Rezension/Kritik - Online seit 03.07.2016. Dieser Artikel wurde 6755 mal aufgerufen.

Grand Austria Hotel

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Autor: Simone Luciani
Virginio Gigli
Illustration: Klemens Franz
Verlag: Lookout Games
Rezension: Franky Bayer
Spieler: 2 - 4
Dauer: 60 - 120 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2015
Bewertung: 4,1 4,1 H@LL9000
4,0 4,0 Leser
Ranking: Platz 2771
Grand Austria Hotel

Spielziel

Lasst mich mal überlegen: Wer wäre wohl am besten für eine Rezension dieses Spiels geeignet? Er müsste sich klarerweise mit Spielen auskennen und in der Lage sein, die eine oder andere Spielekritik zu verfassen. Auch wäre es nicht schlecht, wenn er ein wenig über die Hotellerie Bescheid wüsste. Und nachdem es in Wien spielt, wäre auch ein Österreicher recht vorteilhaft. Hmmm, das schränkt die Sache ziemlich ein. Nein, sorry, mir fällt beim besten Willen niemand ein, der die notwendigen Voraussetzungen dafür mitbrächte.

Na gut, dann übernehme ich halt die Aufgabe und berichte euch, wie man in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus einem kleinen Kaffeehaus ein renommiertes Hotel von Weltrang macht: das "Grand Austria Hotel"!

Ablauf

Bis zu vier Hoteliers konkurrieren um die Gunst der Gäste und des Kaisers. Die Anfänge sind jedoch eher bescheiden: Ein kleines Kaffeehaus im Parterre, in den oberen Etagen gerade mal drei Zimmer fertig eingerichtet, lediglich ein paar Speisen und Getränke in den Vorratskammern, bloß zehn Kronen als Startkapital, kein fix eingestelltes Personal. Aber zumindest hat sich schon ein Gast an einem der drei Tische niedergelassen und wartet auf die Erfüllung seiner Bestellung.

Alle Aktionen der Spieler - vom Wareneinkauf über die Einrichtung der Hotelzimmer bis zur Einstellung von Personal - werden über Würfel geregelt. Der Startspieler würfelt mit allen Würfeln und sortiert diese dann entsprechend ihrer Augenzahl auf die Aktionsfelder des Aktionsplans. Die Augenzahl bestimmt demnach, welche Aktion möglich ist, die Anzahl der Würfel auf einem Aktionsfeld gibt hingegen an, welchen Ertrag er mit dieser Aktion erhält. Wer an der Reihe ist, nimmt sich einen beliebigen Würfel und führt dann die entsprechende Aktion aus.

Die einzelnen Aktionen:

  • Für jeden Würfel auf der "1" darf sich der Spieler 1 x Strudel oder 1 x Torte (dargestellt durch kleine Holzwürfel) nehmen, wobei es insgesamt nicht mehr Torten als Strudel sein dürfen.
  • Für jeden Würfel mit einer "2" gibt es auf dieselbe Weise 1 x Wein oder 1 x Kaffee.
  • Jeder Würfel auf der "3" erlaubt es, ein Raumplättchen seiner Wahl - nach bestimmten Regeln - auf seinem Hotelplan zu platzieren.
  • Würfel auf der "4" können verwendet werden, um entweder ein Feld auf der Kaiserleiste oder auf der eigenen Geldleiste vorzurücken.
  • Wer einen 5er-Würfel nimmt, darf eine Personalkarte ausspielen, wobei sich die aufgedruckten Kosten um je eine Krone pro Würfel auf dem Feld "5" reduzieren.
  • Würfel auf der "6" schließlich fungieren als "Joker", mit ihnen kann - gegen Abgabe von einer Krone - jede beliebige Aktion durchgeführt werden.

Außerdem sind noch einige Zusatzaktionen möglich. So kann man sich vor seinem Zug einen neuen Gast vom Spielplan nehmen, wenn im Kaffeehaus noch mindestens ein Tisch frei ist. Die wichtigste Zusatzaktion besteht darin, einen Gast, dessen Bestellung zur Gänze erfüllt wurde, in einem vorbereiteten Zimmer einzuquartieren. Dieser Gast bringt neben möglichen Siegpunkten auch einen speziellen Bonus, den man sofort nutzen kann.

Im Uhrzeigersinn sind danach die anderen Spieler an der Reihe, anschließend geht es - beginnend vom letzten Spieler - gegen den Uhrzeigersinn noch einmal retour. Das Spiel verläuft über sieben solcher Runden mit wechselndem Startspieler - somit hat jeder Spieler insgesamt 14 Hauptaktionen. Nach der dritten, fünften und siebten Runde findet eine Kaiserwertung statt. Dabei erhalten die Spieler vom Kaiser eine besondere Gunst, wenn sie ihn ausreichend hofiert haben, also auf der Kaiserleiste weit genug vorrücken konnten. Anderenfalls müssen sie eine strenge Bestrafung in Kauf nehmen.

Siegpunkte können die Spieler auf mannigfaltige Weise sammeln: für einquartierte Gäste, belegte Zimmer, Punkte auf der Kaiserleiste, für bestimmte Personalkarten sowie wenn sie die Bedingung für eine oder mehrere der drei offen ausliegenden Politikkarten erfüllen. Wer am Ende die meisten Siegpunkte anhäufen konnte, hat sich als der geschickteste Hotelier herausgestellt und gewinnt.

Fazit

Grand Austria Hotel ist - wie unschwer herauszulesen ist - eine Art Würfeleinsetzspiel. Als solches sind die Regeln klar und verständlich, das Spielprinzip verhältnismäßig einfach und schnell kapiert. Warum es trotzdem erst für Spieler ab 12 Jahren angegeben ist, liegt an der Komplexität, welche das Spiel durch mehrere Spielelemente erhält.

Da wären einmal die Gästekarten. Dass man einen Gast nur in ein farblich passendes Hotelzimmer legen darf, geht ja noch. Aber jeder Gast hat seine eigenen Wünsche, was Speisen und Getränke anbelangt. Während sich beispielsweise die Herzogin mit einem Verlängerten zufriedengibt, müssen es für den Generalprokurator eine Torte sowie gleich drei Gläser Rotwein sein.

Dafür gibt jeder Gast - quasi als kleine Aufmerksamkeit - eine andere Belohnung. Dies kann etwas Trinkgeld sein, eine bestimmte Speise, Hilfe bei der Personalsuche oder -einstellung, Unterstützung bei der Vorbereitung neuer Räume, Anwerben neuer Gäste, u.v.m. Diese Boni sowie die angegebenen Siegpunkte eines Gastes orientieren sich dabei generell danach, wie aufwändig dessen Bestellung zu erledigen ist. Für die Spieler kommt es vor allem darauf an, nicht einfach irgendwelche Gäste aufzunehmen, sondern deren Kosten und Nutzen für die eigene taktische Vorgehensweise zu berücksichtigen.

Dasselbe gilt auch für das Personal. 48 Personalkarten gibt es, vom Chefkoch bis zum Empfangschef. Jede mit einem besonderen Vorteil, und keine einzige Karten kommt mehrfach vor. Manche Katen bieten einen permanenten Vorteil, andere bieten ihre Dienste nur einmal pro Runde an, wieder andere sind bloß einmal aktiv. Und einige Mitarbeiter bescheren einem erst am Spielende wertvolle Siegpunkte.

Diese große Vielfalt hat jedoch ihren Preis: Trotz gelungener Symbolik führt dies zu längeren Überlegungen und hemmt so den Spielfluss. In den ersten Partien sollte man daher auf jeden Fall die vorsortierten, etwa gleichwertigen Sets aus sechs Personalkarten verwenden. Kennt man die Karten und ihre Funktionen einmal besser, kann man in späteren Partien das Startpersonal dann auch durch "Draften" ermitteln.

Das ist aber längst nicht alles. Es gibt noch zwei Dinge, die es zu bedenken gibt: Da sind zum einen die Kaiserplättchen, von denen zufällig drei für die Kaiserwertungen gezogen werden und Boni bzw. Strafen für diese vorgeben. Es ist zwar stets von Vorteil, bei Kaiserwertungen von einem Bonus profitieren zu können, aber je nach Art von Bonus oder Strafe wird man sich darauf einstellen, die Kaiserleiste zu forcieren oder zu vernachlässigen.

Und schließlich gibt es noch die bereits kurz erwähnten Politikkarten. Auch von diesen werden zufällig drei Karten auf die entsprechenden Felder des Spielplans gelegt. Sie legen Bedingungen fest, wofür die Spieler Sondersiegpunkte erhalten können, zum Beispiel für sechs eingestellte Mitarbeiter. Für jede Politikkarte gilt: Der erste Spieler, der sie erfüllt, wird mit 15 Siegpunkten belohnt, der zweite bekommt noch 10 Punkte, und der Dritte erhält nur mehr 5 Siegpunkte. Dies sind willkommene Zusatzpunkte, weshalb es sich empfiehlt, die Vorgaben der Politikkarten bestmöglich in seine Planungen einzubeziehen.

Obwohl ich hier noch nicht alles beschrieben habe, merkt man doch, dass Grand Austria Hotel viele Details und Regelfeinheiten enthält. Das Spiel richtet sich daher eindeutig an den anspruchsvollen, erfahrenen Spieler, der sich auch von einer längeren Spieldauer nicht abschrecken lässt. Da es viel zu überlegen und bedenken gibt, ist die Downtime, also die Zeit, bis man selbst wieder an der Reihe ist, recht lang. Aus diesem Grund spiele ich es am liebsten nur zu zweit oder höchstens zu dritt. In Maximalbesetzung kann eine Partie nämlich länger als drei Stunden dauern, für meinen Geschmack dann doch etwas zu lang für das Gebotene.

Man kann Grand Austria Hotel zwar nicht als Strategiespiel bezeichnen, dennoch erlaubt es unterschiedliche Vorgehensweisen, da es mehrere Wege gibt, an die begehrten Siegpunkte zu gelangen. Schade nur, dass es den beiden Autoren nicht gelungen ist, die Punktevergabe zu vereinheitlichen. So erhält man für manche Aktionen sofort Siegpunkte (einquartierte Gäste, Kaiserwertung, bestimmte Boni, etc.), andere Elemente werden hingegen erst bei Spielende abgerechnet (belegte Zimmer, Personal, erfüllte Politikkarten, etc.). Dies sorgte in unserem Partien für Verwirrung und oftmaliges Nachschlagen im Regelwerk. Konsequenter wäre es gewesen, für alles erst zum Schluss Siegpunkte zu vergeben.

Trotz Würfel ist der Glücksfaktor recht gering. Dies liegt daran, dass sich die Spieler reihum aus einem gemeinsamen Würfelpool bedienen. Der Startspieler hat dabei die größte Auswahl (und auch den besten Effekt), dies wird durch die umgekehrte Spielerreihenfolge für die 2. Aktion jedoch wettgemacht. Der einzige Glücksanteil liegt darin, dass der Würfelwurf zu Engpässen und zu Überfluss an bestimmten Aktionsmöglichkeiten führen kann, was aber dann alle Spieler betrifft. Wer keine für ihn sinnvolle Aktion vorfindet, kann ja passen. Für alle Spieler, die gepasst haben, werden die verbliebenen Würfel (abzüglich einem, der weggelegt wird) neu geworfen, wodurch sich eventuell doch noch bessere Optionen bieten.

Zu lange Spieldauer und komplexe Mechanismen, die einen schwierigen Einstieg zur Folge haben: alles nicht gerade förderliche Zutaten für ein unbeschwertes Spielvergnügen. Dennoch: Grand Austria Hotel gefällt mir ausgesprochen gut. Der Würfelmechanismus ist frisch und spannend, das Spiel herausfordernd und immer wieder anders verlaufend, die grafische Gestaltung von Landsmann Klemens Franz wirklich gelungen. Und die Spielregel mit den begleitenden Kommentaren von Oberkellner Leopold (ein wenig mit Wiener Dialekt) auch recht witzig. Ich wäre fast versucht, in echt mein Glück als Hotelier zu versuchen. Wenn ich nicht bereits längst ein Hotel führte ...

Rezension Franky Bayer

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H@LL9000-Bewertungen

Grand Austria Hotel: 11 H@LL9000-Bewertungen, Durchschnitt: 4,1 4,1

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.04.16 von Franky Bayer - Schönes Optimierungs- und Würfeleinsetzspiel mit vielen (fast zu vielen) Details. Zu viert dauert es zu lange da liegt der Spielreiz bloß bei 4, zu zweit oder zu dritt gefällt mir das Spiel recht gut, daher eine knappe 5.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.10.15 von Udo Kalker - Endlich mal ein Hotel managen. In dieses Gewand schlüpft Grand Austria Hotel als solides Eurogame mit angenehmer Spieldauer. Durch die Auswahl an Kaiserplättchen und Personalkarten variiert das Spiel und hat damit einen schönen Wiederspielreiz. Gut gemacht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.10.15 von Edgar Ameling - Der Würfel-Einsetzmechanismus erinnert ein wenig an "Auf den Spuren von Marco Polo". Ansonsten solides Euro-Game mit hinreichend Variationsmöglichkeiten.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.11.15 von Michael Andersch - Sehr schönes und auch gut umgesetztes Thema - leider mit Wartezeiten, die mich schon im Spiel zu dritt total nerven. Hinzu kommt, dass mich die Züge der Mitspieler kaum interessieren, da man im Grunde recht solitär vor sich hin spielt. Da kann auch die gute Aufmachung und das - ich sag's nochmal - wirklich mal unverbrauchte Thema leider nicht drüber hinweg helfen. Dieses Spiel ist leider nicht mein Fall.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.12.15 von Michael Kahrmann - Puh, wie soll ich das nur bewerten. Wenn alle flott spielen, dann macht es Spaß, wenn aber nur ein Zugoptimierer in der Runde ist, dann zieht es sich wie Kaugummi und die downtime ist mir einfach zu heftig. Ich spiels - in der richtigen Runde - gerne mit. Würde außerdem abraten es zu viert zu spielen. Das Thema ist allerdings frisch und unverbraucht und gefällt mir gut.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.12.15 von Michael Timpe - Da spielerisch sehr Solitär würde ich es nicht noch mal mit mehr als 2-Spielern spielen. Macht Spass aber der Anspruch ist nicht so hoch, so dass man es voraussichtlich bald mal gesehen hat.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.12.15 von Andreas Molter - Unverbrauchtes Thema, gute Aufmachung. Die für das Spielprinzip erforderliche Spielerreihenfolge führt leider zu einer hohen downtime, die gefühlt noch länger wirkt da jeder eigentlich für sich spielt. Zu zweit und zu dritt aber noch gut spielbar.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.01.16 von Mahmut Dural - Schwache 5 Punkte. Es macht Spaß und gefällt mir, daher runde ich auf 5 Punkte auf, aber ein Spiel, welches definitiv keine 6 Punkte verdient. Warum? Erstens machen andere Dice-Drafting-Spiele mehr Spaß, wie Seasons, La Granja, oder das gleichzeitig mit Grand Austria Hotel erschienene "Signorie" von Whats Your Game. Zweitens hat das Spiel einige redaktionelle Mängel, wie z.B.:Die Spielerreihenfolge hätte man besser lösen müssen, so wartet der Startspieler in einer Viererpartie sich zu tode. Drittens werden einige Sachen in den Regeln nicht angesprochen, wie z.B.: gleich beim Spielaufbau, jeder Spieler darf 3 Räume einrichten, aber wie ? Simultan , nach Spielerreihenfolge? Das kann wichtig sein, wenn nämlich zu Anfang 3 Spieler überwiegend rote Zimmer einrichten und ein Spieler mehr gelbe einrichtet, können sich die 3 mit den roten Zimmern in den ersten Runden sich gegenseitig ihre Gäste klauen, während der andere Spieler beruhigt spielt. Viertens sind zu viele Druckfehler in den Regeln.Zum Beispiel:Veranstaltungsleiter, Direktionsassistent etc.. Beim Direktionsassistent sind auf der Karte 2 Siegpunkte abgebildet, in den Regeln steht, dass der Direktionsassistent aber 4 Siegpunkte am Ende des Spiels bringt. Was denn nun? 2 SP oder 4 SP. Die Kaiserplättchen zeigen 2 benachbarte Zimmer (Strafe), in den Regeln liest man 2 beliebige, aber gemeint sind benachbarte. Dann gibt es noch so kleine Mängel, wie die Holzscheibe für die Geldleiste, die einfach zu groß ist für die Geldleiste und Hotelgäste werden als Kunden bezeichnet. All diese Fehler und unschönen Dinge kann man aber in einer 2. Auflage verbessern, daher noch gerade aufgerundete 5 Punkte. So ist das Spiel definitiv keine 6 Punkte wert und benötigt schnellstens eine FAQ.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.02.16 von Michael Dombrowski - Zu zweit gut spielbar, bei drei gerade noch so, bei vier zieht es sich unheimlich. Symbolik der Karten nicht durchgängig logisch und konsequent. Regel mit einigen Unklarheiten, Spielspaß beim Aufbau der eigenen Punktemaschine, Thema gut getroffen. Mechanismus gefällt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.06.16 von Andreas Odendahl - Zu hoher Einfluss von Zufällen im Gesamtkonstrukt, die mir nicht so gut gefallen. Das Spiel basiert darauf, mit dem klar zu kommen, was einem gegeben wird. Das ist grundsätzlich alles andere als schlimm, aber es ist vom Charakter eigentlich eine Optimieraufgabe. Auch das ist nicht verwerflich, passt bei diesem Spiel, in dem vorhandenen Maße, aber leider nicht gut zusammen. Spielreihenfolgeregelung sorgt für unverhältnismäßig lange Wartezeiten in Partien mit vielen Spielern. Es gibt zu viele Spiele dieser Art, die dies einfach besser machen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.06.16 von Jost Schwider - Ziemlich wuseliges und thematisch aufgesetztes Optimierungs- und Würfeleinsetzspiel mit viel zu hohen Wartezeiten und zu vielen kleinen Design-Mängeln!

Leserbewertungen

Grand Austria Hotel: 16 Leserbewertungen, Durchschnitt: 4,0 4.0

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.10.15 von hana - Toller Würfelmechanismus, leider etwas Wartezeit zwischen den Zügen. Super Thema!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.11.15 von Daniel Noé - Durch viele Karten und viele Variationen kann es tatsächlich zu Wartezeiten kommen. Zudem muss man frühzeitig erkennen was wichtig ist und was nicht (Geldmanagement und die Gunst des Kaisers (wer hier die negativen Auswirkungen nicht ernst nimmt kann erheblich ins Hintertreffen geraten)) - Als Einstiegshürde gibt es doch recht viele verschiedene Symbole auf den Karten, die in den ersten Partien häufiger nachgeschlagen werden müssen - Der Würfelmechanismus ist unglaublicherweise einmalig (Anzahl der Würfel=Anzahl der Aktion die der Würfel zeigt), die Passregel hat einen gewissen Push-your-Luck-Faktor (Das gefällt) - Dass es unterschiedlich starke Karten gibt (sowohl Gäste, als und auch Personal), stört weniger als es zunächst den Anschein haben könnte, denn es gibt wirklich viele Wege zum Sieg - Mir persönlich gefällt Grand Austria Hotel, vor allem auch das Spielgefühl, unter dem Strich wirklich gut - 5 Punkte
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.11.15 von Martin Schipper - Durch die unterschiedlichen Ziel-, Kaiser- und Personalkarten ist das Spiel sehr variabel. Auch der Würfelmechnismus ist klasse. Einzig die Wartezeiten zwischen den Zügen sind ein wenig nervig. Reicht dann aber auch zum Bier holen :-))
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.12.15 von Dennis L. - Mir dauert die Wartezeit bis zu meinem nächsten Zug eindeutig zu lange.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.12.15 von Maja - Jeder wurstelt so vor sich hin. Ich muss mich meinen Vorrednern anschlißen, kann sehr lange dauern, wenn Grübler am Tisch sitzen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.12.15 von Gerd Hebbinghaus
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.12.15 von Jürgen
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.01.16 von Gülsüm Dural - Solide Kost!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.01.16 von Andreas Freye - Das managen meines Hotels fand ich ganz nett. Die Wartezeiten, bis man wieder dran ist empfand ich nicht, wie so viele, als störend. Was mich störte war die Kaiserleiste. Was um alles in der Welt interessiert denn den Kaiser an den Hotels der Stadt? Richtig. Nichts. Was micht ebenfalls störte war, dass jeder so vor sich hinbastelt und es mich überhaupt nicht interessiert was die anderen so treiben. Es betrifft mich ja auch nicht. Jeder Gast ist halbwegs billig und jeder Gast bringt irgendwelche Boni mit, die man schon irgendwie irgendwo nutzen kann.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.02.16 von nora - Wir haben Grand Austria einmal zu zweit und zweimal zu viert gespielt. Ich kann mich Andreas Odenthal nur anschließen. Besonders glücksabhängig empfanden wir die Personenkarten und die Kaiserleiste nervt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.02.16 von Dieter Schmitz - Ein schönes Spiel für 2 Personen. Netter Würfelmechanismus, interessantes Thema. Die Wartezeit ist bei mehr Spielern einfach zu lang.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.03.16 von Dany Kemmler - Auf den ersten Blick ein nettes Spiel, allerdings haette ich mir von Lookout mehr erwartet. Der Funke will nicht ganz rueberspringen, von der Idee her aber nett aufgegriffen. Da waere aber mehr drin gewesen und wir haben diverse Male diskutiert ueber die ein oder andere Regelfrage.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.07.16 von FrankHH - Der Einstieg war schon etwas langatmig und nicht ganz easy. Aber vor allem im Spiel zu dritt hat es dann Spaß gemacht. Ist aber kein Spiel für Gelegenheitsspieler. Kommt aber bestimmt ab und zu auf den Tisch.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.07.16 von Nougat - Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf das 2-Personen-Spiel. Das 3-4 Personen-Spiel wurde hier schon ausreichend - und zurecht - kritisiert. Was dabei aber leider übersehen wird, ist, dass man Grand Austria Hotel ganz toll zu zweit spielen kann.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.08.16 von Willi
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.03.17 von Pet Erpan - Alles an diesem Spiel sieht aus und fühlt sich an, als wäre es vor 15 Jahren entwickelt worden. Langweilig.

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