bezug zu Portugal oder Coimbra entwickelt. Hier hätte man jedes beliebige Thema wählen können und das Lektorat allein weiß wohl, welches ursprünglich dafür geplant war. Positiv dagegenhalten möchte ich allerdings, dass die zuvor besprochene Farbwahl und Grafik insgesamt überzeugt und das Spielbrett sowie das gesamte Material (welches übrigens vorbildlich in der Box verstaut werden kann) ein deutlicher Pluspunkt sind. Spieler die gern optimieren und sich dabei auch auf Würfelglück verlassen, sind hier abschließend bemerkt auf jeden Fall richtig, wobei man das Spiel schon einige Male spielen muss, um alle Feinheiten wirklich überblicken zu können.

Rezension Nick Bornschein

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Coimbra: 5,2 5,2, 11 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.11.18 von Nick Bornschein - Sicherlich nicht die Neuerfindung des Rades, aber dennoch mehr als nur solide. Der Würfelmechanismus ist sehr gut gelungen, insgesamt hätte man den ein oder anderen Siegpunkte-Generator (Diplome) weglassen können.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.08.18 von Roland Winner - Toller Würfelmechanismus zum Kartenerwerb mit vielfältigen Stellschrauben.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.10.18 von Michael Andersch - Ein "Feld", der gar nicht von Feld ist. Vieles ist miteinander verwoben, alles bringt irgendwie Punkte, und daraus muss man das Maximum herausoptimieren. Meiner Meinung nach ist das Spiel deutlich überkonstruiert (z.B. hätte es m.M.n. die "Zertifikate" (oder wie die Dinger heissen) auf manchen Karten nicht auch noch gebraucht). Funktioniert einwandfrei (mit sehr guter Symbolsprache), ist auch leidlich spannend, aber irgendwie ohne Pfiff. Derart mechanisch konstruierte Spiele ohne echten Themenbezug und somit ohne Flair gibt es einfach schon viele (z.B. von "Whatsyourgame), und aus denen ragt "Coimbra" leider nicht heraus. Kann man mitspielen, würde ich aber vermutlich nicht vorschlagen (und schon gar nicht kaufen).
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.10.18 von Michael Kahrmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.11.18 von Henning Knoff - Coimbra ist eins von diesen typischen Eurogames, die handwerklich sauber sind, verschiedene Strategien zulassen, Variation im Spielaufbau haben, während der Partie Spaß machen - und denen das besondere Etwas fehlt. Es gibt viele ähnliche Spiele (z.B. Marco Polo oder Lorenzo il Magnifico), die auch nicht schlechter sind. Die Optik ist so gar nicht mein Fall...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.11.18 von Katrin Husmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.01.19 von Andreas Odendahl - Ein herausragendes Spiel! Alle Spielelemente sind stark miteinander verwoben! Und trotzdem ist das Spiel nicht zu komplex. Die volle Wertung gibt es für das 4er-Spiel. Zu zweit und dritt muss der Einsetzmechanismus mit neutralen Würfelplättchen erweitert werden. Das funktioniert sehr gut und das Spiel wird sogar noch ein wenig steuerbarer. Denn statt merkwürdig agierenden Mitspielern weiß man bei den Plättchen, wie sie handeln werden. Trotzdem bleibt ein kleiner Wermutstropfen. Daher am besten zu viert. Für das 2er und 3er-Spiel würde ich nur eine 5 geben. Ansonsten ein herausragendes Spiel!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.01.19 von Michael Dombrowski
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.01.19 von Udo Kalker - Eigentlich nimmt man ja im ganzen Spiel nur 12 Würfel. Die Effekte sind aber so miteinander verzahnt, dass man auf irgendwie alles achten muss: Würfelzahl, Würfelfarbe, Reihenfolge der Auswertung, Timing im Spiel etc. Das passt super ineinander und Coimbra ist sicherlich eines der Highlights des Spielejahrgangs 2018/19 im Kennerspielbereich. Durch den variablen Aufbau, wird's auch nach mehrmaligem Spielen nicht langweilig.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.02.19 von Jürgen Henrich
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.03.19 von Regina Molter - Super Spiel, für mich, dass Highlight des Jahres!

Leserbewertungen

Leserwertung Coimbra: 4,9 4.9, 11 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.10.18 von Marco Stutzke
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.11.18 von Arnt - Wir haben es zu viert gespielt. Die Wartezeiten waren teilweise lang. Das Thema wirkt konstruiert und ich habe nichts wirklich neues und innovatives erkennen können. Das machen andere Eurospiele deutlich besser.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.12.18 von Dencer - Die Grafik spricht mich auch nicht besonders an. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, die Diplome empfinde ich nicht als so überflüssig, aber insgesamt doch sehr grübellastig wegen der vielen Optionen. Trotzdem fand es ich ansprechend und würde es wieder mitspielen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.01.19 von Hans Huehnchen - Obwohl thematisch vollkommen aufgesetzt, überzeugt Coimbra mechanisch als interessante Optimierungsaufgabe. Zu zweit funktioniert es schon mit der mitgelieferten Krücke ganz gut, zu viert spielt es sich am spannendsten - vorausgesetzt, kein Grübler sprengt die Spielzeit.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.01.19 von Dieter Schmitz - Das Spiel überzeugt in jeder Besetzung. Alle Elemente sind sehr gut miteinander verwoben. Die Würfel bringen Spannung in Spiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.01.19 von Christian Pister - Natürlich kann man bei einem solchen Spiel über die thematische Umsetzung diskutieren. Die ist eigentlich egal. Es könnte auch im Weltall spielen. Aber mir hat Coimbra sehr gut gefallen. Im ersten Spiel war es am Anfang etwas tricky reinzukommen und dann die ganzen Boni und Aktionen zu verstehen. Da musste viel nachgeschaut und -gefragt werden. Am Ende lagen wir alle recht nahe von den Punkten zusammen, obwohl wir unterschiedliche Strategien hatten. Man muss da schon etwas flexibel und öfter mal umplanen. Aber das macht den Reiz dieses Spiel für mich auch aus.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.03.19 von Störbot - Mir hat es nicht gefallen. Die Mechanismen fand ich überladen und alles irgendwie schonmal dagewesen. Es spielt sich flüssig, auch wenn es 100 Dinge zu beachten gilt. Sollte es passieren, das man beim "Bieten" auf Karten von einem anderen Spieler "rausgeworfen" wird, so bekommt man dafür zwar einen kleinen Trost, wird dies aber im gesamten Spiel nicht wieder aufholen können. Dann spielt man 90 Minuten nur noch mit. Das emfinde ich hier genau so ätzend wie etwa bei Nations.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.03.19 von Martin Schipper - Klasse Spiel. Durch den variablen Spielaufbau war bisher keine der unzähligen Partien langweilig. Bestens auch für zwei Spieler geeignet.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.03.19 von Markus - Bislang habe ich Coimbra nur zu zweit gespielt und schätze es sehr für diese Spieleranzahl - wenig Wartezeiten, hinreichend Interaktion und dennoch Planbarkeit (ich könnte mir vorstellen, dass dies im Viererspiel anders sein könnte). Man hat angenehme Zwänge, würde gerne vieles machen (Stichwort Würfelfarbe vs. Würfelwert) und findet dennoch stets einen guten Zug (das Spiel hat einen belohnenden Charakter). Der Punktesalat, den manche kritisieren, stört mich weniger - im Gegenteil blieb es in meinen Partien dadurch stets spannend, da nicht klar war, wer vorne liegt. Wie groß der Langzeitspielwert ist, wird sich zeigen - bis dahin kommt Coimbra gerne auf den Tisch!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.05.19 von Tobispielt - "Coimbra" besticht zuallererst durch sein farbenfrohes Design. Die ganze Aufmachung wirkt in sich stimmig, auch wenn die Zeichnungen nicht jedermann gefallen werden. Der Spielablauf ist recht schnell verinnerlicht, allerdings müssen die Funktionen der Karten in den ersten Partien nachgeschlagen werden. So kann die Spieldauer in den ersten Partien etwas verlängert werden. Sobald alles sitzt, erwartet die Spieler ein wunderbares Spiel mit perfekt verzahnten Mechanismen (Würfel einsetzen, Karten erwerben, Pilger auf Reisen schicken und Leisten voranschreiten). Auch das Inlay des Spiels muss ich lobend erwähnen. Hier hat das umfangreiche Material seinen vorgegebenen Platz. Vielleicht schafft "Coimbra" ja die Sensation und wird für das "Kennerspiel des Jahres" nominiert oder zumindest auf die Nominierungsliste gesetzt. Selbst wenn dieser Fall nicht eintrifft, so ist das Spiel für mich ein Highlight des aktuellen Jahrgangs 18/19
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.05.19 von G. Specht - Sehr buntes und gutes Spiel. An der Grenze zu sechs Punkten. Funktiniert auch überrasched gut zu zweit.

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